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	<title>Johannes Gerber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:22:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-07-01T16:58:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Willy Johannes Gerber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1919]] in [[Friedrichsgrün (Reinsdorf)|Friedrichsgrün]]; † [[23. Dezember]] [[2004]] in [[Koblenz]]) war ein deutscher [[Ökonom]] und Offizier, zuletzt [[Generalmajor]] der Bundeswehr. Er war Mitbegründer der Betriebswirtschaftslehre der deutschen Streitkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
Gerber wurde 1919 als Sohn eines Speditionskaufmanns geboren. Nach dem [[Abitur]] 1938 am [[Athenaeum Stade]] wurde er zum [[Reichsarbeitsdienst]] in Ihlienworth herangezogen. Danach trat er in die [[Wehrmacht]] ein, 1938/39 war er Kanonier beim Artillerieregiment 17 in Nürnberg. 1939 wurde er Geschützführer im Artillerieregiment 173. 1939/40 absolvierte er den Offizieranwärterlehrgang an der [[Artillerieschule (Jüterbog)|Artillerieschule in Jüterbog]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1940 [[Leutnant]]&lt;br /&gt;
* 1942 [[Oberleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1944 [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] (RDA 1943)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
1940 wurde er Batterie- beziehungsweise Beobachtungsoffizier seines Regiments. 1940 wurde er verwundet und in das Kriegslazarett Bad Ems eingeliefert. Danach absolvierte er einen Lehrgang an der [[Heeres- und Luftwaffennachrichtenschule]] in Halle/Saale. Von 1940 bis 1942 diente er im Artillerielehrregiment in Jüterbog; er war dort Führer der Stabsbatterie und Nachrichtenzugführer. 1942 wurde er Ausbildungsoffizier im schweren Artillerie-Ersatz-Bataillon, später erfolgte die Umschulung auf motorisiert beim Leichten Ersatzbataillon (mot.) 103. Sodann wurde er Führer der Stabsbatterie und Abteilungsadjutant im Panzerartillerieregiment 33, das Teil des [[Deutsches Afrikakorps|Deutschen Afrikakorps]] war. 1942/43 war er O4 der [[15. Panzer-Division (Wehrmacht)|15. Panzerdivision]]. 1943 war er im Stab beziehungsweise als Batterieführer im Panzerartillerieregiment 33 tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsgefangenschaft und Studium ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1943 geriet er in US-amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]], in der er 1944 zum Hauptmann befördert wurde und bis 1946 verblieb. In dieser Zeit, 1944/45, besuchte er die Lager-Universität im Kriegsgefangenenlager [[Camp Como]], [[Mississippi (Bundesstaat)|Mississippi]], wo er unter anderem von [[Walter Hallstein]] unterrichtet wurde und eine Dolmetscherprüfung ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach absolvierte er 1946/47 zunächst eine [[kaufmännische Lehre]] bei der Willy Gerber GmbH und legte die Kaufmannsgehilfenprüfung ab. 1947/48 war er als [[Speditionskaufmann]] tätig. Von 1948 bis 1950 studierte er [[Betriebswirtschaftslehre]] an der [[Wirtschaftshochschule Mannheim]] ([[Diplom-Kaufmann]]). Danach war er als Wirtschafts- und Steuerberater tätig, 1954 legte er die [[Steuerberaterprüfung]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, 1963, wurde er bei [[Walter Le Coutre]] in Mannheim mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftliche Grundlagen für die Führung von Streitkräften&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. rer. pol.]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundeswehr ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1957 [[Major]]&lt;br /&gt;
* 1961 [[Oberstleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1966 [[Oberst]]&lt;br /&gt;
* 1970 [[Brigadegeneral]]&lt;br /&gt;
* 1973 Generalmajor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anstelle des Wirtschaftsprüferexamens absolvierte er 1956 den [[Bundeswehr]]-Einweisungslehrgang in Sonthofen. Danach wurde er [[Inspektionschef]] an der [[Heeresoffizierschule I]] in Hannover. 1956/57 war er S3 im Feldartillerieregiment 1. Es folgte der 1. Generalstabslehrgang Heer an der [[Führungsakademie der Bundeswehr|Heeresakademie]] in [[Bad Ems]]. 1957 wurde er G4 im [[Logistikzentrum des Heeres|Kommando Depotorganisation]] (H) in Bad Neuenahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957/58 besuchte er das US Army [[Command and General Staff College]] in Fort Leavenworth, [[Kansas]]. Danach unternahm er im Rahmen des [[Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft|Rationalisierungs-Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft]] eine Studienreise. 1958/59 war er erneut G4 im Kommando Depotorganisation (H) in Bad Neuenahr. Von 1959 bis 1961 gehörte er der ATP-Gruppe an der [[Logistikschule der Bundeswehr]] in Hamburg an. Von 1961 bis 1963 war er Lehroffizier an der [[Bundesakademie für Wehrverwaltung und Wehrtechnik|Akademie für Wehrverwaltung und Wehrtechnik]] in Mannheim. 1963 wurde er Kommandeur des Panzerartilleriebataillons 155 in Lahnstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1970 war Gerber Leiter des Referats Psychologische Kampfführung (PSK) im [[Führungsstab der Streitkräfte]] (Fü S VII 6) in Bonn. Danach wechselte er als Gruppenleiter Sicherheitspolitik in das [[Bundeskanzleramt (Bonn)|Bundeskanzleramt]] unter [[Willy Brandt]]. Von 1973 bis 1976 war er stellvertretender Stabsabteilungsleiter Informationssysteme im [[Supreme Headquarters Allied Powers Europe]] bei Mons, [[Belgien]]. Von 1976 bis 1978 war er deutscher Beauftragter beim Oberbefehlshaber der [[Forces françaises en Allemagne|französischen Streitkräfte in Deutschland]] in Baden-Baden. 1978 wurde er als Nachfolger von Generalmajor [[Gottfried Ewert]] stellvertretender Kommandierender General des [[III. Korps (Bundeswehr)|III. Korps]] und Kommandeur der Korps-Truppen in Koblenz. 1980 trat er außer Dienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Er, der sich insbesondere mit Organisationswissenschaft, Logistik und Militärökonomie beschäftigte, war ab den 1960er Jahren Lehrbeauftragter an der [[Hochschule für Politik München]], an der [[Fachhochschule des Heeres 1]] in Darmstadt, an der [[Helmut-Schmidt-Universität|Hochschule der Bundeswehr Hamburg]] und der [[Universität Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1990 war er Mitglied in der [[Deutsche Gesellschaft für Sozialbeziehungen|Deutschen Gesellschaft für Sozialbeziehungen]] und der [[Studiengesellschaft für Zeitprobleme]],&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Die Psychologische Kampfführung/Psychologische Verteidigung der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039; |url=http://ubm.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2006/981/pdf/diss.pdf |wayback=20120229200850 }} (PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;MB), Dissertation von Dirk Drews, 2006, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; hier von 1972 bis 1982 1. Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinsregister Bonn, VR 3708&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerber war 1981 Gründungsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für Militärökonomie e. V.&amp;#039;&amp;#039; und bis 1993 ihr 1. Vorsitzender. 1979 und 1981 verantwortete er das Symposium Betriebswirtschaftslehre und Streitkräfte an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet und Vater von drei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1977: Großoffizierkreuz der Republik [[Senegal]]&lt;br /&gt;
* 1979: [[Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse&lt;br /&gt;
* 1980: Order of the Burning Spear, I. Klasse, [[Kenia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch für Logistik&amp;#039;&amp;#039;. Wehr und Wissen Verlagsgesellschaft, Darmstadt 1962. (6. Folge 1972)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betriebslehre für Streitkräfte&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer Einführung von Walter Le Coutre, Markus-Verlagsgesellschaft, Köln 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Betriebswirtschaftslehre der Streitkräfte&amp;#039;&amp;#039;. Walhalla-und-Praetoria-Verlag, Regensburg 1978, ISBN 3-8029-6380-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Praxis der alternativen Verteidigung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Politikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; / Abteilung B, Forschungsberichte und Dissertationen. Bd. 50). Hrsg. von Reinhard Meyers, Lit, Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 1990, ISBN 3-88660-546-9.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landkriegführung. Operation, Taktik, Logistik, Mittel&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände, Biblio-Verlag, Bissendorf 1992/2004.&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. 1992, ISBN 3-7648-2407-7.&lt;br /&gt;
:* &amp;#039;&amp;#039;Supplement&amp;#039;&amp;#039;. 2004, ISBN 3-7648-2377-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Europäische Militärökonomie in einem sich globalisierenden Umfeld. Vorlesungen zur Militärökonomie an der Universität für National- und Weltwirtschaft, Sofia&amp;#039;&amp;#039;. Biblio-Verlag, Osnabrück 2000, ISBN 3-7648-2580-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Dermot Bradley]], Heinz-Peter Würzenthal, [[Hansgeorg Model]] |Titel=Die Generale und Admirale der Bundeswehr 1955–1997 – Die militärischen Werdegänge |Band=Band 2, Teilband 1, Gaedcke – Hoff |Reihe=Deutschlands Generale und Admirale |BandReihe=Teil VIb |HrsgReihe=Dermot Bradley |Verlag=Biblio-Verlag |Ort=Osnabrück |Datum=2000 |ISBN=3-7648-2562-6 |Seiten=142–145}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient – Die Generale und Admirale der Bundeswehr |Verlag=Translimes Media Verlag |Ort=Müllheim-Britzingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8 |Seiten=161–162}}&lt;br /&gt;
* Oswald Hahn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Soldat als Ökonom. Generalmajor Dipl.-Kfm. Dr. rer. pol. Johannes Gerber zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Walhalla- und Praetoria-Verlag, Regensburg 1989, ISBN 3-8029-6387-3.&lt;br /&gt;
* Waclaw Stankiewicz: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Gerber. Mitbegründer der deutschen Betriebswirtschaftslehre der Streitkräfte&amp;#039;&amp;#039;. Biblio-Verlag, Osnabrück 1993, ISBN 3-7648-2432-8. (2. Auflage 1996)&lt;br /&gt;
* Siegfried Schönherr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Streitkräfte, Ökonomie und europäische Sicherheit. Generalmajor Dipl.-Kfm. Dr. rer. pol. Johannes Gerber zum 80. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Gesellschaft für Militärökonomie, Dachau 1999, ISBN 3-925042-13-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118887718}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118887718|LCCN=n/80/121121|VIAF=37714507}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerber, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärökonom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerberater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundeskanzleramt, Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (NATO)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerber, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerber, Willy Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ökonom und Offizier, General der Bundeswehr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stade]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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