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	<title>Johannes Ficker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Ficker&amp;diff=1763511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Schriften (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-12-18T09:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Johannes Ficker.jpg|mini|Das Grab von Johannes Ficker und seiner Ehefrau Mimi geborene von Born auf dem [[Laurentiusfriedhof (Halle)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Paul Ficker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1861]] in [[Leipzig]]; † [[19. Juni]] [[1944]] in [[Halle (Saale)]]) war ein [[Deutsche Staatsangehörigkeit|deutscher]] [[Liste von Theologen|evangelischer Theologe]], [[Kirchenhistoriker]] und [[Christliche Archäologie|Christlicher Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des [[Pfarrer]]s &amp;#039;&amp;#039;Julius Gustav Ficker&amp;#039;&amp;#039; (1826–1899) besuchte Ficker das [[Neue Nikolaischule Leipzig|Nikolai-Gymnasium  Leipzig]]. Nach dem Abitur studierte er an der [[Universität Leipzig]] neben Theologie auch [[Kunstgeschichte]] bei [[Anton Springer]]. Im Sommer 1880 wurde er Mitglied der [[Leipziger Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli in Mainz|Leipziger Universitäts-Sängerschaft zu St. Pauli]] (heute [[Deutsche Sängerschaft]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtverzeichnis der Pauliner vom Sommer 1822 bis Sommer 1938, Leipzig 1938, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1886 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum [[Dr. phil.]] Seine theologischen Studien setzte Ficker am [[Predigerseminar]] St. Pauli in Leipzig fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts]] bereiste er von 1886 bis 1888 [[Italien]], [[Spanien]] und [[Nordafrika]]. Nach seiner [[Habilitation]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] wurde er 1892 [[Extraordinarius|außerordentlicher]] und 1900 [[Lehrstuhl|ordentlicher Professor]] für Kirchengeschichte an der [[Universität Straßburg|Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg]]. 1912 war er ihr [[Rektor#Akademische Ämter|Rektor]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=-1706296288 Rektoratsrede (HKM)]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919 folgte er einem schon 1917 ergangenen Ruf nach [[Theologische Fakultät Halle|Halle]] zunächst als persönlicher [[Lehrstuhl|Ordinarius]] und [[Konsistorium#Konsistorialrat(evangelisch)|Geheimer Konsistorialrat]], seit 1923 als Lehrstuhlinhaber. 1923 wurde er [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Ehrenphilister]] des Frankfurter [[Wingolfsbund|Wingolf]]. 1929 wurde er in den Ruhestand versetzt. Zu seinen Schülern gehörte der langjährige Direktor der [[Augusteum und Lutherhaus Wittenberg|Lutherhalle Wittenberg]], [[Oskar Thulin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Ficker war Bruder des [[Hygiene|Hygienikers]] [[Martin Ficker]] und des Kirchenhistorikers [[Gerhard Ficker]] (1865–1934). Verheiratet war er seit 1891 mit &amp;#039;&amp;#039;Mimi geb. von Born&amp;#039;&amp;#039;. Sein Sohn war der Jurist [[Hans Ficker]]. Mit 82 Jahren gestorben, wurde er auf [[St. Laurentius (Halle)]] beigesetzt. Der schriftliche Nachlass befindet sich im Lutherhaus Wittenberg, die Bibliothek wird von der [[Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek Wittenberg|Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek Wittenberg]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Ficker [[Edition|edierte]] wichtige Quellen zur [[Reformation]]sgeschichte. Von großer Bedeutung war seine Wiederentdeckung der frühen [[Vorlesung]]en von [[Martin Luther]] über den [[Brief des Paulus an die Römer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Lucien Febvre: &amp;#039;&amp;#039;Martin Luther. Religion als Schicksal.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main / Berlin / Wien 1976, S, 188, ISBN 3-548-03550-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; und den [[Brief an die Hebräer]]. Nach vorläufigen Ausgaben für die &amp;#039;&amp;#039;Weimarana&amp;#039;&amp;#039; musterhaft herausgegeben, begründeten sie die mit [[Karl Holl (Theologe)|Karl Holl]] beginnende [[Lutherrenaissance]]. Als Kirchenhistoriker lieferte er Beiträge zur Erforschung der christlichen Kunst besonders der Reformationszeit, beispielsweise durch Arbeiten über die Bildnisse der Reformatoren. Daneben trat er für eine Erneuerung der kirchlichen Kunsttätigkeit als Berater bei Kirchenbauten und als Herausgeber der Schmuckgesangbücher für das [[Reichsland Elsass-Lothringen]] 1910 und die [[Provinz Sachsen]] 1931–1934 ein. Johannes Ficker verband in seiner Forschungsarbeit Akribie mit der Fähigkeit lebendig reproduzierender Zusammenschau. Johannes Ficker hat u.&amp;amp;nbsp;a. seine Veröffentlichungen an der Straßburger Universität in einem Verzeichnis zu seiner „Hallischen Universitätsrede“  1922 zusammengestellt. Diese Rede wurde anlässlich der „Halbjahrhundertfeier der Neuerrichtung der Universität Straßburg“ vom Verlag Max Niemeyer, Halle (Saale) veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hallische Universitätsrede 17. Die Kaiser-Wilhelms Universität Straßburg und ihre Tätigkeit. Rede bei der Gedenkfeier der Reichsgründung gehalten am 18. Januar 1922 von Johannes Ficker. Halle (Saale) 1922, S. 54 ff. {{CPH|Abruf=2015-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;   1941 wurde Ficker mit der [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Darstellung der Apostel in der altchristlichen Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Seemann, Leipzig 1887 (Beiträge zur Kunstgeschichte; N.F. 5) ([https://www.uni-weimar.de/digitalesammlungen/ppnresolver/?PPN=PPN618819584 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Konfutation des Augsburger Bekenntnisses, ihre erste Gestalt und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Barth, Leipzig 1891 ([https://iiif.ub.uni-leipzig.de/0000005582/manifest.json Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Studien zum christlichen Altertum und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, 1895 ff.&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Studien über christliche Denkmäler&amp;#039;&amp;#039;, 1902 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuer Druck und Schmuck des evangelischen Gesangbuchs für Elsaß-Lothringen&amp;#039;&amp;#039; (hg. von der Strassburger Pastoralkonferenz). Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung Theodor Weicher, Leipzig 1903&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;Beilage: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgaben des evangelischen  Gesangbuchs für Elsaß-Lothringen in den Original-Einbänden der Straßburger Pastoralkonferenz für Elsaß-Lothringen&amp;#039;&amp;#039; [ohne Ort und Jahr; 1903?].&lt;br /&gt;
* mit Otto Winckelmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handschriftenproben des sechzehnten Jahrhunderts nach Straßburger Originalen&amp;#039;&amp;#039;. Trübner, Straßburg 1902–1905&lt;br /&gt;
** Bd. 1: Taf. 1–46: &amp;#039;&amp;#039;Zur politischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1902l&lt;br /&gt;
** Bd. 2: Taf. 47–102: &amp;#039;&amp;#039;Zur geistigen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1905.&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler der Elsässischen Altertumssammlung zu Strassburg&amp;#039;&amp;#039; (im Auftrage der Gesellschaft zur Erhaltung der geschichtlichen Denkmäler im Elsass), Bd. 2. Beust, Straßburg i. Els. 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luthers Vorlesung über den Römerbrief 1515/16&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich’sche Verlagshandlung, Leipzig 1908 ([[iarchive:luthersvorlesun00fickgoog|Digitalisat]]).&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Kirchen- und Kulturgeschichte von Elsaß und Lothringen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. J. Ficker (mit Adam, Anrich u.&amp;amp;nbsp;a.), 1913–1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der akademischen Studien in Straßburg&amp;#039;&amp;#039;. Heitz, Straßburg 1912 (Rektoratsreden der Universität Straßburg; 1912).&lt;br /&gt;
* Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Bildnisse der Strassburger Reformation&amp;#039;&amp;#039;. Trübner, Straßburg 1914 (Quellen und Forschungen zur Kirchen- und Kulturgeschichte von Elsaß und Lothringen 4).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Druck und Schmuck der neuen evangelischen Gesangbücher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Deutschen Vereins für Buchwesen und Schrifttum&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1 (1918), S. 15–17&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg und ihre Tätigkeit. Rede bei der Gedenkfeier der Reichsgründung gehalten am 18. Januar 1922&amp;#039;&amp;#039;, in Hallische Universitätsreden 17, Halle (Saale), Verlag von Max Niemeyer 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handschriftliches der alten Straßburger Universitätsbibliothek&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Festgabe des Zwingli-Vereins zum 70. Geburtstag seines Präsidenten Hermann Escher&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1927, S. 44–65.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Luthers Vorlesung über den Hebräerbrief 1517/18&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Augsburger Konfession in ihrer ersten Gestalt&amp;#039;&amp;#039;. In: Luther: Zeitschrift der Luthergesellschaft. Bd. 13 (1931), Heft 3, S. 91f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bildnisse Luthers aus der Zeit seines Lebens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Luther-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 16 (1934), S. 103–161.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die neuen Glasgemälde in St. Moritz in Halle und die besonderen Aufgaben der kirchlichen Glasmalerei in der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (Studien zur Geschichte und Gestaltung des evangelischen Gottesdienstes und zur kirchlichen Kunst 4). Buchhandlung des Waisenhauses, Halle (Saale) 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|134|134|Ficker, Johannes|[[Konrad von Rabenau]]|11949177X}}&lt;br /&gt;
* Marie-Joseph Bopp: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelischen Geistlichen und Theologen in Elsaß und Lothringen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. I, Neustadt a. d. Aisch 1959, S. 154f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11949177X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11949177X|LCCN=no/99/14347|VIAF=39366256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ficker, Johannes Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Kaiser-Wilhelms-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Konsistorialrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im Wingolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ficker, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ficker, Johannes Paul&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juni 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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