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	<title>Johannes Feest - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Feest&amp;diff=772714&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Veröffentlichungen (Auswahl) */ fehlendes Leerzeichen</title>
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		<updated>2025-12-16T21:24:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Veröffentlichungen (Auswahl): &lt;/span&gt; fehlendes Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Feest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-bremen.de/jura/fachbereich-6-rechtswissenschaft/fachbereich/personen/prof-dr-johannes-feest |titel=Prof. Dr. Johannes Feest |hrsg=Universität Bremen |sprache=de |abruf=2022-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.beck-shop.de/prof-dr-johannes-feest/creator/74789455 |titel=Prof. Dr. Johannes Feest {{!}} Autorenprofil und Werke |werk=beck-shop.de |sprache=de |abruf=2022-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[21. November]] [[1939]] in [[Berlin]]) ist ein deutscher [[Kriminologe]] und [[Rechtssoziologie|Rechtssoziologe]]. Von 1974 bis zu seiner Versetzung in den [[Ruhestand]] 2005 war er Professor für [[Strafverfolgung]], [[Strafvollzug]] und [[Strafrecht]] sowie Leiter des Strafvollzugsarchivs an der [[Universität Bremen]]. Er ist der Autor mehrerer Veröffentlichungen und war bis zur 8. Auflage (2022) Mit-Herausgeber des Alternativkommentars zum Strafvollzugsgesetz/den Strafvollzugsgesetzen (AK-StVollzG, ISBN 978-3-452-27536-3). Seit 2022 ist er Mitglied des Bundesvorstands der [[Humanistische Union|Humanistischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Berufslaufbahn ==&lt;br /&gt;
Johannes Feest studierte [[Rechtswissenschaft]] in [[Universität Wien|Wien]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] sowie [[Soziologie]] in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und an der [[University of California, Berkeley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis 1969 war er Mitarbeiter von Dr. med. [[Hannes Kapuste]] an dessen Institut für Ausbildungsforschung in der Medizin in München. Von 1970 bis 1974 war er Referent für Kriminologie am Max-Planck-Institut für Ausländisches und Internationales Strafrecht in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst von der [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] [[Kriminalsoziologie]] verfasste er 1972 gemeinsam mit [[Erhard Blankenburg]] das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Definitionsmacht der Polizei. Strategien der Strafverfolgung und soziale Selektion&amp;#039;&amp;#039;, das zu den Schlüsselwerken der [[Kritische Kriminologie|Kritischen Kriminologie]] gezählt wird, weil erstmals in Deutschland Polizeiarbeit im Lichte des [[Etikettierungsansatz|Labeling Approach]] analysiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rafael Behr]], Feest, Johannes / Blankenburg, Erhard (1972): &amp;#039;&amp;#039;Die Definitionsmacht der Polizei. Strategien der Strafverfolgung und soziale Selektion (mit Erhard Blankenburg). Düsseldorf: Bertelmann Universitätsverlag.&amp;#039;&amp;#039; In: Christina Schlepper / Jan Wehrheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlüsselwerke der Kritischen Kriminologie&amp;#039;&amp;#039;, Weinheim: Beltz Juventa, 2017, ISBN 978-3-7799-3484-4, S. 167–174.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1974 bis zu seiner Versetzung in den [[Ruhestand]] 2005 war Feest Professor für [[Strafverfolgung]], [[Strafvollzug]] und [[Strafrecht]] an der [[Universität Bremen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.jura.uni-bremen.de/personen/johannes-feest/lebenslauf/ |wayback=20160304072035 |text=Kurzlebenslauf zu Johannes Feest.}} Universität Bremen, abgerufen am 9. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten das Recht und die Realität der Gefängnisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;[https://taz.de/Brechmittel-Prozess/!5064956/ &amp;#039;&amp;#039;Einstellen oder nicht?&amp;#039;&amp;#039;] taz vom 20. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 1997 leitete er das [[International Institute for the Sociology of Law]] im [[Autonome Gemeinschaft Baskenland|baskischen]] [[Oñati]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1977 bis zu dessen Umzug an die [[Fachhochschule Dortmund]] im Jahre 2011 leitete er das von ihm an der Universität Bremen gegründete [[Strafvollzugsarchiv]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Philipp Baeck: [https://taz.de/ARCHIVAUFLOeSUNG/!5108535/ Fundus für kritische Juristen.  An der Uni Bremen verschwinden auch die letzten Projekte, die dem reform-orientierten Gründergeist entsprachen. Ende 2011 geht das Strafvollzugsarchiv] In: [[Die Tageszeitung|die tageszeitung]], 1. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ruhestand beschäftigt er sich verstärkt mit Fragen der [[Bürgerrechte]] und [[Menschenrechte]] und widmet sich seinen literarischen Hobbys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2001 gründete er zusammen mit [[Barbara Alms]], [[Inge Buck]] und [[Peter Derleder]] in Bremen das [[Lesetheater]] „Literarisches Quartier“ (LitQ).&amp;lt;ref&amp;gt;Sven-U.Burkhardt, Christine Graebsch, Helmut Pollähne (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenzen. In Sachen: Strafvollzug, Rechtskulturen, Kriminalpolitik, Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;. LIT Verlag, Münster 2005, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Gruppe ist bemüht, den offiziellen Kulturbetrieb durch Lesungen von Autorinnen und Autoren zu ergänzen, die unbekannt oder in Gefahr sind, in Vergessenheit zu geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Mitglied im Beirat des [[Kriminologisches Journal|Kriminologischen Journals (KrimJ)]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungs_und_sozialwissenschaften/zeitschriften/kriminologisches_journal.html Kriminologisches Journal, Beirat, siehe Impressum], abgerufen am 8. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie Mitglied im [[Schildower Kreis]], welcher sich für die [[Legalisierung von Drogen]] einsetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://schildower-kreis.de/netzwerk/ |titel=Informationen über die im Schildower Kreis aktiven Einzelpersonen |hrsg=[[Schildower Kreis]] |abruf=2019-12-10 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm wurde der Johannes-Feest-Preis der „Europäischen Konferenzen zu Gesundheitsförderung in Haft“ benannt, der Personen, Initiativen und Institutionen auszeichnen soll, „die sich ganz wesentlich um eine Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung Gefangener verdient gemacht haben“.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe: 7. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft „Den Jahren Leben geben“, Gustav-Stresemann-Institut, Bonn, 13. und 14. März 2014, ([http://gesundinhaft.eu/wp-content/uploads/JohannesFeestPreis20141.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von 2009 bis 2025 war er Mitglied der Jury des [[Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis für Gefangene|Ingeborg-Drewitz Literaturpreises für Gefangene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt; bis 2014 war er Vorsitzender des Beirats des [[Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie|Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie]] in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Feest ist mit der Juristin Christa Feest verheiratet; sie haben drei Kinder: die Philosophin Uljana Feest, den Juristen Caspar Feest und den Historiker David Feest. Der Ethnologe [[Christian Feest]] und der Künstler [[Gerhard Gleich]] sind seine Brüder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* (1972) &amp;#039;&amp;#039;Die Definitionsmacht der Polizei. Strategien der Strafverfolgung und soziale Selektion&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Erhard Blankenburg]]). Düsseldorf: Bertelmann Universitätsverlag.&lt;br /&gt;
* (1985) &amp;#039;&amp;#039;[[Emil Sonnemann]] 1869–1950. Eine Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Bremen: Zentraldruckerei der Universität 1985.&lt;br /&gt;
* (1997) &amp;#039;&amp;#039;Totale Institution und Rechtsschutz. Eine Untersuchung zum Rechtsschutz im Strafvollzug&amp;#039;&amp;#039; (mit Wolfgang Lesting und Peter Selling). Opladen: Westdeutscher Verlag.&lt;br /&gt;
* (2001) &amp;#039;&amp;#039;Adapting Legal Cultures&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg., zusammen mit [[David Nelken]]). Oxford: Hart Publishing.&lt;br /&gt;
* (2009) &amp;#039;&amp;#039;Contempt of Court. Zur Wiederkehr des Themas der renitenten Strafvollzugsbehörden&amp;#039;&amp;#039; (mit Wolfgang Lesting). In: Festschrift für Ulrich Eisenberg zum 70. Geburtstag, München: C.H. Beck, S. 675–690.&lt;br /&gt;
* (2015) &amp;#039;&amp;#039;Abolition in the times of pre-crime&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Mathiesen]]: The Politics of Abolition Revisited. New York: Routledge, 263-272.&lt;br /&gt;
* (2019) &amp;#039;&amp;#039;Manifest zur Abschaffung von Strafanstalten und anderen Gefängnissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://strafvollzugsarchiv.de/wp-content/uploads/2019/09/Abolitionismus-Manifest.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maik Großekathöfer |hrsg=Der Spiegel |url=https://www.spiegel.de/panorama/justiz/johannes-feest-dieser-kriminologe-will-die-gefaengnisstrafe-abschaffen-a-e2edbcf4-2b2b-4bf1-a35c-c885877badec |titel=Dieser Kriminologe will die Gefängnisstrafe abschaffen |abruf=2020-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* (2020) &amp;#039;&amp;#039;Definitionsmacht, [[Renitenz]], [[Abolitionismus]]. Texte rund um das Strafvollzugsarchiv&amp;#039;&amp;#039;. Springer Wiesbaden.&lt;br /&gt;
* (2021) &amp;#039;&amp;#039;[[Gerlinda Smaus]]: „Ich bin ich“. Beiträge zur feministischen Kriminologie&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg., mit Brunilda Pali). Springer Wiesbaden.(2024 ist eine italienische Übersetzung unter dem Titel „IO SONO IO“ im Verlag Castelvecchi erschienen).&lt;br /&gt;
* (2022) &amp;#039;&amp;#039;Strafvollzugsgesetze. Kommentar&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg., mit Wolfgang Lesting und [[Michael Lindemann]]), 8. Auflage des AK StVollzG, Heymanns Verlag: Köln.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(2023) Gefängnis-Abolitionismus als Kritische Kriminalpolitik&amp;#039;&amp;#039; in: Vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik 243, 21-31.&lt;br /&gt;
* (2024) &amp;#039;&amp;#039;[[Apartheid]] in Israel – Tabu in Deutschland?&amp;#039;&amp;#039; (mit Arne Andersen und [[Sebastian Scheerer]]), ISP Verlag: Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift ==&lt;br /&gt;
* Sven-U.Burkhardt, Christine Graebsch, Helmut Pollähne (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenzen. In Sachen: Strafvollzug, Rechtskulturen, Kriminalpolitik, Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;. Münster: LIT Verlag 2005, ISBN 978-3-8258-8658-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1034945262}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-bremen.de/jura/fachbereich-6-rechtswissenschaft/fachbereich/personen/prof-dr-johannes-feest/ Johannes Feest, Angaben der Universität Bremen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034945262|LCCN=n/89/620619|VIAF=91429471}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feest, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafvollzugswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtssoziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtssoziologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des kriminologischen Abolitionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feest, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kriminalwissenschaftler und Rechtssoziologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. November 1939&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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