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	<title>Johannes Dick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Max-78: /* Literatur */ link</title>
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		<updated>2026-04-15T07:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Viktor Dick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1910]] in [[Chemnitz]]; † [[26. November]] [[1963]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]), Chef der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] im Land [[Sachsen]] und [[Diplomat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dick, Sohn eines Eisenhoblers, besuchte die Volksschule. Die anschließend begonnene [[Schneider]]lehre musste er abbrechen. Von 1926 bis 1929 arbeitete er in einer Chemnitzer Textilmaschinenfabrik als angelernter Schlosser. 1924 schloss er sich der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]] an. 1927 wurde er Mitglied der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] und 1928 Mitglied im [[Freidenker]]verband sowie in der Roten Jungfront. 1930 trat er der KPD bei und war ab 1931 im Abwehrapparat der KPD (Deckname Viktor) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] setzte er seine Tätigkeit für die KPD illegal fort. 1934 emigrierte er in die [[Tschechoslowakei]], kehrte jedoch auf Parteibeschluss nach Deutschland zurück und wurde 1935 verhaftet und verurteilt. Seine Haftstrafe verbrachte er im [[Zuchthaus Waldheim]]. Anschließend wurde er in das [[KZ Sachsenhausen]], Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in das [[KZ Groß-Rosen]] verbracht. Im März 1945 wurde er als Häftling von der [[Waffen-SS]] zu Kurierdiensten für die Front eingesetzt und lief zur [[Rote Armee|Roten Armee]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1945 kehrte Dick aus der [[Kriegsgefangenschaft]] in seine Heimatstadt Chemnitz zurück. Als Angehöriger der Volkspolizei (VP) wurde ihm 1948 das Amt des Polizeipräsidenten von Chemnitz übertragen (Nachfolger von [[Fredo Ritscher]]). Nach Abschluss der Höheren Polizeischule in [[Berlin]] wurde er 1949 [[Chefinspekteur der Deutschen Volkspolizei|Chefinspekteur der VP]] und Chef der VP im Land Sachsen. Von 1952 bis 1956 leitete er die Hauptabteilung Pass- und Meldewesen im [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministerium des Innern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1957 trat Dick in den diplomatischen Dienst der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und wurde von Juli 1957 bis Oktober 1958 als [[Generalkonsul]] in [[Bratislava]] eingesetzt. Von November 1958 bis 1960 war er [[Botschafter]] in der [[Mongolische Volksrepublik|Mongolischen Volksrepublik]]. Im Juli 1960 bestätigte das [[Politbüro des ZK der SED]] die Abberufung Dicks als Botschafter aus gesundheitlichen Gründen und seinen Einsatz im Ministerium des Innern.&amp;lt;ref&amp;gt;Protokoll Nr. 30/60 der Sitzung des Politbüros des ZK der SED vom 12./13. Juli 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dick kehrte in das Ministerium des Innern zurück und war von 1961 bis 1963 im Rang eines [[Generalmajor]]s als stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Kader in der Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei tätig. Er lebte zuletzt als Generalmajor a.&amp;amp;nbsp;D. in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; vom 1. und 12. Dezember 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze (1955) und in Silber (1960)&lt;br /&gt;
* Im [[Fritz-Heckert-Gebiet]] in Chemnitz ist eine Straße nach Dick benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolutionäre Kämpfer. Biographische Skizzen 2: Johanna Claus bis Kurt Zierold&amp;#039;&amp;#039;. Bezirksleitung der SED, Karl-Marx-Stadt 1972.&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]], Gerhard Braas, [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch. Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1993, S. 886.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 120.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Bock]], [[Ingrid Muth]], [[Hermann Schwiesau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die DDR-Außenpolitik, ein Überblick. Daten, Fakten, Personen (III)&amp;#039;&amp;#039;. LIT Verlag Dr. W. Hopf, Berlin 2010, S. 297 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://personen-wiki.slub-dresden.de/index.php/Dick,_Johannes_Viktor Eintrag im Personen-Wiki der SLUB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Botschafter der DDR in der MVR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193208734|VIAF=6875156677165933770009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Dick, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter der DDR in der Mongolei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dick, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dick, Johannes Viktor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD/SED), Chef der VP im Land Sachsen, Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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