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	<title>Johannes Dantine - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN, Weiterleitende VIAF:74689884 durch VIAF:306155593 ersetzt)</title>
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		<updated>2024-04-04T04:06:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN, Weiterleitende &lt;a href=&quot;/index.php?title=VIAF:74689884&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;VIAF:74689884 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;VIAF:74689884&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=VIAF:306155593&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;VIAF:306155593 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;VIAF:306155593&lt;/a&gt; ersetzt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portrait Johannes Dantine.jpg|mini|Johannes Dantine, 1998]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Dantine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juli]] [[1938]] im oberösterreichischen [[Wallern an der Trattnach]]; † [[24. August]] [[1999]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[evangelisch-lutherisch]]er [[Theologe]] und Geistlicher [[Oberkirchenrat]] der [[Evangelische Kirche A.B. in Österreich|Evangelischen Kirche A. B. in Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dantines Vater [[Wilhelm Dantine|Wilhelm]] war Professor für [[Systematische Theologie]] an der Evangelisch-theologischen Fakultät der [[Universität Wien]]. Auch seine Mutter Charlotte war evangelische Theologin und eine Vorkämpferin für die [[Gleichberechtigung|Gleichstellung der Frauen]] in der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich. Nach der [[Matura]] studierte Johannes Dantine in Wien, [[Basel]], [[Göttingen]], [[Lausanne]] und [[Paris]] [[Evangelische Theologie]]. 1965 wurde er zum Doktor der Evangelischen Theologie [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine kirchliche Arbeit begann 1964 als Lehr[[vikar]] in [[Spittal an der Drau]], im Jahr darauf in Wien-[[Gumpendorf]]. Am 3. Juli 1966 wurde Dantine in der [[Gustav-Adolf-Kirche (Wien)|Gustav-Adolf-Kirche]] in Wien-Gumpendorf zum Pfarrer [[Ordination|ordiniert]]. In dieser Gemeinde war er 25 Jahre als Pfarrer tätig. Außerdem war er an der Evangelisch-theologischen Fakultät als Universitätsdozent für Systematische Theologie tätig. Im Jahr 1990 wurde ihm der Titel „Außerordentlicher Universitätsprofessor“ verliehen, und er lehrte als Professor in Wien bis zu seinem Tod nach langer schwerer Krankheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1982 bis 1990 war Dantine Vorsitzender der [[Evangelische Akademie Wien|Evangelischen Akademie Wien]]. 1984 wurde er in die evangelisch-lutherische [[Synode (evangelische Kirchen)|Synode]] und in die Generalsynode gewählt. In den folgenden Jahren wurde er Mitglied des Theologischen und des Rechts- und Verfassungsausschusses. 1988 übernahm er die Leitung des Theologischen Ausschusses. 1990 wurde Johannes Dantine zum Geistlichen Oberkirchenrat gewählt. In der Kirchenleitung war er für die Bereiche [[Wissenschaft]], [[Bildung]], [[Religionsunterricht]], internationale Programme und Kooperationen sowie [[Ökumenische Theologie|Ökumene]] zuständig. 1995 unterlag er in einer Stichwahl um die Nachfolge von Bischof [[Dieter Knall]] dem Kärntner [[Superintendent]]en [[Herwig Sturm]], der bis Ende 2007 Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich war. Bischof Sturm schrieb 1998 über seine Zusammenarbeit mit Dantine:&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Er ist in Theorie und Praxis ebenso zu Hause wie in der Ökumene und ein hilfreicher Gesprächspartner in politischen, wirtschaftlichen und ethischen Fragen. Es ist schön, mit ihm zusammenzuarbeiten, diesem engagierten und sensiblen Theologen und Zeitgenossen. Das heißt nicht, dass es immer einfach ist; aber es lohnt sich immer.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Dantines 33-jährige Pfarrertätigkeit in der Evangelischen Kirche war zugleich auch ein Weg „von der [[Opposition (Politik)|Opposition]] in die Regierung“. Seine offizielle kirchliche Tätigkeit begann unter Bischof [[Oskar Sakrausky (Geistlicher, 1914)|Oskar Sakrausky]], der u. a. ein entschiedener Gegner des [[Antirassismus]]-Programms des [[Weltkirchenrat]]es war, mit dem Gewalt ausübende Befreiungsbewegungen unterstützt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-TOgl14KLjUUC-137&amp;quot;&amp;gt;Jörg Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Die entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit der evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag Münster, 1999, ISBN 9783825845728, S.&amp;amp;nbsp;137. {{Google Buch|BuchID=TOgl14KLjUUC|Seite=137}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dantine unterstützte dieses Programm. Vater und Sohn Dantine waren theologische und politische [[Opponent]]en Sakrauskys. Johannes Dantine war Anfang der 1970er Jahre einer der Mitbegründer und Wortführer der „Salzburger Gruppe“, einer innerkirchlichen und gesellschaftspolitischen Reformgruppe in der Evangelischen Kirche – und er schaffte es gemeinsam mit [[Ulrich Trinks]] und anderen, die Evangelische Akademie Wien nach der Streichung aller Kirchenmittel am Leben zu erhalten. Auch als Teil der Kirchenleitung blieb Dantine (selbst)kritisch. In seinem „[[Testament]]“ schrieb er über sein Verhältnis zur Kirche: {{Zitat|Sie habe ich geliebt, mit aller Leidenschaft und allem Zorn, für sie habe ich manche Nachtstunde gearbeitet und mich schließlich auch zu Tode geraucht.|Autor=[[Olivier Dantine]]|Quelle=auf Facebook |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/olivier.dantine/posts/10216267318976597 Abschiedsbrief an seine Kirche auf Facebook]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1998 erschien, herausgegeben von [[Michael Bünker]] und [[Thomas Krobath]], als (einige Monate verspätete) [[Festschrift]] zum 60. Geburtstag von Johannes Dantine das Buch „Kirche - lernfähig für die Zukunft?“ (Tyrolia-Verlag, Innsbruck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Dantine war auch mehrere Jahre Präsident der [[Gesellschaft Österreich-Vietnam]], Beiratsmitglied der Anti-Apartheid-Bewegung in Österreich und Mitglied im „Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dantine nahm u. a. an der V. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]] in [[Prag]] im Juni 1978 sowie an der 8. Vollversammlung des [[Ökumenischer Rat der Kirchen|Ökumenischen Rates der Kirchen]] in [[Harare]] im Dezember 1998 teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Olivier Dantine]] übt seit dem 1. September 2012 das Amt des Superintendenten der [[Diözese]] Salzburg-Tirol aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1998: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Protestantische Mentalitäten.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Erstausgabe. Passagen-Verlag, Wien 1999.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche: lernfähig in die Zukunft?&amp;#039;&amp;#039; Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1998.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Evangelischer Presseverband, Wien 1995.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konflikte leben.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Evangelische Akademie, Wien 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Beitrag zur [[Leuenberger Konkordie]].&amp;#039;&amp;#039; Evangelischer Oberkirchenrat, Wien 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Prophet]]ische Zeitgenossenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Akademie, Wien 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwanzig Jahre nach dem [[Konzil]].&amp;#039;&amp;#039; Aktion Kritisches Christentum, Wien 1985.&lt;br /&gt;
* Robert Kissinger, Johannes Dantine, Ulrich Trinks: &amp;#039;&amp;#039;Bildungsexplosion.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Akademie, Wien 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche vor der Frage nach ihrer Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Prädestination]]slehre bei [[Johannes Calvin|Calvin]] und [[Théodore de Bèze|Beza]].&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Bünker]], Thomas Krobath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirche – lernfähig für die Zukunft? Festschrift für Johannes Dantine zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1998, ISBN 3-7022-2178-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12068070X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12068070X|LCCN=n86058498|VIAF=306155593}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dantine, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Systematischer Theologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche A.B. in Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Wien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dantine, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Theologe, Oberkirchenrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wallern an der Trattnach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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