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	<title>Johannes Capistranus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kontrollstellekundl: Sankt &gt; St.</title>
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		<updated>2025-12-29T14:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sankt &amp;gt; St.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Capistranus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1386]] in [[Capestrano]] in den [[Abruzzischer Apennin|Abruzzen]]; † [[23. Oktober]] [[1456]] in [[Ilok]] bei [[Vukovar]] im heutigen [[Kroatien]]), [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;Ioannes Capistranus&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|ital.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Giovanni da Capestrano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[serbokroatische Sprache|serbokroatisch]] &amp;#039;&amp;#039;Ivan Kapistran&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Kapistran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Johann(es) von Capistran&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Johannes von Capestrano&amp;#039;&amp;#039;, war ein zu seiner Zeit europaweit berühmter [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]], Wanderprediger, [[Inquisitor]] und zuletzt Heerführer in den [[Türkenkriege]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch für seine [[Judenfeindlichkeit]] bekannt und initiierte Verfolgungen und [[Pogrom]]e gegen [[Juden]]. Aufgrund fortdauernder Verehrung und diverser Wunderberichte wurde er 1690 [[Heiligsprechung|heiliggesprochen]]. In der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] gilt Capistranus als Schutzpatron der [[Rechtsanwalt|Rechtsanwälte]] und [[Katholische Militärseelsorge|Militärseelsorger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;float:right; clear:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Datei:Neckarsulm StDionysius Carlo Ceresa.JPG|miniatur|rechts|200px|Johannes Capistranus (unten rechts) auf einem Gemälde von Carlo Ceresa, 1581]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Ilok church.jpg|miniatur|links|200px|Altarbild des Hl. Johannes Capistranus in der Kirche von [[Ilok]], [[Kroatien]]]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren am 24. Juni 1386, wurde er auf den Namen des Tagesheiligen, des hl. [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]], getauft. Sein Vater war ein Ritter aus dem geschlagenen Heer des im Kampf um den sizilianischen Thron unterlegenen [[Ludwig I. (Anjou)|Ludwig von Anjou]], der wohl in den Dienst der siegreichen Seite übertrat und ein Vasall des Grafen von [[Celano]] mit Sitz im Bergstädtchen [[Capestrano]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Hofer (Autor), Ottokar Bonmann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Johannes Kapistran. Ein Leben im Kampf um die Reform der Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Neue Bearbeitung. Band 1, Verlag Kerle, Heidelberg 1964, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Capestrano verlebte Johannes seine Kinderjahre. Seinen Vater scheint er früh verloren zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 34 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um das Jahr 1400 immatrikulierte er sich in der damals päpstlichen Universitätsstadt [[Perugia]] zu einem Studium der Rechte, wobei er auch [[Kanonisches Recht]] hörte.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Abschluss des Studiums um das Jahr 1409 begann Johannes eine öffentliche Laufbahn als Rat des königlichen Gerichtshofes in Neapel, wo auch politische Prozesse abgehandelt wurden. Dort kam es zu einem [[Justizmord]], an dem er sich anscheinend mitschuldig fühlte.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 41 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab etwa 1412 war er Richter in Perugia. Er lebte zunächst ein vollkommen säkulares Leben und heiratete die Tochter eines Grafen. Die Ehe blieb nach seinen Angaben jungfräulich.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gesandter in einem Kleinkrieg zwischen [[Liste der historischen Staaten in Italien|italienischen Staaten]] wurde er 1415 gefangen genommen, ein Fluchtversuch schlug fehl und verschärfte seine Lage.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer / Bonmann. Band 1, S. 58 f. und 376.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund von mehreren Visionen während seiner Haft fasste er den Entschluss, in den Franziskanerorden einzutreten. Nachdem er gegen ein mäßiges Lösegeld von 40 Dukaten freigelassen worden war, löste er seine Ehe auf und nahm öffentlich Abschied von der Welt, indem er rücklings auf einem Esel sitzend auf den Marktplatz ritt; dies war ein Ritual, wie damals Schwerverbrecher zum Richtplatz geführt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 62 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1415 trat Capistran als [[Novize]] in das Kloster der [[Franziskanische Orden#Observanzbewegung und Ordensteilung|Franziskanerobservanten]] in Perugia ein, wo er sich einer strengen [[Askese]] unterwarf. Wahrscheinlich 1417 empfing er die Priesterweihe; noch im gleichen Jahr begann er zu predigen. Im Jahr 1418 bemühte er sich während einer Audienz bei Papst [[Martin V.]] in Mantua, den Papst zu entschiedenen Maßnahmen gegen die als häretisch eingeschätzte franziskanische Gemeinschaft der [[Fratizellen]] zu veranlassen; der Papst ernannte ihn zum Inquisitor und stattete ihn mit Vollmachten gegen die Fratizellen aus.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Capistran betrachtete es laut Hofer als eine besondere Lebensaufgabe, den Fratizellismus auszurotten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 1, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben wurde er auch damit beauftragt, zwischen [[Minoriten|Konventualen]] und Observanten zu vermitteln. Auf ihn gehen die [[Martinianische Konstitutionen|Martinianischen Konstitutionen]] von 1430 zurück. Nachdem [[Bernhardin von Siena]] Capistran in Theologie unterrichtet und zum Prediger ausgebildet hatte, war er in den 1420er Jahren als Wanderprediger in Italien unterwegs. Capistran stiftete 1426 Frieden zwischen den verfeindeten Abruzzen-Städten [[Sulmona]] und [[Lanciano]] sowie 1427 zwischen Lanciano und [[Ortona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capistran war ein einflussreicher Berater für mehrere Päpste. Mit den Päpsten [[Eugen IV.]], [[Nikolaus V. (Papst)|Nikolaus V.]] und [[Calixt III. (Papst)|Kalixt III.]] stand er bereits lange vor deren Papstwahl auf freundschaftlichem Fuße. Am Hof der Päpste hatte er zu ihnen einen besonderen Zugang, und auch sonst blieb er mit ihnen in schriftlichem Verkehr. Dieses enge Verhältnis wurde von ihm selbst gesucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 1, S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod der Königin [[Johanna II. (Neapel)| Johanna II. von Neapel]] hielt er sich als päpstlicher Gesandter 1435/36 zweimal für mehrere Monate im Königreich Neapel auf, um im Thronstreit zu vermitteln. In der Auseinandersetzung zwischen [[Konziliarismus|Konziliaristen]] und [[Papalsystem|Papalisten]] über die Autorität von [[Konzil]]ien unterstützte er als Papalist die Anerkennung der päpstlichen Vollgewalt; um 1440 verfasste er einen Traktat über die päpstliche Machtvollkommenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 1, S. 237–240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1451 errichtete Capestrano eine [[Franziskanerprovinz Austria|Österreichisch-Böhmischen Observantenvikariats (vicaria Austriae et Bohemiae)]] mit [[St. Theobald ob der Laimgrube]] in Wien, 1458 mit der Übernahme des [[Radegundiskirche (Katzelsdorf)|Franziskanerklosters in Katzelsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St-john-capistrano-bonfire-vanities-bamberg-1470.jpg|miniatur|hochkant|Bußprediger Johannes Capistranus (1470/80)]]&lt;br /&gt;
Ein 1519 entstandener [[Holzschnitt]] von [[Hans Schäufelin]] stellt die Verbrennung von Würfeln, Karten und Brettspielen durch [[Nürnberg]]er Bürger nach einer 1452 dort gehaltenen Predigt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judenverfolgung ===&lt;br /&gt;
Im Laufe des Mittelalters hatte die katholische Kirche in ihr kanonisches Recht Gesetze aufgenommen, die das Leben und die Berufsausübung von Juden stark einschränkten. Papst Martin V. machte einige dieser Einschränkungen rückgängig und gestattete 1421, dass in Spanien jüdische Ärzte christliche Patienten behandeln dürfen; 1422 erging ein päpstlicher Erlass gegen judenfeindliche Prediger. Allerdings widerrief der Papst Anfang 1423 beide Erlasse. Der Schwenk des Papstes konnte bisher nicht historisch aufgeklärt werden – nach Hofer ist er auf den Einfluss Capistrans zurückzuführen, insbesondere weil dieser an der päpstlichen Kurie in der Judenfrage, und gerade in Bezug auf Spanien, zu Rate gezogen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei weltlichen Herrschern wurde Capistran wiederholt vorstellig, um durchzusetzen, dass einschränkende und diskriminierende Judengesetze in ihrer vollen Härte angewendet werden, z.&amp;amp;nbsp;B. die Kleiderordnung mit Verpflichtung zu einer [[Judentracht]].&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 138 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1427 Papst Martin V. die Königin [[Johanna II. (Neapel)|Johanna II. von Neapel]] ermahnte, ihre Strenge gegen die Juden zu mildern, erklärte diese, das strenge Edikt sei auf Ansuchen Capistrans erlassen worden.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 139 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1447 erließ Papst Nikolaus V. eine [[Päpstliche Bulle|Bulle]], die nach Hofer auf eine Anregung Capistrans zurückgehen dürfte und die die strenge Anwendung der Judengesetze einforderte bzw. diese Gesetze verschärfte. Die Absperrung der Juden von jedem Verkehr mit Christen sollte bis an die Grenze des Möglichen durchgeführt werden. Capistran, auch „Geißel der Hebräer“ genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Horst von der Bey OFM: &amp;#039;&amp;#039;Dunkles Erinnern: Juden und Franziskaner.&amp;#039;&amp;#039; In: Horst von der Bey, Johannes-Baptist Freyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Franziskanische Bewegung. Band 1: Geschichte und Spiritualität.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1996, S.&amp;amp;nbsp;148–157, hier S.&amp;amp;nbsp;155 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde selbst mit der Durchführung der Bulle betraut. Er soll dem Papst sogar angeboten haben, sämtliche Juden Italiens auf Schiffe zu verladen und sie in einem fernen Land abzusetzen. Buchstäblich durchgeführt, wäre die Bulle den italienischen Juden zur Katastrophe geworden, sie wurde aber aufgrund anschließender Abmilderungen nicht in voller Härte zur Anwendung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 321 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1453 kam es zu einem [[Pogrom]] in Breslau. Ein Bauer aus [[Długołęka|Langewiese]] bei [[Oleśnica|Oels]] hatte Juden der [[Hostienschändung]] beschuldigt. Die Ältesten der Juden hätten sich Hostien angeeignet und sie mit Stöcken ausgepeitscht und damit entweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Cohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Capistrano, ein Breslauer Judenfeind in der Mönchskutte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Menorah. Jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 4 (1926), Nr. 5 (Mai), S. 263 ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/titleinfo/2917482 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Capistrano wurde vom König mit der Untersuchung beauftragt. Daraufhin wurden am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1453 alle 318 [[Juden in Breslau]] und Umgebung in Breslau inhaftiert und Geständnisse mit Folter erpresst. Capistrano ließ 41&amp;amp;nbsp;Juden auf dem Scheiterhaufen verbrennen und die übrigen aus der Stadt ausweisen, die Kinder jedoch mussten zurückgelassen und [[Zwangstaufe|zwangsgetauft]] werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S. 132, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vermögen der Juden wurde eingezogen, was nach Cohn das eigentliche Motiv für den Pogrom war.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Cohn: &amp;#039;&amp;#039;Capistrano, ein Breslauer Judenfeind in der Mönchskutte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Menorah. Jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 4 (1926), Nr. 5 (Mai), S. 264 ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/titleinfo/2917482 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Cohn fand allein in dem Archiv elf Hefte mit Schuldbriefen, die den Juden gehört hatten. Es gab auch große Inventare anderer Gegenstände, die die Juden besessen hatten. 1455 bekam die Stadt Breslau von König [[Ladislaus Postumus]] das verbriefte &amp;#039;&amp;#039;Privilegium de non tolerandis Judaeis&amp;#039;&amp;#039; („Privileg zur Nichtduldung der Juden“), das [[de jure]] bis 1744 in Kraft blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Capistran warf zudem dem polnischen König [[Kasimir IV. Andreas|Kasimir IV.]] vor, dass die in Polen geltenden Sonderrechte für Juden gegen [[Kirchenrecht]] verstoßen würden. Die Niederlage Kasimirs IV. in der [[Schlacht bei Konitz]] 1454 sah Capistran als göttliche Strafe für das Verhalten des Königs an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hussiten ===&lt;br /&gt;
Als Folge von Verhandlungen auf dem [[Konzil von Basel]] kam es Ende 1433 zum Friedensabkommen der [[Kompaktat (Recht)#Prager Kompaktaten|Prager Kompaktaten]] zwischen der katholischen Kirche und dem gemäßigten Flügel der [[Hussiten]], den [[Utraquisten]], die daraufhin wieder unter Wahrung einer Sonderstellung in die katholische Kirche aufgenommen wurden. Nach dem militärischen Sieg über die radikalen [[Taboriten]] 1434 in der [[Schlacht bei Lipan]] waren die fast zwanzig Jahre dauernden [[Hussitenkriege]] beendet. Von August 1451 bis Juni 1452 war Capistran zwecks Hussitenmission in Mähren und Böhmen sowie von Juli bis August 1454 nochmals in Mähren. Er erkannte die Kompaktaten nicht an, betrachtete die Utraquisten als Häretiker und wollte die Aufhebung ihrer Sonderstellung erreichen. Zusätzlich zu seinen Predigten verfasste Capistran Hussitentraktate. Papst Nikolaus&amp;amp;nbsp;V. gingen seine Aktivitäten zu weit; er wollte, dass Capistran sich auf seelsorgerliche Aktivitäten wie das Predigen und Hören der Beichte beschränke, ohne politisch Einfluss zu nehmen. Ende 1451 schränkte ein päpstliches Schreiben Capistrans Befugnisse als Inquisitor ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 2, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Capistran bat darauf den Papst um die ausdrückliche Ungültigkeitserklärung der Kompaktaten sowie um eine Vollmacht, gegen die Hussiten inquisitorisch vorgehen zu dürfen, wenn nötig unter Anrufung des weltlichen Armes; die im Mai 1452 zugestellte Antwort des Papstes erkannte Capistrans Bemühungen zwar an, überging diese Anträge aber mit Stillschweigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 2, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz mancher lokaler Erfolge konnte Capistran die Ziele seiner Hussitenmission nicht erreichen. Im Jahr 1462 – nach Capistrans Tod – erklärte Papst [[Pius II.]] die Kompaktaten für ungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Türkenkrieg ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Türken im November 1444 ein christliches Kreuzfahrer-Heer in der [[Schlacht bei Warna]] besiegt hatten, rief Papst Eugen IV. erneut zum Kreuzzug gegen die Türken auf und ernannte Anfang 1445 eine Reihe von Kreuzpredigern, darunter auch Capistran.&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 1, S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit standen für ihn aber noch andere Aufgaben im Vordergrund. Nach der [[Belagerung von Konstantinopel (1453)|Eroberung Konstantinopels]] rief Papst Nikolaus V. wiederum zu einem Kreuzzug gegen die Türken auf, konnte für dieses Ziel aber keine Begeisterung entfachen. Capistran, der sich zuvor in Polen aufgehalten hatte, begann im Mai 1454 auf deutschem Boden mit seinen Kreuzpredigten. (Dass er bereits früher, z.&amp;amp;nbsp;B. in Wien, Türkenpredigten gehalten haben soll, hält Hofer für unwahrscheinlich.)&amp;lt;ref&amp;gt; Hofer/Bonmann. Band 2, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Capistran in Deutschland wenig Unterstützung für diesen Kreuzzug fand und zudem Nachrichten über das Vorrücken der Türken in Richtung Ungarn eintrafen, reiste er nach Ungarn. Er ließ dabei die drängenden Bitten seiner Ordensbrüder unberücksichtigt, die ihn wegen innerfranziskanischer Konflikte unbedingt nach Italien holen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 2, S. 342.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1455 nahm er an den Beratungen des ungarischen Reichstags in Raab teil und versuchte, die zerstrittenen Adligen zu gemeinsamem Handeln zu bewegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 2, S. 351–354.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend zog er predigend durch das [[Königreich Ungarn]] einschließlich [[Siebenbürgen]]. Erst als im April 1456 Sultan [[Mehmed II.]] mit einem starken Heer gegen die Südgrenze des Königreichs Ungarn vorstieß, kam die zuvor schleppende Aufstellung von Truppen voran. Capistran warb mit seinen Kreuzpredigten eine große Zahl von Freiwilligen an, die zwar kampfbegeistert, aber schlecht bewaffnet waren. Im Juli 1456 nahm er unter der Führung von [[Johann Hunyadi]] an der erfolgreichen [[Belagerung von Belgrad (1456)|Verteidigung Belgrads]] teil. Kurz nach dem Krieg kam es zum Ausbruch einer Seuche, der auch Hunyadi erlag. Anfang August trat bei Capistran hohes Fieber auf, am 23. Oktober 1456 starb er in [[Ilok]], [[Kroatien in Personalunion mit Ungarn|Kroatien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg entstand ein Streit unter den Anhängern von Hunyadi und Capistran, wem von beiden der Hauptanteil am Sieg zukomme. Obwohl es viele Augenzeugenberichte über die Schlacht um Belgrad gibt, lässt sich der Ablauf des Kampfes nicht eindeutig bestimmen, weil die verschiedenen Berichte der Augenzeugen schon früh zur Parteisache gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Babinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Mehmed der Eroberer und seine Zeit. Weltenstürmer einer Zeitenwende.&amp;#039;&amp;#039; F. Bruckmann, München 1953, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Sein Leichnam hatte siebzig Jahre lang in einer Seitenkapelle der Franziskanerkirche von [[Ilok]] geruht und ist seit der Eroberung Iloks durch die Osmanen 1526 verschollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Hofer (Autor), Ottokar Bonmann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Johannes Kapistran. Ein Leben im Kampf um die Reform der Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Neue Bearbeitung. Band 2, Verlag Kerle, Heidelberg 1965, S. 446.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gibt es die St. Ivan-Kapistran-Kirche auf dem Platz seines Todes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Capistrans Tod gab es erste Bemühungen um seine [[Heiligsprechung]]. Kardinal [[Juan Carvajal (Kardinal)|Juan Carvajal]] sprach sich entschieden dagegen aus und warf ihm Unbesonnenheit während der Schlacht um Belgrad, Ruhmsucht und zornmütiges Wesen vor. Unter anderem habe er sich durch das Verschweigen der Verdienste [[Johann Hunyadi|Hunyadi]]s in seinen Schlachtberichten als ruhmsüchtig erwiesen. Carvajals dreifache Anklage war zwar nicht die entscheidende Ursache dafür, dass die Heiligsprechung erst nach 234 Jahren erfolgte, hatte dabei aber eine gewisse Rolle gespielt. In den folgenden Jahren sammelten Capistrans Anhänger schriftliche Zeugnisse über sein Wirken und legten eine umfangreiche Sammlung von Wunderberichten an. Dagegen wurden anonym auch Zweifel an seiner Heiligkeit geäußert; so hieß es unter anderem, die Wunderheilungen beruhten auf Selbsttäuschungen der Kranken, die durch Capistrans Begleiter hervorgerufen wurden. Ende 1514 gestattete Papst [[Leo X.]] der [[Bistum Sulmona-Valva|Diözese Sulmona]], in deren Gebiet Capistrans Geburtsort [[Capestrano]] liegt, ihn als Seligen zu verehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 2, S. 435–444.&amp;lt;/ref&amp;gt; Papst Alexander VIII. sprach Capistran am 16. Oktober 1690 heilig. Erst ab 1885 wird sein Fest in der ganzen katholischen Kirche begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hofer/Bonmann. Band 2, S. 458.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Stephansdom, Capistrankanzel (1).JPG|mini|hochkant|[[Capistrankanzel]] nordostseitig außen am Wiener Stephansdom]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Heiligenkalender|Gedenktag]] ist in der katholischen Kirche sein Todestag, der 23. Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen mit Capistran-[[Patrozinium]] ([[Johannes-Capistranus-Kirche]]) sind [[St. Johann von Capistran (München)]], [[Eucharistische Gedächtniskirche St. Johann Kapistran|St. Johann Kapistran (Wien)]] und St. Johannes Kapistran in [[St. Pölten]]. in [[Salzburg]]-[[Gneis (Salzburg)]] die 1966 erbaute Pfarrkirche. Die 1968 erbaute Kirche [[St. Johannes Capistran (Berlin)|St. Johannes Capistran]] in [[Berlin-Tempelhof]] wurde im Rahmen von Berliner [[Kirchenschließung]]en 2004 geschlossen und 2005 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.kirchbau.de/300_datenblatt.php?id=8925 12099 Berlin-Tempelhof: &amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;nicht mehr bestehend&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Kath. Kirche St. Johannes Capistran (1968).]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;kirchbau.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 3. Dezember 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[San Juan Capistrano]] in [[Kalifornien]] (USA) ist nach ihm benannt. Die [[Capistrankanzel]] an der Außenseite des [[Stephansdom|Wiener Stephansdoms]] zeigt in ihrem barocken Aufsatz Capistran, wie er seinen Fuß auf den Leichnam eines besiegten Türken stellt. Im Jahr 1906 wurde in Wien-[[Mariahilf]] (6. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Windmühlgasse&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Capistrangasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm umbenannt. Im Franziskanerorden wird Kapistran zuweilen als [[Ordensname]] vergeben, z.&amp;amp;nbsp;B. im Fall von [[Kapistran Pieller]] oder [[Capistrano Francisco Heim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Nicht nur der Anteil Capistrans am Sieg in der Schlacht um Belgrad ist umstritten, sondern auch die Auswirkungen dieses Sieges auf die europäische Geschichte. Während katholische Heiligenbücher Capistran wegen dieses Sieges als Retter des Abendlandes feiern, erwähnt der Historiker [[Erich Meuthen]] in seinem Standardwerk über das 15. Jahrhundert diesen Sieg lediglich in einem Halbsatz und den Sieger überhaupt nicht: „Die Türken dehnten, trotz der Niederlage vor Belgrad 1456, ihre Macht auf dem Balkan immer weiter nach Norden aus.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Meuthen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das 15. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg Verlag, München 1980, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willy Cohn: &amp;#039;&amp;#039;Capistrano, ein Breslauer Judenfeind in der Mönchskutte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Menorah. Jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 4 (1926), Nr. 5 (Mai), S. 262–265 ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm/periodical/titleinfo/2917482 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Elm]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Kapistrans Predigtreise diesseits der Alpen.&amp;#039;&amp;#039; In: Hartmut Boockmann, [[Bernd Moeller (Kirchenhistoriker)|Bernd Moeller]], Karl Stackmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebenslehren und Weltentwürfe im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit. Politik – Bildung – Naturkunde – Theologie. Bericht über Kolloquien der Kommission zur Erforschung der Kultur des Spätmittelalters 1983 bis 1987&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen: Philologisch-historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge III, Nr. 179). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1989, ISBN 3-525-82463-7, S. 500–519.&lt;br /&gt;
* [[Richard Gottheil]], Herman Rosenthal: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.jewishencyclopedia.com/articles/4004-capistrano-john-of Johannes Capistrano.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jewish Encyclopedia|The Jewish Encyclopedia]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, S.&amp;amp;nbsp;554.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hofer (Theologe)|Johannes Hofer]] (Autor), [[Ottokar Bonmann]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Johannes Kapistran. Ein Leben im Kampf um die Reform der Kirche&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca Franciscana.&amp;#039;&amp;#039; 1–2). 2 Bände, Neue Bearbeitung, Verlag Kerle, Heidelberg 1964/65.&lt;br /&gt;
* Valeska Koal: &amp;#039;&amp;#039;„Ego libenter currebam ad tripudia“. Die Predigten des Johannes von Capestrano im Kontext der spätmittelalterlichen Tanzdebatte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frate Francesco. Rivista di cultura francescana&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2 (2019), Nr. 85 (November), S. 331–361.&lt;br /&gt;
* [[Otto Richter (Archivar)|Otto Richter]], &amp;#039;&amp;#039;[[s:Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens. Viertes Heft#I. Der Bußprediger Johannes von Capistrano in Dresden und den Nachbarstädten 1452.|Der Bußprediger Johannes von Capistrano in Dresden und den Nachbarstädten 1452.]]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichte Dresdens.&amp;#039;&amp;#039; Viertes Heft, 1883. S. 1–5.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl={{Webarchiv | url=http://www.bautz.de/bbkl/j/Johannes_v_cap.shtml | wayback=20070629093925 | text=Johannes von Capestrano}} |band=3|spalten=295–296|autor=Harald Wagner|artikel=Johannes von Capestrano}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Belletristik&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Scholz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg nach Ilok. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Horen-Verlag, Berlin-Grunewald 1930; Neuausgabe: Bertelsmann, Gütersloh 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|John of Capistrano|Johannes Capistranus|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118712632}}&lt;br /&gt;
* {{GW|JOHACAP|a|Johannes de Capistrano}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gedaechtnisdeslandes.at/personen/action/show/controller/Person/person/capistran.html Johannes Capistran] im Lexikon &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis des Landes&amp;#039;&amp;#039; des [[Museum Niederösterreich|Museums Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* Gerd Matthes, Jens Junge ([[SRH Berlin University of Applied Sciences|SRH]]): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ludologie.de/blog/artikel/news/spieleverbrennungen-als-die-kirche-im-spiel-den-teufel-sah-johannes-capistranus/ Johannes Capistranus: Spieleverbrennungen. Als die Kirche im Spiel den Teufel sah.]&amp;#039;&amp;#039; SHR-Institut für Ludologie, 19. Juni 2021&lt;br /&gt;
* Peter Mühlbauer: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.heise.de/tp/features/Ein-Judenverbrenner-als-Schutzpatron-der-Anwaelte-3455165.html Ein Judenverbrenner als Schutzpatron der Anwälte.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Telepolis]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. September 2009&lt;br /&gt;
* [[s:Die Schedelsche Weltchronik (deutsch):250#Capistranus|Johannes Capistranus]] in der [[Schedelsche Weltchronik|Schedel’schen Weltchronik]], Nürnberg 1493&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118712632|titel=Capistrano, Johannes von|datum=2021-06-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118712632|LCCN=n85319312|VIAF=72188800}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Johannes Capistranus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes Capistranus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prediger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inquisitor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Türkenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenreformer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Capestrano]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1386]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1456]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franziskaner (OFM)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Johannes Capistranus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Giovanni da Capistrano; Johannes Kapistran; Johannes von Capistran; Heiliger Capestranus; Ivan Kapistranski&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Wanderprediger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1386&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Capestrano|Capistrano]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1456&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Ilok]] bei [[Vukovar]], Kroatien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kontrollstellekundl</name></author>
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