<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Johannes_Brumme</id>
	<title>Johannes Brumme - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Johannes_Brumme"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Brumme&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T02:32:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Brumme&amp;diff=2302993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johannes_Brumme&amp;diff=2302993&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-27T20:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Brumme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1909]] in [[Heukewalde]]; † [[23. September]] [[1967]] in [[Leipzig]]) war ein [[deutsche]]r [[Pädagoge]], [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|antifaschistischer Widerstandskämpfer]], [[KZ-Häftling]] und in der DDR [[Bildungssystem in der DDR|Schulpolitiker]] sowie [[Hochschullehrer]] für Pädagogik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brumme kam in einer Pädagogenfamilie zur Welt. Sein Vater war [[Einklassenschule|Dorfschullehrer]]. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in [[Braunichswalde]] und der [[Aufbaugymnasium|Aufbauschule]] in Altenburg studierte Brumme Pädagogik an den [[Universität Leipzig|Universitäten Leipzig]] und [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]]. 1927 trat er der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen  Arbeiterjugend]] (SAJ) und der Lehrer[[gewerkschaft]] bei. Seit 1931 unterrichtete er als Dorflehrer im [[Altenburger Land]], bis ihm die NS-Machthaber [[Berufsverbot]] erteilten. Weil er [[Illegalität|illegal]] gegen das [[nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Regime kämpfte (u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Walter Wolf (Politiker)|Walter Wolf]]), wurde er 1937 verhaftet und – nach einem Freispruch durch das Oberlandesgericht Jena – als [[Schutzhaft|Schutzhäftling]] in das [[KZ Buchenwald]] verschleppt. Dort entging er bei der Arbeit im [[Steinbruch]] nur knapp dem Tode. Brumme unterrichtete im Lager illegal im Sinne der [[Volksfront]]-Strategie des Kommunistischen [[Sozialistisches Aktiv|Aktivs]]. Im Februar 1944 gründete [[Hermann Brill]] federführend mit Sozialdemokraten ([[Ernst Thape]], [[Benedikt Kautsky]]), Kommunisten (Walter Wolf, Johannes Brumme) und [[Christdemokratie|christlichen Demokraten]] ([[Werner Hilpert]]) ein illegales Volksfront-[[Gremium|Komitee]] in Buchenwald. Es legte nach der Befreiung nicht nur das [[Buchenwalder Manifest]] vor, sondern veröffentlichte außerdem am 19. April 1945 „Entschließungen zur demokratischen Neuordnung Deutschlands“, die in Buchenwald sowohl von der ersten Mitgliederversammlung der KPD als auch im [[Buchenwalder Manifest|Manifest der demokratischen Sozialisten]] voll inhaltlich aufgenommen worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://bremen.vvn-bda.de/baf/BAF0411.pdf |text=}} Abgefragt 17. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 gehörte Brumme nach der Befreiung der Häftlinge des [[KZ Buchenwald]] durch die [[Third United States Army|3. US-Armee]] der provisorischen KPD-Bezirksleitung an. Im reichsweiten &amp;#039;&amp;#039;Anti-Nazi-Komitee&amp;#039;&amp;#039; übernahm er den Vorsitz des Thüringen-Ausschusses. Zunächst hielt er noch Verbindung mit Hermann Brill, den die amerikanische Besatzungsmacht zum thüringischen Regierungspräsidenten ernannt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://library.fes.de/pdf-files/bueros/erfurt/01921.pdf Abgefragt 17. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] berief ihn Walter Wolf ins Landesamt für Volksbildung, wo er sich für eine [[Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule|demokratische Schulreform]] engagierte. Ab Oktober 1946 arbeitete Brumme – gegen Widerstände aus bürgerlich-konservativen [[Hochschule|Akademikerkreisen]] – an der Universität Jena für eine Neuordnung der Lehrerausbildung. Anfang 1951 promovierte er an der [[Martin-Luther-Universität Halle]] mit der Arbeit &amp;quot;Stalin über Volksbildung und Erziehung&amp;quot;. Im Anschluss war er bis Oktober 1951 Hauptreferent für Pädagogische Fakultäten im Staatssekretariat für Hochschulwesen der DDR. Nach einem Sanatoriumsaufenthalt in Coswig widmete sich Brumme seiner Habilitationsschrift über [[Wilhelm Liebknecht]]s &amp;quot;Wissen ist Macht – Macht ist Wissen&amp;quot;, die er 1959 abschließen konnte. Im selben Jahr war er Lehrbeauftragter im Fach &amp;quot;Geschichte der Pädagogik&amp;quot; an der Universität Halle. Der Versuch, ihn zum Professor zu berufen, scheiterte am Widerstand der Fakultät. Am 6. April 1960 erhielt Brumme an der [[Humboldt-Universität Berlin]] den akademischen Grad eines Dr. paed. habil. Von Mai 1960 bis zu seiner Entpflichtung im Sommer 1966 war er Professor mit Lehrauftrag für &amp;quot;Geschichte der Erziehung&amp;quot; an der [[Deutsche Hochschule für Körperkultur und Sport|Deutschen Hochschule für Körperkultur]] (DHfK) in [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Brumme war seit Dezember 1936 mit seiner ehemaligen [[Kommilitonin]] Hilde Klünder verheiratet. Der gemeinsame Sohn Hartmut-Peter wurde im April 1937 geboren. Nach dem Tod seiner ersten Frau im Jahre 1955 heiratete Brumme 1956 die Vorschulerzieherin und Mit-[[Aspirantur|Aspirantin]] Gertrud-Marie Fenske. Aus dieser Ehe gingen die Kinder [[Jenny Brumme|Jenny]] (*&amp;amp;nbsp;1958), Sonja (*&amp;amp;nbsp;1961) und Hans-Henri (*&amp;amp;nbsp;1963) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Stalin]] über Volksbildung und Erziehung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Liebknecht]] über die Bildung und Erziehung des werktätigen Volkes&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Eine Untersuchung über seine Kampfschrift&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Wissen ist Macht – Macht ist Wissen&amp;#039;&amp;#039;, Ms., Berlin 1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass Brummes wird im Archiv der [[Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung]] Berlin aufbewahrt. Zwei kleinere Nachlasssplitter befinden sich im Archiv der [[Gedenkstätte Buchenwald]] und im [[Hauptstaatsarchiv Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Hauthal: &amp;#039;&amp;#039;Der „lange Hans“: Hans Brumme&amp;#039;&amp;#039;, in: Mario Hesselbarth, Eberhart Schulz, Manfred Weißbecker (Hrsg.): Gelebte Ideen. Sozialisten in Thüringen. Biographische Skizzen, Jena 2006, S. 77ff., ISBN 3-935850-37-9&lt;br /&gt;
* [[Steffen Kachel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;, = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe Band 29, S. 543&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136752403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136752403|LCCN=|VIAF=81043982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brumme, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erziehungswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (DHfK Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brumme, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter, Schulpolitiker, Hochschullehrer für Pädagogik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heukewalde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. September 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>