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	<title>Johannes Benjamin Brennecke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:18:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dmicha: Gliederungshierarchie (es fehlte mindestens ein zweiter Unterpunkt)</title>
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		<updated>2024-06-28T12:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gliederungshierarchie (es fehlte mindestens ein zweiter Unterpunkt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brennecke Johannes Benjamin.png|mini|Johannes Benjamin Brennecke]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Benjamin Brennecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1849]] in [[Cröchern]]; † [[30. Juli]] [[1931]] in [[Magdeburg]]) war ein deutscher  [[Arzt]], der sich um die Reformierung des [[Hebamme]]nwesens verdient machte. Ab 1907 trug er den Titel [[Geheimer Sanitätsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brennecke wurde als fünftes Kind eines [[Evangelisch|evangelischen Pfarrers]] geboren. Nach dem Besuch eines [[Gymnasium]]s in [[Stendal]] studierte er ab 1869 Medizin in [[Halle (Saale)]]. Er war ein Schüler von [[Robert Michaelis von Olshausen|Robert Olshausen]] und [[Heinrich Fritsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Facharzt für [[Frauenheilkunde]] in Magdeburg ließ er sich dort 1876 nieder. 1877 wurde er in die Magdeburger Medizinische Gesellschaft aufgenommen. Nach einer Tätigkeit an der &amp;#039;&amp;#039;[[Landesfrauenklinik Magdeburg|Provinzial-Hebammenlehranstalt]]&amp;#039;&amp;#039; eröffnete er 1880 in [[Sudenburg]], in der heutigen [[Magdeburger Straßen/H|Halberstädter Straße]] 77 – damals [[Magdeburger Straßen/B|Breiter Weg]] 31, eine Privatklinik. Er operierte jedoch auch im [[Kahlenbergstift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich für eine Reformierung der Hebammenausbildung in [[Deutschland]], wobei er einen Beamtenstatus für [[Hebamme]]n anstrebte. Mit seinen Forderungen nach mehr staatlichen Engagement in der Wochenbetthygiene konnte er sich jedoch im Wesentlichen nicht durchsetzen. Brennecke setzte sich auch für die Schaffung von mehr geburtshilflichen Kliniken ein. Eine entsprechende Einrichtung begründete er, als Wöchnerinnenasyl des Frauenvereins, in Magdeburg am [[Magdeburger Straßen/S|Sudenburger Tor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 wurde Brennecke in die [[Ärztekammer (Deutschland)|Ärztekammer]] der [[Provinz Sachsen]] gewählt. Über viele Jahre war er Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer, von 1906 bis 1908 deren Vorsitzender. 1907 wurde ihm der Titel Geheimer Sanitätsrat verliehen. Brennecke war Herausgeber mehrerer Fachzeitschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Inflation]] musste er seine Klinik und 1919 auch das Asyl aufgeben, seine Familie verarmte. 72-jährig gab er 1922 seine ärztliche Tätigkeit auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod benannte die Stadt Magdeburg ihm zu Ehren eine Straße ([[Magdeburger Straßen/B|Brenneckestraße]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorbild für Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1895 erarbeitete der Wiener Gynäkologe [[Hugo Klein (Mediziner)|Hugo Klein]] Statuten für einen Frauenverein, der eine Ausbildung von Wochenpflegerinnen in Wien ermöglichen sollte sowie ein Wöchnerinnenasyl betreiben sollte. Als Vorbild dienten die Arbeiten von Johannes Benjamin Brennecke (1849–1931). 1896 wurde der „Verein zur Begründung und Unterhaltung von Wöchnerinnenasylen und zur Heranbildung von Wochenpflegerinnen“ in Wien, nach Magdeburger Vorbild, gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Mentzel: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Klein (1863–1937) – Frauenarzt – Gynäkologe – Frauenrechtsaktivist – und Begründer des Mutterschutzes in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; In: Universitätsbibliothek Medizinische Universität Wien, VanSwietenBlog, 20. November 2020. [https://ub.meduniwien.ac.at/blog/?p=35867 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praktische Regeln zur Sicherung eines gesundheitsgemäßen Wochenbettverlaufs. Ein Mahnruf an das Publikum und die Hebammen.&amp;#039;&amp;#039; 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hebammen oder Diakonissen für Geburtshilfe? Eine Kritik des Hebammenwesens.&amp;#039;&amp;#039; Neuwied 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiheit! Ein offenes Wort zur sexuellen Frage an Deutschlands Jugend.&amp;#039;&amp;#039; 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis-Entbindungsanstalt und ihre grundlegende Bedeutung für Mutter- und Säuglingsschutz.&amp;#039;&amp;#039; 1917.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Biographische Enzyklopädie deutschsprachiger Mediziner / hrsg. von [[Dietrich von Engelhardt]] – München: Saur, 2002. – ISBN 3-598-11462-1. – Bd. 1 A–Q.&lt;br /&gt;
* Dieter Niemann, Nadja Gröschner; &amp;#039;&amp;#039;Die St. Ambrosius-Gemeinde und der „Alte Friedhof“ in Magdeburg-Sudenburg&amp;#039;&amp;#039;, 2001, Kremkau, ISBN 3-934988-16-4&lt;br /&gt;
* Horst-Peter Wolff, &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]]: 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; / hrsg. von Guido Heinrich; Gunter Schandera – Magdeburg: Scriptum-Verl., 2002, Magdeburg, ISBN 3-933046-49-1, [{{MBL|ID=0200|Linktext=nein}} online in:] ’’Magdeburger Biographisches Lexikon’’ der [[Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Der Beitrag des Magdeburger Gynäkologen Johannes Benjamin Brennecke (1849-1931) zur Entwicklung des Gesundheitsschutzes für Mutter und Kind.&amp;#039;&amp;#039; Dtsch Gesundheitsw 23 (1968), 2142–2147, PMID 4893329&lt;br /&gt;
* Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Benjamin Brennecke: (1849- 1931): biographische Studie über den ersten Frauenarzt der Stadt Magdeburg, einem Praktiker der sozialen Gynäkologie.&amp;#039;&amp;#039; [[Selbstverlag|Eigenverlag]], [[Fürstenberg/Havel]], 2007&lt;br /&gt;
* [[Adam Bauereisen]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Johannes Brennecke.&amp;#039;&amp;#039; Zentralbl Gynäkol 55 (1931), 2722&lt;br /&gt;
* {{Pagel-1901|ErsteSp=237|LetzteSp=238|spezialkapitel=Brennecke,+Johannes+Benjamin|BK-Nummer=|kapiteltext=Brennecke, Johannes Benjamin|bemerkung=|kurz=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117630799|VIAF=69712452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brennecke, Johannes Benjamin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ärztekammer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brennecke, Johannes Benjamin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, Geheimer Sanitätsrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cröchern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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