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	<title>Johannes Aventinus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thmsfrst: /* Literatur */ + 1</title>
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		<updated>2026-01-30T12:08:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johannes Aventinus.png|mini|hochkant|Johannes Aventinus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1477]] in [[Abensberg]], Niederbayern; † [[9. Januar]] [[1534]] in [[Regensburg]]) war ein deutscher Historiker und Hofhistoriograph. Er hieß eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Turmair&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, benannte sich aber mit einer latinisierten Form seines Heimatortes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aventinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (‚der Abensberger‘).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aventinus – der selbstgewählte Gelehrtenname.&amp;#039;&amp;#039; In: Christine Riedl-Valder: &amp;#039;&amp;#039;Aventinus: Pionier der Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7917-2654-0, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gilt als ein Wegbereiter der [[Klassische Philologie|klassischen Philologie]] in Deutschland und als der „Vater der bayerischen Geschichtsschreibung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aventinus-Denkmal-Abensberg.jpg|mini|hochkant|[[Denkmal für Johann Turmayr (Abensberg)|Aventinus-Denkmal in Abensberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater war der wohlhabende Weinwirt Peter Turmair, der ein Lokal am Stadtplatz in Abensberg hatte; seine Mutter trug ursprünglich den Nachnamen Küsser.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Riedl-Valder: &amp;#039;&amp;#039;Aventinus: Pionier der Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7917-2654-0, S. 10–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus: Werdegang – Werke – Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7954-3463-2, S. 39–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Schulbildung begann er im [[Karmelitenkloster Abensberg|Karmeliterkloster in Abensberg]], wo sich eine Lateinschule befand. Aventinus studierte ab 1495 an den Hochschulen von [[Ingolstadt]], [[Wien]] (1497–1500), [[Krakau]] (1501–1502) und in [[Paris]] (1503–1504). Er bevorzugte dabei humanistische Studienfächer. In Ingolstadt und Wien schloss sich Aventinus besonders [[Conrad Celtis]] an, der sein Interesse auch auf die deutsche Geschichte lenkte. Aus Paris kehrte er mit der Würde eines [[Magister]]s heim und hielt von 1507 an in Ingolstadt Privatvorlesungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog [[Wilhelm IV. (Bayern)|Wilhelm IV. von Bayern]] beauftragte Aventinus 1509 mit der Erziehung seiner beiden jüngeren Brüder [[Ludwig X. (Bayern)|Ludwig]] und [[Ernst von Bayern (1500–1560)|Ernst]], die zunächst vom 15. Januar bis 29. November 1509 auf der [[Burg zu Burghausen]] stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Riedl-Valder: &amp;#039;&amp;#039;Aventinus: Pionier der Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7917-2654-0, S. 42–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein streng regulierter Tagesablauf, der in der Burghauser Hofordnung von 1509 dokumentiert ist, und ein betont „einfaches“ Leben sollten zur „Charakterbildung“ der Zöglinge beitragen. Zum Geschichtsunterricht gehörten Ausflüge in die Umgebung bis nach [[Altötting]] und in die Klöster [[Kloster Mondsee|Mondsee]] und [[Neumarkt-St. Veit]]. 1510 bereiste Aventinus die Region abermals, um wissenschaftliche Studien zu betreiben und sämtliche antiken Inschriften zu notieren, die ihm in Orten wie [[Laufen (Salzach)]] und [[Sankt Georgen bei Salzburg]] auffielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Martin Luther]] und [[Philipp Melanchthon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Melanchthons Briefwechsel, Bd. 11. Bearbeitet von [[Heinz Scheible]], Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt, 2003, S.&amp;amp;nbsp;101&amp;lt;/ref&amp;gt; stand Aventinus in einem regen Gedankenaustausch, schloss sich aber der [[Reformation]] nicht an. Er polemisierte jedoch gegen die veraltete Kirche, die Neuerungen ablehnte, und wurde 1528 wegen einer angeblichen Übertretung der kirchlichen Fastengebote vorübergehend „ob evangelium“ aus konfessionellen Gründen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmid, Aventinus&amp;quot;&amp;gt;Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus.&amp;#039;&amp;#039; In: Katharina Weigand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Gestalten der bayerischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; München 2012, ISBN 978-3-8316-0949-9, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; inhaftiert. 1529 heiratete er seine bedienstete Haushälterin Barbara Fröschmann, die aus [[Niederrieden]] stammte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedl-ValderS108&amp;quot;&amp;gt;Christine Riedl-Valder: &amp;#039;&amp;#039;Aventinus: Pionier der Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7917-2654-0, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus: Werdegang – Werke – Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7954-3463-2, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau kam damals nach Regensburg, der zum Luthertum tendierenden [[Reichsstadt]], zu Verwandten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedl-ValderS108&amp;quot; /&amp;gt; wo Aventinus sich sicherheitshalber nach seiner Inhaftierung in einem bescheidenen Haus aufhielt und in Verbitterung wegen der politischen und persönlichen Umstände seine letzten Jahre verbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmid, Aventinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Aventinus starb im Januar 1534 im Alter von 56 Jahren in [[Regensburg]]. Begraben wurde er auf dem Friedhof der oberen Stadt beim [[Kloster Sankt Emmeram]] in Regensburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus: Werdegang – Werke – Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7954-3463-2, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Zum Gebrauch seiner hochadeligen Schüler verfasste Aventinus 1512 eine lateinische Grammatik, die sehr gut ankam und weit verbreitet wurde &amp;#039;&amp;#039;(Rudimenta grammaticae latinae)&amp;#039;&amp;#039;. Als Ernst 1516 an der [[Universität Ingolstadt]] studieren sollte, schrieb er für ihn eine systematische Darstellung der Wissenschaften, die er &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie (Aventinus)|Encyclopedia]]&amp;#039;&amp;#039; nannte und erstmals 1517 als Anhang zu seiner Grammatik veröffentlichte. Es ist die erste bekannte gedruckte [[Enzyklopädie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1517 wurde Aventinus zum bayerischen Hofhistoriographen ernannt und entfaltete in dieser Funktion rege Aktivitäten. Er schrieb über Gebiete im sogenannten ‚[[Altbayern|altbayerischen Raum]]‘, zu dem alle Orte, die Bestandteil des [[Herzogtum Bayern]] seit dem 6. Jahrhundert waren, gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sein Hauptwerk gelten die zwischen 1517 und 1522 entstandenen &amp;#039;&amp;#039;Annales ducum Boiariae,&amp;#039;&amp;#039; in denen er die bayerische Geschichte bis zum Jahre 1460 behandelte. Die &amp;#039;&amp;#039;Bairische Chronik&amp;#039;&amp;#039; (geschaffen 1526–1533), eine bis zu den Primärquellen vorstoßende&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lenhardt: &amp;#039;&amp;#039;Coelum Ingolstadiense. Himmelsbilder in Ingolstadt um 1550.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Schmitz (Pharmaziehistoriker)|Rudolf Schmitz]], [[Gundolf Keil]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humanismus und Medizin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Acta humaniora, Weinheim an der Bergstraße 1984, S. 87–98, hier: S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; deutsche Bearbeitung seiner Annalen, ist volkstümlicher geschrieben und besticht durch eine freie und unabhängige Denkweise in nationalen und kirchlichen Fragen. [[Johann Wolfgang von Goethe]] äußerte sich später lobend über dieses Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;Goethe erwähnte Aventinus’ &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Farbenlehre&amp;#039;&amp;#039;, wie es in Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus: Werdegang – Werke – Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-7954-3463-2, S. 234, dokumentiert ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1523 gab Aventinus die erste Karte von Bayern heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard de Rudder: &amp;#039;&amp;#039;Über die „Abkunterfeiung“ Baierns von 1531 und ihren Kartographen Aventinus.&amp;#039;&amp;#039; Abhandlungen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Klasse, Jahrgang 1960, Nr.&amp;amp;nbsp;1. Verlag der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher bekam er außerdem den Beinamen „Vater der bayerischen Topographie“.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Angrüner: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Turmair, genannt Avenius.&amp;#039;&amp;#039; In: Dieter Vogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hallertau.&amp;#039;&amp;#039; Kiebitz Buch, Vilsbiburg 1998, ISBN 3-9804048-4-6, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verfasste auch ein Lehrbuch für den Bereich Musik. Im Bereich der Mathematik verfasste er eine Arbeit über das römische Rechenwesen. Aventins &amp;#039;&amp;#039;Lateinische Grammatik&amp;#039;&amp;#039; wurde zum Lehrbuch an der Landesuniversität von Ingolstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorbild der &amp;#039;&amp;#039;Italia Illustrata&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bav_pal_lat_948 |titel=»Italia illustrata« von Blondus, Flavius|abruf=2021-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Flavio Biondo]] verfasste er, den Plan Celtis’ fortsetzend,&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Lenhardt: &amp;#039;&amp;#039; Coelum Ingolstadiense. Himmelsbilder in Ingolstadt um 1550.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf Schmitz (Pharmaziehistoriker)|Rudolf Schmitz]], [[Gundolf Keil]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Humanismus und Medizin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Acta humaniora, Weinheim an der Bergstraße 1984, S. 87–98, hier: S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1531 die &amp;#039;&amp;#039;Germania Illustrata&amp;#039;&amp;#039;, was als historisch-topografische Beschreibung Deutschlands angedacht war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GermaniaIllustrata&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Germania Illustrata.&amp;#039;&amp;#039; In: Christine Riedl-Valder: &amp;#039;&amp;#039;Aventinus: Pionier der Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7917-2654-0, S. 105–107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schrieb immerhin ein Kapitel hierzu, das die deutsche Urgeschichte beinhaltete, worin eine [[Genealogie]] der deutschen Urkönige enthalten war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GermaniaIllustrata&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Germania Illustrata.&amp;#039;&amp;#039; In: Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus: Werdegang – Werke – Wirkung.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-3-7954-3463-2, S. 105–107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aventinus, Bayrisch Cronick (sic.), ca. 1519.png|alternativtext=BSB München No.4 Bavar. 145|mini|hochkant|Die &amp;#039;&amp;#039;Bayrisch Cronick&amp;#039;&amp;#039; (ca.&amp;amp;nbsp;1519), Titelblatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annales ducum Bavariae&amp;#039;&amp;#039; (1511 im Manuskript, BSB München clm 967)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grammatica nova fundamentalis&amp;#039;&amp;#039; (1512)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musicae rudimenta&amp;#039;&amp;#039; (Augsburg, 1516)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie (Aventinus)]]&amp;#039;&amp;#039;, wahrscheinlich von [1516]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annales Schyrenses&amp;#039;&amp;#039; (1517 verfasst, Chronik des Klosters [[Scheyern]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudimenta gramaticae… Encyclopedia orbisque doctrinarum in calce…&amp;#039;&amp;#039;. Ingolstadt: Erhard Sampach 1517&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brief an [[Leonhard von Eck]] über Ungebildete und seine eigene Bildung [ca. 1518]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altöttinger Chronik&amp;#039;&amp;#039; (dt. Version von 1519)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aventinus, Johannes: Bayrisch Cronick&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1519, BSB München 4 Bavar. 145)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ursachen des Türkenkrieges&amp;#039;&amp;#039; (1526 verfasst)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annales ducum Boiariae&amp;#039;&amp;#039; [Jahrbücher der Herzöge Bayerns] (1516–1522 verfasst, 1554 erschienen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baierische Chronik&amp;#039;&amp;#039;, deutsche Version der Annales (etwa 1526–1533 verfasst, 1556 erschienen),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Germania Illustrata&amp;#039;&amp;#039;, 1531 begonnen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johannes Turmair&amp;#039;s genannt Aventinus sämmtliche Werke / auf Veranlassung Seiner Majestät des Königs von Bayern herausgegeben von der K. Akademie der Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. München: Christian Kaiser 1881–1908 (Gesamtausgabe, 6 Bde.) [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1182856674 Zur digitalen Volltextausgabe], ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-596471}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Aventinus-Büsten wurden durch König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I. von Bayern]] in die [[Walhalla]] und in die [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle]] aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmid, Aventinus&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In seiner Heimatstadt Abensberg steht seit 1861 ein [[Denkmal für Johann Turmayr (Abensberg)|Denkmal für Johann Turmayr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm benannt wurden:&lt;br /&gt;
* das [[Johannes-Turmair-Gymnasium]] in Straubing&lt;br /&gt;
* das Aventinus-Gymnasium in [[Burghausen]]&lt;br /&gt;
* der Aventinus-Turm auf der [[Burg zu Burghausen#Dritter Vorhof (Vierter Burghof)|Burg zu Burghausen]]&lt;br /&gt;
* die Johann-Turmair-Realschule in [[Abensberg]]&lt;br /&gt;
* der 2010 eröffnete Forschungslesesaal der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]]&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Johannes-Thurmair-Aventin-Medaille&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;Aventinus-Medaille&amp;#039;&amp;#039; des Verbandes bayerischer Geschichtsvereine, verliehen seit 1968&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.verband-bayerischer-geschichtsvereine.de/ehrungen/aventinus-medaille.html |titel=Aventinus-Medaille des Verbands |werk=verband-bayerischer-geschichtsvereine.de| abruf=2019-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Straßen, Plätze und Wege in [[Abensberg]], [[Altötting]], [[Lauterhofen]], [[Hettenshausen]], Ingolstadt, [[München]], [[Neutraubling]], [[Rosenheim]], [[Triftern]] und [[Brunnthal]]&lt;br /&gt;
* [[Aventinus (Bier)|Aventinus]], ein Weizendoppelbockbier der Brauerei [[G. Schneider &amp;amp; Sohn|Schneider &amp;amp; Sohn]] aus dem nahen Kelheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aventinus wird auch in der Theaterfassung des [[Der Brandner Kaspar|Brandner Kaspar]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aventinusbüste_Walhalla.JPG|Büste in der Walhalla&lt;br /&gt;
Aventinus-Turm.jpg|Aventinus-Turm in der [[Burg zu Burghausen]]&lt;br /&gt;
Aventinus-Tafel.jpg|Erinnerungstafel am Aventinus-Turm in der Burg zu Burghausen&lt;br /&gt;
Aventinus-Grabplatte St Emmeram Regensburg.jpg|Aventinus-Grabplatte im [[Kloster St. Emmeram]], Regensburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
;Lexika, Nachschlagewerke&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|469|470|Aventinus|[[Georg Leidinger]]|11850522X}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|1|700|704|Aventinus, Johannes|[[Franz Xaver von Wegele]]|ADB:Aventinus, Johannes}}&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|34|34|Aventinus (Turmair), Johannes|autor=Ma|gnd=11850522X}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630012817/http://www.bautz.de/bbkl/a/aventinus_j.shtml |autor=Friedrich Wilhelm Bautz |artikel=Aventinus (Turmair), Johannes|band=1|spalten=307–308}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Körner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Große Bayerische Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter Saur, Berlin/New York 2005, Reprint 2010, S. 79.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Ludwig-Maximilians-Universität München&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1: Ingolstadt-Landshut 1472–1826; Berlin 1998, S. 23–26; mit ausführlichen Quellenangaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Biografische Werke&lt;br /&gt;
* Christine Riedl-Valder: &amp;#039;&amp;#039;Aventinus: Pionier der Geschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 2015, ISBN 978-3-7917-2654-0.&lt;br /&gt;
* [[Karl Bosl]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Turmair, gen. Aventinus aus Abensberg in seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 40 (1977) S.&amp;amp;nbsp;325–340 ([https://periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/kapitel/zblg40_kap22 online]).&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Dünninger]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus: Leben und Werk des Bayerischen Geschichtschreibers.&amp;#039;&amp;#039; Förg, Rosenheim 1977, ISBN 3-475-52190-3.&lt;br /&gt;
* [[Alois Schmid (Historiker)|Alois Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus (1477–1534). Werdegang – Werke – Wirkung: eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Schnell und Steiner, Regensburg 2019, ISBN 978-3-7954-3463-2.&lt;br /&gt;
* Fritz Angrüner: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Turmair, genannt Aventinus, zu seinem 450. Todestag. eine kurze Betrachtung seines Lebens und Wirkens und seiner Stadt Abensberg.&amp;#039;&amp;#039; Abensberg 1984 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr21773-7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Fritz Angrüner: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Turmair, genannt Avenius.&amp;#039;&amp;#039; In: Dieter Vogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Hallertau.&amp;#039;&amp;#039; Kiebitz Buch, Vilsbiburg 1998, ISBN 3-9804048-4-6, S. 40–41.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johannes Turmair, genannt Aventinus.&amp;#039;&amp;#039; In: Adam Rottler: &amp;#039;&amp;#039;Abensberg im Wandel der Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Abensberg 1973 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr21766-7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
;Spezialisierte Studien&lt;br /&gt;
* Leonhard Landshamer: &amp;#039;&amp;#039;Aventins Darstellung der römischen Kaiserzeit von Caesar bis Domitian.&amp;#039;&amp;#039; Zielezinski, München 1972 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Die historische Methode des Johannes Aventinus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für deutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 113 (1977), S.&amp;amp;nbsp;338–395 ([https://periodika.digitale-sammlungen.de/bdlg/Blatt_bsb00000317,00346.html online]).&lt;br /&gt;
* Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Aventinus und die Realienkunde.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frank-Lothar Kroll]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Wege der Ideengeschichte. Festschrift für Kurt Kluxen zum 85. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn 1996, S.&amp;amp;nbsp;81–101.&lt;br /&gt;
* Gerhard-Helmut Sitzmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aventinus und seine Zeit 1477–1534.&amp;#039;&amp;#039; Weltenburger Akademie, Abensberg 1977 (Rezension von Andreas Kraus in: &amp;#039;&amp;#039;Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039; 2 (1978) S.&amp;amp;nbsp;11–13):&lt;br /&gt;
** Teil 1: Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Das historische Werk des Johannes Aventinus.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 2: Andreas Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die geistige Welt des Johannes Aventinus – Bayern und der europäische Humanismus.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 3: August Scharnagl: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik der Aventinus Zeit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 4: Walter Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Bayern zur Zeit des Aventinus.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Wanderwitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Turmair, genannt Aventinus, und Regensburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Tobias Appl; Georg Köglmeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regensburg, Bayern und das Reich. Festschrift für Peter Schmid zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Schnell und Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-2284-4, S. 217–246.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11850522X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11850522X}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_III/Geschichte/Alte_G/roemer/texte/auf_aven.htm |wayback=20130610233227 |text=Aventinus als Historiker von Susanne Wolf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/aventin Digitalisierte Werke]&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftung-aventinum.de/ Website der Stiftung Aventinum] (mit Biographie und Bibliographie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11850522X|LCCN=n83800200|VIAF=24865681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aventinus, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes Aventinus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtsschreibung (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Ingolstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walhalla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Abensberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1477]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1534]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aventinus, Johannes&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Turmair, Johann Georg (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Hofhistoriograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1477&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Abensberg]], Niederbayern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1534&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Regensburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thmsfrst</name></author>
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