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	<title>Johanne Reitze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:47:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johanne_Reitze&amp;diff=993792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Partei */ - doppelten link</title>
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		<updated>2025-09-23T16:45:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Partei: &lt;/span&gt; - doppelten link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ReitzeJohanne.jpg|miniatur|Johanne Reitze]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johanne Caroline Agnes Reitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Johanna Reitze&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[16. Januar]] [[1878]] in [[Hamburg]]; gestorben [[22. Februar]] [[1949]] ebenda) war eine deutsche Politikerin der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:JohannaReitze GdF FriedhofOhlsdorf.jpg|mini|Grabstein im &amp;#039;&amp;#039;Garten der Frauen&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Reitze entstammte einer Arbeiterfamilie, war [[konfessionslos]] und besuchte bis 1893 die [[Volksschule]] in [[Hamburg]]. Im Anschluss arbeitete Reitze zunächst bis Ende 1894 als [[Dienstbote|Dienstmädchen]] und dann bis zu ihrer Hochzeit mit dem [[Journalist]]en Johannes Carl Kilian-Reitze&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Bake&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Jean Reitze&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Adressbücher; Franz Osterroth.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † 1944) im Jahre 1900 als Arbeiterin in einer Buchdruckerei. Durch einen Vortrag [[August Bebel]]s,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBE&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Johanna Reitze.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Deutsche Biographische Enzyklopädie]], Bd. 8, 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihre Arbeit und ihren Ehemann bekam sie Kontakt mit der Arbeiterbewegung. So gehörte Reitze z. B. dem [[Verband der Graphischen Hilfsarbeiter und Arbeiterinnen Deutschlands]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Vincent Streichhahn: &amp;#039;&amp;#039;FrauenPower aus dem Kaiserreich&amp;#039;&amp;#039;. In [[ver.di Publik]] 5/2021, S. 16 (online auf [https://publik.verdi.de/ausgabe-202105/frauenpower-aus-dem-kaiserreich/ publik.verdi.de], abgerufen am 28. August 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete Reitze als Pflegerin in der Kriegshilfe und der Hinterbliebenenfürsorge. Sie gehörte dem Beirat des Hamburgischen Kriegsversorgungsamtes und dem Speisungsausschuss der [[Kriegsküche]] an. Über ihre Tätigkeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] ist wenig bekannt. Sie wurde von den Nationalsozialisten verfolgt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBE&amp;quot; /&amp;gt; 1944 wurde sie im Rahmen der [[Aktion Gitter]] von der Gestapo mehrere Wochen inhaftiert und in „[[Schutzhaft]]“ genommen und erst von den Alliierten 1945 befreit. Im [[Bombenkrieg]] wurde ihre Wohnung zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Osterroth, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihr sind der &amp;#039;&amp;#039;Reitzeweg&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Groß Borstel]] (seit 1951) und der &amp;#039;&amp;#039;Johanne-Reitze-Weg&amp;#039;&amp;#039; im Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;Kleine Horst&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Ohlsdorf]] (seit 2007) benannt. Ihr Grabstein steht heute im [[Garten der Frauen]] auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]. In Hamburg wurde ihr ein [[Frauenorte Hamburg|Frauenort]] gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3104 Frauenort für Johanne Reitze], abgerufen am 8. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
1902 trat Reitze der SPD bei. 1906/07 besuchte sie ein halbes Jahr mit ihrem Ehemann die Parteischule in Berlin. Zudem besuchte sie zwischen 1904 und 1907 wissenschaftliche Lehrkurse, um ab 1907 als Rednerin für die Partei und Referentin August Bebels&amp;lt;ref name=&amp;quot;DBE&amp;quot; /&amp;gt; aufzutreten. Innerhalb der SPD gehörte sie zu den Anhängern der [[Burgfriedenspolitik]] und unterstützte die Zustimmung zu den Kriegskrediten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Reitze war wesentlich beteiligt, als im April 1918 im Hamburger Gewerkschaftshaus zum ersten Mal eine gemeinsame Kundgebung von sozialdemokratischen und bürgerlichen Frauen für das [[Frauenwahlrecht|Frauenstimmrecht]] stattfand. Von 1916 bis 1919 gehörte sie dem Landesvorstand der SPD in Hamburg an und war bis 1931 Delegierte zu Reichsparteitagen und Frauenkonferenzen der SPD. Von 1919 bis 1933 gehörte Reitze dem Reichsparteiausschuss der SPD an. Nach 1945 beteiligte sie sich am Wiederaufbau der SPD und der [[Arbeiterwohlfahrt]] in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete ==&lt;br /&gt;
Johanne Reitze gehörte [[Wahl zur Deutschen Nationalversammlung|1919]]/20 als eine von wenigen Frauen der [[Weimarer Nationalversammlung]] an. Ab 1920 war sie bis 1932 [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstagsabgeordnete]]. Im Reichstag widmete sich Reitze – wie die meisten anderen Politikerinnen – den sogenannten Frauenpolitikfeldern, nämlich Sozialpolitik, Wohlfahrtspflege, Jugend-, Gesundheits- und Schulpolitik. Insbesondere setzte sie sich für die Verbesserung der sozialen Rechtsverhältnisse von Arbeiterinnen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Osterroth.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1919 bis 1921 gehörte sie auch der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Recht der Frau. Die Sozialdemokratie im Kampfe um die wirtschaftliche und soziale Stellung der Frau.&amp;#039;&amp;#039; Referat auf dem SPD-Parteitag in Augsburg 1922. J. H. W. Dietz Nachf., Berlin 1922 [https://library.fes.de/pdf-files/bibliothek/bestand/a-31315.pdf Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Johanna Reitze, [[Clara Schuch|Clara Bohm-Schuch]], [[Marie Arning]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau in der Politik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau in der Politik, Parteiarbeit, Arbeiterwohlfahrt, Erziehungsarbeit! Bericht von der Frauenkonferenz des Bezirks Hamburg-Nordwest der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands am 4. und 5. Oktober 1924 in Bremerhaven&amp;#039;&amp;#039;. Schmalfeldt, Bremen 1924.&lt;br /&gt;
* Johanne Reitze, [[Ida Stengele]], Käthe Hoppe und [[Helene Kaisen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Frauenwahlrecht.&amp;#039;&amp;#039; Auerdruck, Hamburg 1928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hillger]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Leipzig 1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johanne Reitza&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon des Sozialismus]].&amp;#039;&amp;#039; Band I. &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 247–248.&lt;br /&gt;
* [http://fhh.hamburg.de/stadt/Aktuell/weitere-einrichtungen/landeszentrale-fuer-politische-bildung/publikationen/broschueren/wer-steckt-dahinter-pdf-960kb,property=source.pdf Wer steckt dahinter] – Nach Frauen benannte Straßen, Plätze und Brücken in Hamburg. (PDF)&lt;br /&gt;
* [[Rita Bake]]: &amp;#039;&amp;#039;Reitze, Johann Caroline Agnes, geb. Leopolt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]].&amp;#039;&amp;#039; Band IV, S. 320, ISBN 978-3-8353-0229-7.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127040366}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|127040366}}&lt;br /&gt;
* [https://garten-der-frauen.de/politik-soziales/johanne-reitze/ Biografie Johanna Reitze] bei &amp;#039;&amp;#039;Garten der Frauen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127040366|VIAF=15780805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reitze, Johanne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reitze, Johanne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reitze, Johanne Caroline Agnes (vollständiger Name); Reitze, Johanna&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdHB, MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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