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	<title>Johanna Niederhellmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: PD-fix, +Normdaten</title>
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		<updated>2024-09-14T15:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix, +Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johanna Niederhellmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Februar]] [[1891]] in [[Mönchengladbach]]; † [[18. April]] [[1956]] in [[Duisburg]]) war eine [[deutsche]] [[Frauenrechtlerin]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-[[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]]skandidatin und [[Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Johanna Niederhellmann 1.jpg|mini|Informationsstele]]&lt;br /&gt;
Niederhellmann entstammte einem christlichen Elternhaus. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und einer weiterführenden Bildungseinrichtung studierte sie [[Pädagogik]] und wurde Lehrerin an der [[Schule in freier Trägerschaft|Freien Schule]] in [[Duisburg-Beeck]]. Das [[Lehramt]] wurde ihr im September 1933 entzogen und sie wurde von den NS-Behörden aus dem Schuldienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrung des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] führte dazu, dass sie sich nach dem Jahr 1918 der [[Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen|Deutschen Friedensgesellschaft]] anschloss. Sie wurde auch Mitglied in der [[Women’s International League for Peace and Freedom|Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit]] sowie in der [[Deutsche Liga für Menschenrechte|Liga für Menschenrechte]]. Sie trat der [[Gewerkschaft]] bei und wurde im Jahr 1926 Mitglied in der SPD. Sie setzte sich im Duisburger SPD-Ortsverein bei Vorträgen insbesondere für [[Frauenrechte]] ein und wurde dadurch auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Ihre Schwester Herta hatte sich der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands]] (SAPD) angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung an die NSDAP]] im März 1933 wurden bei ihr Hausdurchsuchungen durchgeführt. Auch auf offener Straße wurde sie körperlich [[Visitation|visitiert]]. Nach dem [[Berufsverbot]] im September zog sie zu ihren Eltern in die Altstadt von Ruhrort. Diese Wohnung wurde zum illegalen Treffpunkt für Gesinnungsgenossen im SPD-Widerstand, u. a. mit [[Sebastian Dani]] und [[Hermann Runge]]. Die Freunde organisierten von hier aus die Verteilung von illegalem Aufklärungsmaterial. Ein besonders wirksames Projekt wurde ebenfalls hier entwickelt: die Umfunktionierung der [[Hamborn]]er [[Widerstandsgruppe der Brotfabrik Germania|Brotfabrik „Germania“]] zu einem Verteilzentrum von Widerstandsaufrufen, die hier in die Brotlaibe eingebacken wurden. Als das Widerstandszentrum der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] bekannt wurde, wurde Niederhellmann im Juni 1935 verhaftet und schwer gefoltert. Im Duisburger sogenannten [[Brotfabrikprozess]] erhielt sie eine dreijährige [[Zuchthaus]]strafe. Warum sie danach nicht in ein [[Konzentrationslager]] überführt wurde, ist nie ganz geklärt worden. Nach bestimmten Berichten haben ihre drei Brüder als Parteigänger der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ihre KZ-Verbringung verhindern können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] wirkte Niederhellmann beim Wiederaufbau der SPD mit. In der provisorischen Bürgervertretung von Duisburg wurde sie die einzige weibliche Bürgervorsteherin für den Ortsteil Ruhrort. In den Jahren 1945 bis 1948 hatte sie den Vorsitz des Wohnungsausschusses für weitere Stadtteile inne: für [[Beeck (Duisburg)|Beeck]], [[Beeckerwerth]] und [[Laar (Duisburg)|Laar]]. Sie setzte sich auch für die Wiederherstellung von Gewerkschaften ein – konkret als Mitglied des „Ausschusses zur Wiedererrichtung einer [[Einheitsgewerkschaft]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gesundheitlichen Gründen – Haft und Folter hatten ihr schwer zugesetzt – zog sie sich im Jahr 1948 von allen politischen Ämtern und aus allen Funktionen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 wurde ein Platz in Ruhrort nach Johanna Niederhellmann benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ingbueroklingen.de/ruhrort/aktuell/berichte/berichte.html#niederhellmann |wayback=20111204184506 |text=Bericht über die Straßenbenennung – Eine neue Stadtführung zeigt die weibliche Seite Ruhrorts }} Abgerufen am 12. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hamborn.net/hambornchronik133.html Lebensbericht der Hamborner Chronik]. Abgerufen am 12. August 2011.&lt;br /&gt;
* [http://www.duisburg.de/vv/ob_3/medien/LA21_Heft2.pdf Biogramm von Niederhellmann auf der Website von Duisburg] (PDF; 4,5&amp;amp;nbsp;MB) Abgerufen am 12. August 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125696221X|VIAF=1280165271999910690000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Niederhellmann, Johanna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Niederhellmann, Johanna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sozialdemokratische Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Februar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Duisburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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