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	<title>Johann Wilhelm Trollmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OTFW am 30. März 2026 um 08:07 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-30T08:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Boxer&lt;br /&gt;
| name= Rukeli Trollmann&lt;br /&gt;
| bild=Trollmanngross.jpg&lt;br /&gt;
| bildunterschrift= Johann Wilhelm Trollmann, 1928&lt;br /&gt;
| realname= Johann Wilhelm Trollmann&lt;br /&gt;
| gewicht= [[Halbschwergewicht]]&lt;br /&gt;
| nationalität= {{DEU|2=Deutsch}}&lt;br /&gt;
| geburtstag= [[27. Dezember]] [[1907]]&lt;br /&gt;
| geburtsort= [[Wilsche]] (jetzt Gifhorn)&lt;br /&gt;
| todestag= [[9. Februar]] [[1943]]&lt;br /&gt;
| todesort= [[Wittenberge|Wittenberge (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
| stil=&lt;br /&gt;
| größe=&lt;br /&gt;
| kämpfe= 62&lt;br /&gt;
| siege= 30&lt;br /&gt;
| KO= 11&lt;br /&gt;
| niederlagen= 19&lt;br /&gt;
| unentschieden=13&lt;br /&gt;
| keine_wertung=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Wilhelm „Rukeli“ Trollmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Dezember]] [[1907]] in [[Wilsche]] (jetzt [[Gifhorn]]); † [[9. Februar]] [[1943]] im [[KZ Wittenberge|Außenlager Wittenberge]] des [[KZ Neuengamme]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Boxen|Boxer]]. Als [[Sinti|Sinto]] wurde er Opfer des [[Völkermord an den Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Völkermords an den Sinti und Roma]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Wilhelm Trollmann wuchs in [[Hannover]] in einer großen Sinti-Familie in ärmlichen Verhältnissen auf. Wie viele Sinti hatte er zwei Vornamen, „einen fürs Standesamt und einen in der Sprache der Sinti und Roma“. Rukeli bezeichnet hier einen schönen, biegsamen Baum.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Fritsche: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1173897.holocaust-gedenken-erinnern-an-porajmos-gerechtigkeit-fuer-sinto-boxer-trollmann.html &amp;#039;&amp;#039;Erinnern an Porajmos: Gerechtigkeit für Sinto-Boxer Trollmann&amp;#039;&amp;#039;] In: [[nd|Neues Deutschland]] vom 11. Juni 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Im Februar 1933 gewann der jüdische Boxer [[Erich Seelig]] den Titel im Mittelgewicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://boxrec.com/en/title/314/Light%20Heavyweight?offset=50 |titel=Germany BDB Light Heavy Title |hrsg=Boxing&amp;#039;s Official Record Keeper |abruf=2020-12-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verband Deutscher Berufsboxer erkannte ihm dann den Titel ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel war daraufhin bis Juni vakant. Am 9. Juni 1933 kämpfte Trollmann gegen [[Adolf Witt]]. Der Vorsitzende des &amp;#039;&amp;#039;[[Verband Deutscher Faustkämpfer|Verbandes Deutscher Faustkämpfer]]&amp;#039;&amp;#039; (Radamm) befand sich im Publikum. Als klar wurde, wie der Kampf enden würde, gab er den Punktrichtern die Anweisung, den Kampf als „unentschieden“ zu werten. Die Punktrichter folgten dieser Anweisung. Das Publikum hatte aber Johann Rukeli Trollmann als weit überlegenen Boxer gesehen. Die Empörung des Publikums sorgte dafür, dass der Sieger auch als solcher ausgerufen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rukeli-trollmann.de/lebenslauf-johann-rukeli-trollmann/ |titel=Lebenslauf Johann „Rukeli“ Trollmann |hrsg=Rukeli Trollmann e. V. |abruf=2020-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trollmann besiegte seinen Gegner, dem er in puncto Technik, Beweglichkeit und wegen seiner nur 71 Kilo vor allem an Schnelligkeit überlegen war. (Der Kampf zwischen beiden im Jahr zuvor endete unentschieden bzw. nach Punkten über acht Runden, die Trollmann verlor.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Tage später wurde ihm der Titel jedoch wegen „armseligen Verhaltens“ (wohl unter dem Vorwand von Trollmanns Freudentränen nach dem Sieg) wieder aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf gegen Gustav Eder ===&lt;br /&gt;
Trollmanns Kampfstil, der Ähnlichkeiten mit dem späteren Stil [[Muhammad Ali]]s aufwies, erregte in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Missfallen. Im Juli 1933 trafen in der [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberger]] Bockbrauerei in [[Berlin]] zwei herausragende deutsche Boxer ihrer Gewichtsklassen aufeinander: [[Gustav Eder (Boxer)|Gustav Eder]] im [[Weltergewicht]] und sein Kontrahent Trollmann im [[Mittelgewicht]]. Im Kampf beider Boxer um den Deutschen Weltergewichtstitel sollte Eder – neun Zentimeter kleiner und sechs Kilo leichter als sein Gegner – das wiederholen, was Trollmann wenige Monate zuvor gegen den größeren und schwereren Boxer Witt erreicht hatte, nämlich einen Sieg erzielen. Die beiden Boxer und ihr Kampf wurden instrumentalisiert, um die These der Machthaber von der Überlegenheit der „[[Arier|arischen]] [[Herrenrasse]]“ zu untermauern. Trollmann kam mit blondgefärbten Haaren, seine Haut mit weißem Puder bedeckt, als Karikatur eines „arischen“ Boxers in den Ring. Ihm wurden Auflagen gemacht, die ihn in seiner Art der Kampfesführung stark einschränkten. Unter Androhung des Entzugs seiner Boxlizenz war es ihm untersagt, seinen typischen Stil zu kämpfen, dem Gegner tänzelnd kein Ziel zu bieten und auszukontern. Auch durfte er keinen Gebrauch von seinem Reichweitenvorteil machen und nicht auf Distanz boxen. Die Auseinandersetzung der beiden Faustkämpfer entwickelte sich zu einer Farce. Trollmann bewegte sich während des Kampfes nicht, sondern steckte breitbeinig stehend, ohne sich zu ducken, die Schläge des Kontrahenten ein. Er verlor nach fünf Runden durch [[Knockout (Sport)|K. o.]] Trollmann behielt danach nur noch für wenige Monate seine Boxlizenz, der Kampf gegen Gustav Eder beendete somit seine Boxkarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einweisung ins Arbeitshaus ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1935 heiratete Rukeli im Standesamt Berlin-Charlottenburg seine Freundin Olga Frieda Bilda, mit der er seit März 1935 die gemeinsame Tochter Rita hatte. Wenige Wochen nach der Trauung stellte der Direktor des [[Gefängnis Rummelsburg|Berliner Arbeits- und Bewahrungshauses]] den Antrag, Johann Trollmann zu sterilisieren, er ging am 3. Juli 1935 beim Amtsgericht ein. Trollmanns Einlassungen vor Gericht wurden gegen ihn und zur Verfestigung der „Diagnose“ „angeborener Schwachsinn“ verwandt. Vermutlich am 23. Dezember 1935 wurde Trollmann [[Zwangssterilisation|zwangssterilisiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Bremberger, Lothar Eberhardt: [https://www.gedenkstaettenforum.de/uploads/media/GedRund182-36-41.pdf &amp;#039;&amp;#039;195 Zwangssterilisierte aus dem Berliner Arbeits- und Bewahrungshaus Rummelsburg&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre und Tod ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er von der [[Wehrmacht]] eingezogen und diente als Soldat. An der Ostfront wurde er verwundet und kam so zurück in die Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1942 wurde Johann „Rukeli“ Trollmann verhaftet und in das KZ Neuengamme gebracht. Dort wurden ihm seine Boxfähigkeiten zum Verhängnis, da er von [[Schutzstaffel|SS]]-Leuten immer wieder unter Bezugnahme auf seine Boxerkarriere verprügelt wurde. Am 9. Februar 1943 wurde er für tot erklärt. Laut dem Totenbucheintrag verstarb er an Herz- und Kreislaufversagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://docs.google.com/viewerng/viewer?url=https://www.johann-trollmann.de/pluginAppObj/pluginAppObj_26_04/NDB26_442.pdf &amp;#039;&amp;#039;Trollmann, Johann Wilhelm (Rukeli)&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039;, S. 442&amp;lt;/ref&amp;gt; Aussagen eines Mithäftlings zufolge kam er allerdings unter anderem Namen ins KZ-Außenlager Wittenberge.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Sonnleitner: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/geschichte/deutsche-schicksale-a-947026.html Der Stürmer und der Dränger.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online.&amp;#039;&amp;#039; 17. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier trat ein [[Kapo (KZ)|Kapo]] gegen Trollmann an und wurde niedergeschlagen. Der Kapo war darüber so erbost, dass er einen Knüppel nahm und Trollmann erschlug.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.abendblatt.de/vermischtes/journal/article106749946/Die-Qualen-eines-Boxers.html &amp;#039;&amp;#039;Die Qualen eines Boxers.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt.&amp;#039;&amp;#039; 14. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach manchen Angaben geschah dies Mitte 1944, mehrere Monate nach seinem offiziell angegebenen Todesdatum.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.johann-trollmann.de/biographie.html Trollmann, Johann Wilhelm], johann-trollmann.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Sonnleitner: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/geschichte/deutsche-schicksale-a-947026.html Der Stürmer und der Dränger.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online.&amp;#039;&amp;#039; 17. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Späte Anerkennung ==&lt;br /&gt;
Für Printmedien und Funktionäre der Boxverbände war nach der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] die Aberkennung des Meistertitels kein Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Buchveröffentlichung von [[Hans Firzlaff]] Ende der 1990er Jahre über das Schicksal Trollmanns rückte diese Frage ins allgemeine Interesse. Trollmann wurde 2003 offiziell als &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Meister im Halbschwergewicht&amp;#039;&amp;#039; vom Bund Deutscher Berufsboxer e.&amp;amp;nbsp;V. (BDB) in die „Riege der Deutschen Meister“ aufgenommen. Allerdings weigerte sich der BDB, einen Meistergürtel symbolisch an seine noch lebenden Verwandten Louis und Manuel Trollmann zu überreichen. Daraufhin fertigten der Manager und Matchmaker Olaf Schröder sowie die Promoterin Eva Rolle auf eigene Kosten einen Gürtel an, welcher der Familie Trollmann dann am 18. Dezember 2003 im Rahmen einer kleinen Boxveranstaltung in Berlin im Beisein des Vorsitzenden des Zentralrats der Sinti und Roma, [[Romani Rose]], und etlichen Überlebenden des Holocaust überreicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- vorläufig auskommentiert, siehe Disk [[Datei:Mahnmal für die Sinti im Altwarmbüchener Moor Namen auf der linken Tafel.jpg|miniatur|Der Name &amp;#039;&amp;#039;Trollmann&amp;#039;&amp;#039; findet sich sechsmal auf dem [[Mahnmal für die Sinti im Altwarmbüchener Moor]]]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 gründeten Verwandte von Johann Wilhelm Trollmann den in [[Isernhagen]] ansässigen Sportverein „Rukeli Trollmann e.&amp;amp;nbsp;V.“ mit den Sparten Boxen und [[Leichtathletik]]. Vereinsziel ist es, das Andenken an den Boxer zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rukeli-trollmann.de/zielsetzung/ &amp;#039;&amp;#039;Zielsetzung des Vereins Rukeli Trollmann e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;] bei rukeli-trollmann.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Gedenktafel&lt;br /&gt;
Im Februar 2020 wurde an der ehemaligen Bockbrauerei, [[Berlin-Kreuzberg]], Fidicinstraße 2, eine [[Gedenktafel]] enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stolpersteine für Rukeli&lt;br /&gt;
Im [[Kreuzkirchenviertel]] in der Altstadt von [[Hannover]] wurde 2004 der kleine Fußweg &amp;#039;&amp;#039;Tiefental&amp;#039;&amp;#039; zwischen der [[Kreuzkirche (Hannover)|Kreuzkirche]] und der [[Burgstraße (Hannover)|Burgstraße]] in Johann-Trollmann-Weg umbenannt. 2008 wurde dort vor seinem früheren Wohnhaus ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für ihn gelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HAZ100323&amp;quot;&amp;gt;Patrick Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;13 weitere Stolpersteine verlegt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Allgemeine Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 23. März 2010, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2009 ist auch im Hamburger Schanzenviertel vor dem Portal der [[Rote Flora|Roten Flora]] ein Stolperstein zur Erinnerung an Trollmann verlegt worden. Er hatte – zuletzt im November 1933 – im historischen Flora-Theater einige seiner Profiboxkämpfe bestritten. Im Juli 2010 wurde ein weiterer Stolperstein in der Fidicinstraße vor der früheren Bockbrauerei in [[Berlin-Kreuzberg]] verlegt, in der Trollmann seine Kämpfe gegen Witt und Eder bestritten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Stolperstein für Stabeli&lt;br /&gt;
Trollmanns Bruder Heinrich, genannt Stabeli, wurde 1944 im [[KZ Auschwitz]] im Alter von 27 Jahren ermordet. Auch für ihn liegt ein Stolperstein im hannoverschen Johann-Trollmann-Weg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HAZ100323&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Johann-Trollmann-Boxcamp in Berlin&lt;br /&gt;
Am 28. Januar 2011 wurde in Berlin-Kreuzberg die Sporthalle der ehemaligen [[Peter Rosegger|Rosegger]]-Grundschule am [[Marheinekeplatz]] als &amp;#039;&amp;#039;Johann-Trollmann-Boxcamp&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hannover und seit 2023 auch in Gifhorn-Wilsche sind [[Weg]]e nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Wilsche hat jetzt einen Johann-Trollmann-Weg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gifhorner Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 13. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Temporäres Denkmal&lt;br /&gt;
Das Künstlerkollektiv [[Bewegung Nurr]] initiierte ein Projekt „9841 – Temporäres Denkmal für Johann Rukeli Trollmann“, das aus einem [[Boxring]] mit schräger Kampffläche besteht. Bei der Zahl 9841 handelt es sich um Trollmanns [[Häftlingsnummer]]. Die Skulptur wurde 2010 in Berlin, 2011 in Hannover, unweit seines früheren Wohnsitzes jeweils etwa sechs Wochen lang und seit 2012 in Dresden Hellerau aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.trollmann.info/ Website zum Projekt 9841].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Johann &amp;quot;Rukeli&amp;quot; Trollmann-Stolperstein.jpg|[[Stolpersteine|Stolperstein]] für Johann Trollmann in Hamburg&lt;br /&gt;
Stolperstein.Kreuzberg.Fidicinstraße 2.Johann Trollmann.7441.jpg|Stolperstein für Johann Trollmann in [[Berlin-Kreuzberg]]&lt;br /&gt;
Trollmann Stolpersteine Hannover.jpg|Stolpersteine für Johann Wilhelm Trollmann und seinen Bruder Heinrich in Hannover&lt;br /&gt;
Trollmann Denkmal Hannover.jpg|Einweihung eines temporären Denkmals auf dem [[Ballhof]]platz in Hannover&lt;br /&gt;
Trollmann box camp.JPG|Außenseite des &amp;#039;&amp;#039;Johann-Trollmann-Boxcamp&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Kreuzberg&lt;br /&gt;
Trollmann-Erinnerungstafel.JPG|Tafel nahe dem &amp;#039;&amp;#039;Johann-Trollmann-Boxcamp&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Kreuzberg&lt;br /&gt;
Gedenktafel Fidicinstr 2 (Kreuz) Johann Wilhelm Trollmann.jpg|[[Gedenktafel]] vor der früheren Bockbrauerei in Berlin-Kreuzberg&lt;br /&gt;
Johan Trollman Weg.jpg|Johann-Trollmann-Weg in Hannover&lt;br /&gt;
Trollmann.jpg|Straßenschild in [[Hannover-Mitte]] Johann-Trollmann-Weg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mahnmal am Bahnhof Fischerhof]]&lt;br /&gt;
* [[Mahnmal für die Sinti im Altwarmbüchener Moor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Firzlaff: &amp;#039;&amp;#039;Knock-out: Das Leben des deutschen Sinti-Boxers Rukelie Trollmann aus der hannoverschen Altstadt.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Satire-Verlag, Hannover 1997, {{Falsche ISBN|3-923127-23-6}}&lt;br /&gt;
* Marko D. Knudsen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Roma.&amp;#039;&amp;#039; RomaBooks.com, Hamburg 2002.&lt;br /&gt;
* Knud Kohr, Martin Krauß: &amp;#039;&amp;#039;Kampftage – Die Geschichte des deutschen Berufsboxens.&amp;#039;&amp;#039; Verlag die Werkstatt, Göttingen 2000, ISBN 3-89533-309-3.&lt;br /&gt;
* [[Michail Krausnick]]: &amp;#039;&amp;#039;Wo sind sie hingekommen? Der unterschlagene Völkermord an den Sinti und Roma.&amp;#039;&amp;#039; Bleicher, Gerlingen 1995, ISBN 3-88350-038-0, S. 73–79.&lt;br /&gt;
* Roger Repplinger: &amp;#039;&amp;#039;Leg dich, Zigeuner. Die Geschichte von Johann Trollmann und [[Otto Harder|Tull Harder]]&amp;#039;&amp;#039;. Piper, München 2008, ISBN 978-3-492-04902-3.&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|442||Trollmann, Rukeli|Roger Repplinger|134099249}}&lt;br /&gt;
* Claus Grote: &amp;#039;&amp;#039;Johann Wilhelm Trollmann, gen. Rukelie, gen. Gipsy. Eine Außenseiterbiographie im deutschen Boxsport.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Krüger, B. Wedemeyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus Biographien Sportgeschichte lernen.&amp;#039;&amp;#039; Hoya 2000, ISBN 3-932423-07-0, S. 177–199.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belletristik ==&lt;br /&gt;
* [[Stephanie Bart]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Meister&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40495-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rukelie&amp;#039;&amp;#039;, Deutschland 2007; Regie: Sabine Neumann, Hauptdarsteller: Stanislav Lisnic, Nora von Waldstätten, Länge: 11 Min.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gibsy – Die Geschichte des Boxers Johann Rukeli Trollmann&amp;#039;&amp;#039;, Dokudrama Deutschland 2012. Drehbuch und Regie: [[Eike Besuden]], Hauptdarsteller: [[Hannes Wegener]], [[Hannelore Elsner]].&lt;br /&gt;
* In der dritten Staffel der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Babylon Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;, die historische Ereignisse und Persönlichkeiten der Weimarer Republik mit fiktionalen Handlungssträngen mischt, entdeckt die Hauptfigur Charlotte Ritter ein Plakat von Rukeli Trollmann unter dem Hinweis, dieser sei der Sohn ihres verschollenen Vaters und damit ihr Halbbruder. Zum Ende der vierten Staffel besuchen Charlotte Ritter und Gereon Rath einen Boxkampf, den Rukeli überlegen gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
* Björn Bicker, Marc Prätsch: &amp;#039;&amp;#039;Trollmanns Kampf – Mer Zikrales.&amp;#039;&amp;#039; Uraufführung [[Schauspielhaus Hannover|schauspiel hannover]] 30. April 2010, Regie: Marc Prätsch&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Theater/Urauffuehrung-von-Trollmanns-Kampf-in-Hannover Zeitungsbericht zur Uraufführung von &amp;#039;&amp;#039;Trollmanns Kampf&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Hannoversche Allgemeine Zeitung|HAZ]] vom 2. Mai 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.taz.de/1/nord/artikel/1/unwissend-saemtliche-tabus-verletzt/ &amp;#039;&amp;#039;Unwissend sämtliche Tabus verletzt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]].&amp;#039;&amp;#039; 28. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Sandra Selimović]], Simonida Jovanovic (Theaterverein [[Romano Svato]]): &amp;#039;&amp;#039;Gipsy Stop Dancing&amp;#039;&amp;#039;, Premiere im Palais Kabelwerk, Wien 2011. Die Handlung wird hier in die Gegenwart in einen fiktiven ungarischen Staat verlegt und von einer weiblichen Boxerin erzählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kurier.at/leben/kiku/sie-durften-nicht-meister-innen-bleiben/735.554 Heinz Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Sie durften nicht Meister/innen bleiben&amp;#039;&amp;#039;, Kurier.at, 15. Dezember 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Welle (www.dw.com) |url=https://www.dw.com/de/simonida-sandra-rampenlicht/a-60613420 |titel=Simonida. Sandra. Rampenlicht {{!}} DW {{!}} 03.02.2022 |sprache=de-DE |abruf=2022-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Selina Nowak |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/408446-Eine-Roma-Frau-schlaegt-zu.html |titel=Theater – Eine Roma-Frau schlägt zu |sprache=de |abruf=2022-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rike Reiniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Mit gefesselten Fäusten|Zigeuner-Boxer]]&amp;#039;&amp;#039;, Uraufführung Staatstheater Karlsruhe, 23. Oktober 2011, Regie: Frederik Tiden (2024 Umbenennung zu &amp;#039;&amp;#039;Mit gefesselten Händen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Felix Mitterer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Boxer&amp;#039;&amp;#039;, Uraufführung [[Theater in der Josefstadt]], Wien, 29.&amp;amp;nbsp;Jänner 2015, Regie: [[Stephanie Mohr]], Hauptdarsteller: [[Gregor Bloéb]]. Die Handlung wird es als „frei nach dem Schicksal des Sinto-Boxers Johann &amp;#039;Rukeli&amp;#039; Trollmann“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.josefstadt.org/presse/fotos/theater-in-der-josefstadt/der-boxer-ua-291.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Boxer.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20151207135102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.josefstadt.org/programm/stuecke/action/show/stueck/der-boxer.html josefstadt.org].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johann Trollmann|Johann Wilhelm Trollmann|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.johann-trollmann.de/ Website der Familie zum Boxer Trollmann mit Fotos]&lt;br /&gt;
* [https://www.rukeli-trollmann.de/ Website des Vereins Rukeli Trollmann e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://zukunft-heisst-erinnern.de/orte-der-verfolgung/boxer-trollmann/ Erinnerung an einen ermordeten Boxer: Johann-Trollmann-Weg] beim &amp;#039;&amp;#039;Netzwerk Erinnerung und Zukunft e. V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.boxrec.com/media/index.php/Johann_Wilhelm_Trollman Trollmann-Artikel] in der [https://www.boxrec.com/media/index.php/Main_Page Boxrec Boxing Encyclopaedia-Wiki] des &amp;#039;&amp;#039;BoxRec.com (Boxing Records Archive; englisch)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{BoxRec ID|062355}}&lt;br /&gt;
* [http://trollmann.info/ Trollmann Info] zu temporärem Trollmann Denkmal&lt;br /&gt;
* Gianna Felicita Scholten: &amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-rukelie-trollmann-100.html 18.10.1929: Rukelie Trollmann boxt seinen ersten Profi-Kampf]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WDR 5]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Zeitzeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]], 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 2025, (Podcast, 14:51&amp;amp;nbsp;Min., verfügbar bis 19.&amp;amp;nbsp;Oktober 2099.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134099249|LCCN=no2001017374|VIAF=40583505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trollmann, Johann Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boxer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Boxen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Neuengamme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des NS-Völkermords an den Sinti und Roma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Altona ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Hannover ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Kreuzberg ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sinto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wittenberge)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trollmann, Johann Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Trollmann, Ruckeli (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Boxer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Dezember 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilsche]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Wittenberge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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