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	<title>Johann Wilhelm Reiffenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T22:22:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2023-09-04T15:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Wilhelm Reiffenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Johannes Reiffenstein&amp;#039;&amp;#039; (* um 1520 in [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg (Harz)]]; † [[19. März]] [[1575]] in [[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg (Harz)]]), war ein deutscher [[Humanist]] und Freund [[Martin Luther]]s, [[Philipp Melanchthon]]s und [[Justus Jonas der Ältere|Justus Jonas]]’.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Waisenhaus Stolberg.jpg|mini|Stolberg (Harz), Rittergasse 7. An dieser Stelle stand das Geburts- und Elternhaus von Reiffenstein]]&lt;br /&gt;
Er ist der Sohn des gräflich-stolbergischen Rentmeisters und späteren Kanzlers [[Wilhelm Reiffenstein]] und dessen Ehefrau Barbara geborene Meme. Sein Rufname war Johann, latinisiert Johannes, doch nach dem Tod des Vaters nannte er sich wie dieser Wilhelm. Johann Reiffenstein wuchs im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] auf. Gemeinsam mit seinen beiden älteren Brüdern Wilhelm und Albrecht schrieb er sich am 24. August 1533 in die Matrikel der [[Universität Wittenberg]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carolus Eduardus Foerstemann]]: Album Academiae vitebergensis ab a. Ch. MDII usque ad a. MDCLX (1502–1560), Band 1, Carolus Tauchnitius, Lipsiae (Leipzig), 1841.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Tod von Martin Luther im Jahre 1546 verfügte er über das Privileg, in dessen Haus in Wittenberg wohnen zu dürfen. Mehrfach war er dabei Luthers Tischgenosse, so dass sich schon bald eine tiefe Zuneigung zu ihm, aber auch zu Melanchthon und Jonas entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 widmete ihm Philipp Melanchthon mit einer Widmungsvorrede [[Jakob Milich]]s Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Elementa geometriae ex Euclide&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Peurbach]] und [[Johannes Vögelin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=1780 |titel= M. an Johannes Reiffenstein &amp;amp;#91;d. J. in Wittenberg&amp;amp;#93;. Vorrede zu: Johannes Vögelin, Elementa geometriae ex Euclide ...; Georg Peurbach, Arithmeticae practicae. Wittenberg, Josef Klug, 1536. - &amp;amp;#91;Wittenberg&amp;amp;#93;, August 1536 |werk=Melanchthons Briefwechsel – Regesten online|hrsg= |datum= |abruf=2023-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr, am 26. November, disputierte er öffentlich an der [[Universität Wittenberg]]. Außerdem besuchte er in den Jahren 1538/1539 die [[Universität Basel]], wo er u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Simon Grynaeus]] (1493–1641) studierte. Grynaeus widmete ihm 1540 seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Procli Diadochi Hypotyposis astronomicarum positionum&amp;#039;&amp;#039;, erschienen in Basel bei Johannes Walder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ub.unibas.ch/cmsdata/spezialkataloge/gg/higg0291.html Griechischer Geist aus Basler Pressen].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr widmete ihm auch Justus Jonas eine Schrift, und zwar seine [[Basel|Basler]] [[Plinius der Ältere|Plinius]]ausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Schweiz trat Johann Reiffenstein kurzzeitig in den Dienst des Herzogs von Sachsen-Weimar, widmete sich aber schon bald nur noch den Wissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Luther erhielt er 1545 die damals bei [[Hans Lufft]] gedruckt Foliobibel, in die dieser eigenhändig mehrere Verse schrieb. Später trugen sich in diese Bibel auch Melanchthon, Bugenhagen, Creuziger und andere Humanisten ein. Das originale Exemplar dieser Bibel befindet sich heute in der Stadtbibliothek in [[Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Reiffenstein stand u.&amp;amp;nbsp;a. in Briefwechsel mit dem Schweizer Gelehrten [[Conrad Gessner]] in [[Zürich]], dem er beispielsweise einen Tropfstein aus der [[Baumannshöhle]] übersandte, den dieser in seinem 1565 erschienenen Buch abbildete. Ferner berichtete er ihm über &amp;#039;&amp;#039;vorsintflutliche&amp;#039;&amp;#039; Knochen in dieser Höhle&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf Sauter: &amp;#039;&amp;#039;Auf Martin Luthers Spuren in Stolberg/Harz. Persönlichkeiten aus dem familiären und geschäftlichen Umfeld Luthers in Stolberg/Harz. Einblicke in die Entwicklung der Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Stolberg/Harz, Selbstverlag, 2016, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie zwei abschriftliche Blätter aus einer heute nicht mehr nachweisbaren [[Otfrid von Weißenburg|Otfridhandschrift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der letzten zeitgenössischen Ansichten von Luther stammt aus der Feder von Johann Reiffenstein, der diese während einer Vorlesung zu Beginn des Jahres 1546 anfertigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Farbig abgebildet bei Ulf Sauter: &amp;#039;&amp;#039;Auf Martin Luthers Spuren in Stolberg/Harz. Persönlichkeiten aus dem familiären und geschäftlichen Umfeld Luthers in Stolberg/Harz. Einblicke in die Entwicklung der Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Stolberg/Harz, Selbstverlag, 2016, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am Samstag, dem 19. März 1575, zwischen 10 und 11 Uhr vormittags und hinterließ Frau und Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Büchersammlung von Johann Reiffenstein gelangte an die gräflich-stolbergische Bibliothek in [[Wernigerode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eduard Jacobs]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Humanistenfamilie Reiffenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; 2 (1887), S. 71–96.&lt;br /&gt;
* Eduard Jacobs: &amp;#039;&amp;#039;Luthers Tischgenosse Johann Wilhelm Reiffenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Kirchengeschichte in der Provinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; 3 (1906) 1, S. 48–67.&lt;br /&gt;
* Ulf Sauter: &amp;#039;&amp;#039;Auf Martin Luthers Spuren in Stolberg/Harz. Persönlichkeiten aus dem familiären und geschäftlichen Umfeld Luthers in Stolberg/Harz. Einblicke in die Entwicklung der Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Stolberg/Harz, Selbstverlag, 2016, S. 49–51.&lt;br /&gt;
{{Literatur |Titel=Reiffenstein, Johannes d. J. |Hrsg=[[Heinz Scheible]] |Sammelwerk=Melanchthons Briefwechsel |Band=Bd. 14, Personen O–R |Ort=Stuttgart–Bad&amp;amp;nbsp;Cannstatt |Datum=2020 |Seiten=418–420}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.luther-erleben.de/luther-war-hier/orte/stolberg-rittergasse-7.html Luther war hier | Orte | Stolberg - Rittergasse 7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119800500|VIAF=77133402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiffenstein, Johann Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Humanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1575]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reiffenstein, Johann Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reiffenstein, Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Humanist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1520&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg (Harz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 1575&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stadt Stolberg (Harz)|Stolberg (Harz)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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