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	<title>Johann Veit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Veit&amp;diff=1040353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Quellen */</title>
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		<updated>2024-09-17T03:05:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Veit.png|mini|Johann Veit]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Otto Siegfried Veit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;Johann&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Johannes&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1852]] in [[Berlin]]; † [[2. Juni]] [[1917]] bei [[Schierke]]) war ein deutscher [[Gynäkologe]] und [[Geburtshilfe|Geburtshelfer]]. Er hatte [[Professor|Professuren]] an den Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Universität Leiden|Leiden]], [[Universität Erlangen|Erlangen]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Veits Vater war der aus der [[Veit (Berliner Familie)|deutsch-jüdischen Bankiers-Familie Veit]] stammende [[Charakter (Titel)|Geh. Sanitätsrat]] [[Otto Siegfried Veit]] (1822–1883), ein in Berlin angesehener Chirurg und Geburtshelfer. Die Mutter &amp;#039;&amp;#039;Marie Friederike Pauline [[Malotki (Adelsgeschlecht)|Malotki]] von Trzbiatowski&amp;#039;&amp;#039; stammte aus einer [[Pommern|pommerschen]] [[Offizier]]familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veit studierte [[Medizin]] an der [[Universität Leipzig]]. Noch während seiner Studienzeit nahm er als Angehöriger des Sanitätsdienstes 1870/71 am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] teil. 1874 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der Berliner [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] zum [[Dr. med.]] Danach war er bis 1879 Assistenzarzt an der Königlichen Frauenklinik in Berlin und [[Habilitation|habilitierte]] sich im Fach Gynäkologie und Geburtshilfe. Gleichzeitig führte er von 1882 bis 1896 eine gynäkologische Privatklinik, die ihren Standort in Berlin mehrmals wechselte. In ihr wurden jährlich bis zu 300 Frauen stationär behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Chr. Beig: &amp;#039;&amp;#039;Private Krankenanstalten in Berlin 1869–1914, Zur Geschichte einer medizinischen Institution im Spannungsfeld zwischen privater Initiative und staatlicher Kontrolle.&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation]], [[Freie Universität Berlin]] 2003, S. 139 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1893 wurde Veit zum [[Extraordinarius|a. o. Professor]] ernannt. 1896 folgte er dem [[Berufung (Amt)|Ruf]] der [[Universität Leiden]]. Von dort unternahm er Studienreisen, unter anderem nach [[Frankfurt am Main]] zu [[Paul Ehrlich]], um bei ihm serologisch-biologische Arbeitsmethoden zu erlernen. 1902 kam er dem Ruf an die [[Universität Erlangen]] und zwei Jahre später, im Jahr 1904, an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] nach, wo er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Medizinischen Fakultät wurde und 1911/12 auch als [[Rektor]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz eines [[Herzinfarkt]]es im Jahr 1912 übernahm der längst aus der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] entlassene Mediziner ab 1914 erneut militärische Aufgaben bei der Lazarettkommission in Halle. Bei einer Wanderung zum [[Brocken]] starb er an einem neuerlichen Herzinfarkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UAH&amp;quot;&amp;gt;{{CPH|Abruf=2015-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinder ===&lt;br /&gt;
Johann Veits 1882 in Halle geborene Tochter &amp;#039;&amp;#039;[[Charlotte Emilie Anna Veit]]&amp;#039;&amp;#039; war an der [[Kunstgewerbeschule]] in [[Weimar]] Schülerin von [[Henry van de Velde]]. Sie heiratete 1922 in [[Halle (Saale)]] den [[Deutsch-Balten|deutsch-baltischen]] [[Agrarwissenschaften|Agronomen]] &amp;#039;&amp;#039;Harald Woldemar Carlos von Rathlef&amp;#039;&amp;#039;, der in erster Ehe mit der [[Bildhauer]]in [[Harriet Ellen Siderovna von Rathlef-Keilmann]] verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veits 1884 in Berlin geborener Sohn war der [[Anatomie|Anatom]] [[Otto Veit (Mediziner)|Otto Veit]], der das Anatomische Institut der Universität Köln aufbaute und bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1957 leitete. Da er nach den [[Nürnberger Rassegesetze]]n „Vierteljude“ war, wurde er am 27. September 1937 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] als [[Hochschullehrer]] entlassen. Nach 1945 konnte er sich wieder dem Weiter- und Wiederaufbau seines Instituts widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken ===&lt;br /&gt;
Veits besonderes Verdienst war die Verbindung der [[Immunologie]] mit der gynäkologischen Praxis und die Krebsbehandlung mit [[Radium]]. Er bildete für den Einsatz im [[Vorderer Orient|Vorderen Orient]] auch Krankenschwestern und [[Hebamme]]n aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Veit publizierte vor allem zu den Themenfeldern [[Anatomie]] der [[Vagina des Menschen|Vagina]] und des weiblichen [[Becken (Anatomie)|Beckens]], sowie zum Gebärmutterkarzinom und zur [[Eileiterschwangerschaft]]. Neben seinem Mitwirken am &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039; von 1896 bis 1899 veröffentlichte er gemeinsam mit [[Robert Olshausen]] ein Lehrbuch der Geburtshilfe.&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem deutschen Pathologen [[Carl Ruge]] gilt er als Erstbeschreiber des [[Zervixkarzinom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Leopoldina]] (1907)&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] 2. Klasse mit schwarz-weißem Band (1916)&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] 4. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Preußischer Kronenorden]] 3. Klasse&lt;br /&gt;
* Ritterkreuz I. Klasse des [[Hausorden Albrechts des Bären|Hausordens Albrechts des Bären]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Johann Veit: &amp;#039;&amp;#039;Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane. Puerperalkrankheiten&amp;#039;&amp;#039;. Enke, Erlangen 1867 (Aus: Handbuch der speciellen Pathologie und Therapie, Hrsg.: [[Rudolf Virchow]]. Zweite, vermehrte und verbesserte Auflage. Sechster Band, Zweite Abtheilung, Zweites Heft)&lt;br /&gt;
* [[Carl Ruge]], Johann Veit: &amp;#039;&amp;#039;Zur Pathologie der Vaginalportion. Erosion und beginnender Krebs&amp;#039;&amp;#039;. Enke, Stuttgart, 1878 (Aus: Zeitschrift für Geburtshülfe und Gynäkologie), {{URN|nbn:de:hbz:6:1-38633}}&lt;br /&gt;
* Carl Ruge, Johann Veit: &amp;#039;&amp;#039;Der Krebs der Gebärmutter&amp;#039;&amp;#039;. Enke, Stuttgart 1881, {{URN|nbn:de:hbz:6:1-38646}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Schroeder (Mediziner)|Karl Schroeder]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Geburtshülfe mit Einschluß der Pathologie in der Schwangerschaft und des Wochenbettes&amp;#039;&amp;#039;. Neu bearbeitet von R. Olshausen und J. Veit, Cohen, Bonn 1891.&lt;br /&gt;
* Johann Veit (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039;. Bearbeitet von Ernst Bumm und Georg Winter. Wiesbaden 1897.&lt;br /&gt;
* Johann Veit: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung der körperlichen und geistigen Gesundheit für die Ehe und die Nachkommenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Flugschriften des Bundes zur Erhaltung und Mehrung der Deutschen Volkskraft. Knapp, Halle 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Julius Pagel]]: [http://www.zeno.org/Pagel-1901/A/Veit,+Johann &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Wien 1901, Sp. 1756-1757.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Veit-Familienstammbaum: [http://wc.rootsweb.ancestry.com/cgi-bin/igm.cgi?op=GET&amp;amp;db=lorenfamily&amp;amp;id=I72438]&lt;br /&gt;
* Zur Geschichte der Bankiersfamilie Veit: Bulletin des Leo-Baeck-Instituts, Page: vol. 13 - 16, p. 173&lt;br /&gt;
* Jacob Jacobson: Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin, 1809–1851&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117368202|LCCN=no/94/366|NDL=00769350|VIAF=40154058}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Veit, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leiden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Hausordens Albrechts des Bären]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes am weißen Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berliner Familie Veit|Johann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Veit, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Veit, Johann Friedrich Otto Siegfried&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Schierke]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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