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	<title>Johann Ulrich Loth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T22:47:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Ulrich_Loth&amp;diff=1263814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD-fix nach Quelle</title>
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		<updated>2021-03-31T15:23:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix nach Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Ulrich Loth - Hl.Geist, München.jpg|mini|Altarbild, Hl. Geist München, 1649]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Ulrich Loth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* vor 1599 in [[München]]; † [[26. Juni]] [[1662]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunstwissenschaften.uni-muenchen.de/studium_lehre/lehreatlmu/praxisorientiertelvv/promotionsstudium/ausstellungswesen/promotionsstudium/lothbio/index.html |titel=Zum Leben des Münchner Malers Ulrich Loth (vor 1599–1662) - Department Kunstwissenschaften - LMU München |abruf=2021-03-31 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein Maler des [[Frühbarock]], dessen Wirken in [[Oberbayern]], hauptsächlich München, nachzuweisen ist. Die Ehrung durch die Stadt München erfolgte 1887 durch die Vergabe eines Straßennamens in der Maxvorstadt ([[Lothstraße]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Dollinger |Hrsg= |Titel=Die Münchner Straßennamen |Auflage=3. Auflage 1997 |Verlag=Südwest Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=München |Datum= |ISBN=3-517-01986-0 |Seiten=182}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde Ulrich Loth vor 1599 in München geboren, sein Vater war Glasmaler. Seine Ausbildung absolvierte er ab 1615 am Münchner Hof unter dem Hofmaler [[Peter Candid]], der ihm die notwendigen Kontakte für seine künftige Karriere verschaffte. Dem begabten Schüler wurde von Herzog [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian I.]] ein Stipendium gewährt, der ihn von 1619 bis 1623 auf Studienreise nach Italien schickte. Dort hielt er sich vorrangig in Rom auf. Zurück in Bayern, heiratete er 1624 die Tochter des Malers [[Hans Krumpper]], Libia, aus deren Ehe die Söhne [[Johann Carl Loth]] (1632–1698), später der berühmte &amp;#039;&amp;#039;‘Carlotto‘&amp;#039;&amp;#039;, und [[Franz Loth]] (1639–1710) hervorgingen. 1629 bat Johann Ulrich Loth um die Befreiung aus dem Hofdienst, doch erst 1644 nahm die Malerzunft ihn als freien Meister in ihre Bücher auf. Doch ließ seine Schaffenskraft nun rasch nach. Ab den späten 1640er Jahren nahm er kaum noch einen Pinsel zur Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Münchner Hof zurückgekehrt, verarbeitete Loth die in Italien gesammelten Eindrücke. So griff er in den folgenden Jahrzehnten wiederholt auf die dort gesehenen Motiv- und Figurenkompositionen zurück (&amp;#039;&amp;#039;Die Berufung von Petrus und Andreas zum Apostelamt&amp;#039;&amp;#039;, [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen]], München; &amp;#039;&amp;#039;Die Anbetung der Könige&amp;#039;&amp;#039;, [[Frauenkirche (München)|Dom zu Unserer Lieben Frau]], München). Loth verzichtete jedoch auf die schonungslose und affektvolle Inszenierung eines [[Michelangelo Merisi da Caravaggio|Caravaggio]]. Für den Münchner stand die Umsetzung der von den katholischen Theologen geforderten Bildsprache im Vordergrund. Zur realistischen Wiedergabe dieser Bildsprache benutzte er die kontrastreiche Helldunkelmalerei des Italieners. Ebenso wie dieser ordnete er seine Bildszenen vor undefiniertem und indirekt beleuchtetem Hintergrund an. Durch die Aufnahme einer zusätzlichen Lichtquelle wurden indes die Kontraste gemildert (&amp;#039;&amp;#039;Matthäus mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039;, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München; &amp;#039;&amp;#039;Die büßende Magdalena&amp;#039;&amp;#039;, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München). Loths Farbpalette beherrschen jene warmen Erdtöne, die vor allem die zeitgleich mit ihm in Rom tätigen [[Utrechter Caravaggisten]] verwendeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin spiegelt sich im Œuvre Loths die barocke Bildsprache eines [[Peter Paul Rubens]] wider. Seine Kenntnisse des Rubensschen Œuvre basieren dabei vornehmlich auf Reproduktionsgraphiken. Der Rückgriff auf Rubens erfolgt dabei meist auf der Ebene der Kompositionsfindung und nicht hinsichtlich der Malweise (&amp;#039;&amp;#039;Das letzte Abendmahl&amp;#039;&amp;#039;, in der kath. [[Sankt Peter (München)|Pfarrkirche St. Peter]] in München; &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgießung des Hl. Geistes&amp;#039;&amp;#039;, [[Heilig-Geist-Kirche (München)|kath. Pfarrkirche Hl. Geist]], München). Die einzige Ausnahme bildet das &amp;#039;&amp;#039;Apokalyptische Weib&amp;#039;&amp;#039; in der [[St. Zeno (Isen)|kath. Pfarrkirche St. Zeno]] in Isen, ein Altargemälde, das auf Wunsch des Auftraggebers sehr eng an das Rubensche Original angelehnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loths [[Gesamtwerk|Œuvre]] bietet ein breites Spektrum an caravaggesken Halbfigurenbildern, monumentalen Altargemälden in den prominentesten Münchner Kirchen, großformatige Historienszenen zur Ausstattung der Prunkräume des [[Schloss Schleißheim|Schlosses Alt-Schleißheim]] sowie private Andachtsbilder. Aus historischer Sicht ist seine Malerei als künstlerischer Ausdruck der gegenreformatorischen Bestrebungen des bayerischen Kurfürsten Maximilians I. zu werten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl seiner Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenkirche 035.jpg|mini|Die Anbetung der [[Heilige Drei Könige|Heiligen drei Könige]], Frauenkirche München, 1628]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der hl. Franz Xaver&amp;#039;&amp;#039;, 1624, [[St. Michael (München)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Berufung von Petrus und Andreas zum Apostelamt&amp;#039;&amp;#039;, um 1620–25, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Matthäus mit dem Engel&amp;#039;&amp;#039;, um 1620–25, [[Bayerische Staatsgemäldesammlungen]], München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der hl. Hieronymus mit dem Posaunenengel&amp;#039;&amp;#039;, um 1625–1635, [[Kapuzinerkloster St. Anton]], München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anbetung der Hl. Drei Könige&amp;#039;&amp;#039;, 1628, [[Frauenkirche (München)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tod Mariens&amp;#039;&amp;#039;, 1629, [[Dom St. Maria und St. Korbinian]], Freising&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die büßende Magdalena&amp;#039;&amp;#039;, 1630, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die hll. Rupert und Maximilian&amp;#039;&amp;#039;, 1631, Salinenkapelle St. Rupert und Maximilian, Traunstein&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der hl. Georg und Margaretha&amp;#039;&amp;#039;, 1632, Dom zu Unserer Lieben Frau, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hl. Familie des Stifters Johann von Werth&amp;#039;&amp;#039;, 1633, kath. Pfarrkirche Mariä Lichtmess, [[Lindkirchen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pallas, 1636&amp;#039;&amp;#039;, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aussendung Esaus&amp;#039;&amp;#039;, vor 1637, [[Musée des Beaux-Arts de Nancy|Museé des Beaux-Arts]], Nancy&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Segnung Jakobs&amp;#039;&amp;#039;, vor 1637, [[Landesmuseum Mainz]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr Esaus&amp;#039;&amp;#039;, vor 1637, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der ungläubige Thomas&amp;#039;&amp;#039;, um 1630–1640, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hl. Familie in der Werkstatt&amp;#039;&amp;#039;, um 1630–1640, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rückkehr aus Ägypten&amp;#039;&amp;#039;, um 1630–50, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Himmelfahrt Mariä&amp;#039;&amp;#039;, 1642, kath. [[Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt (Weilheim)|Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt]], Weilheim&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das letzte Abendmahl&amp;#039;&amp;#039;, 1644, kath. Pfarrkirche St. Peter, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der reuige Petrus&amp;#039;&amp;#039;, 1646, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgießung des Hl. Geistes&amp;#039;&amp;#039;, 1649, kath. Pfarrkirche Hl. Geist, München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufnahme Mariens in den Himmel&amp;#039;&amp;#039;, 1649–1650, kath. [[St. Jakob (Wasserburg am Inn)|Stadtpfarrkirche St. Jakob]], Wasserburg am Inn&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Apokalyptische Weib&amp;#039;&amp;#039;, 1652, kath. Pfarrkirche St. Zeno, Isen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
Ulrich Loth: Zwischen Caravaggio und Rubens, 8. Mai – 7. September 2008, Alte Pinakothek München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Loth: Zwischen Caravaggio und Rubens&amp;#039;&amp;#039;, Ostfildern 2008, Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Alten Pinakothek, München, Hg. von Reinhold Baumstark,   ISBN 978-3-7757-2149-3.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Nasse (Kunsthistoriker)|Hermann Nasse]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Johann Ulrich Loth&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg&amp;#039;&amp;#039; 47 (1927), S. 208–216.&lt;br /&gt;
* Marlinde Kohrs: &amp;#039;&amp;#039;Nachfolger Caravaggios in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Freiburg im Breisgau 1956.&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|205|206|Loth, Johann (Hans) Ulrich|Claudia Schumann|12914942X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12914942X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12914942X|LCCN=no/2008/82600|VIAF=30608579}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loth, Johann Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1662]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loth, Johann Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Loth, Ulrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler des Frühbarock&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=vor 1599&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1662&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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