<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Johann_Strauch_II.</id>
	<title>Johann Strauch II. - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Johann_Strauch_II."/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Strauch_II.&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T18:38:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Strauch_II.&amp;diff=921864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: /* Fußnoten */ srt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Strauch_II.&amp;diff=921864&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-26T09:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußnoten: &lt;/span&gt; srt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann-Strauch-II.jpg|mini|Johann Strauch II]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Strauch II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. September]] [[1612]]&amp;lt;ref&amp;gt;nicht 12. September 1614 wie im ADB, siehe auch Strieder; Jöcher Bd. 4, 873; Zedler, [https://books.google.de/books?id=n45fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA27 Stolle], Kupferstich und [https://books.google.de/books?id=jGVeAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA701 Neue Bibliothec], ebenso Sterbedatum Abweichungen&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Colditz]]; † [[2. Dezember]] [[1679]] in [[Gießen]]) war ein deutscher [[Rechtswissenschaftler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Johann Strauch kam vier Jahre vor Ausbruch des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] im kursächsischen Colditz zur Welt. Sein Vater Johann Strauch war Rentmeister der verwitweten Kurfürstin [[Sophie von Brandenburg (1568–1622)|Sophie von Sachsen]], welche Colditz zu ihrem Witwensitz gemacht hatte. Er erhielt in Colditz seinen ersten Unterricht, bevor er das Gymnasium in [[Zeitz]] besuchte. 1630 studierte er [[Jurisprudenz]] und [[Philosophie]] an der [[Universität Leipzig|Universität in Leipzig]], war dann an der [[Universität Wittenberg]] und setzte sein Studium 1633 an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Universität in Jena]] fort, wo er von einem nahen Verwandten, dem Professor [[Friedrich Hortleder]], aufgenommen wurde. Durch ihn erhielt auch der junge Johann Strauch Zugang zum [[Weimar]]er Archiv, das er für seine Dissertation &amp;#039;&amp;#039;„juris publici scientiae exotericae“&amp;#039;&amp;#039; benutzte, worin er die wichtigsten [[Staatsrecht (Deutschland)|staatsrechtlichen]] Fragen des 16. Jahrhunderts quellenmäßig darstellt und das heute noch zu einer der geschätztesten Dissertationen zählt. 1636 zog Johann Strauch wieder nach Jena, wo ihn die Brüder, der Theologe Johann Benedict Carpzow und der Jurist [[Benedikt Carpzov der Jüngere|Benedict Carpzow]] freundlich aufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1638 erwarb er an der Universität Leipzig den Grad eines Magisters der Philosophie, wurde im selben Jahr Adjunkt der philosophischen Fakultät, 1648 Professor der lateinischen Sprache und 1652 Professor der Geschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Günther: Lebensskizzen der Professoren der Universität Jena seit 1558 bis 1858. Jena, 1858, S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein für Privatvorträge gesammelte Übersicht über das römische Privatrecht ließ er auf Anraten Benedict Carpzows unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;„Dissertatio undetriginta theoretico-practicae ad universum jus Justinianeum“&amp;#039;&amp;#039; 1647 erscheinen. Es fand eine breite, allgemeine Beachtung. 1659 folgte die zweite, 1666 die dritte Ausgabe mit Kommentaren von Johann Jacok Avianus versehen und schlussendlich 1718 die vierte von [[Ephraim Gerhard]] besorgte Auflage. 1651 erwarb er sich mit der Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;„de accessionum quibusdam maxime controversis speciebus“&amp;#039;&amp;#039; den Grad eines [[Doktor der Rechte|Doktors der Rechte]] an der Universität Jena und wurde im nächsten Jahr ordentlicher Professor der Rechte und Fakultätsbeisitzer an der Salana. Dreimal wurde er zum [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] in seiner Fakultät gewählt und war im Sommersemester 1658 [[Liste der Rektoren der Friedrich-Schiller-Universität Jena|Rektor der Alma Mater]]. Die Entwicklungen an der Universität zum &amp;#039;&amp;#039;„[[Pennalismus]]“&amp;#039;&amp;#039; in Jena infolge des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] verfolgte er jedoch kritisch. 1660 verließ er enttäuscht Jena, um in [[Braunschweig]] die Stelle eines [[Syndikus]] anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Braunschweig gelang es ihm jedoch nicht, Fuß zu fassen. Sein höfisch-glattes Wesen, eine Leipziger Angewohnheit, wurde als Falschheit ausgelegt und mit Misstrauen entgegnet. Zudem zog es seine zweite Frau, wiederholt nach Jena, woran fast seine Ehe scheiterte. Er zögerte auch nicht lange, nach Jena zurückzukehren, als ihm 1668 der Titel eines Hofrats und die Professur des [[Codex]]es, der [[Novelle (Recht)|Novellen]] und des [[Staatsrecht (Deutschland)|Staatsrechts]], der Beisitz am [[Hofgericht]] sowie der Vorsitz an der Fakultät sowie am [[Schöppenstuhl]] angetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herzog [[Ferdinand Albrecht I. (Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern)|Ferdinand Albrecht von Braunschweig]] ernannte ihn zwar auch zum Hofrat, doch dies hielt ihn von seinem Vorhaben nicht ab. In Jena berief Herzog [[Bernhard I. (Sachsen-Meiningen)|Bernhard von Sachsen-Meiningen]] Johann Strauch zum Kanzler und Präsidenten des geistlichen Gerichts sowie zum Geheimrat am Hofe in Jena. Zu Ämter und Würden gekommen, versuchte Johann Strauch sie mit Umsicht neben der Professur auszuüben, dennoch brachte seine freimütige Rede ihn in Misskredit. Zwei Umstände machten seine Stellung in Jena unhaltbar. Zum einen verübelte er es, als er bei der Besetzung einer durch Ableben freigewordene Stelle des [[Lehrstuhl|Ordinarius]] übergangen wurde und zog sich tief gekränkt zurück. Des Weiteren billigte er eine außereheliche Affäre des Herzog [[Bernhard I. (Sachsen-Meiningen)|Bernhard von Sachsen-Meiningen]], stand aber alsbald mit seinem Standpunkte allein, als die Neigung des Herzog in ihr Gegenteil umschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1676 folgte er einem Ruf und ließ sich als [[Prokanzler]] und Professor der Rechte in [[Universität Gießen|Gießen]] nieder, wo unter seinen Schülern [[Johann Georg Kulpis]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|17|364|367|Kulpis, Johann Georg von|[[Roderich von Stintzing]]|ADB:Kulpis, Johann Georg von}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zählte, der später eines seiner Werke veröffentlichte. Allein in Gießen verblieben ihm nur zwei Jahre. Johann Strauch starb am 2. Dezember 1679 im Alter von 65 Jahren.&lt;br /&gt;
Strauch war zwei Mal verheiratet. Am 16. September 1645 heiratete er in Leipzig Elisabeth († 30. August 1654), die Tochter des Professors der Pandekten [[Wilhelm Schmuck]]. Seine zweite Ehe ging er am 3. September 1655 mit Clara, die Tochter des [[Erasmus Ungebaur]], ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Caspar Zeumer, Christoph Weissenborn: Vitae Professorum Theologiae, Jurisprudentiae, Medicinae et Philosophiae qui in illustri Academia Jenensi, ab ipsius fundatione ad nostra usque tempora vixerunt et adhuc vivunt una cum scriptis a quolibet editis quatuor classibus. Johann Felici Bieleck, Jena, 1711, S. 162 (Juristen)&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus den Ehen stammen zwei Söhne und zwei Töchter.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wilhelm Strieder: Grundlage zu einer hessischen Gelehrten und Schriftsteller-Geschichte. Marburg, 1812, Bd. 16, S. 42&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„juris publici science exotericae“&amp;#039;&amp;#039;, 1633&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Dissertation undetriginta theoretico-practicae ad universum jus Justinianeum“&amp;#039;&amp;#039;, 1647&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„de accessionum quibusdam maxime controversis speciebus“&amp;#039;&amp;#039;, 1651&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Universum Jus Justinianium Privatum“&amp;#039;&amp;#039;, Francofurti ad Viadrum, 1682&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- http://books.google.de/books?id=TbtdTI4RxVoC&amp;amp;pg=PA29&amp;amp;dq=%22Johann+Strauch%22+1679&amp;amp;sig=-jlCkaQ9kpmfoUxK3FrP7IJSohE --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Laurent Andreas Hamberger: &amp;#039;&amp;#039;„Iohannis Stravchi … Ad tituli XXXXVIII libri VI codicis de personis incertis constitutionem deperditam ante tres et quadraginta annos in Academia ienensi habita.“&amp;#039;&amp;#039; Ienae: Literis Mvllerianis, 1714. &amp;lt;!-- http://worldcat.org/wcpa/oclc/80356236 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|528|531|Johann Strauch|[[Johann August Ritter von Eisenhart]]|ADB:Strauch, Johann}}&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|40|403|779|783|Strauch Johann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johann Strauch II|Johann Strauch II.}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|100632300}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|100632300}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20070609130349/http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3043/pdf/HallJuristische-1957.pdf Geschichte der Universität Gießen PDF] (1,36&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN372056172&amp;amp;DMDID=DMDLOG_0045 Geschichte der Wissenschaften in Deutschland Bd. 18 Abteilung 2 Seite 232 (Weitere siehe Index)]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=100632300|titel=Strauch, Johann|datum=2023-09-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100632300|LCCN=no/2009/131555|VIAF=29881245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strauch, Johann 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1612]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1679]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strauch, Johann II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strauch, Johannes; Strauchius, Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rechtsgelehrter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1612&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Colditz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Dezember 1679&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
	</entry>
</feed>