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	<title>Johann Schellheimer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T15:56:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Ergänze Kategorie:Person, für die in Sachsen-Anhalt ein Stolperstein verlegt wurde</title>
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		<updated>2025-04-27T12:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person,_f%C3%BCr_die_in_Sachsen-Anhalt_ein_Stolperstein_verlegt_wurde&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person, für die in Sachsen-Anhalt ein Stolperstein verlegt wurde (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person, für die in Sachsen-Anhalt ein Stolperstein verlegt wurde&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Schellheimer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039;) (* [[18. Februar]] [[1899]] in [[Frankfurt-Höchst|Höchst am Main]]; † [[5. Februar]] [[1945]] in [[Brandenburg (Havel)]]) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schellheimer wurde als Sohn eines Holzfällers geboren. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde er noch als Lehrling zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in [[Frankreich|französische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1920 entlassen wurde. 1921 trat er aus wirtschaftlichen Gründen der [[Légion étrangère|französischen Fremdenlegion]] bei, die er jedoch bald wieder verließ. Schellheimer ging zunächst in die [[Türkei]] und kehrte dann nach [[Berlin]] zurück. Dort war er als Gelegenheitsarbeiter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 zog Schellheimer nach [[Magdeburg]], wo er 1932 der [[KPD]] beitrat. Politisch arbeitete er im Stadtteil [[Magdeburg-Stadtfeld Ost|Wilhelmstadt]]. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] wurde er im Frühjahr 1933 für einige Wochen in sogenannte [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]] genommen. Nach seiner Entlassung war er weiter für die in der [[Illegalität]] arbeitende KPD tätig. Noch im November 1933 wurde er als Kurier der KPD-Bezirksleitung festgenommen und zunächst für sechs Monate im [[KZ Esterwegen]] inhaftiert. In [[Kassel]] erfolgte dann eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung arbeitete er in verschiedenen Betrieben in Magdeburg, zuletzt in der Firma [[Hubbe &amp;amp; Farenholtz]]. Gemeinsam mit &amp;#039;&amp;#039;Clara Schellheimer&amp;#039;&amp;#039;, seiner Ehefrau, und mit [[Hermann Danz]] baute er in Magdeburg eine [[Danz-Schwantes-Gruppe|Widerstandsgruppe]] auf. Diese wurde jedoch im Juli 1944 aufgedeckt. Schellheimer wurde verhaftet und im November 1944 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]]. Die [[Hinrichtung|Vollstreckung]] des Urteils erfolgte am 5. Februar 1945 im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine Magdeburg Hans Schellheimer.jpg|mini|Magdeburger Stolperstein in Erinnerung an Johann Schellheimer]]&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde die ehemalige Firma Hubbe und Farenholtz, seine letzte Arbeitsstelle, ihm zu Ehren ab 1952 als &amp;#039;&amp;#039;VEB Öl- und Fettwerke „Hans Schellheimer“&amp;#039;&amp;#039; benannt. Darüber hinaus erhielt ein zentraler Platz im ehemaligen Magdeburger Stadtteil Wilhelmstadt (heute [[Stadtfeld Ost]]) seinen Namen ([[Magdeburger Straßen/S|Schellheimerplatz]]), sowie die &amp;#039;&amp;#039;Sportsekundarschule Hans-Schellheimer&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Brückfeld]]. Während das Unternehmen jedoch 1992 in die [[Liquidation]] ging, tragen der Platz und die Schule bis heute seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Magdeburg Stadtfeld Ost ist außerdem am 24. März 2010 ein [[Liste der Stolpersteine in Magdeburg-Stadtfeld Ost|Stolperstein]] an seinem ehemaligen Wohnort in der Kleinen Lindenallee als Erinnerung an Hans Schellheimer verlegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Schellheimer, Johann.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MBL|ID=0051}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-10-18}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schellheimer, Johannes}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Danz-Schwantes-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Sachsen-Anhalt ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schellheimer, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schellheimer, Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt-Höchst|Höchst]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg (Havel)]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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