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	<title>Johann Santner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:08:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-04-25T11:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Euringer-Santnerspitze.jpg|mini|Die Santnerspitze (links) mit der Euringerspitze (rechts)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Santner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1841]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kirchenmatriken Tirol: Taufbuch von St.Jakob in Defreggen 1812-1865 |Hrsg=Tiroler Landesarchiv |Seiten=266 |Online=https://matriken.tirol.gv.at/Bilder/Pfarren%20P-Z/Pfarren%20St/St.%20Jakob%20in%20Defereggen/Taufbuch/}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[St. Jakob in Defereggen]]; † [[21. Mai]] [[1912]] in [[Bozen]]) war ein [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Tiroler]] [[Alpinist]] und Erstbesteiger der nach ihm benannten [[Santnerspitze]] am [[Schlern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Santner wurde am Gorlerhof in St. Jakob in Defereggen geboren. Er war das siebte von elf Kindern. Santner absolvierte zunächst bei seinem Vater eine Uhrmacherlehre und begab sich anschließend auf Wanderschaft. 1868 heiratete er Antonia Furcher aus [[St. Pauls (Eppan)|St. Pauls]] und ließ sich in der Folge in Bozen nieder, wo er sich der Herstellung der später berühmten „Santnerkartln“ widmete – Ansichtskarten, die mit getrockneten Blumen verziert wurden. Grundlage für diese Handwerksarbeiten waren Alpenblumen, die der botanische Autodidakt Santner selbst auf langwierigen Touren in den noch kaum erschlossenen westlichen [[Dolomiten]] sammelte. Antonia Santner starb im Alter von nur 44 Jahren. Ihre Tochter, die Toni genannt wurde, machte mit ihrem Vater einige für die damalige Zeit anspruchsvolle Touren, bereits im Alter von sechs Jahren war sie auf dem Schlern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingrid Runggaldier]]. Frauen im Aufstieg: Auf Spurensuche in der Alpingeschichte. Bozen 1. Oktober 2011, Seite 154f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1876 gehörte er der [[Alpiner Verein#Organisation|Sektion]] Bozen des [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenvereins]] an. Er war einer der eifrigsten Erschließer der Dolomiten in der klassischen Zeit des Alpinismus. Am 2. Juli 1880 gelang ihm allein und ohne Seil oder sonstige technische Hilfsmittel sowie ab der [[Schlüsselstelle]] ohne Schuhwerk die von der lokalen Bevölkerung für kaum möglich gehaltene Besteigung des &amp;#039;&amp;#039;Großen Schlernzacken&amp;#039;&amp;#039;. Dieser dem [[Schlern]] vorgelagerte Felsturm trägt seither der Namen &amp;#039;&amp;#039;Santnerspitze&amp;#039;&amp;#039;. Santner war alpinistisch meist im [[Rosengartengruppe|Rosengarten]] aktiv, wo er als Erster den Weg vom Tschein (in der Nähe der heutigen [[Kölner Hütte]]) über den später nach ihm benannten &amp;#039;&amp;#039;Santnerpass&amp;#039;&amp;#039; ins &amp;#039;&amp;#039;Gartl&amp;#039;&amp;#039; unter der [[Rosengartenspitze]] hinauf durchkletterte. In der [[Langkofelgruppe]] schaffte er 1890 mit [[Robert Hans Schmitt]] die Erstbesteigung der [[Fünffingerspitze]], in der [[Geislergruppe]] erreichte er im selben Jahr mitten im Winter den Gipfel des [[Sass Rigais]]. Weiters regte er den Bau des [[Schlernhaus]]es, der [[Grasleitenhütte|Grasleiten-]], [[Langkofelhütte|Langkofel-]] und [[Schlüterhütte]] an und machte sich um die Förderung des alpinistischen Nachwuchses verdient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Jahr vor seinem Tod bestieg er den [[Kesselkogel]], den [[Peitlerkofel]] und fünfmal seinen Lieblingsberg, den Schlern, dessen Gipfel er insgesamt etwa 400 Mal erreichte. In [[Seis am Schlern]] trägt eine Straße Santners Namen und steht ein ihm gewidmeter Gedenkstein. Die Sektion Bozen des [[Alpenverein Südtirol]] verlieh ihrer [[Schlernbödelehütte]] den Namen Johann Santners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|417|418|Santner Johann|Robert Hösch, [[Josef Rampold]]}}&lt;br /&gt;
* Hans Kiene: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Bozner Bergsteigerei&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039;, 1926, S. 407–415. [https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/01.10.1926/256132/1 (online)]&lt;br /&gt;
* [[Bruno Mahlknecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Santners Traum. Ein Bergsteiger und sein Denkmal&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dolomiten (Zeitung)|Dolomiten]], 15. September 2004, S. 19.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Luis Vonmetz, Franz Mock |Titel=Johann Santner. Im Gedenken an seinen hundertsten Todestag |Sammelwerk=AVS-Mitteilungen |Datum=2012-06 |Seiten=37–39 |Online=http://media.alpenverein.it/crmpilot/AVS-Mitteilungen/Dop_AVS_Berge_erl_Juni_12.pdf |Format=PDF |KBytes=6300}}&lt;br /&gt;
* Eduard Widmoser: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol A–Z&amp;#039;&amp;#039;, 4. Band (O–Z). Südtirol-Verlag, Innsbruck 1995, S. 195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|432|433|Santner, Johann|Peter Grimm|117618977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117618977|VIAF=50007792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Santner, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Bozen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südliches Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Santner, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Alpinist und Erstbesteiger der nach ihm benannten Santnerspitze&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[St. Jakob in Defereggen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Mai 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bozen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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