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	<title>Johann Samuel Adami - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:48:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Samuel_Adami&amp;diff=504183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2024-10-24T14:20:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Samuel Adami.jpg|mini|Johann Samuel Adami, Strich von [[Martin Bernigeroth]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Samuel Adami&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonymie|Synonym]] &amp;#039;&amp;#039;Misander&amp;#039;&amp;#039;, (* [[21. Oktober]] [[1638]] in [[Dresden]]; † [[13. März]] [[1713]] in [[Pretzschendorf]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Theologe]] und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Samuel Adami wurde als Sohn eines Rechtsanwalts am 21. Oktober 1638 in [[Dresden]] geboren. Seine Vorbildung erhielt er an der dortigen [[Kreuzschule]], welche er etliche Jahre als Currentschüler besuchte und an der er [[Alumnus]] des Gymnasiums wurde. Als er ein Studium in [[Leipzig]] aufnahm, verdiente er sich seinen Lebensunterhalt mit [[Wissenschaftliche Hilfskraft|Famulusdiensten]] und Unterrichtsstunden. An der [[Universität Leipzig|Universität]] hörte er philosophische und theologische Vorlesungen. Daraufhin wurde er 1661 an die Kreuzschule gerufen, die er fünf Jahre als [[Regens]] verwaltete. Während dieser Zeit erwarb er in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] 1664 den akademischen Grad eines [[Magister]]s. 1667 wurde er Substitut (d. h. Stellvertreter) des Pfarrers in [[Rabenau (Sachsen)|Rabenau]] bei Tharandt, 1672 erhielt er eine eigene Pfarrstelle in [[Pretzschendorf]], wo er am 13. März 1713 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer widmete er sich dem schriftstellerischen Schaffen. In seinen Schriften pflegte er sich Misander zu nennen. Dieser Name wird erklärt als [[Akronym]] aus seinem [[Magister]]titel (M), seinen beiden Vornamen Johann (I) Samuel (S), seinem Familiennamen (A für Adami), seinem Geburtsort (ND = Neo-Dresden) und seinem Beruf und Wirkungsort (ER = Ecclesiast [d.&amp;amp;nbsp;h. Prediger in] Rabenau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Beginn seiner Tätigkeit in Rabenau wurde er vom kursächsischen Rat, dem Herrn von Schurtz zum &amp;#039;&amp;#039;[[Poeta laureatus]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. So dichtete Adami ein geistliches Lied, das in das [[Breslauer Gesangbuch]] des 18. Jahrhunderts Aufnahme fand. Seine Schriften, die einen erbaulichen und teils praktisch theologischen Charakter hatten, sind heute nur noch von historischem Wert. Dabei sucht Adami erbauliche Schriften zu kompilieren und nebenher auch auf das literarische Leben einzuwirken. So kennt man Adami später als Dichter von [[Geistliches Lied|Kirchenliedern]] und als Übersetzer der Satiren des [[Aulus Persius Flaccus|Persius]] (1674).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Hauptwerk sind die &amp;#039;&amp;#039;Deliciae&amp;#039;&amp;#039; („Ergötzlichkeiten“), eine [[Theologische Realenzyklopädie|Realiensammlung]], die, geordnet nach dem kirchlichen Festkalender, vor allem Predigtzwecken dienen sollte und zahlreiche „Historien, Sinnbilder und [[Gleichnis]]se“ enthält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Adamis Lebzeiten sollen 73 von ihm verfasste Druckwerke erschienen sein, darunter geistliche und profane Traktate, Predigten und [[Leichabdankung]]en sowie berufspraktische Schriften für die Hand des Pastors. Die Adressaten von Adamis Schriften sind nicht ausschließlich Gelehrte, sondern auch nicht vorgebildete Leser, die ans Selbststudium herangeführt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der verteidigte, geliebte und gelobte Postillenreiter.&amp;#039;&amp;#039; 1688, 2. Auflagen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wohlgeplagte Priester.&amp;#039;&amp;#039; 1709.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der exemplarische Priester.&amp;#039;&amp;#039; 1690.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poeta laureatus.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzigung des Fleisches.&amp;#039;&amp;#039; 1710.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der gewissenhafte Beichtvater.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der tröstende Priester im Beichtstuhl.&amp;#039;&amp;#039; 1694.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die exemplarische Priesterfrau.&amp;#039;&amp;#039; 1699 ([[IArchive:wotb_6743699|2. Ed.]] 1702).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[IArchive:wotb_6743699/page/n265/mode/1up|Das Exemplarische und Godt wohlgefällige Priester-Kind]].&amp;#039;&amp;#039; 1701.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzigung des Fleisches, nach Anleitung der Sonn- und Festtagsevangelien.&amp;#039;&amp;#039; 1694.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deliociae passionales.&amp;#039;&amp;#039; In 5 Teilen. 1707–1710.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deliciae poenitentiales.&amp;#039;&amp;#039; 1713.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deliciae sabbaticae.&amp;#039;&amp;#039; 2 Teile. 1716.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wegweiser zum Christentum.&amp;#039;&amp;#039; 1711.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historische Ergötzlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bücherfreunde und Bücherfeinde.&amp;#039;&amp;#039; 1695.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Florilegium anglicanum.&amp;#039;&amp;#039; 1705.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ob die Heiden-, Jüden- und Türcken-Kinder seelig werden. Eine Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1704.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|2|3|Misander, Johann Samuel|[[Gotthard Victor Lechler|Gotthard Lechler]]|ADB:Misander, Johann Samuel}}&lt;br /&gt;
* Johann Matthias Groß: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexicon Evangelischer Jubel-Priester.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Schwabach, 1746.&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton Trinius]]: &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zu einer Geschichte berühmter und verdienter Gottesgelehrten auf dem Lande.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 Leipzig 1751.&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottlob Wilhelm Dunkel|Johann Gottlob Dunkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Kritische Nachrichten von verstorbenen Gelehrten und deren Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Teil 4. Dessau / Köthen 1756.&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Literatur Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh / München 1988, S. 43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123438675}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|123438675}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004660889}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123438675|LCCN=no2002031616|VIAF=23049537}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adami, Johann Samuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klingenberg (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1638]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1713]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adami, Johann Samuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Johann Samuel Misander&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe, Schriftsteller und Sprachforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1638&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1713&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pretzschendorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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