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	<title>Johann Rudolf Schellenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Funck77: /* Biografie */</title>
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		<updated>2025-10-01T09:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Rudolph Schellenberg - Selbstporträt 2.jpg|mini|Johann Rudolf Schellenberg: Selbstporträt (Radierung)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Rudolf Schellenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Rudolph&amp;#039;&amp;#039;, * [[4. Januar]] [[1740]] in [[Basel]]; † [[6. August]] [[1806]] in [[Töss (Winterthur)|Töss]] bei [[Winterthur]]) war ein [[Schweiz]]er [[Malerei|Maler]], [[Radierung|Radierer]] und [[Illustrator]] sowie [[Entomologie|Entomologe]]. Er gilt als einer der bedeutendsten Illustratoren seiner Zeit und als wichtigster Schweizer [[Radierung|Radierer]] des [[18. Jahrhundert]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|22|649|649|Schellenberg, Johann Rudolf|Hans Konrad Schmutz|118968416}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Schellenberg wurde als einziger&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sikart&amp;quot;&amp;gt;{{SIKART |4026121 |Johann Rudolf Schellenberg |Autor=Paola von Wyss-Giacosa}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sohn von [[Johann Ulrich Schellenberg]] und Anna Katharina, geb. Huber, in Basel geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; Der Vater war Maler, ebenso wie der Grossvater mütterlicherseits, [[Johann Rudolf Huber]]. Erste künstlerische Versuche gingen auf die Anregung des Grossvaters zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot;&amp;gt;{{ADB|30|762|765|Schellenberg, Johann Rudolf|[[Carl Brun]]|ADB:Schellenberg, Johann Rudolf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dessen Tod übersiedelte die Familie 1749 nach Winterthur, dem Heimatort des Vaters. Hier lernte Schellenberg gemeinsam mit [[Anton Graff]] in der Zeichenschule seines Vaters und arbeitete in dessen Werkstatt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; Beim Sturz von einer Schaukel verletzte er sich so schwer, dass er «Monate lang ohne Besinnung lag, und sein Gedächtnis war so gänzlich zu Grunde gerichtet, dass er wieder anfangen musste, wie ein Kind lesen und schreiben zu lernen». Zeichnen konnte er noch, doch «geraume Zeit» nur mit der linken Hand, da die rechte gelähmt war. Die einzige bleibende Folge des Sturzes war «eine Schwäche des Gedächtnisses, die ihn aber lebenslänglich nicht mehr ganz verliess».&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Hegner]]: [https://books.google.ch/books?id=6mJcQIfX5KAC &amp;#039;&amp;#039;Leben Johann Rudolf Schellenbergs von Winterthur&amp;#039;&amp;#039;] (= &amp;#039;&amp;#039;III. Neujahrsstück, herausgegeben von der Künstler-Gesellschaft in Zürich&amp;#039;&amp;#039;). 1807, S. 6–7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Genesung weilte er 1763–1764 vorübergehend wieder in Basel, wo er sich in der Landschafts- und Porträtmalerei versuchte&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; und erste Aufträge erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; Auch [[Genrebild]]er – besonders Schäferszenen – und Zeichnungen einfacher Bauern stammen aus dieser Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Rudolph Schellenberg - Neuroptera aus &amp;quot;Die Kennzeichen der Insekten&amp;quot; (Johann Heinrich Sulzer).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Neuroptera]]&amp;#039;&amp;#039;. Tafel 17 aus [[Johann Heinrich Sulzer (Entomologe)|Johann Heinrich Sulzers]] &amp;#039;&amp;#039;Kennzeichen der Insekten&amp;#039;&amp;#039;, 1761.]]&lt;br /&gt;
Nachdem eine geplante Reise nach Italien wegen einer plötzlichen Erkrankung Schellenbergs nicht zustande gekommen war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; verlegte er 1764 seinen Wohnort wieder nach Winterthur, wo er bis 1801 blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|26140|Johann Rudolf Schellenberg|Autor=Karin Marti-Weissenbach}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst führte er ein zurückgezogenes Leben, bis ihn [[Johannes Gessner]] aus Zürich damit beauftragte, naturhistorische Illustrationen für wissenschaftliche Zwecke zu produzieren. Schellenberg begab sich also für einige Monate nach Zürich, wo er bei seinem Gönner Gessner wohnte und zahlreiche Zeichnungen anfertigte, vor allem von Insekten. Das erste Werk, in dem 32 Radierungen Schellenbergs erschienen, war [[Johann Heinrich Sulzer (Entomologe)|Johann Heinrich Sulzers]] &amp;#039;&amp;#039;Kennzeichen der Insekten&amp;#039;&amp;#039;. Das Buch wurde ein grosser Erfolg im In- und Ausland und verhalf Schellenberg zu neuen Aufträgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brun: &amp;#039;&amp;#039;Schellenberg, Johann Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Deutsche Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 1890. – Das Werk &amp;#039;&amp;#039;Kennzeichen der Insekten&amp;#039;&amp;#039; war allerdings bereits 1761 veröffentlicht worden. Man muss also wohl Carl Bruns Ausführungen dahingehend interpretieren, dass es Schellenberg erst nach 1764 dank Johannes Gessners Unterstützung gelang, an diesen ersten Erfolg anzuknüpfen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 heiratete Johann Rudolf Schellenberg Maria Magdalena Hegner (1739–1788), die Tochter eines Arztes. Das Paar hatte vier Töchter (u.&amp;amp;nbsp;a. Anna Katharina, * 1769; Maria Elisabeth, * 1770; Maria Magdalena, * 1780) und zwei Söhne (Johann Ulrich, 1773–1838; Johann Rudolf, 1775–1851), die sich später ebenfalls als Zeichner und Radierer betätigten, zumindest neben ihren eigentlichen Berufen (der ältere Sohn wurde Kaufmann, der jüngere Stadtammann und Bezirksgerichtspräsident).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; – Siehe auch: [[c:Category:Portraits of J. R. Schellenberg and his family|Porträts der Familie Schellenberg]] in Wikimedia Commons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Rudolf Schellenberg - Gotthardpass, bei Hospental.jpg|mini|Einsiedelei bei [[Hospental]] am Gott&amp;amp;shy;hardpass. Tafel 10 aus &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Gerhard Reinhard Andreae]], ‹zweiter Abdruck› 1776.]]&lt;br /&gt;
1769 unternahm Schellenberg im Auftrag des Apothekers und Chemikers [[Johann Gerhard Reinhard Andreae]] aus Hannover zwei Reisen durch die Schweiz, um Illustrationen für eine Ausgabe von dessen &amp;#039;&amp;#039;Briefen aus der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; anzufertigen. Während längerer Zeit arbeitete er für [[Johann Caspar Füssli]], um Künstlerporträts für dessen &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der besten Künstler in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039; (1769–1779) herzustellen. Unter Schellenbergs wichtigsten Auftraggebern war auch [[Johann Caspar Lavater]], für den er ab 1770 bis zu Lavaters Tod 1801 immer wieder arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sikart&amp;quot; /&amp;gt; In den 1780er-Jahren erhielt er Aufträge zahlreicher Naturforscher,&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; namentlich für Werke über [[Entomologie]] und Botanik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sikart&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während mehr als dreissig Jahren schuf Schellenberg als Radierer insgesamt rund 1600 Blätter für etwa 170 Werke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; «Genug verdienend für seinen Unterhalt, stets reichlich für Verlagshandlungen beschäftigt, führte er ein stilles und zufriedenes Leben.»&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt; Auf eigene Rechnung gab er Serien von Landschafts- und Trachtenbildern heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1795 zwang ihn die [[Gicht]] dazu, die Arbeit als Radierer aufzugeben oder zumindest zu reduzieren. Er widmete sich nun vermehrt der Aquarellmalerei&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sikart&amp;quot; /&amp;gt; und veröffentlichte eigene Schriften: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Abhandlung über die Ätzkunst&amp;#039;&amp;#039; (1795), &amp;#039;&amp;#039;Das Geschlecht der Land- und Wasserwanzen&amp;#039;&amp;#039; (1800), &amp;#039;&amp;#039;Entomologische Beyträge&amp;#039;&amp;#039; (1802) und &amp;#039;&amp;#039;Genres des mouches diptères – Gattungen der Fliegen&amp;#039;&amp;#039; (1803).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schellenberg starb 1806 in [[Töss (Winterthur)|Töss]] bei Winterthur. Sein Nachlass umfasst über 4000 Insektenaquarelle (heute im Besitz der [[Winterthurer Bibliotheken]]), obwohl er bereits 1791–1793 Teile seiner «beträchtlichen Sammlung gemahlter Insecten» an Kurfürst [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl Theodor]] von Bayern verkauft hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; Ausserdem hinterliess er im Manuskript 7 Bände Gedichte und prosaische [[Rhapsodie]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ADB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Anton Graff - Johann Rudolf Schellenberg 1.jpg|J. R. Schellenberg, gezeichnet von [[Anton Graff]] (um&amp;amp;nbsp;1765/1766)&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - Selbstporträt 3.jpg|Selbstbildnis, Deckfarben auf Papier, 14 × 11 cm (um&amp;amp;nbsp;1777)&lt;br /&gt;
 Anton Graff - Johann Rudolf Schellenberg 2.jpg|J. R. Schellenberg, gemalt von Anton Graff (um&amp;amp;nbsp;1796)&lt;br /&gt;
 Johann Heinrich Lips - Johann Rudolph Schellenberg.jpg|Radierung seines Schülers [[Johann Heinrich Lips]] (1807)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende eines Nachrufs schrieb [[Ulrich Hegner]] 1807 über Schellenbergs Persönlichkeit: «Übrigens war er ein gutmütiger und bescheidener Mann, dem Dienstgefälligkeit eine Freude war. (…) Er war in hohem Grade uneingennützig und genügsam, gleichgültig gegen das Geld, geduldig in Widerwärtigkeiten. Hinten an dem Verzeichnis seiner Werke von 1763 bis 1806 steht von seiner Hand geschrieben: ‹Von allem diesem habe ich nichts, als das Bewusstsein, gearbeitet zu haben.›»&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Hegner: [https://books.google.ch/books?id=6mJcQIfX5KAC &amp;#039;&amp;#039;Leben Johann Rudolf Schellenbergs von Winterthur.&amp;#039;&amp;#039;] 1807, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schellenberg bildete zahlreiche Künstler aus. Unter seinen Schülern waren [[Johann Georg Penzel]] (1754–1809), [[Johann Heinrich Lips]] (1758–1817), [[Emanuel Steiner]] (1778–1831) und [[Johann Jakob Biedermann]] (1763–1830).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot; /&amp;gt; Interessant ist sein Briefwechsel mit der Malerin [[Susette Hirzel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sikart&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Erstbeschreibungen ==&lt;br /&gt;
Die folgenden [[Taxon|Taxa]] [[Erstbeschreibung|beschrieb]] Schellenberg als Erster:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Adephaga]]:&amp;#039;&amp;#039; die zweitgrösste Unterordnung der [[Käfer]] (Coleoptera)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Helvetische Entomologie oder Verzeichniss der Schweizer Insecten, nach einer neuen Methode geordnet mit Beschreibungen und Abbildungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Orell, Füssli &amp;amp; Co., Zürich, S. 3 ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/15702619 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Megarhyssa rixator]]:&amp;#039;&amp;#039; eine [[Schlupfwespen]]-Art&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Aquarius (Gattung)|Aquarius]]:&amp;#039;&amp;#039; eine [[Wasserläufer]]-Gattung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gbif.org/species/2020415 &amp;#039;&amp;#039;Aquarius&amp;#039;&amp;#039; Schellenberg, 1800.] GBIF, abgerufen am 25. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tinearia]]:&amp;#039;&amp;#039; eine [[Schmetterlingsmücken]]-Gattung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gbif.org/species/1642942 &amp;#039;&amp;#039;Tinearia&amp;#039;&amp;#039; Schellenberg, 1803.] GBIF, abgerufen am 25. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren von Johann Rudolf Schellenberg benannte [[Oswald Heer]] 1865 die [[Webspinnen]]-Gattung &amp;#039;&amp;#039;Schellenbergia&amp;#039;&amp;#039; nach ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gbif.org/species/3252800 &amp;#039;&amp;#039;Schellenbergia&amp;#039;&amp;#039; Heer, 1865.] GBIF, abgerufen am 25. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften und Illustrationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Das erste Werk, das Schellenberg selbst veröffentlichte, besteht aus acht satirischen Karikaturen ohne Text:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pour Raillerie.&amp;#039;&amp;#039; 1772. (Der Titel bedeutet ‹zum Scherz› oder ‹zum Spott›. – [[c:Category:&amp;quot;Pour Raillerie&amp;quot; (1772) - caricatures by J. R. Schellenberg|Alle acht Bilder]] in Wikimedia Commons.)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;«Schellenberg, der ein hervorragender Karikaturist war, entwarf fantastische Kombinationen von Mensch- und Tiergestalten mit realistischen Details. … Der lesende ‹Poet› mit Hirschkäferkopf nimmt Kafkas Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Die Verwandlung&amp;#039;&amp;#039; von 1912 vorweg.»&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fantastische Tierwesen in der Graphik des 15. bis 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; [https://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/fantastische-tierwesen/#s41 &amp;#039;&amp;#039;Karikaturen und Spott.&amp;#039;&amp;#039;] Virtuelle Ausstellung des Kupferstichkabinetts der [[Staatliche Museen zu Berlin|Staatlichen Museen zu Berlin]], abgerufen am 26. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;100&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolf Schellenberg - Pour Raillerie 1.jpg&lt;br /&gt;
 Johann Rudolf Schellenberg - Pour Raillerie 2.jpg&lt;br /&gt;
 Johann Rudolf Schellenberg - Pour Raillerie 6.jpg&lt;br /&gt;
 Johann Rudolf Schellenberg - Pour Raillerie 7.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Rudolph Schellenberg - Adam und Eva vor Gott.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Adam und Eva vor Gott&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;aus &amp;#039;&amp;#039;Biblische Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, 1774]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die folgenden Werke erschienen unter Schellenbergs Namen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Zum Teil bleibt aber unklar, ob nur die Illustrationen von ihm stammen oder auch die Texte.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;60 Biblische Geschichte[n] des alten Testamentes / in Kupfer geäzt von Iohann Rudolf Schellenberg.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1774 ([[doi:10.3931/e-rara-88786]], zusammen mit dem folgenden Werk).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;60 Biblische Geschichten des neuen Testamentes / in Kupfer geäzt von Joh. Rod. Schellenberg.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1779.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sittenlehre in Fabeln und Erzählungen für die Jugend. Mit Kupfern von J.&amp;amp;nbsp;R. Schellenberg.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1794 ([[doi:10.3931/e-rara-87796]]; 12 Tafeln, Titelbild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Rudolf Schellenberg - Kurze Abhandlung über die Aetzkunst.jpg|mini|hochkant|Tafel aus &amp;#039;&amp;#039;Kurze Abhand&amp;amp;shy;lung über die Ätzkunst&amp;#039;&amp;#039;, 1795]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurze Abhandlung über die Ätzkunst / von J.&amp;amp;nbsp;Rod. Schellenberg, Mahler.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1795 ([[doi:10.3931/e-rara-15439]]; 1 Tafel, siehe Abbildung).&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;«Das Buch, das sich … als didaktische, handwerklich fundierte Einführung für Anfänger versteht, gibt damit einen wertvollen Einblick in den Arbeitsprozess des Künstlers.»&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sikart&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Geschlecht der Land- und Wasserwanzen. / Nach Familien geordnet mit Abbildungen / von J.&amp;amp;nbsp;R. Schellenberg.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1800 ([[doi:10.3931/e-rara-23469]]; [https://www.e-rara.ch/zut/content/zoom/7275481 14 Tafeln]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entomologische Beyträge.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1802.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gattungen der Fliegen / in XLII Kupfertafeln entworfen und gezeichnet von J.&amp;amp;nbsp;R. Schellenberg / und erklärt durch zwey Liebhaber der Insektenkunde. = Genres des mouches diptères …&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1803 ([[doi:10.3931/e-rara-21402]]; [https://www.e-rara.ch/zut/content/zoom/6624754 42 Tafeln]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die folgenden drei Werke erschienen ohne Angabe des Autors.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Schellenberg hat sicher die Illustrationen geschaffen; der Text des zweiten und dritten Buches wird von der [[Zentralbibliothek Zürich]] [[Joseph Philippe de Clairville]] zugeschrieben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Garten der Flora, oder Beschreibung und Abbildung verschiedener Pflanzen für Liebhaber der schönen Gartenkunst. Nebst einer kurzen praktischen Anweisung zu derselben Wartung.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1791 ([[doi:10.3931/e-rara-87880]]; 20 Tafeln). (Dass die Abbildungen von Schellenberg stammen, wird auf Seite 7 erwähnt.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auswahl von Pflanzen und Gesträuchen / mit einer Anleitung zu ihrer Wartung. = Collection choisie de plantes et arbustes / avec un abrégé de leur culture.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1796 ([[doi:10.3931/e-rara-12096]]; 27 kolorierte Tafeln).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helvetische Entomologie / oder Verzeichniss der schweizerischen Insekten / nach einer neuen Methode geordnet. = Entomologie helvétique.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1798–1806 ([[doi:10.3931/e-rara-21916]]; 48 kolorierte Tafeln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Drie wetenschappelijke voorstellingen van dieren, RP-P-OB-54.005 (cropped).jpg|mini|Radierung von Schellenberg in [[Johann Bernhard Basedow|Basedows]] &amp;#039;&amp;#039;Elementarwerk&amp;#039;&amp;#039;, 1774]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu den folgenden Werken schuf Schellenberg alle oder mehrere Illustrationen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Sulzer (Entomologe)|Johann Heinrich Sulzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kennzeichen der Insekten.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1761 ([[doi:10.3931/e-rara-38350]]; 24 Tafeln, Titelbild, 7 [[Titelvignette]]n zu den einzelnen Kapiteln).&lt;br /&gt;
* [[Johann Caspar Füssli]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der besten Künstler in der Schweitz. Nebst ihren Bildnissen.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände. Zürich 1769–1779 ([[doi:10.3931/e-rara-44803]]). (Schellenberg schuf laut Werkverzeichnis im &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Künstlerlexikon&amp;#039;&amp;#039; 65 Porträts sowie 5 Titelvignetten und 5 Titelkupfer für Füsslis Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Appenzeller: [https://archive.org/details/SchweizerKuenstlerLexikonBd3/page/n44/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Schellenberg, Johann Rudolf.&amp;#039;&amp;#039;] In: Carl Brun (Redakteur): &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Künstler-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Schweizerischer Kunstverein. Band 3. Huber, Frauenfeld 1913, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[Johann Bernhard Basedow]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Basedowische Elementarwerk.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1774. – Von Schellenberg stammen [[c:Category:Etchings by Schellenberg in Basedow&amp;#039;s &amp;quot;Elementarwerk&amp;quot;|vier Tafeln]]; eine weitere radierte er nach einer Zeichnung von [[Daniel Chodowiecki]], der die meisten Illustrationen zu diesem Werk schuf. Ein freundschaftlicher Briefwechsel der beiden Illustratoren war für Schellenberg wichtig.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Appenzeller: [https://archive.org/details/SchweizerKuenstlerLexikonBd3/page/n43/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Schellenberg, Johann Rudolf.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Künstler-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Frauenfeld 1913, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Caspar Lavater]]: &amp;#039;&amp;#039;Physiognomische Fragmente.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig/Winterthur 1775–1778 ([[doi:10.3931/e-rara-1099]]). (Laut Werkverzeichnis im &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Künstlerlexikon&amp;#039;&amp;#039; schuf Schellenberg 98 Illustrationen für Lavaters Werk, doch sind nur relativ wenige Bilder von ihm signiert: z.&amp;amp;nbsp;B. S. 84, 238, 254 …)&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Sulzer: &amp;#039;&amp;#039;Abgekürzte Geschichte der Insekten.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1776 ([[doi:10.3931/e-rara-51328]]; [https://www.e-rara.ch/zuz/content/zoom/14108450 32 kolorierte Tafeln]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - &amp;quot;Dr. Sulzers Abgekürzte Geschichte der Insecten&amp;quot;, Tafel 03.jpg|Tafel III, [[Coleoptera]]&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - &amp;quot;Dr. Sulzers Abgekürzte Geschichte der Insecten&amp;quot;, Tafel 14.jpg|Tafel XIV, [[Lepidoptera]]&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - &amp;quot;Dr. Sulzers Abgekürzte Geschichte der Insecten&amp;quot;, Tafel 16.jpg|Tafel XVI&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - &amp;quot;Dr. Sulzers Abgekürzte Geschichte der Insecten&amp;quot;, Tafel 18.jpg|Tafel XVIII&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Gerhard Reinhard Andreae]]: &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus der Schweiz nach Hannover geschrieben, im dem Jahre 1763.&amp;#039;&amp;#039; «Zweiter Abdruck». Zürich/Winterthur 1776 ([[doi:10.3931/e-rara-15709]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fabeln von Hagedorn, Gleim und Lichtwer / mit Kupfern von J.&amp;amp;nbsp;R. Schellenberg.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1777 ([https://archive.org/details/fabelnvonhagedor00hage Digitalisat]; 18 Tafeln, Titelbild).&lt;br /&gt;
* [[Johann Kaspar Füssli]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Magazin für die Liebhaber der Entomologie.&amp;#039;&amp;#039; Zürich/Winterthur 1778–1779 ([[doi:10.3931/e-rara-23962]]. 4 kolorierte Tafeln; siehe [[c:Category:Etchings of insects by Johann Rudolph Schellenberg|Auswahl von Insekten-Radierungen]] in Wikimedia Commons.)&lt;br /&gt;
* Johann Kaspar Füssli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Archiv der Insectengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Zürich/Winterthur 1781–1786 ([[doi:10.3931/e-rara-25567]]). (Schellenberg schuf mindestens 7 der insgesamt 54 meist kolorierten Tafeln und radierte mindestens 16 weitere nach Zeichnungen anderer Künstler; siehe [[c:Category:Etchings of insects by Johann Rudolph Schellenberg|Auswahl von Insekten-Radierungen]] in Wikimedia Commons.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freund Heins Erscheinungen in Holbeins Manier.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1785 ([[doi:10.3931/e-rara-89682]]). Mit 25 Radierungen von Schellenberg ([[c:Category:&amp;quot;Freund Heins Erscheinungen&amp;quot; (1785) by J. R. Schellenberg - Danse Macabre|alle Bilder]] in Wikimedia Commons) und Versen von [[Johann Karl August Musäus]].&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;«Dieser frivole Totentanz schildert in Abkehr von den herkömmlichen Motiven die Narrheit der Menschen in karikaturhafter Art, was bereits in den Bildtiteln zum Ausdruck kommt: &amp;#039;&amp;#039;Verschiedene Personen, welche ein Todten-Gerippe betrachten; darunter stehet: Memento mori&amp;#039;&amp;#039; (1). &amp;#039;&amp;#039;Der Aerostat. Eine Luftkugel in vollen Flammen&amp;#039;&amp;#039; (5). &amp;#039;&amp;#039;Schul-Visitation. Der Tod unter der Thüre einer Knaben-Schule&amp;#039;&amp;#039; (6). &amp;#039;&amp;#039;Getäuschte Erwartung. Der Tod als ein Frauenzimmer zu einem Herrn&amp;#039;&amp;#039; (8). &amp;#039;&amp;#039;Der Wucherer. Er wird in seiner Geld-Kiste erdrükt&amp;#039;&amp;#039; (14). &amp;#039;&amp;#039;Der Equilibrist. Der Tod hascht den Seil-Tänzer bey dem Fuß&amp;#039;&amp;#039; (16). &amp;#039;&amp;#039;Berthold Schwarz. Der Mönch von der Gewalt des entzündeten Pulvers in die Luft fliegend&amp;#039;&amp;#039; (19). &amp;#039;&amp;#039;Beschluß. Der Tod zwischen dem Künstler und dem Dichter hält beyde umschlungen&amp;#039;&amp;#039; (25).»&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Georg Wehrens: &amp;#039;&amp;#039;Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. «Muos ich doch dran – und weis nit wan».&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2563-0, S. 245&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - &amp;quot;Freund Heins Erscheinungen&amp;quot; 2.jpg|(2) &amp;#039;&amp;#039;Gestöhrte Liebe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - &amp;quot;Freund Heins Erscheinungen&amp;quot; 11.jpg|(11) &amp;#039;&amp;#039;Freundes Geleit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - &amp;quot;Freund Heins Erscheinungen&amp;quot; 13.jpg|(13) &amp;#039;&amp;#039;Wienerin und Römerin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - &amp;quot;Freund Heins Erscheinungen&amp;quot; 22.jpg|(22) &amp;#039;&amp;#039;Schweigende Ergebung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Christoph Martin Wieland]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Dschinnistan]] oder auserlesene Feen- und Geister-Mährchen.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1786–1789 ([[doi:10.3931/e-rara-87228]]). 25&amp;amp;nbsp;Abbildungen und Vignetten; [[c:Category:Dschinnistan (1786–1789)|alle Bilder]] in Wikimedia Commons.&lt;br /&gt;
* [[Johann Jacob Römer]]: &amp;#039;&amp;#039;Genera Insectorum Linnaei et Fabricii iconibus illustrata.&amp;#039;&amp;#039; Winterthur 1789 ([[doi:10.3931/e-rara-13136]]). (Von den [https://www.e-rara.ch/zut/content/zoom/4008814 37 kolorierten Tafeln] sind die ersten 32 identisch mit denjenigen im 1776 erschienenen Werk von J.&amp;amp;nbsp;H. Sulzer, siehe oben.)&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Willdenow]]: &amp;#039;&amp;#039;Historia amaranthorum.&amp;#039;&amp;#039; Zürich/Basel 1790 ([[doi:10.3931/e-rara-103980]]; [https://www.e-rara.ch/bau_1/content/zoom/28438500 12 kolorierte Tafeln]).&lt;br /&gt;
* Hans Heinrich Heidegger: &amp;#039;&amp;#039;Der vernünftige Dorfpfarrer. Geschichte wie sie ist, und wie sie durchgehends seyn sollte. Lesebuch für Landgeistliche und Bauern.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1791 ([[doi:10.3931/e-rara-16436]]; 8 Tafeln).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freund Heins Erscheinungen in Holbeins Manier.&amp;#039;&amp;#039; Neue Auflage. Mannheim 1803 ({{URN|nbn:de:hbz:061:1-76350}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Originalzeichnungen und Aquarelle ==&lt;br /&gt;
Zeichnungen und Aquarelle von Johann Rudolf Schellenberg befinden sich im Besitz der [[Winterthurer Bibliotheken]], des [[Kunstverein Winterthur|Kunstvereins Winterthur]], der [[ETH Zürich]], der [[Zentralbibliothek Zürich]], des [[Kunsthaus Zürich|Kunsthauses Zürich]], der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sikart&amp;quot; /&amp;gt; und der [[National Gallery of Art]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nga.gov/collection/artist-info.25682.html &amp;#039;&amp;#039;Johann Rudolph Schellenberg.&amp;#039;&amp;#039;] National Gallery of Art.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Washington, D.C.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Winterthurer Bibliotheken Ms 8° 154-ordo 24-003 J R Schellenberg Falter und Raupen Noctua Ordo 24 Larvae serpentinae Phalaenae Nocturnae geometriformes.tif|Eines von über 4000 Insektenaquarellen aus Schellenbergs Nachlass&lt;br /&gt;
 Winterthurer Bibliotheken Ms 8° 141-Chermes-001 J R Schellenberg Pflanzenläuse - Chermes.tif|&amp;#039;&amp;#039;Chermes&amp;#039;&amp;#039; – Pflanzenlaus&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg, Camel, 1770s, NGA 119082.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Kamel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg, Fighting Cock, c. 1775, NGA 119083.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Kampfhahn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg, A Field Mouse, from Below, c. 1775, NGA 127556.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Feldmaus, von unten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Zentralbibliothek Zürich - Wäg nach Rorbas - 991066689849705501 (cropped).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Wäg nach [[Rorbas]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Zentralbibliothek Zürich - Wasserfall im Reusstal - 991148071469705501 (cropped).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Wasserfall im [[Reusstal]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Johann Rudolph Schellenberg - Wiesenstück mit Getier.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Wiesenstück mit Getier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Caspar Füssli]]: [https://www.e-rara.ch/zuz/content/zoom/12713329 &amp;#039;&amp;#039;Joh. Rudolf Schellenberg, von Winterthur.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der besten Künstler in der Schweitz. Nebst ihren Bildnissen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Zürich 1770, S. 260–263. – Am Ende des Eintrags beschreibt Füssli Schellenberg, den er gut kannte, mit folgenden Worten:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;«Seine schwächliche Gesundheit erlaubte ihm keine Kunst-Reisen, um sich nach grossen Mustern zu bilden. Er hat seine Kunst aus sich selbst; sein erfindungsreiches Genie ist unerschöpflich; er mahlt mit Oel- und Wasserfarbe, zeichnet auf alle mögliche Arten, alles mit Verstand, Geist und Feuer. – Seine Manier im Radieren ist leicht und angenehm; es finden sich viele Proben davon in Bildnissen und Vignetten in dieser Künstler-Geschichte. – Doch was ihn am meisten schätzbar macht, ist sein gutes und redliches Herz.»&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Hegner]]: [https://books.google.ch/books?id=6mJcQIfX5KAC &amp;#039;&amp;#039;Leben Johann Rudolf Schellenbergs von Winterthur&amp;#039;&amp;#039;] (= &amp;#039;&amp;#039;III. Neujahrsstück, herausgegeben von der Künstler-Gesellschaft in Zürich&amp;#039;&amp;#039;). 1807. (Nachruf mit ausschweifenden allgemeinen Betrachtungen des Autors. Das Wichtigste daraus wird im folgenden Artikel z.&amp;amp;nbsp;T. wörtlich wiedergegeben:)&lt;br /&gt;
* [[Hans Heinrich Füssli]]: [https://www.e-rara.ch/zuz/content/zoom/25251006 &amp;#039;&amp;#039;Schellenberg (Johann Rudolf).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Künstlerlexikon. Zweyter Theil.&amp;#039;&amp;#039; Orell, Füssli &amp;amp; Co., Zürich 1813, S. 1481–1482.&lt;br /&gt;
* {{ADB|30|762|765|Schellenberg, Johann Rudolf|[[Carl Brun]]|ADB:Schellenberg, Johann Rudolf}}&lt;br /&gt;
* C. Biedermann: &amp;#039;&amp;#039;Aus Joh. Rud. Schellenbergs handschriftlichem Nachlass&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 238). Winterthur 1902.&lt;br /&gt;
* H. Appenzeller: [https://archive.org/details/SchweizerKuenstlerLexikonBd3/page/n42/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Schellenberg, Johann Rudolf.&amp;#039;&amp;#039;] In: Carl Brun (Redakteur): &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Künstler-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Schweizerischer Kunstverein. Band 3. Huber, Frauenfeld 1913, S. 31–34. (Mit ausführlichem «Verzeichnis der bedeutendsten Kupferstiche und Werke mit Kupfern».)&lt;br /&gt;
* Brigitte Thanner, Hans-Konrad Schmutz, Armin Geus: &amp;#039;&amp;#039;Johann Rudolf Schellenberg. Der Künstler und die naturwissenschaftliche Illustration im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 318). Winterthur 1981.&lt;br /&gt;
* Brigitte Thanner: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Buchillustration im Zeitalter der Aufklärung am Beispiel von Johann Rudolf Schellenberg.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. Stadtbibliothek, Winterthur 1987, ISBN 3-908050-04-9.&lt;br /&gt;
* Alexander L. Bieri: &amp;#039;&amp;#039;Die Bildtafeln des Johann Rudolf Schellenberg in Freund Heins Erscheinungen in Holbeins Manier. Aus den Sammlungen des Historischen Archivs Roche.&amp;#039;&amp;#039; Basel 2005.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|649|649|Schellenberg, Johann Rudolf|Hans Konrad Schmutz|118968416}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johann Rudolph Schellenberg|Johann Rudolf Schellenberg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART |4026121 |Johann Rudolf Schellenberg |Autor=Paola von Wyss-Giacosa |Jahr=2016, erstmals publiziert 1998}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|26140|Johann Rudolf Schellenberg|Autor=Karin Marti-Weissenbach}}&lt;br /&gt;
* Über 4000 Insektenaquarelle und einige Stiche von J.&amp;amp;nbsp;R. Schellenberg im [https://bilddatenbank.winterthur.ch/ims_publisher/ Bildarchiv Winterthur online] der [[Winterthurer Bibliotheken]] (Suchbegriff: Johann Rudolf Schellenberg)&lt;br /&gt;
* [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=4177 J.&amp;amp;nbsp;R. Schellenberg und J.&amp;amp;nbsp;K. August Musäus: &amp;#039;&amp;#039;Freund Heins Erscheinungen in Holbeins Manier.&amp;#039;&amp;#039;] (Totentanz)&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118968416}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118968416}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118968416}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.de/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Schellenberg%2C+Johann+Rudolph Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118968416|LCCN=nr89005957|VIAF=24870562}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schellenberg, Johann Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Winterthur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Winterthur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeichner (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illustrator (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radierer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anton Graff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1740]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schellenberg, Johann Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schellenberg, Johann Rudolph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler, Radierer, Illustrator, Botaniker und Entomologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1740&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1806&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Töss (Winterthur)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Funck77</name></author>
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