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	<title>Johann Rickmers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:26:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-08T15:18:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; Verlinkung mit neuem Artikel...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Rickmers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;Hans Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1881]] in [[Bremen]]; † [[28. November]] [[1923]] in [[München]]) war ein deutscher Putschist. Er wurde als einer der 16 getöteten Putschteilnehmer des gescheiterten [[Hitler-Putsch]]es bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Rickmers entstammte der bekannten Bremer [[Rickmers Reederei| Reederfamilie Rickmers]]&amp;lt;ref&amp;gt;Förderkreis Dokumentation: &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugen berichten 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1996, S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Sohn des [[Wilhelm Rickmers]]. Nach dem Schulbesuch war er als [[Eleve]] auf dem Gut Erpenbeck bei [[Lengerich (Westfalen)|Lengerich]] in Westfalen tätig. Zwischenzeitlich gehörte er von 1902 bis 1904 dem [[1. Leib-Husaren-Regiment Nr. 1|1.&amp;amp;nbsp;Leib-Husaren-Regiment]] (Totenkopfhusaren) an. Anschließend wurde Rickmers durch seine Heirat [[Rittergut]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;besitzer auf Gut Vortlage bei Lengerich. Ab 1914 nahm er als Leutnant am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, zunächst [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|im Osten]] ([[Kurland]], [[Litauen]] und [[Galizien]]) und ab 1917 [[Westfront (Erster Weltkrieg)|im Westen]]. Er wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] und dem [[Hanseatenkreuz]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1918 engagierte Rickmers sich in der völkisch-nationalistischen Wehrverbandsbewegung. Er wurde Führer eines Bataillons des &amp;#039;&amp;#039;[[Freikorps Oberland]]&amp;#039;&amp;#039;. Sein Landhaus in Oberalting bei [[Herrsching am Ammersee]] wurde zum Mittelpunkt einer Untergruppe der Oberländer, die dort ihre Zentrale und ihr Waffenlager einrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1923 beteiligte Rickmers sich mit dem [[Bund Oberland]] am gescheiterten Hitler-Putsch in [[München]]. In der Nacht vom 8. zum 9. November übernahm Rickmers’ Gruppe Oberalting die Torwache im [[Bürgerbräukeller]] als dem [[Hauptquartier]] der Putschisten. Am Mittag des 9. November 1923 wurde Rickmers, dessen 5.&amp;amp;nbsp;Kompanie des &amp;#039;&amp;#039;Bundes Oberland&amp;#039;&amp;#039; den [[Marsch auf die Feldherrnhalle]] anführte, bei einem Zusammenstoß der Putschisten mit der [[Bayerische Landespolizei (1920–1935)|Landespolizei]] und einem Schusswechsel auf dem [[Odeonsplatz]] vor der Feldherrnhalle schwer verletzt. Am 28. November erlag er seinen Verletzungen. Dreizehn weitere Putschisten und vier Polizisten starben ebenfalls auf dem Odeonsplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Zwei weitere Putschisten: [[Martin Faust]] und [[Theodor Casella]], starben vor dem [[Bayerisches Kriegsministerium|ehemaligen Bayerischen Kriegsministerium]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rickmers wurde auf der Gräberinsel von Haus Vortlage bei [[Lengerich (Westfalen)|Lengerich]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adolf Hitler]] widmete im Vorwort den 16 getöteten Putschteilnehmern 1925 den ersten Band seines zweibändigen Buches &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039; (alle 16 sind dort namentlich genannt).&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] des NS-Regimes 1933 wurde an der [[Feldherrnhalle]] in München eine Tafel mit den Namen der 16 angebracht, die von einer Ehrenwache der [[Schutzstaffel|SS]] bewacht wurde. Jeder Passant, der an dieser Tafel vorbeikam, war verpflichtet, diese mit dem [[Hitlergruß]] zu ehren. 1935 wurden auf dem [[Königsplatz (München)|Königsplatz]] zwei „[[Ehrentempel]]“ als gemeinsame Grabanlage errichtet. Rickmers’ Urne wurde nach München überführt und am Königsplatz beigesetzt. Bis 1945 inszenierten das [[NS-Regime]] und die [[NS-Propaganda]] einen Kult um die [[Blutzeuge (Nationalsozialismus)|„Blutzeugen der Bewegung“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden außerdem zahlreiche Straßen und Plätze in deutschen Städten nach Rickmers benannt, so die in Gelsenkirchen, Ibbenbüren, Jena&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch Jena, 1939, S. 133; [https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fzs.thulb.uni-jena.de%2Fservlets%2FMCRMETSServlet%2Fjportal_derivate_00195630%2F%3FXSL.Style%3Ddfg&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=133]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Münster, Recklinghausen, Lengerich,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_308.html lwl.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Johann-Rickmers-Straße in [[Danzig]],&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.danzig.at/index.php?id=86,0,0,1,0,0 Institut der Danziger Strassenkunde]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 die Rickmersstraße in [[Wuppertal]]&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Goebel: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertal in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Johann-Rickmers-Platz in München. Ferner gab es nach Rickmers benannte Schulen sowie in seiner Geburtsstadt Bremen im Bereich [[Schwachhausen]]/[[Horn-Lehe|Horn]] eine [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP-Ortsgruppe]], die seinen Namen trug. Am 9.&amp;amp;nbsp;November 1936 wurde im heutigen [[Rhododendronpark Bremen]] eine Gedenkstätte mit dem so genannten „Rickmers-Stein“ eingeweiht. Neben dem Hakenkreuz enthielt der Stein die Inschrift: „Rittmeister Hans Rickmers, geboren 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1881, gefallen 9.&amp;amp;nbsp;November 1923 vor der Feldherrenhalle in München“. Das erste Teilstück des Parks wurde 1937 als &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Park&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rhododendronpark-bremen.de/] (auf &amp;#039;&amp;#039;Geschichte&amp;#039;&amp;#039; klicken)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Helgoland wurde er wegen der Herkunft seiner Familie besonders verehrt. 1934 wurde eine wichtige Uferbefestigung am Nordstrand im Unterland nach ihm Rickmers-Bollwerk benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckhard Wallmann: &amp;#039;&amp;#039;Eine Kolonie wird deutsch – Helgoland zwischen den Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Bredstedt 2012, S.&amp;amp;nbsp;111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sturmabteilung|SA-Sturm&amp;amp;nbsp;21]] führte die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Sturm&amp;amp;nbsp;21 Hans Rickmers&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivische Überlieferung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Institut für Zeitgeschichte hat sich eine Materialsammlung des Hauptarchivs der NSDAP über Rickmers erhalten. Diese hat einen Umfang von 90 Blatt und umfasst u.&amp;amp;nbsp;a. Feldpostbriefe und eine Aufzeichnung über den Novemberputsch (MA 744/1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jay W. Baird: &amp;#039;&amp;#039;To Die for Germany. Heroes in the Nazi Pantheon&amp;#039;&amp;#039;. 1992.&lt;br /&gt;
* Michael Koppel: &amp;#039;&amp;#039;Horn-Lehe-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. [[Edition Temmen]], Bremen 2012, ISBN 978-3-8378-1029-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1045252344|VIAF=305855551}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rickmers, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getöteter Putschist beim Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Verleihungsstadt unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Rickmers|Johann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rickmers, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rickmers, Hans; Rickmers, Hans Eric; Rickmers, Hans Erik&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Putschist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. November 1923&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auge=mit</name></author>
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