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	<title>Johann Raskop - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ViennaUK: /* Leben */</title>
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		<updated>2022-11-26T19:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Raskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1911]] in [[Berlin-Pankow|Pankow]]; † [[15. Juli]] [[1988]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Raskop wurde als Sohn eines [[Maler und Lackierer|Anstreicher]]s und einer Fabrikarbeiterin geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule|Volks-]] und [[Mittelschule]] machte er eine Ausbildung zum [[Friseur]]. Anschließend war er in diesem Beruf und als [[Bauarbeiter]] und Gerüstbauer tätig. 1927 wurde er Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]], 1932 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ 1933 beteiligte er sich am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] in Berlin.  Von Februar bis Juni 1933 war er „[[Schutzhaft|Schutzhäftling]]“ in [[Gedenkstätte Plötzensee|Berlin-Plötzensee]]. Danach leistete er illegale Arbeit für die KPD in der Widerstandsgruppe Theo Schulz. Er war im November 1933 erneut kurze Zeit in Haft. Zwischen 1935 und 1938 arbeitete er als Tiefbauarbeiter in verschiedenen Betrieben, dann als Möbelträger und Gerüstbauer. 1940 wurde er zum [[Kriegsdienst]] bei der [[Wehrmacht]] eingezogen. Raskop war Sanitäts-Unteroffizier in [[Frankreich]], [[Jugoslawien]] und an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. Von 1944 bis 1948 war er in sowjetischer [[Kriegsgefangenschaft]]. In [[Oleschky|Zjurupinsk]] besuchte er eine [[Antifa-Schule]] und war dann als Propagandist im Fronteinsatz. Von 1946 bis 1948 war er stellvertretender Lagerkommandant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr in die [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] im Juli 1948 wurde er Mitglied der SED. Er war von 1948 bis 1950 Lehrer an der SED-Kreisparteischule „August Bebel“ in [[Berlin-Kaulsdorf]] und von Oktober 1950 bis April 1951 – als Nachfolger von [[Friedel Hoffmann]] – Erster Sekretär der SED-Kreisleitung [[Berlin-Weißensee]]. Raskop war von April 1951 bis 1953 persönlicher Referent des Ersten Sekretärs der SED-Bezirksleitung Berlin, [[Hans Jendretzky]], dann stellvertretender Leiter, später Leiter der Abteilung Leitende Organe bei der SED-Bezirksleitung Berlin. 1954/55 besuchte er einen Sonderlehrgang an der [[Parteihochschule der KPdSU|Parteihochschule beim ZK der KPdSU]] in [[Moskau]]. Anschließend wurde er Instrukteur der Abteilung Leitende Organe, Parteien und [[Massenorganisation]]en des ZK der SED. 1955/56 wirkte er als Erster Sekretär der SED-Kreisleitung [[Bezirk Köpenick|Berlin-Köpenick]]. Ab Januar 1957 war er erneut Mitarbeiter des ZK und beauftragter Instrukteur der Abteilung Leitende Organe, Parteien und Massenorganisationen sowie 1958/59 stellvertretender Leiter der Abteilung Organisation des ZK der SED. Er war dann Redakteur der SED-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Neuer Weg&amp;#039;&amp;#039; (1959–1963) und von 1960 bis 1963 zudem stellvertretender Leiter der Abteilung Parteiorgane im ZK der SED. Von 1963 bis 1969 wirkte er als Zweiter Sekretär der SED-Bezirksleitung [[Bezirk Schwerin|Schwerin]], ab 1964 dort auch als Sekretär für Organisations- und Kaderfragen. Von 1969 bis 1971 fungierte er als Leiter der Abteilung Kader des Komitees der [[Arbeiter-und-Bauern-Inspektion (DDR)|Arbeiter-und-Bauern-Inspektion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Raskops Urne wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber (1961) und in Gold (1981)&lt;br /&gt;
* [[Banner der Arbeit]] (1969)&lt;br /&gt;
* Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold (1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner: &amp;#039;&amp;#039;Raskop, Johann&amp;#039;&amp;#039;. In: dies., [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Maassen – Zylla&amp;#039;&amp;#039;. K. G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11177-0, S. 684.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Fieber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Berlin gegen das NS-Regime 1933 bis 1945. Ein biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 6 [P–R]. Trafo-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-89626-356-0, S. 111.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=johann-raskop|lemma=Raskop, Johann|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=2759}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783506769770|Seiten=410 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raskop, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raskop, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Pankow|Pankow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juli 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ViennaUK</name></author>
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