<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Johann_Radon</id>
	<title>Johann Radon - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Johann_Radon"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Radon&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T06:23:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Radon&amp;diff=304373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Radon&amp;diff=304373&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T21:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Radon.png|mini|hochkant|Johann Radon etwa 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Radon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1887]] in [[Děčín|Tetschen]]; † [[25. Mai]] [[1956]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radon Gedenktafel.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel an Radons Geburtshaus, am 28. November 2009 enthüllt]]&lt;br /&gt;
Johann Karl August Radon wurde 1910 an der [[Universität Wien]] zum [[Doktor]] der Philosophie promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|23830}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wintersemester 1910/11 verbrachte er auf Grund eines Stipendiums an der [[Universität Göttingen]], wo er u.&amp;amp;nbsp;a. Vorlesungen von [[David Hilbert]] hörte. Danach war er Assistent an der [[Deutsche Technische Hochschule Brünn|Deutschen Technischen Hochschule Brünn]] und von 1912 bis 1919 Assistent an der Lehrkanzel Mathematik II der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule in Wien]]. 1913/14 habilitierte er sich an der Universität Wien; sein Habilitationsantrag ging am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1913 im Dekanat der Philosophischen Fakultät ein, die Lehrbefugnis für Mathematik wurde ihm am 26.&amp;amp;nbsp;August 1914 erteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Personalakt Johann Radon |TitelErg=Archiv der Universität Wien, Archivsignatur PH PA 2967 |Online=[https://bibliothek.univie.ac.at/archiv/ Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Titel seiner Habilitationsschrift lautete: „Theorie und Anwendung der absolut additiven Mengenfunktionen“. Während des Krieges war er vom Militärdienst wegen seiner starken Kurzsichtigkeit befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde er als außerordentlicher Professor an die neu gegründete [[Universität Hamburg]] berufen, danach wurde er 1922 ordentlicher Professor an der [[Universität Greifswald]] und 1925 in [[Universität Erlangen|Erlangen]]. Von 1928 bis 1945 war er [[Professur|Ordinarius]] an der [[Universität Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der drohenden Belagerung durch die [[rote Armee]] musste er mit seiner Familie im Januar 1945 Breslau verlassen; sie gelangten auf Umwegen nach Innsbruck, wo eine Schwester seiner Frau lebte. Nach einem Zwischenspiel an der [[Universität Innsbruck]] wurde er am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1946 zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]] am Mathematischen Institut der [[Universität Wien]] ernannt. Im Studienjahr 1954/55 war er [[Rektor]] der Universität Wien. Zur feierlichen Inauguration seines Rektorats hielt er am 18.&amp;amp;nbsp;November 1954 eine Ansprache zum Thema „Mathematik und Naturerkenntnis“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mathematik und Naturerkenntnis |Sammelwerk=Die Feierliche Inauguration des Rektors der Wiener Universität für das Studienjahr 1954/55 am 18. November 1954 |Verlag=Selbstverlag der Universität |Ort=Wien |Datum=1955 |Seiten=83–89}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radon wurde 1939 korrespondierendes Mitglied, 1947 wirkliches Mitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]; von 1952 bis 1956 war er Sekretär der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse dieser Akademie. Im Jahr 1947 gründete er die [[Monatshefte für Mathematik]] neu. Von 1948 bis 1950 war er Präsident der [[Österreichische Mathematische Gesellschaft|Österreichischen Mathematischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1916 heiratete Johann Radon Marie Rigele, eine Hauptschullehrerin, die naturwissenschaftliche Fächer unterrichtete. Sie bekamen drei Söhne, die allerdings in jungem Alter starben. Ihre Tochter [[Brigitte Bukovics|Brigitte]] (*&amp;amp;nbsp;1924; †&amp;amp;nbsp;2020) studierte in Innsbruck Mathematik und wurde dort promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|74471|name=Brigitte Radon}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 heiratete sie den österreichischen Mathematiker [[Erich Bukovics]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radon wurde auf dem [[Döblinger Friedhof]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-11 |url=https://www.friedhoefewien.at/grabsuche?submitHidden=true&amp;amp;name=Johann%20Radon&amp;amp;jdb_von=1956&amp;amp;jdb_bis=1956&amp;amp;friedhof=006 |text=Grabstelle Johann Radon}}, Wien, Döblinger Friedhof, Gruppe MO, Nr. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:JohanRadon.JPG|mini|hochkant|Denkmal für Johann Radon im Arkadenhof des [[Hauptgebäude der Universität Wien|Hauptgebäudes der Universität Wien]] (Bildhauer: [[Ferdinand Welz]], 1987)]]&lt;br /&gt;
Radon, wie ihn [[Curt Christian]] 1987 anlässlich der Enthüllung der Gedenkbüste beschrieb, war ein liebenswerter, gütiger, bei Studenten und Kollegen in hohem Maße beliebter Mann, eine vornehme Persönlichkeit. Er machte zwar den Eindruck eines stillen Gelehrten, war aber dennoch von geselliger Natur, nicht abgeneigt, Feste zu feiern. Er liebte die Musik und pflegte die Hausmusik, war selbst ein hervorragender Geiger und hatte eine schöne Baritonstimme; seine Liebe zur klassischen Literatur dauerte bis zuletzt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen und Würdigung ==&lt;br /&gt;
Radon war ein äußerst vielseitiger und produktiver Wissenschaftler. Mit seinem Namen verbunden sind vor allem die [[Radon-Transformation]], die in der [[Computertomographie]] verwendet wird, die [[Radon-Zahl]]en, der [[Satz von Radon]] sowie der in der [[Maßtheorie]] bedeutsame [[Satz von Radon-Nikodým]] und der [[Satz von Radon-Riesz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erhielt er den [[Lieben-Preis#Richard-Lieben-Preisträger|Richard-Lieben-Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Österreichische Akademie der Wissenschaften]] hat eine Radon-Medaille initiiert, die an Personen für Beiträge zu Gebieten vergeben werden kann, auf denen Radon arbeitete. Sie wurde 1992 erstmals an [[Fritz John]] (Courant-Institut, New York) vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 gründete die [[Österreichische Akademie der Wissenschaften]] in Linz ein &amp;#039;&amp;#039;Institute for Computational and Applied Mathematics&amp;#039;&amp;#039; und benannte es nach Johann Radon (siehe Weblink unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Curt C. Christian: &amp;#039;&amp;#039;Festrede zum 100. Geburtstag Johann Radons.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Mathematische Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; Band 41, Nr. 146, 1987, S. 1.&lt;br /&gt;
* [[Leopold Schmetterer]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Radon (1887–1956).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Mathematische Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 153, 1990, S. 15.&lt;br /&gt;
* Brigitte Bukovics: &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichte von Johann Radon, geschrieben von seiner Tochter Brigitte Bukovics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Mathematische Nachrichten.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 162, 1993, S. 1.&lt;br /&gt;
* Brigitte Bukovics: &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichte von Johann Radon.&amp;#039;&amp;#039; In: S. Gindikin, P. Michor (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;75 Years of Radon Transform.&amp;#039;&amp;#039; International Press Incorporated, 1994, ISBN 1-57146-008-X, S. 19–25 ([http://www.hausdermathematik.at/dokumentationszentrum/oesterreichischemathematiker/radonjohann.html hausdermathematik.at]).&lt;br /&gt;
* S. Gindikin, [[Peter W. Michor|P. Michor]]: &amp;#039;&amp;#039;Preface.&amp;#039;&amp;#039; In: S. Gindikin, P. Michor (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;75 Years of Radon Transform.&amp;#039;&amp;#039; International Press Incorporated, 1994, ISBN 1-57146-008-X, S. 1 (über die Radon-Medaille).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Girlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Radon in Breslau. Zur Institutionalisierung der Mathematik.&amp;#039;&amp;#039; In: M. Halub, A. Manko-Matysiak (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Gelehrtenrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Oficyna, Wrocław, S. 393–418.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|98|99|Radon, Johann|[[Christa Binder]]|118831224}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Paul Funk |Titel=Nachruf auf Prof. Johann Radon |Sammelwerk=Monatshefte für Mathematik |Band=62 |Nummer=3 |Datum=1958-09-01 |Seiten=189–199 |DOI=10.1007/BF01303964 |Online=https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN362162050_0062 |Abruf=2020-11-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johann Radon}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118831224}}&lt;br /&gt;
* {{MathGenealogyProject|23830}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Radon,_Johann}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Radon}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/radon.johann Johann Radon] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
* [https://www.oeaw.ac.at/ricam/ Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM)]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Brigitte Bukovics-Radon |url=https://www.mediathek.at/oesterreich-am-wort/suche/treffer/atom/1511D2D5-11C-0003D-00000670-1510DABA/pool/BWEB/ |titel=Leben und Erinnerungen an meinen Vater Johann Radon &amp;amp;#91;Ausschnitt&amp;amp;#93; |werk=Österreichische Mediathek |datum=2003-10-31 |abruf=2020-11-04 |kommentar=Audio-Ausschnitt des Vortrags}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000017919571/die-mathematik-der-schaerferen-bilder |titel=Die Mathematik der schärferen Bilder |werk=DER STANDARD |datum=2015-06-26 |abruf=2020-11-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Österreichischen Universitätenkonferenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118831224|LCCN=n89657771|VIAF=69008598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Radon, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieben-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Radon, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Děčín|Tetschen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>