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	<title>Johann Philipp Glock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T03:30:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Philipp_Glock&amp;diff=1703595&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Känguru1890: Revert - Bitte Belegpflicht beachten</title>
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		<updated>2024-12-14T09:20:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert - Bitte &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Belege&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Belege (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Belegpflicht&lt;/a&gt; beachten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Philipp Glock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Dezember]] [[1849]] in [[Schriesheim]]; † [[14. Dezember]] [[1925]] in [[Bad Nauheim]]) erforschte und beschrieb seine badische Heimat im 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Philipp Glock wurde als Sohn des Lehrers Philipp Jakob Glock und dessen Ehefrau Charlotte im Schriesheimer Schulhaus geboren. Glocks Vater hatte sich an der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]] 1848/49 beteiligt und kam vor Gericht, wurde aber freigesprochen. Glock besuchte das Gymnasium in [[Heidelberg]] und begann nach dem Abitur das Studium der evangelischen Theologie an der [[Universität Erlangen]]. Seine erste Stelle als [[Vikar]] bekam er an der [[Heiliggeistkirche (Heidelberg)|Heiliggeistkirche]] in Heidelberg. Als Sanitäter und späterer Militärgeistlicher nahm er am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 teil. Darauf folgten Vikarstellen in [[Lahr (Schwarzwald)|Lahr]], [[Emmendingen]] und [[Baden-Baden]]. Obwohl er hätte Pfarrer in Baden-Baden werden könne, zog er es vor die evangelische Pfarrstelle in [[Zuzenhausen]] anzunehmen. Dort war er von 1877 bis 1896 Pfarrer der evangelischen Pfarrgemeinde Zuzenhausen. Glock wollte Dorfpfarrer sein, weil er die Nähe zum einfachen Volk suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 heiratete er in der Heiliggeistkirche in Heidelberg Marie geborene Heß. Zehn Kinder hatte das Paar, fünf Töchter und fünf Söhne. Neben seiner Pfarrerstätigkeit pflegte er seinen großen Pfarrgarten und widmete sich der [[Imkerei]]. In Imkerzeitungen und Broschüren schrieb zu vielen Fragen der Bienenzucht. Glock war lange Jahre Bezirkspfleger der &amp;#039;&amp;#039;Historischen Kommission für das Großherzogtum Baden&amp;#039;&amp;#039;. Als Abschiedsgeschenk an Zuzenhausen veröffentlichte er eine umfangreiche Ortschronik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 versetzte der [[Konsistorium|Oberkirchenrat]] Glock mit seiner Zustimmung nach [[Schallstadt|Wolfenweiler]], wo ein Pfarrhaus mit 14 Räumen für seine große Familie zur Verfügung stand. Die Lieder und Sprüche, die er 1898 veröffentlichte, hatte er noch in Zuzenhausen zusammengestellt. Wegen der schweren Krankheit seiner Frau ließ er sich 1916 in den Ruhestand versetzen und das Ehepaar siedelte nach Bad Nauheim über. Der Tod dreier Söhne, die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fielen, und der Tod eines nach Amerika ausgewanderten Sohnes verdüsterten ihm die letzten Lebensjahre. In [[Laudenbach (Bergstraße)|Laudenbach]] fand er 1925 seine letzte Ruhestätte. Die Gemeinde [[Schallstadt]] benannte nach ihm die Johann-Philipp-Glock-Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bobbele ==&lt;br /&gt;
Dank Glock ist belegt, dass der [[Spitzname]] &amp;#039;&amp;#039;[[Freiburg_im_Breisgau#Bobbele|Bobbele]]&amp;#039;&amp;#039; für die Freiburger Einwohner schon 1909 kursierte, zwanzig Jahre vor der Eröffnung des [[Regionalverbund_kirchlicher_Krankenhäuser#St.-Elisabeth-Krankenhaus|St. Elisabeth-Krankenhauses]], wo angeblich die &amp;quot;echten&amp;quot; Bobbele geboren wurden. Stadthistoriker [[Peter Kalchthaler]] erklärt: „1909 hat er [Glock] den &amp;#039;&amp;#039;Breisgauer Volksspiegel&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben, in dem er seine Erfahrungen schildert. Er hat die Landbevölkerung erzählen lassen; er hat sie nach ihren Sprichwörtern gefragt. Wie sagt Ihr, wenn ein Kind auf die Welt kommt? Wie sagt Ihr, wenn Ihr das Vieh im Herbst hinaustreibt? Was habt Ihr für Wetterregeln? In dieser systematischen Auflistung kommt mehrfach der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Bobbele&amp;#039;&amp;#039; vor.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.badische-zeitung.de/bobbele-waren-die-grossstaedter|titel=&amp;quot;Bobbele waren die Großstädter&amp;quot;|autor=Uwe Mauch|hrsg=Badische Zeitung|datum=2020-07-23|abruf=2020-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* Burg, Stadt und Dorf Zuzenhausen im Elsenzgau – eine Ortschronik, 1896.&lt;br /&gt;
* Die Symbolik der Bienen und ihre Produkte in Sage, Dichtung, Kultus, Kunst und Bräuchen der Völker, Heidelberg (Weißsche Universitätsbuchhandlung) 1891 (2. Auflage 1897)&lt;br /&gt;
* Lieder und Sprüche aus dem Elsenztale – aus dem Munde des Volkes gesammelt, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Alemannia (Zeitschrift für Volkskunde, 1873–1917)|Alemannia]]&amp;#039;&amp;#039;, 1898.&lt;br /&gt;
* Breisgauer Volksspiegel, 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* bsch: „Bauernpfarrer“ Johann Philipp Glock, in: Rhein-Neckar-Zeitung vom 9. Februar 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116664495|LCCN=n/92/53543|VIAF=42594811}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Glock, Johann Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1849]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Glock, Johann Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erforscher des Kraichgaus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1849&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schriesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Dezember 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Känguru1890</name></author>
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