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	<title>Johann Philipp Engelhard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:30:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-07T17:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Struktur angepasst und Kleinkram.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gotthelf engelhard 4a.JPG|miniatur|200px|Johann Philipp Engelhard, ca. 1810]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Philipp Nikolaus Engelhard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Januar]] [[1753]] in [[Kassel]]; † [[27. Januar]] [[1818]] in Kassel) war ein deutscher Jurist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Johann Philipp Engelhard stammte aus einer Hofbeamtenfamilie in Kassel. Er war das älteste von acht Kindern des [[Regnerus Engelhard]] (1717–1777), eines Hessischen Ersten Kriegsrats und Geschichtsschreibers zu Kassel&amp;lt;ref&amp;gt;posthum erschien von Regnerus Engelhard: &amp;#039;&amp;#039; Erdbeschreibung der Hessischen Lande Casselischen Antheiles mit Anmerkungen aus der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 1778.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dessen Frau Karoline Friederike, geb. Pritzier (1724–1797), Tochter eines Hessisch-Casselschen Kammerrats und Obersalzinspektors.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ollrog&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Ollrog (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Johann Christoph Gatterer, der Begründer der wissenschaftlichen Genealogie. Eine Untersuchung der bisher bekannten Quellen und Veröffentlichungen über seine Herkunft, sein Leben und Werk sowie seine Nachkommen&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; mit dem Sitz in Göttingen, Archiv &amp;#039;&amp;#039;für Sippenforschung und alle verwandten Gebiete mit Praktischer Forschungshilfe&amp;#039;&amp;#039;, 47. Jahrgang, Heft 81/82, Februar 1981, C. A. Starke Verlag (Hrsg.), Limburg/Lahn 1981, S. 26ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bruder, [[Wilhelm Engelhard (General)|Wilhelm Heinrich Albrecht]], wurde kurhessischer Generalleutnant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Großvater, Johannes Engelhard (1680–1725), war Kammerdiener, Küchenmeister und später [[Haushofmeister]] des Prinzen [[Georg von Hessen-Kassel (1691–1755)|Georg von Hessen-Kassel]] gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Engelhard wurde zunächst von seinem Vater, dann von [[Wilhelm Johann Casparson]] (1729–1802) und dem Hofmaler [[Johann Heinrich Tischbein der Ältere|Johann Heinrich Tischbein]] unterrichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TWR&amp;quot;&amp;gt;Ruth Stummann-Bowert: [https://books.google.de/books?id=f_WhvNKnJG8C&amp;amp;pg=PA30&amp;amp;dq=%22Johann+Philipp+Engelhard%22&amp;amp;lr=&amp;amp;hl=pl&amp;amp;cd=10#v=onepage&amp;amp;q=%22Johann%20Philipp%20Engelhard%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Philippine Engelhard, geborene Gatterer. Ein bürgerliches Frauenleben zwischen Aufklärung und Empfindsamkeit.&amp;#039;&amp;#039;] In: Traudel Weber-Reich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Des Kennenlernens werth&amp;quot;. Bedeutende Frauen Göttingens.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 1993, ISBN 3-89244-207-X, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1768 besuchte er das [[Collegium Carolinum (Kassel)|Collegium Carolinum]] in Kassel und hörte beim [[Naturrecht]]ler [[Julius Friedrich Höpfner]]. Zum Sommersemester 1770 begann er das Studium der [[Rechtswissenschaft]]en an der Universität in [[Marburg]]. Am 27. Oktober 1772 wechselte er an die [[Göttingen|Göttinger]] Universität.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ollrog&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 29. September 1773 war er nach Beendigung des Studiums dann wieder in Kassel. Im Jahr 1775 wurde er unbezahlter&amp;lt;ref name=&amp;quot;RSB&amp;quot;&amp;gt;Ruth Stummann-Bowert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Philippine Engelhard, geb. Gatterer (1756-1831), „Laß die Dichtkunst mich begleiten bis zum letzten Lebensgang“.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2008, ISBN 978-3-8260-3922-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstlicher [[Accessist]], ein Jahr später [[Auditeur (Militär)|Auditeur]] und Sekretär beim Kriegskollegium, einer Einrichtung der Finanzverwaltung. 1780 erfolgte die Ernennung zum Wirklichen Kriegssekretär,&amp;lt;ref&amp;gt;Inge Stephan (Hrsg.): [https://books.google.de/books?id=kHhcAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22Johann+Philipp+Nikolaus+Engelhard%22&amp;amp;dq=%22Johann+Philipp+Nikolaus+Engelhard%22&amp;amp;lr=&amp;amp;hl=pl&amp;amp;cd=1 &amp;#039;&amp;#039;Werke in zwei Bänden.&amp;#039;&amp;#039;] Deutscher Klassiker-Verlag, 2002, S. 996.&amp;lt;/ref&amp;gt; später wurde er Kriegsrat. Zuletzt war Engelhard Kurhessischer Geheimer Rat und Direktor des Kriegskollegiums in Kassel. 1808 war er [[Appellationsgericht|Appellationsrichter]] am Kollegium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ollrog&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch während der [[Königreich Westphalen|westphälischen]] [[Interregnum]]szeit unter [[Jérôme Bonaparte]] blieb er im Dienst. Seine Frau und er waren eng mit [[Georg Forster]] und den [[Brüder Grimm|Brüdern Grimm]] befreundet, man traf sich häufig. Auch zu dem fürstlichen Regenten hatte Engelhard ein vertrauensvolles Verhältnis&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Brakensiek: [https://books.google.de/books?id=xZArNL-o724C&amp;amp;pg=PA200&amp;amp;dq=%22Johann+Philipp+Engelhard%22&amp;amp;lr=&amp;amp;hl=pl&amp;amp;cd=6#v=onepage&amp;amp;q=%22Johann%20Philipp%20Engelhard%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Fürstendiener, Staatsbeamte, Bürger: Amtsführung und Lebenswelt der Ortsbeamten in niederhessischen Kleinstädten 1750-1830.&amp;#039;&amp;#039;] Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-35677-3, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Tage nach seinem 65. Geburtstag starb Engelhard an einem Schlaganfall. In der „Casselschen Polizei- und Commerzien-Zeitung“ erschien am 31. Januar 1818&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Brakensiek: [https://books.google.de/books?id=xZArNL-o724C&amp;amp;pg=PA160&amp;amp;dq=%22Johann+Philipp+Engelhard%22&amp;amp;lr=&amp;amp;hl=pl&amp;amp;cd=6#v=onepage&amp;amp;q=%22Johann%20Philipp%20Engelhard%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Fürstendiener, Staatsbeamte, Bürger: Amtsführung und Lebenswelt der Ortsbeamten in niederhessischen Kleinstädten 1750-1830.&amp;#039;&amp;#039;] Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1999, ISBN 3-525-35677-3, S. 160&amp;lt;/ref&amp;gt; die entsprechende Todes-Notiz: &amp;#039;&amp;#039;Herr Johann Philipp Nicolaus Engelhard, Geheimer Rath und Direktor des ersten Departements des General-Kriegs Collegii, alt 65 J.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RSB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Am 24. September 1780 verlobte sich Engelhard in Göttingen mit [[Philippine Gatterer]], der Tochter des Universalgelehrten und Göttinger Professors [[Johann Christoph Gatterer]]. Er hatte sie 1779 anlässlich eines Besuches bei seinem alten Lehrer, Johann Heinrich Tischbein, in dessen Haus in Kassel, in der Bellevue 11, kennengelernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TWR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Tischbein sollte auf Wunsch des Göttinger Verlegers [[Johann Christian Dieterich|Dieterich]], der die Philippine Gatterer im [[Göttinger Musenalmanach]] des Jahres 1781 abbilden wollte, ein Porträt anfertigen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Engelhard formulierte später: &amp;#039;&amp;#039;Ihr lebhafter Verstand und sanftes Herz, das in ihrem muntern gesellschaftlichen Umgang ebenso sichtbar als in ihren Gedichten ist, erregte in mir den Wunsch, an ihrer Hand meine Tage zu verbringen.&amp;#039;&amp;#039; Strieder (S. 362), zitiert bei Ruth Stummann-Bowert: &amp;#039;&amp;#039;Philippine Engelhard, geborene Gatterer.&amp;#039;&amp;#039; In: Traudel Weber-Reich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Des Kennenlernens werth&amp;quot;. Bedeutende Frauen Göttingens.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 1993, ISBN 3-89244-207-X, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach zweimaliger Proklamation am 24. und 25. post [[Trinitatis]] in der Göttinger [[St. Marien (Göttingen)|Marienkirche]] heirateten die beiden am 23. November 1780 in einer Kirche in der heutigen Gemeinde [[Rosdorf]] bei Göttingen. Das Paar hatte 10 Kinder, darunter die spätere Schriftstellerin [[Karoline Engelhard]] (1781–1855), den Kasseler Obergerichtsdirektor [[Wilhelm Gotthelf Engelhard]] sowie Luise Wilhelmine Engelhard (1787–1875), die den [[Magdeburg]]er Industriellen [[Johann Gottlob Nathusius]] heiraten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch über den wahren Begriff der Ehe und die Rechte bey deren Errichtung in den Fürstl. Hessen-Casselischen Landen.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Verlag des Waisenhauses, Cassel 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Christoph Hamberger, Johann Georg Meusel (Fortges.): &amp;#039;&amp;#039;Das gelehrte Teutschland. Oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller.&amp;#039;&amp;#039; Meyer, Lemgo 1796–1834.&lt;br /&gt;
* [[Johann Christian Koppe (Bibliothekar)|Johann Christian Koppe]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Lexicon der jetzt in Teutschland lebenden juristischen Schriftsteller und akademischen Lehrer.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Kummer, Leipzig 1793.&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Stepf: &amp;#039;&amp;#039;Gallerie aller juridischen Autoren von der ältesten bis auf die jetzige Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1820–1825.&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Strieder: &amp;#039;&amp;#039;Grundlage zu einer Hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte. Seit der Reformation bis auf gegenwärtige Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; L. Wachler (Hrsg.): Band 3, Kassel, S. 359 ff.&lt;br /&gt;
* Christoph Wendlich: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Weidlichs Biographische Nachrichten von den jetztlebenden Rechts-Gelehrten in Teutschland. Mit einer Vorrede von dem gegenwärtigen Zustande der juristischen Litteratur in Teutschland.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1781.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=136325491|titel=Engelhard, Johann Philipp Nikolaus|datum=2023-01-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136325491|VIAF=80689603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engelhard, Johann Philipp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegssekretär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1753]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engelhard, Johann Philipp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Engelhard, Johann Philipp Nikolaus (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Januar 1753&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1818&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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