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	<title>Johann Peter Kohl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:15:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Peter_Kohl&amp;diff=1214008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Felistoria: /* Leben und Wirken */ lf</title>
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		<updated>2025-07-09T15:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Inkunabel.Breyden.Peregrin.kol.jpg|miniatur|[[Bernhard von Breydenbach]], &amp;#039;&amp;#039;sanctae peregrinationes&amp;#039;&amp;#039;. Mainz: [[Erhard Reuwich]] 11. Februar 1486. ([[Inkunabel]] aus der Bibliothek Johann Peter Kohls)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Peter Kohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1698]] in [[Kiel]]; † [[9. Oktober]] [[1778]] in [[Hamburg-Altona|Altona]]) war ein [[Theologe]] und [[Universalgelehrter|Polyhistor]]; er war einer der ersten Gelehrten, der sich philologisch mit den [[Slawische Sprachen|slawischen Sprachen]] befasste und sich mit einer Vereinigung der russischen und westlichen Kirchen auseinandersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Kohls Vater war Franz Dietrich Kohl, der in Kiel fast 50 Jahre lang Rector war. Der Sohn studierte Theologie in [[Kiel]] und [[Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;Immatrikuliert am 1. August 1720, siehe seinen [http://matrikel.uni-rostock.de/id/100022125 Eintrag] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1723 war er als Historiker in [[Leipzig]]. Im selben Jahr erweiterte er eine Schrift, die der russische Zar [[Peter der Große|Peter I.]] schon 1717 erhalten hatte und in der Kohl seine Gedanken über eine Vereinigung der westlichen und der russischen Kirche darlegte. Im Jahre 1725 wurde Johann Peter Kohl als Professor der [[Kirchengeschichte]] und der schönen Wissenschaften an die kaiserliche [[Russische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg|St. Petersburg]] berufen (1730 gefolgt von einem Landsmann, dem Geographen [[Gerhard Friedrich Müller]]). Bereits 1727 wurde er aus diesem Amt indes entlassen, angeblich auf eigenen Wunsch, da er das Klima nicht vertragen habe; andere Quellen behaupteten, Kohl habe sich in die eben 18-jährige [[Elisabeth (Russland)|Elisabeth, die spätere Zarin]], verliebt, was seine Abreise aus St. Petersburg beschleunigt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemeine Deutsche Biographie (ADB): [http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008374/images/index.html?seite=427 Johann Peter Kohl]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lebenslange Pension von 200 [[Rubel]]n seitens der russischen Regierung erlaubte Kohl in den folgenden Jahren das sorgenfreie Leben eines Privatgelehrten in [[Hamburg]]. Seit seiner Rückkehr aus St. Petersburg gab er nicht nur eigene Dichtungen und Übersetzungen heraus, sondern betätigte sich auch als Autor und Verleger diverser Zeitschriften und Abhandlungen. Das bedeutendste seiner Werke dürfte die im Jahre 1729 erschienene &amp;#039;&amp;#039;Introductio in historiam et rem literariam Slavorum imprimis sacram&amp;#039;&amp;#039; sein, in der er sich mit der kirchenslawischen Literatur befasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.com/books?id=O6YMAAAAIAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Johannis Petri Kohlii Introductio in historiam et rem literariam Slavorum imprimis sacram&amp;#039;&amp;#039;, 1729], abgerufen am 3. November 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 1731 gab er die &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; heraus. Die &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischen Berichte von neuen Gelehrten Sachen&amp;#039;&amp;#039; (die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Kohlblätter&amp;#039;&amp;#039;) erschienen von 1732 bis 1759.&amp;lt;ref&amp;gt;Sechs Bände der Jahre 1732 bis 1737 [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN728494477 online] bei SUB Uni Göttingen&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit seiner &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischen vermischten Bibliothek&amp;#039;&amp;#039; (1743–1745) und dem &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Briefwechsel der Gelehrten&amp;#039;&amp;#039; (1750–1752)&amp;lt;ref&amp;gt;Digitalisate: [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/toc/?PID=PPN799070386 Band 1 (1750)], [https://www.digitale-sammlungen.de/de/details/bsb10402353 Band 2 (1751)]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie weiteren Periodika unterstrich er seine Präsenz als Gelehrter, die er auch in internationalen Briefwechseln pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1768 erhielt er von [[Christian VII. (Dänemark und Norwegen)|Christian VII.]], König von Dänemark, die Erlaubnis, sich im dänischen Altona niederzulassen, wo er 1778 verstarb. Seine überaus wertvolle Bibliothek hatte er bereits 1768 dem [[Christianeum]], dem Gymnasium Academicum in Altona, überlassen, nachdem er diese dem dänischen König in Aussicht auf seine Niederlassung in Altona für dessen dortige Bildungsanstalt angeboten hatte. Diese Sammlung blieb nach den Wünschen des Donators als „Donum Kohlianum“ dort für fast zweihundert Jahre gesondert aufgestellt. Im Winter 1946/47 gelangte der größte Teil der Sammlung in die [[Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg|Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek]].&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage des Christianeums: [https://web.archive.org/web/20200814231955/http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=380&amp;amp;Itemid=166&amp;amp;limitstart=1 &amp;#039;&amp;#039;60 Jahre verschwunden&amp;#039;&amp;#039;] (2012; per wayback machine abgerufen am 27. November 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|425||Kohl, Johann Peter|[[Richard Hoche]]|ADB:Kohl, Johann Peter}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[s:Johann Peter Kohl (Meusel)|Johann Peter Kohl]]&amp;#039;&amp;#039;. In [[Johann Georg Meusel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;. Siebenter Band. Leipzig: Gerhard Fleischer 1808. S. 234–240&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der hamburgischen Schriftsteller bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrage des [[Verein für Hamburgische Geschichte|Vereins für Hamburgische Geschichte]] ausgearbeitet von Dr. ph. [[Hans Schröder (Autor)|Hans Schröder]] [...] Fortgesetzt von F. A. Cropp u. C. R. W Klose, Dr. ph., Hamburg 1851–1883; Band IV, S. 136–147 ([https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10735003?page=144 Digitalisat der BSB München])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Johann Peter Kohl}}&lt;br /&gt;
* {{LinnéBriefw|alvin=57211}}&lt;br /&gt;
* Scan von [http://books.google.com/books?id=O6YMAAAAIAAJ &amp;#039;&amp;#039;Johannis Petri Kohlii, Introductio in historiam et rem literariam Slavorum&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://adw-goe.de/gjz18/zeitschriften/id/001914278/ Inhaltserschließung der &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Nachrichten von gelehrten neuen Sachen&amp;#039;&amp;#039;] – Projekt [[Gelehrte Journale und Zeitungen der Aufklärung | Gelehrte Journale (GJZ 18)]] der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen | Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
* [https://adw-goe.de/gjz18/zeitschriften/id/001914871/ Inhaltserschließung der &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischen Berichte von neuen Gelehrten Sachen&amp;#039;&amp;#039;] – Projekt [[Gelehrte Journale und Zeitungen der Aufklärung | Gelehrte Journale (GJZ 18)]] der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen | Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
* [http://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-50065.ln-ru Коль Петр (Иоганн Петер)] Eintrag bei der Russischen Akademie der Wissenschaften (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116303514|LCCN=nr/97/15247|VIAF=27818497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohl, Johann Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universalgelehrter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1698]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1778]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kohl, Johann Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Theologe und Polyhistor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1698&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1778&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg-Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Felistoria</name></author>
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