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	<title>Johann Nepomuk Rust - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:20:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Nepomuk_Rust&amp;diff=1324723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-07-18T16:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Nepomuk Rust.jpg|mini|Johann Nepomuk Rust]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Nepomuk Rust,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ab 1836 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Rust&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1775]] auf [[Schloss Jánský Vrch|Schloss Johannisberg]] zu [[Javorník|Jauernig]]; † [[9. Oktober]] [[1840]] auf Gut Kleutsch bei [[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]]) war ein [[Österreichisch-Schlesien|österreichischer]] Mediziner und Chirurg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rust war [[Preußen|preußischer]] General[[chirurg]], [[Geheimer Medizinalrat|Geheimer Obermedizinalrat]], Präsident des königlichen Kuratoriums für die Krankenhausangelegenheiten und Leiter der [[Charité]]. Er galt zu seiner Zeit als der angesehenste deutschsprachige Chirurg, sein „Theoretisch-praktisches Handbuch der Chirurgie, mit Einschluß der syphilitischen und Augen-Krankheiten“&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Nepomuk Rust: &amp;#039;&amp;#039;Theoretisch-praktisches Handbuch der Chirrugie mit Einschluß der syphilitischen und Augenkrankheiten in alphabetischer Ordnung.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitwirkung eines Vereins von Aerzten, herausgegeben von Dr. Joh. Nep. Rust etc. Berlin/Wien 1830.&amp;lt;/ref&amp;gt; als das gründlichste und umfangreichste Werk dieses Genres zu damaliger Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Rust wurde in [[Österreichisch-Schlesien]] geboren. Im Alter von 17 Jahren brach er die ihm vorbestimmte militärische Laufbahn nach einer Auszubildung am österreichischen Ingenieurscorps ab, studierte zunächst Philosophie, dann Rechtswissenschaften in [[Wien]] und anschließend mit einem Stipendium Medizin in Wien und ab 1797&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Uwe Lammel: &amp;#039;&amp;#039;Rust, Johann Nepomuk.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1276.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Prag]]. 1799 erwarb er den [[Magister]]grad für [[Geburtshilfe]], 1800 dort neu eingeführten Doktorgrad der Chirurgie. Es folgten Tätigkeiten in Wien, [[Paris]], dann als Professor im [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]] zu [[Olmütz]] und ab 1803 als ordentlicher Professor der Chirurgie an der [[Universität Krakau]]. In Krakau gründete er die dortige chirurgisch-klinische Anstalt und ein chirurgisches Museum. 1808 erwarb er den medizinischen Doktorgrad und wurde 1810 „Primärchirurg“ (chirurgischer Chefarzt) am [[Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien|Allgemeinen Krankenhaus]] in Wien. Aufgrund eines Angebots, das ihm die preußische Regierung beim [[Wiener Kongress]] gemacht hatte, trat er 1815 dem preußischen Militär bei. 1816 wurde er in [[Berlin]] „Erster Wundarzt“ und Leiter der chirurgisch-ophthalmologischen Klinik an der Charité, außerordentlicher Professor an der medizinisch-chirurgischen [[Militärakademie]] und gab das „Magazin für die gesammte Heilkunde“ heraus. 1817 erteilte er an der Charité erstmals klinischen Unterricht in Augenheilkunde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Augen&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bmm.charite.de/rueckschau/graefesammlung.htm | wayback=20100705132919 |text=Augenheilkunde in Berlin}}, Albrecht von Graefe-Sammlung.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1818 erhielt er von der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Alma Mater Beroliniensis]] die außerordentliche und 1824 die ordentliche Professur. Zwischenzeitlich wurde er im Jahr 1821 zum Geheimen Obermedizinalrat im [[Preußisches Ministerium der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten|preußischen Ministerium der geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten]] ernannt und ein Jahr darauf zum [[Generalstabsarzt]] der Armee befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1823 betreute er das „Kritische Repertorium für die Heilkunde“ und für das 1824 erschienene Werk &amp;#039;&amp;#039;Instrumentarium chirurgicum&amp;#039;&amp;#039; von dem Berliner Arzt Julius Leo (1794–1855)&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Hirsch (Mediziner)|August Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker&amp;#039;&amp;#039;. (Hrsg. mit E. Gurlt) 6 Bände, Urban &amp;amp; Schwarzenberg, Wien und Leipzig 1884 bis 1888 (unveränderter Neudruck Mansfield o. J.; 2. Auflage, durchgesehen und ergänzt von [[Wilhelm Haberling]], [[Franz Hübotter]] und Hermann Vierordt. 5 Bände und Ergänzungsband, Berlin und Wien 1929–1935; unveränderte Auflage München 1962). Band 3, S. 743.&amp;lt;/ref&amp;gt; schrieb er die Vorrede. 1829 wurde er Präsident des von ihm geschaffenen Kuratoriums für Krankenhausangelegenheiten, 1834 [[Leibarzt]] [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelms IV.]] (zu dieser Zeit noch Kronprinz) und 1837 Direktor des chirurgischen und pharmazeutischen Studiums an der mittlerweile zur &amp;#039;&amp;#039;Friedrich-Wilhelms-Universität&amp;#039;&amp;#039; umgetauften Berliner Universität.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Michael Stolberg&amp;quot;&amp;gt;Michael Stolberg. [http://www.haraldfischerverlag.de/hfv/reihen/AEL/ael_3-22_einleitung.php &amp;#039;&amp;#039;Johann Nepomuk Rusts »Theoretisch-praktisches Handbuch der Chirurgie, mit Einschluß der syphilitischen und Augen-Krankheiten«&amp;#039;&amp;#039;], Harald Fischer Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Datum vom 21. Dezember 1836 verlieh ihm König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I. von Bayern]] das Ritterkreuz des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|Verdienstordens der Bayerischen Krone]], verbunden mit dem persönlichen Adelstitel eines &amp;#039;&amp;#039;„Ritters von“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Regierungsblatt für das Königreich Bayern&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 58, München, 31. Dezember 1836&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund zunehmender Sehschwäche zog er sich ab 1838 zunehmend mehr auf sein schlesisches Landgut, wo er 1840 verstarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barbara Dettke&amp;quot;&amp;gt;aus: Barbara Dettke. &amp;#039;&amp;#039;Die asiatische Hydra&amp;#039;&amp;#039;, 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rust gehörte dem Bund der [[Freimaurerei|Freimaurer]] in der [[Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland|Großen Landesloge von Deutschland]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=[[Uta Motschmann]] |Titel=Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815 |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin / München / Boston |Datum=2015 |ISBN=978-3-05-006015-6 |Seiten=371}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Malum vertebrale suboccipitale&amp;#039;&amp;#039;, eine tuberkulöse Erkrankung von [[Atlas (Halswirbel)|Atlas]] und [[Axis (Halswirbel)|Axis]], wird nach ihm auch als &amp;#039;&amp;#039;Rust-Krankheit&amp;#039;&amp;#039; (Rust&amp;#039;s Desease) bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rust-Krankheit&amp;quot;&amp;gt;[http://www.textlog.de/30783.html &amp;#039;&amp;#039;Rust Krankheit&amp;#039;&amp;#039;], Klinisches Wörterbuch, 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Rust, Johann Nepomuk|27|299|302|}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|30|25|29|Rust, Johann Nepomuk|[[Ernst Julius Gurlt|Ernst Gurlt]]|ADB:Rust, Johann Nepomuk}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|335||Rust Johann Nep.|K. Sablik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116711671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chirurgie-Ordinarien der Charité (Berlin/Ost-Berlin)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116711671|LCCN=n/84/176265|VIAF=45061059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rust, Johann Nepomuk}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärarzt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Olmütz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Jagiellonen-Universität)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Charité)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1775]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rust, Johann Nepomuk&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rust, Jan Nepomucen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalchirurg und Ordinarius an der Charité&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1775&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schloss Jánský Vrch|Schloss Johannisberg zu Jauernig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1840&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Gut Klentsch, [[Ząbkowice Śląskie|Frankenstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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