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	<title>Johann Muschik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:30:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Muschik&amp;diff=1057728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 11. Dezember 2025 um 16:18 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-11T16:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Muschik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. August]] [[1911]] in [[Wien]]; † [[2. Oktober]] [[1979]] ebenda) war ein einflussreicher [[österreich]]ischer [[Kunstkritiker]] der ersten Jahrzehnte nach 1945 und prägte den Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Schule des Phantastischen Realismus]]&amp;#039;&amp;#039; für diese kunstgeschichtliche Strömung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Muschik, der aus einfachen Verhältnissen stammte, erwarb sich als ehrgeiziger und bildungsbeflissener [[Autodidakt]] schon als junger Mann vielseitige Kenntnisse und war unter anderem befreundet mit [[Otto Basil]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und [[Besetztes Nachkriegsösterreich|unmittelbar nach dem Krieg]] war er als Funker tätig (unter anderem bei [[Radio Austria AG|Radio Austria]]). Seine publizistische Tätigkeit begann Muschik im Rahmen des von der [[KPÖ]] gegründeten und finanzierten [[Wiener Tagebuch]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muschiks einflussreiche Wortprägung versuchte deshalb auch für die von ihm geschätzte, mit altmeisterlicher Technik arbeitende Malergruppe ([[Arik Brauer]], [[Ernst Fuchs (Maler)|Ernst Fuchs]], [[Rudolf Hausner]], [[Wolfgang Hutter]], [[Anton Lehmden]]) das in der Kunstdoktrin des [[Stalinismus]] erforderliche Prädikat des [[Realismus (Kunst)|Realismus]] in Anspruch zu nehmen und eine Einordnung in den aus politischen Gründen offiziell abgelehnten [[Surrealismus]] zu vermeiden. Muschik löste sich nach dem [[Ungarischer Volksaufstand|ungarischen Volksaufstand]] von 1956 von der KPÖ und schrieb in der Folge hauptsächlich im &amp;#039;&amp;#039;[[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, der glücklich gewählte Begriff blieb aber als Markenzeichen der Malergruppe erhalten und erreichte in den 1970er-Jahren höchste Popularität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muschik war im Übrigen ein ernster, geradezu tragisch umwitterter Mensch, dessen auftrumpfendes Auftreten und manische Beredsamkeit offenbar Resultat innerer Unsicherheit waren. Er unternahm in jungen Jahren einen Selbstmordversuch (Fenstersprung) angeblich deshalb, weil er daran verzweifelte, den von ihm angestrebten „großen österreichischen Roman“ zu Wege zu bringen. Auffällig ist der Wandel seines Stils von den frühen, opulent formulierten Aufsätzen zu den extrem verknappten, telegrammstilartigen Formulierungen seiner späten Texte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Muschik Johann.jpg|mini|hochkant=0.80|Grabstätte von Johann Muschik]]&lt;br /&gt;
Muschik wurde der Professorentitel verliehen, und er erhielt ein [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmetes Grab]] der Stadt Wien auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]]. Er war ab 1968 Mitglied der [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Hiram&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783854097068|Seiten=166.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Plastik seit 1945&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Alfred Hrdlicka]]. Drei Zyklen&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Schule des phantastischen Realismus&amp;#039;&amp;#039;. München 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130121320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130121320|LCCN=nr94014188|VIAF=64525283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Muschik, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Muschik, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kunstkritiker der 1950er&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. August 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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