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	<title>Johann Mickl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:38:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Mickl&amp;diff=2564340&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kanthe: Foto hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-04-22T07:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Unser Heer, Folge 8 (1943), Oberst Johann Mickl.png|mini|Oberst Johann Mickl (1943)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Mickl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1922 &amp;#039;&amp;#039;Mikl&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Bad Radkersburg, tom. XXXI, fol. 284 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/graz-seckau/bad-radkersburg/15593/?pg=286 Faksimile]), abgerufen am 4. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[18. April]] [[1893]] in [[Zenkovci|Zelting]], [[Radkersburg Umgebung]], [[Steiermark]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;/&amp;gt; † [[10. April]] [[1945]] in [[Rijeka]], [[Istrien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Offizier]], zuletzt [[Generalleutnant]] der deutschen [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; margin-right: 0em; padding: 1em; border: solid darkgray 1px; font-size: 85%; background:#F5F5F5; max-width: 33%;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Beförderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1. August 1914 [[Leutnant]] ([[k.k. Landwehr]])&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1915 [[Oberleutnant]]&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1921 [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] ([[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]])&lt;br /&gt;
* 25. September 1928 [[Major]]&lt;br /&gt;
* März 1938 [[Oberstleutnant]] ([[Wehrmacht]])&lt;br /&gt;
* 1. Juni 1940 [[Oberst]]&lt;br /&gt;
* 1. März 1943 [[Generalmajor]]&lt;br /&gt;
* 1. April 1944 [[Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mickl entstammte einer [[Katholizismus|katholischen]] Bauernfamilie bei [[Ljutomer|Luttenberg]] in der Steiermark. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Alois wurde er am 18. April 1893 in Zelting in Radkersburg Umgebung geboren und noch am selben Tag getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;/&amp;gt; Seine Eltern waren der [[Keuschler]] und Gastwirt Mathias Mikl und dessen Ehefrau Maria (geborene Dervarič), deren Vater ein [[Feldwebel#Österreich-Ungarn|k. k. Feldwebel]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 trat er als [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] in die [[Theresianische Militärakademie]] in [[Wiener Neustadt]]. Bei Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam er zum [[K.k. Landwehr|k.k. Landwehr-Infanterie-Regiment&amp;amp;nbsp;4]].&amp;lt;ref&amp;gt;Das k.k. Landwehr-Infanterie-Regiment&amp;amp;nbsp;4 hieß ab April 1917 &amp;#039;&amp;#039;k.k. Gebirgs-Schützenregiment Nr.&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kämpfte an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] in [[Galizien]] und im [[Gebirgskrieg 1915–1918|Gebirgskrieg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot;&amp;gt;Heinz Richter (1994)&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--Durch einen Brustschuss verwundet, verbrachte er die Zeit bis April 1915 im [[Lazarett]]. Anschließend wurde er Ausbildungsoffizier. Er kam an die [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]], wo er noch fünfmal verwundet wurde. Bei Kriegsende war er [[Logistik|Nachschuboffizier]].--nur im &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Wehrmacht&amp;#039;&amp;#039;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radkersburg ===&lt;br /&gt;
Als Angehöriger der [[Volkswehr#Die Deutschösterreichische Volkswehr 1918–1920|Deutschösterreichischen Volkswehr]] wollte Mickl Anfang 1919 die [[Königreich Jugoslawien|slowenische Besatzung]] [[Radkersburg]]s mit einer [[Freischar]] vertreiben. Da die [[Steiermark|steiermärkische]] Landesregierung unter [[Wilhelm Kaan]] nicht helfen wollte, beschaffte er die nötigen Waffen in [[Kärnten]]. Als der Befreiungsversuch am 4. Februar 1919 an [[Verrat]] gescheitert war, wurde Mickl von der Landesregierung der Steiermark [[steckbrief]]lich verfolgt; in anderen Ortschaften des unteren Murtales war der bewaffnete Aufstand gegen die Besatzung aber erfolgreich. Bei den Verhandlungen in [[Maribor|Marburg an der Drau]] im Februar 1919 galt der gescheiterte Versuch als Beweis dafür, dass die Bevölkerung des Landes nördlich der [[Mur (Fluss)|Mur]] Teil Deutschösterreichs werden wollte. So wurde Radkersburg im [[Friedensvertrag von St. Germain]] Österreich zugesprochen, während die [[Untersteiermark]] Teil des neugegründeten &amp;quot;Staates der Slowenen, Kroaten und Serben&amp;quot;, später &amp;quot;Staat der Serben, Kroaten und Slowenen&amp;quot; (beide abgekürzt: SHK) wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesheer und Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
1920 in das [[Bundesheer (1. Republik)]] übernommen, wurde Mickl am 15. Februar 1935 [[Generalstabsoffizier]] bei der [[Bundesheer (1. Republik)#3. Brigade Niederösterreich (ab 1935: 3. Division)|3.&amp;amp;nbsp;Brigade Niederösterreich]] in [[St. Pölten]]. Mit der Umwandlung der [[Brigade]] zur &amp;#039;&amp;#039;Division Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1936 wurde er [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1938 wurde Mickl in die [[Wehrmacht]] übernommen. Seit dem 10. November 1938 [[Abteilung (Militär)|Abteilungskommandeur]] der Panzerabwehr-Abteilung&amp;amp;nbsp;42, die zur [[7. Panzer-Division (Wehrmacht)|2.&amp;amp;nbsp;Leichten Division]] gehörte, kämpfte er mit ihr beim [[Überfall auf Polen]] und im [[Westfeldzug]]. Am 10. Dezember 1940 wurde er [[Regimentskommandeur]] des Schützen-Regiments&amp;amp;nbsp;7. Am 1. Juni 1941 übernahm er im [[Deutsches Afrikakorps|Deutschen Afrikakorps]] das Schützen-Regiment 155 der [[90. leichte Afrika-Division|90.&amp;amp;nbsp;leichten Afrika-Division]]. Für besondere Tapferkeit im Kampf um [[Tobruk]] erhielt er das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]. Vom „groben Klotz“ [[Erwin Rommel]] trennte sich Mickl zwar im Streit; er hielt ihn aber für den einzigen Truppenführer von wirklicher Qualität, dem er in der großdeutschen Armee begegnet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PB&amp;quot;&amp;gt;[[Peter Broucek]]: [https://books.google.de/books?id=4Yp6ApNCHj0C&amp;amp;pg=PA348&amp;amp;lpg=PA348&amp;amp;dq=Johann+Mickl+general&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=ZP11Qul6Jj&amp;amp;sig=kH_XY5iatg1HSIVULy1i8-ueiZc&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=lg1RT4uVM8nwsga0r5D7Cw#v=onepage&amp;amp;q=mickl&amp;amp;f=false Kommission für Neuere Geschichte Österreichs] 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Operation Crusader}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Monat leicht verwundet, wurde Mickl am 25. März 1942 [[Brigade]]kommandeur der 12.&amp;amp;nbsp;Schützen-Brigade (12.&amp;amp;nbsp;Panzer-Grenadier-Brigade) am [[Wolchow]]. Für die Leistungen in der [[Schlacht von Rschew]] erhielt er noch als [[Oberst]] das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes#Stufeneinteilung des Ritterkreuzes|Eichenlaub zum Ritterkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Mai 1943 mit der Führung der [[11. Panzer-Division (Wehrmacht)|11.&amp;amp;nbsp;Panzer-Division]] beauftragt, kämpfte er im [[Unternehmen Zitadelle]] beim Angriff auf [[Kursk]]. Die Fehlschläge im [[Unternehmen Barbarossa]] schrieb er vor allem der ausgesprochenen [[Kriegsfront|Frontscheu]] der [[General]]e zu. So wurde er wegen Misshelligkeiten mit [[Otto von Knobelsdorff]] und [[Hermann Hoth]] –&amp;amp;nbsp;zu seinem großen Ärger&amp;amp;nbsp;– abgelöst und vorübergehend in die „[[Führerreserve]]“ versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. August 1943 wurde er [[Division (Militär)|Divisionskommandeur]] der [[392. (kroatische) Infanterie-Division|392.&amp;amp;nbsp;(kroatischen) Infanterie-Division]], die im [[niederösterreich]]ischen [[Döllersheim]] neu aufgestellt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PB&amp;quot; /&amp;gt; Mit ihr eroberte er den [[Velebit]] bis zum [[Adriatisches Meer|Adriatischen Meer]] und deckte den Rückzug der [[Heeresgruppe E]]. Am 9. April 1945 im Kampf gegen [[Jugoslawien|jugoslawische]] [[Partisan]]en bei [[Senj]] durch einen Kopfschuss verwundet, starb er am nächsten Tag, eine Woche vor seinem 52. Geburtstag, im Lazarett von Rijeka.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Volksbefreiungsarmee (Jugoslawien)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orden und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehren-Denkmünze für Tapferkeit (Österreich)]] in Silber (zweimal)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] von [[Radkersburg]] (1930)&lt;br /&gt;
* [[Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] 2. Klasse (1939), 1. Klasse (1940)&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz, Silber und Gold&lt;br /&gt;
* [[Infanterie-Sturmabzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] (13. Dezember 1941)&lt;br /&gt;
* Eichenlaub zum Ritterkreuz (6. März 1943, 205. Verleihung)&lt;br /&gt;
* [[Ärmelband Afrika]]&lt;br /&gt;
* [[Mickl-Kaserne]] des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] in [[Bad Radkersburg]] (1967)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|265|266|Mickl, Johann|[[Rainer Egger (Historiker)|Rainer Egger]]}}&lt;br /&gt;
* Heinz Richter, G. Kobe: &amp;#039;&amp;#039;Bei den Gewehren. General Johann Mickl – ein Soldatenschicksal&amp;#039;&amp;#039;. Radkersburg 1983 (Selbstverlag).&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|456|457|Mickl, Johann|Heinz Richter|118582194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[:en:File:Mickljohann.jpg|Porträtfoto]] in der englischsprachigen Wikipedia&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20030402022036/http://www.austro-hungarian-army.co.uk/BIOG/mickl.html Biographie] in austro-hungarian-army.co.uk – gesichert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118582194|VIAF=59876565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mickl, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Schützen-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Schützen-Brigade (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Panzer-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Bad Radkersburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mickl, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mikl, Johann&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Offizier, zuletzt Generalleutnant der Panzertruppe der deutschen Wehrmacht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Zelting, [[Radkersburg Umgebung]], [[Steiermark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rijeka]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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