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	<title>Johann Jacob Moser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Stolp: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-05T06:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Jakob Moser.jpg|miniatur|Johann Jacob Moser, Schabkunstblatt von Johann Elias Haid (1775; nach einem Gemälde von Johann Georg Oechslin)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:JohannJacobMoser.JPG|miniatur|Johann Jacob Moser, unbekannter Künstler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Jacob Moser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1701]] in [[Stuttgart]]; † [[30. September]] [[1785]] ebenda) war ein bedeutender [[württemberg]]ischer [[Staatsrechtslehrer]] und mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Landschaftskonsulent&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Moser |Band=14 |Seite=173 |SeiteBis=174 |zenoID=20007114583}}&amp;lt;/ref&amp;gt; juristischer Berater der [[Württembergische Landstände|württembergischen Landstände]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Kindheit ===&lt;br /&gt;
Johann Jacob Moser stammte aus der Familie [[Moser von Filseck]], die der „altwürttembergischen [[Ehrbarkeit]]“, also dem [[evangelisch]]en, [[Pietismus|pietistisch]]-[[Bürgertum|bürgerlichen]], ständischen Beamten- und Pfarrer-Milieu des [[Herzogtum Württemberg|Herzogtums Württemberg]] angehörte. Sein Großvater Johann Jakob Moser von Filseck (* 1620; † 1666) war mütterlicherseits ein Enkel der Anastasia Bidembach (* 1558; † 1630), die eine Tochter von [[Eberhard Bidembach der Ältere|Eberhard Bidembach]] und Enkelin von [[Johannes Brenz]] war. Schon früh verlor Johann Jacob Moser den Vater Johann Jacob Moser von Filseck (* 1660 in Stuttgart; † 1717), Rechnungsrat des Schwäbischen Kreises. Die Mutter Helene Catharine (geborene Misler, * 1672 in [[Stade]], † 1741 in Stuttgart) musste nun ihn und sechs Geschwister durchbringen und konnte ihm nur unter äußersten Einschränkungen eine akademische Laufbahn ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
1721 heiratete er Friederike Rosine Vischer, Tochter des württembergischen Oberratspräsidenten [[Johann Jakob Vischer (1647–1705)|Johann Jakob Vischer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.deutsche-biographie.de/sfz69085.html | titel=Vischer, Johann Jakob | werk=[[Deutsche Biographie]] | zugriff=2019-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr ältester Sohn war der am 18. Dezember 1723 in Stuttgart geborene [[Friedrich Karl von Moser]], Jurist wie sein Vater, politischer Schriftsteller und Staatsmann. [[Wilhelm Gottfried von Moser]], Forst- und Kammerbeamter, war ein weiterer Sohn. Die Tochter Christiana Moser von Filseck (1735–1809) heiratete den württembergischen Geheimen Hofrat Gottlob [[Mohl (Familie)|Mohl]] (1727–1812), deren Sohn war [[Benjamin Ferdinand von Mohl]], dieser wiederum Vater des Staatsrechtslehrers [[Robert von Mohl]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutsche-biographie.de/sfz65701.html#ndbcontent_sfz68751 Moser, Johann Jakob]&amp;#039;&amp;#039;, in: Deutsche Biographie&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Laufbahn ===&lt;br /&gt;
In seinem dreijährigen, zumeist autodidaktischen Studium der Rechte an der [[Universität Tübingen]] wandte er sich besonders dem [[Öffentliches Recht|ius publicum]], insbesondere der [[Reichspublizistik]], zu und wurde bereits mit 18 Jahren zum Professor extraordinarius der Juristenfakultät ernannt. Das damit verbundene Einkommen erwies sich aber als unzureichend, so dass er sich nach anderen Erwerbsmöglichkeiten umsehen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1726 versuchte er sich zunächst in Wien. 1724 wurde er Berater des [[Reichskanzler|Reichsvizekanzlers]] [[Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim|Graf Schönborn]] in Reichsangelegenheiten. Eine Karriere in kaiserlichen Diensten aber blieb ihm verwehrt, auch weil er sich weigerte, zum [[Römisch-katholisch|katholischen]] Glauben überzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1726 kehrte er nach Stuttgart zurück, wurde dort wirklicher Regierungsrat und 1727 zum Professor am Tübinger [[Collegium Illustre]] ernannt. Es kam jedoch zu Auseinandersetzungen mit der herzoglichen [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]], so dass er die Professur im Jahr 1732 niederlegte und gleichzeitig als Regierungsrat ausschied. In dieser Krise fand auch seine persönliche Hinwendung zum Pietismus statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 wurde er Professor Juris Primus Ordinarius an der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Universität Frankfurt an der Oder]], der zweitgrößten preußischen Universität nach [[Universität Halle|Halle]]. Aber auch hier geriet er nach kurzer Zeit in Schwierigkeiten mit seinen Kollegen und der Berliner Verwaltung, so dass er im Jahre 1739 ausschied. Er lebte nun als Privatmann in [[Ebersdorf (Saalburg-Ebersdorf)|Ebersdorf im Vogtland]] in der dortigen pietistischen Gemeinschaft, wo er das &amp;#039;&amp;#039;Teutsches Staats-Recht&amp;#039;&amp;#039; verfasste. 1747 schloss er sich der [[Herrnhuter Brüdergemeine]] des Grafen [[Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf]] an und trat kurz darauf, 1747/1748, als Chef der Kanzlei in die Dienste des Landgrafen von [[Hessen-Homburg]]. 1749 wurde er Leiter und Dozent einer durch ihn unter dem Protektorat des [[Landgraf]]en [[Wilhelm VIII. (Hessen-Kassel)|Wilhelm VIII.]] von Hessen-Kassel in [[Hanau]] errichteten Staats- und Kanzleiakademie zur Ausbildung von Adeligen. Er plante diese in eine Hochschule auf [[Aktie]]nbasis umzustrukturieren. Bevor es allerdings dazu kam, folgte Johann Jacob Moser 1751 dem Ruf der [[Landstände]], im [[Herzogtum Württemberg]] als rechtsberatender Landschaftskonsulent tätig zu werden. Hier geriet er sofort in den Verfassungskonflikt zwischen den Landständen, die sich auf ihre Rechte aus dem [[Tübinger Vertrag]] von 1514 beriefen, und den absolutistischen Bestrebungen des Herzogs [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]] von Württemberg. Aber auch bei der auf ihre alten ständischen Vorrechte pochenden Landschaft machte er sich mit Reformvorschlägen zur Förderung von Handwerk, Handel und Allgemeinwohl unbeliebt. Während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] (1756–1763) ließ der Herzog [[Rekrutierung|Truppen ausheben]], um einzelne Kontingente an [[Habsburgermonarchie|Österreich]] zu vermieten. Dies widersprach der [[Verfassung]], denn die Landschaft hätte dazu ihre Genehmigung erteilen müssen. Infolgedessen verschlechterte sich das Verhältnis von Landschaft und Herzog zusehends, der Johann Jacob Moser als Haupt des ständischen Widerstandes wahrnahm. Im Juli 1759 wurde Moser verhaftet und ohne gerichtliches Verfahren auf die [[Festung Hohentwiel]] in Einzelhaft verbracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er überstand die fünfjährige entbehrungsreiche Haft in Gottvertrauen bei ungebrochener geistiger Verfassung und körperlicher Gesundheit. Um ihn auch in seinem manischen Schreibdrang zu treffen, wurde ihm in dieser Zeit kein Schreibmaterial zur Verfügung gestellt. So schrieb er religiöse Lieder mit Ruß der Feuerstelle auf die Wände – es sollen mehrere hundert gewesen sein. 1764 wurde er auf eine Klage der Landschaft hin nach einem Beschluss des [[Reichshofrat]]s entlassen. Der Kaiser, Preußen und die Landschaft hatten sich für ihn verwendet. Nunmehr 63 Jahre alt, wurde er in sein Amt als Konsulent der Landschaft erneut eingesetzt, am 16. Juli 1770 aber in den Ruhestand verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der nächsten 15 Jahre war Johann Jacob Moser bis zu seinem Lebensende schriftstellerisch tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
500–600 Bücher&amp;amp;nbsp;– nicht nur juristischen Inhalts, sondern auch mit religiösen und theologischen Themen&amp;amp;nbsp;– stammen aus seiner Feder. Keine Bibliothek der Welt hat alle seine Werke unter einem Dach vereinigt. Als Autor war er der produktivste Jurist deutscher Sprache, denn im Durchschnitt publizierte er etwa jeden Monat seines Lebens als Erwachsener ein Buch. Diese „Massenproduktion“ führte allerdings manchmal auch zu unsauberen Recherchen und Darstellungen von Fakten in seinen Werken, die einer Überprüfung nicht standhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Jacob Moser verfasste als erster eine vollständige Darstellung des im [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reich]] geltenden [[Positives Recht|positiven Staatsrechtes]], und zwar nicht abstrakt nach einem naturrechtlich-philosophischen System, sondern durch konkrete Darstellung real geltenden [[Rechtsnorm]]en, [[Gesetz]]e, gerichtlicher [[Entscheidung]]en, des [[Gewohnheitsrecht|Herkommens]], [[Archivalien]] und der Praxis der [[Kanzlei]]en. Er sammelte den vorgefundenen Rechtsstoff, systematisierte ihn und stellte ihn dann auch systematisch dar. Damit wandte er sich gegen naturrechtlich-deduktive Systeme wie die von [[Christian Thomasius]] (1655–1728) und [[Christian Wolff (Aufklärer)|Christian Wolff]] (1679–1754). Gleiches gilt für seine [[Völkerrecht]]slehre, die er nicht aus naturrechtlichen Grundlagen, sondern aus der zwischenstaatlichen Praxis ableitete. Johann Jacob Moser gilt als Begründer des deutschen Staatsrechtes und des positiven Völkerrechts. Er verteidigte die althergebrachte Reichsverfassung, die sich aus einzelnen konkreten Rechtsnormen zusammensetzte und die Rechte, die „Libertäten“, die sie einzelnen Rechtsträgern gegen obrigkeitliche Ansprüche, gegen das, was später als „[[Absolutismus]]“ definiert werden würde, gewährte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In religionsrechtlichen Fragen nahm Moser der Aufklärung gegenüber eine dezidiert kritische Haltung ein. In der 1780 anonym erschienenen Schrift &amp;#039;&amp;#039;Unterthänigstes Gutachten, wegen der jezigen Religions-Bewegungen: besonders in der Evangelischen Kirche, wie auch über das Kayserliche Commissionsdecret in der Bahrdtischen Sache&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Johann Jacob Moser | Titel=Unterthänigstes Gutachten, wegen der jezigen Religions-Bewegungen: besonders in der Evangelischen Kirche, wie auch über das Kayserliche Commissionsdecret in der Bahrdtischen Sache | Datum=1780 | URN=nbn:de:bvb:12-bsb10349955-3 | Online=https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/search?View=default&amp;amp;db=100&amp;amp;id=BV001523190 | Abruf=2019-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sprach er sich etwa ausdrücklich gegen die radikalaufklärerische Position von [[Carl Friedrich Bahrdt]] aus. Der Kritiker [[Gotthold Ephraim Lessing]] widmete dieser Schrift Mosers eine nur noch als Fragment erhaltene Antwort.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannes Kerber: &amp;#039;&amp;#039;Die Aufklärung vor Gericht. Zum historischen Hintergrund von G. E. Lessings Anmerkungen zu einem Gutachten über die itzigen Religionsbewegungen (1780)&amp;#039;&amp;#039;, in Germanisch-Romanische Monatsschrift 68:1 (2018), S. 27–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Reichsstaatslehre befasste sich Johann Jacob Moser auch mit der staatsrechtlichen Lage in einzelnen der zahlreichen Territorien des Reiches. Bei deren Vielzahl und Vielfalt konnte er dies aber nicht mit gleicher inhaltlicher Geschlossenheit tun, wie er das für das Reichsrecht geleistet hatte. Seine Hauptwerke sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grund-Säze des europäischen Völcker-Rechts in Kriegs-Zeiten ... : mit e. Anh. von deme, was in Ansehung des Parthie-Gehens Völcker-Rechtens ist&amp;#039;&amp;#039;. - Tübingen : Cotta, 1752. [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-73103 Digitalisierte Ausgabe]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Teutsches Staatsrecht&amp;#039;&amp;#039;, 50 Teile, 1737–1754 (Digitalisate: [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001064-3 Band 44], [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001065-8 45], [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001066-3 46], [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001067-9 47], [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001068-4 48], [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001069-4 49], [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001070-6 50], [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00001071-2 Hauptregister])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neues teutsches Staatsrecht&amp;#039;&amp;#039;, 20 Teile, 1766–1775&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versuch des neuesten Europäischen Völker-Rechts in Friedens- und Kriegszeiten&amp;#039;&amp;#039;, 10 Teile, Frankfurt 1777–1780&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Schriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De comitatu principali Montepeligardo eiusque praerogativis&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Tübingen 1720&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abgenöthigte Beleuchtung der Ignorantz und vielfältigen Unwahrheiten&amp;#039;&amp;#039;, [s. l.] 1731 {{DTAW|moser_beleuchtung_1731}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die gerettete völlige Souverainete der löblichen Schweitzerischen Eydgenossenschafft&amp;#039;&amp;#039;, Schramm, Tübingen 1731 [http://www.e-rara.ch/doi/10.3931/e-rara-11360 Digitalisierte Ausgabe]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Praecognita Juris Publici Germanici Generalissima |TitelErg=Oder Tractat von der Lehr der heutigen Staats-Verfassung von Teutschland überhaupt/ nemlich von der Natur/ Nohtwendigkeit/ Nutzen / der Befugnuß solche zu lehren/ und wie seiner deren gegenwärtigen Zustand/ der besten Art/ diese Staats-Verfassung zu erlernen/ und denen im Druck vorhanden theils besten/ theils neuesten/ sowol vollständigeren Einleitungen dazu |Verlag=Peter Conrad |Ort= |Datum=1732}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|02|07|1732|10|In Hrn. Peter Conrad Monats Buch-Laden unter denen Tuch-lauben ist zu haben|HERVORHEBUNG=Juris&amp;amp;#32;Publici&amp;amp;#32;Germanici}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Chronik&amp;#039;&amp;#039;, erweiterte deutsche Übersetzung der Annales Suevici von Martin Crusius, Frankfurt 1733 [http://www.literature.at/viewer.alo?objid=1048059&amp;amp;page=2&amp;amp;viewmode=fullscreen&amp;amp;rotate=&amp;amp;scale=5 Digitalisierte Ausgabe] bei [[Austrian Literature Online]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grund-Riss der heutigen Staats-Verfassung des Teutschen Reichs : zum Gebrauch academ. Lectionen entworffen&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1754&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Teutschen Reichs-Stände Landen, deren Landständen, Unterthanen, Landes-Freyheiten, Beschwerden, Schulden und Zusammenkünften&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt und Leipzig 1769&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der reichs-staettischen Regiments-Verfassung. Nach denen Reichs-Gesetzen und denen Reichs-Herkommen, wie auch aus denen teutsche&amp;#039;&amp;#039;, Mezler, Frankfurt 1772–1773 ([http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/moser/reichsstaettischen/regimentsverfassung/ Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Jacob Mosers Grund-Sätze des jetzt üblichen Europäischen Völcker-Rechts in Friedens-Zeiten : auch anderer unter denen Europäischen Souverainen und Nationen zu solcher Zeit fürkommender willkührlicher Handlungen abgefasset&amp;#039;&amp;#039;. - Franckfurt am Mayn : Raspe, 1763. [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-72731 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung verschiedener besonderer Rechts-Materien&amp;#039;&amp;#039;, 20 Stücke, Franckfurt 1772–1777&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Von der reichsverfaßungsmäßigen Freyheit, von deutschen Staatssachen zu schreiben |Verlag=J. C. Dieterich |Ort=Göttingen und Gotha |Datum=1772}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|a30|58|01|1774|1451|ALTSEITE=176|Kurze Nachrichten von der Rechtsgelahrheit|anno-plus=ja}} (Rezension.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Von dem Ansehen der Rechtsgelehrten in deutschen Staatssachen |Verlag=J. C. Moutag und J. H. Gruner |Ort=Regensburg |Datum=1773}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|a30|58|01|1774|1455|ALTSEITE=180|Kurze Nachrichten von der Rechtsgelahrheit|anno-plus=ja}} (Rezension.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Familien-Staats-Recht derer Teutscher Reichsstände&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt 1775&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beyträge zu Reichsritterschafftlichen Sachen&amp;#039;&amp;#039;, 4 Stücke, Ulm 1775&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichte Johann Jacob Mosers ..., von ihm selbst beschrieben&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt 1777–1783&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erste Grundlehren des jezigen Europäischen Völcker-Rechts, in Fridens- und Kriegs-Zeiten&amp;#039;&amp;#039;, Nürnberg 1778. {{DTAW|moser_grundlehren_1778}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nord-Amerika nach den Friedensschlüssen vom Jahr 1783&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände, Leipzig 1784–1785&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
An Johann Jacob Moser erinnert eine Statue am Nordflügel des [[Reichsgerichtsgebäude|Reichsgerichtsgebäudes]] in [[Leipzig]] (heute Sitz des [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland)|Bundesverwaltungsgerichts]]), die dort neben Statuen anderer bedeutender Rechtsgelehrter, die für die Rechtseinheit wichtige Beiträge geleistet haben, steht ([[Eike von Repgow]], [[Johann von Schwarzenberg]], [[Carl Gottlieb Svarez|Karl Gottlieb Suarez]], [[Paul Johann Anselm von Feuerbach]] und [[Friedrich Carl von Savigny|Friedrich Karl von Savigny]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Landtag von Baden-Württemberg]] in [[Stuttgart]] ist seit den 1950er-Jahren einer der Konferenzsäle&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landtag-bw.de/home/der-landtag/landtagsgebaude-1/haus-des-landtags/konferenzsale-hdl.html |titel=Landtag Baden Württemberg - Konferenzsäle HdL |abruf=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in dem parlamentarische Sitzungen stattfinden, nach Johann Jacob Moser benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albert Eugen Adam: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser als württ. Landschaftskonsulent 1751–1771.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1887 ([https://archive.org/stream/bub_gb_cPAKAAAAYAAJ#page/n0/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|175|178|Moser, Johann Jakob|[[Karl Otmar Freiherr von Aretin]]|118737104}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Siegfried Bader]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser und die Reichsstädte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Esslinger Studien,&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1958, S. 43–60.&lt;br /&gt;
* Karl Siegfried Bader: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser, Staatsrechtslehrer und Landschaftskonsulent.&amp;#039;&amp;#039; In: Max Miller, Robert Uhland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus Schwaben und Franken.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. Kohlhammer, Stuttgart 1960, S. 92–121.&lt;br /&gt;
* Ludwig Becher: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser und seine Bedeutung für das Völkerrecht.&amp;#039;&amp;#039; Diss. jur. Würzburg 1927.&lt;br /&gt;
* [[Conrad Bornhak]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser als Professor in Frankfurt a.O.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte,&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 1898, S. 29–39 ([http://www.archive.org/stream/forschungenzur11vereuoft#page/28/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Burgdorf]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss Johann Jacob Mosers (1701–1785) und Johann Stephan Pütters (1725–1807) auf die Ausbildung deutscher Staatsmänner, 1740–1806.&amp;#039;&amp;#039; In: Georg Eckert, Carola Groppe, Ulrike Höroldt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußische Staatsmänner. Herkunft, Erziehung und Ausbildung, Karrieren, Dienstalltag und Weltbilder zwischen 1740 und 1806.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2023 (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz. Forschungen; 21,1), ISBN 978-3-428-18869-7, S. 203–230.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Camerer|Johann Friedrich Wilhelm Camerer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Familie Moser&amp;#039;&amp;#039; = Separatabdruck aus dem &amp;#039;&amp;#039;Staatsanzeiger für Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1904.&lt;br /&gt;
* Barbara Dölemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Mosers Hanauer „Staats- und Kanzlei-Akademie“ (1750–1751) und sein Vorschlag für eine private Universität auf Aktienbasis (1750).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Magazin für Hanauische Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 2012, S. 124–130.&lt;br /&gt;
* Marianne Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser in seinem Verhältnis zum Rationalismus und Pietismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kultur – Literatur-Historische Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Österreichischer Bundesverlag, Wien 1925.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Gestrich]], Rainer Lächele (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Johann Jacob Moser. Politiker, Pietist, Publizist.&amp;#039;&amp;#039; Braun, Karlsruhe 2002, ISBN 3-7650-9055-7.&lt;br /&gt;
* [[Adolf Laufs]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser, Staatsrechtslehrer und Landschaftskonsulent.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Juristische Schulung]],&amp;#039;&amp;#039; 25. Jahrgang, 1985, S. 670–673.&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Ledderhose: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben der Friederike Rosine Moser geborene Vischer.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Heidelberg 1852.&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Ledderhose: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben Johann Jakob Mosers.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Heidelberg 1852.&lt;br /&gt;
* [[Robert von Mohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die beiden Moser in ihrem Verhältnisse zu deutschem Leben und Wissen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsblätter zur Ergänzung der [[Augsburger Allgemeine#Geschichte|[Augsburger] Allgemeinen Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart (August) 1846.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Münch]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser, der Gefangene vom Hohentwiel.&amp;#039;&amp;#039; Brunnen-Verlag, Gießen/Basel 1937.&lt;br /&gt;
* K. Eberhard Oehler: &amp;#039;&amp;#039;Lieder aus dem Kerker. Johann Jakob Moser, der Liederdichter (1701–1785).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für württembergische Kirchengeschichte,&amp;#039;&amp;#039; Band 91, 1991, S. 349–358.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Rürup]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Moser. Pietismus und Reform&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des [[Leibniz-Institut für Europäische Geschichte|Instituts für Europäische Geschichte Mainz]].&amp;#039;&amp;#039; Abt. Universalgeschichte, Band 35). Franz Steiner, Wiesbaden 1965&lt;br /&gt;
* Erwin Schömbs: &amp;#039;&amp;#039;Das Staatsrecht Johann Jakob Mosers (1701-1785)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur Verfassungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1968 (Dissertation jur. Universität Tübingen 1966)&lt;br /&gt;
* {{ADB|22|372|382|Moser, Johann Jacob|[[Hermann von Schulze-Gävernitz|Hermann Schulze]]|ADB:Moser, Johann Jakob}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629191721/http://www.bautz.de/bbkl/m/moser_j_j.shtml |band=6|autor=Hermann Uhrig|spalten=177–192}}&lt;br /&gt;
* [[ Alfred Verdross]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Jacob Mosers Programm einer Völkerrechtswissenschaft der Erfahrung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Öffentliches Recht,&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1922, S. 96–102.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118737104}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118737104}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118737104|titel=Moser, Johann Jakob|datum=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118737104|LCCN=n/80/4344|VIAF=121706822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moser, Johann Jacob}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichspublizistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Württemberg bis 1803)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1701]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1785]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moser, Johann Jacob&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=württembergischer Staatsrechtslehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1701&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1785&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stolp</name></author>
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