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	<title>Johann Hack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:27:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-06-17T10:48:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Hans Josef Hack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;Hans Hack&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1898]] in [[Ripsdorf]]; † [[1978]] in [[Kleve]]) war ein deutscher Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]/[[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]/[[Freie Demokratische Partei|FDP]]) und Bürgermeister zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] sowie während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutsch besetzten Polen]] als [[Kreishauptmann]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hack besuchte ein katholisches Gymnasium und nahm von 1914 bis 1918 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Soldat teil. Ab 1919 absolvierte er ein Praktikum bei der Verwaltung in [[Mülheim an der Ruhr]] und stand in dieser Stadt von 1918 bis 1921 einer [[Spartakusaufstand|antispartakistischen]] [[Einwohnerwehr]] vor. Hack trat 1919 in den Polizeidienst ein und war in [[Bochum]] und [[Hagen]] bei der [[Schutzpolizei]] tätig. 1923 schied Hack, der zuvor in [[Recklinghausen]] einen Lehrgang zum [[Kommissar]] absolviert hatte, aus dem Polizeidienst aus. Hintergrund war angeblich die Weitergabe polizeilicher Interna an die KPD. Danach betätigte sich Hack beim [[DBB Beamtenbund und Tarifunion|Deutschen Beamtenbund]] (DBB), wo er 1921 Sekretär in [[Westfalen]] und im [[Rheinland]] sowie bereits ein Jahr später Sekretär für Propaganda und Organisation beim DBB in der [[Berlin]]er Zentrale wurde. Während dieser Zeit besuchte Hack Volkswirtschaftsseminare an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Danach war Hack als Arbeiter im [[Saargebiet]] beschäftigt und engagierte sich für die Wiedereingliederung dieses Gebiets ins [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth477f&amp;quot;&amp;gt;Kurzbiografie bei Markus Roth: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2009, S. 477f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hack trat der KPD 1923 bei und amtierte für diese Partei ab 1924 als Stadtrat und Fraktionsvorsitzender in [[Barmen]]. Zudem wurde Hack Mitglied des [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtages]] der [[Rheinprovinz]] und engagierte sich als Generalsekretär der [[Internationale Arbeiterhilfe|Internationalen Arbeiterhilfe]] in [[Düsseldorf]]. Zusätzlich betätigte er sich journalistisch. Hack, der bereits 1927 die KPD verlassen hatte, brach nach einer Reise in die [[Sowjetunion]] im Sommer 1928 endgültig mit dem [[Kommunismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth95f&amp;quot;&amp;gt;Markus Roth: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2009, S. 95f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1930 bis 1931 gehörte er dem [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] an, wurde aber aufgrund seiner vorherigen KPD-Mitgliedschaft nicht in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] aufgenommen. Beruflich betätigte er sich schließlich im [[Silber]]handel. Danach schloss er sich zum 1. Mai 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 1.078.307)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12820124&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr der [[Sturmabteilung|SA]] an. Bereits ein Jahr zuvor hatte er auf Honorarbasis unter anderem für den &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; gearbeitet. Bei der NSDAP machte Hack schnell Karriere trotz seiner kommunistischen Vergangenheit, die auch seinen neuen Parteigenossen bekannt war. Beim Stadtrat von [[Augsburg]] wurde Hack 1933 Geschäftsführer der Fraktion der NSDAP und zusätzlich bekleidete er die Funktion des [[Adjutant]]en des SA-Führers [[Hermann Ritter von Schöpf]]. Ab 1933 amtierte er zudem als Bürgermeister von [[Friedberg (Bayern)|Friedberg]] und wurde dort ein Jahr später in Personalunion stellvertretender Kreisleiter. Hack gewann 1934 einen Wettbewerb als bester Rundfunksprecher beim [[Reichssender München]]. 1935 wurde Hack aufgrund nicht näher bekannter parteiinterner Differenzen seiner Ämter enthoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth477f&amp;quot;/&amp;gt; Der Entlassung war ein Verfahren vor dem [[Oberstes Parteigericht der NSDAP|Obersten Parteigericht der NSDAP]] vorangegangen, in dem zwischen dem Kreisleiter von Friedberg und Hack als dessen Stellvertreter vermittelt wurde. Hack wurde gerügt, erhielt jedoch Ruhestandsbezüge. Mitte 1936 war Hack kurzzeitig wegen des Verdachts auf [[Brandstiftung]] inhaftiert, wurde jedoch wieder aus dem Gefängnis entlassen, da sich der Verdacht nicht erhärtete. Anschließend verdingte er sich als Vertreter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth477f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] meldete sich Hack Ende Dezember für einen Landratsposten im [[Wartheland]]. Seine Bewerbung wurde abgelehnt, jedoch eine Beschäftigung im [[Generalgouvernement]] in Aussicht gestellt. Hack wurde dort zunächst Leiter der Personalabteilung im Amt des Distrikts Radom unter Gouverneur [[Karl Lasch]]. Im April 1940 wechselte er auf den Posten des stellvertretenden [[Kreishauptmann]]s unter [[Eduard Jedamzik]] nach [[Kielce]]. In der Stadt Kielce wurde am 31. März 1941 für die ca. 25.000 [[Juden]] des Kreises und weitere 1.004 Juden, die im Februar 1941 aus [[Wien]] deportiert wurden, das [[Ghetto Kielce]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deathcamps.org/occupation/kielce%20ghetto.html deathcamps.org: &amp;#039;&amp;#039;Ghetto Kielce&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Unternehmen Barbarossa|Angriff auf die Sowjetunion]] stieg Hack im August 1941 zum Kreishauptmann von [[Horodenka]] im eroberten [[Distrikt Galizien]] auf. Anfang April 1942 wurde die Kreisverwaltung in Horodenka aufgehoben, er wurde von seiner Tätigkeit im Generalgouvernement entbunden und zur [[Wehrmacht]] einberufen. Dort fungierte er als [[Reichsredner]] bei der Truppenbetreuung in Nord- und Westeuropa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth477f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juni 1945 wurde Hack beim Übertritt nach [[Österreich]] durch Angehörige der [[United States Army|US-Armee]] verhaftet und blieb bis Dezember 1948 in Kriegsgefangenschaft. Anschließend dolmetschte er bis 1950 für den Stab der [[British Army|Britischen Armee]] in [[Düsseldorf]]. Hack war unter anderem als Sprachlehrer, Vertreter, Eiscafebetreiber und beim Bundesluftschutz tätig und hielt auch Vorträge. Hack wurde Mitglied der FDP und engagierte sich später bei der SPD.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth410&amp;quot;&amp;gt;Markus Roth: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2009, S. 410.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Hack wurde in den 1960er Jahren ein Ermittlungsverfahren geführt, das am 26. März 1969 durch die Staatsanwaltschaft Darmstadt eingestellt wurde. In diesem Zusammenhang wurde Hack am 12. April 1965 zu seinen Tätigkeiten als Kreishauptmann vernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl81&amp;quot;&amp;gt;Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941-1944.&amp;#039;&amp;#039; München 1997, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Markus Roth (Historiker)|Markus Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen. Die deutschen Kreishauptleute im besetzten Polen – Karrierewege, Herrschaftspraxis und Nachgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2009. ISBN 978-3-8353-0477-2.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Pohl (Historiker)|Dieter Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941-1944.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1997, ISBN 3-486-56233-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1226994415|VIAF=2706161332377952420008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hack, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat in den besetzten Gebieten (1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Rheinprovinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Friedberg, Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsredner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hack, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hack, Hans&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD/NSDAP/FDP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ripsdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kleve]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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