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	<title>Johann Gutslaff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Gutslaff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch Johann(es) Gütslaff oder Gutsleff, (* in [[Dobra Nowogardzka|Daber]], [[Hinterpommern]]; begraben {{JULGREGDATUM|21|3|1657|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im [https://www.ra.ee/dgs/explorer.php Beerdigungsregister der Olaikirche zu Reval] (estnisch: Tallinna Oleviste kirik)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Tallinn]]) war ein [[Deutsch-Balten|deutschbaltischer]] Pastor und Schriftsteller. Er war einer der prägenden Gestalter der [[Võro|südestnischen Sprache]] (Võro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Johann Gutslaff studierte [[Theologie]] an den Universitäten in [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Danach zog es ihn von [[Pommern]] ins [[Baltikum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pastor ==&lt;br /&gt;
Er erlernte im nördlichen [[Livland]] sehr schnell die örtliche Sprache. 1639 verbrachte er ein Studienjahr an der erst sieben Jahre zuvor ins Leben gerufenen [[Universität Tartu]]. Ab 1642 war Gutslaff als Pastor in [[Urvaste]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Võro-Sprache ==&lt;br /&gt;
Von dem Gedanken geprägt, der lokalen bäuerlichen Bevölkerung die [[Bibel]] und den christlichen Glauben zu vermitteln, war Johann Gutslaff einer der prägenden Schöpfer der [[Võro|südestnischen Schriftsprache]]. 1648 erschienen in [[Tartu]] in [[Lateinische Sprache|lateinischer Sprache]] seine &amp;#039;&amp;#039;Observationes Grammaticae circa linguam Esthonicam&amp;#039;&amp;#039;, die erste systematischen Grammatik der Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben übersetzte Gutslaff das [[Altes Testament|Alte Testament]] in die südestnische Schriftsprache. Diese Arbeiten zwischen 1648 und 1656 blieben jedoch fragmentarisch und ungedruckt. Sein Sohn [[Eberhard Gutsleff der Ältere|Eberhard]] und seine beiden Enkel [[Heinrich Gutsleff|Heinrich]] und [[Eberhard Gutsleff der Jüngere|Eberhard d.&amp;amp;nbsp;J.]] konnten 1715 zumindest eine Übersetzung des [[Neues Testament|Neuen Testaments]] in die estnische Sprache vorlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einem Bericht über die Bauernaufstände von 1642 in [[Urvaste]] und [[Sõmerpalu]] verfasste Johannes Gutslaff wichtige Aufzeichnungen über den [[Volksglaube]]n der damaligen Esten. 1644 wurde in Tartu sein &amp;#039;&amp;#039;Kurtzer Bericht und Unterricht von der Falsch-heilig genandten Bäche in Lieffland Wöhhanda&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kurtzer Bericht vnd Vnterricht von der Falsch-heilig genandten Bäche in Lieffland Wöhhanda. Daraus die Vnchristliche Abbrennunge der Sommerpahlschen Mühlen geschehen ist. Aus Christlichem Eyfer, wegen des Vnchristlichen vnd Heydnischen Aberglaubens gegeben Von Johanne Gutslaff, Pomer. Pastorn zu Vrbs in Lieffland. – Dorpt in Lieffland, Hans Ohm, 1644: J. Vogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; gedruckt. Er schreibt darin über die Esten, dass sie über den christlichen Glauben nicht mehr wissen, als dass sie getauft sind. Wichtig ist das Buch vor allem für die Wiedergabe einer Beschwörung des heidnischen Wettergottes [[Pikne]] durch den Bauern Vihtla Jürgenilt aus Erastvere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656 siedelte Johann Gutslaff nach [[Tallinn]] über, wo er ein Jahr später an der [[Pest]] starb. 1973 wurde zu seinen Ehren an der Kirche von Urvaste eine Gedenktafel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Haarmann, Harald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die estnischen Grammatiken des 17. Jahrhunderts. Heinrich Stahl 1637, Johann Gutslaff 1648.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1976&lt;br /&gt;
* Lakkakorpi, Laila Irmeli: &amp;#039;&amp;#039;Beobachtungen über den Wortschatz in dem Werk „Kurtzer Bericht und Unterricht von der Falsch-Heilig genandten Baeche in Liefland Wochanda“ von Johann Gutslaff.&amp;#039;&amp;#039; Helsinki 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{BBLD|0000000109847994|NAME=Gutslaff/Gutsleff, Johannes/Johann }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129313203|LCCN=n/85/370742|VIAF=70005309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gutslaff, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Estnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. oder 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1657]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gutslaff, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gutslaff, Johannes; Gütslaff, Johannes; Gutsleff, Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-baltischer Pastor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Jahrhundert oder 17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dobra Nowogardzka|Daber]] (Hinterpommern)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=begraben 21. März 1657&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tallinn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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