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	<title>Johann Georg Overbeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Georg_Overbeck&amp;diff=1849446&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: HC: Entferne Kategorie:Deutscher</title>
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		<updated>2024-07-31T08:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Deutscher&quot; title=&quot;Kategorie:Deutscher&quot;&gt;Kategorie:Deutscher&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Overbeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1759]] in [[Lübeck]]; † [[11. Oktober]] [[1819]] in [[Goisern]]) war ein deutscher evangelischer Theologe, der in der Zeit der ersten Duldung des Protestantismus Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts in Österreich tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Georg Overbeck wurde als jüngster von drei Söhnen des Advokaten &amp;#039;&amp;#039;Georg Christian Overbeck&amp;#039;&amp;#039; (1713–1786), ein Sohn des Superintendenten [[Caspar Nicolaus Overbeck]], und seiner Frau [[Jauch (Hanseatengeschlecht)#Eleonora Maria Jauch, verheiratete Overbeck|&amp;#039;&amp;#039;Eleonora Maria Jauch&amp;#039;&amp;#039;]] (1732–1797) in Lübeck geboren. Die ursprünglich aus Westfalen stammende Familie hatte sich im 17. Jahrhundert in Norddeutschland niedergelassen und seither etliche angesehene Pastoren hervorgebracht. So studierte auch Johann Georg Overbeck nach dem Besuch des [[Katharineum zu Lübeck|Katharineums]] an der [[Universität Jena]] protestantische Theologie. Er besuchte [[Johann Gottfried Herder]] in Weimar und gab ein Buch über das Johannesevangelium heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Karl Dinges: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der evangelischen Ramsau am Dachstein im Rahmen der gesamtösterreichischen Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1967, S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Overbeck bestieg bereits als Jüngling mit 19 Jahren die Kanzel zu [[Reinfeld (Holstein)|Reinfeld]] bei Lübeck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt; Nach Abschluss seiner Studien, mutmaßlich 1781, wurde er [[Hofmeister]] bei dem katholischen k.u.k. Hofrat und Schulreformer [[Johann Melchior Birkenstock]] in [[Wien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Isabell Sellheim: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten&amp;#039;&amp;#039;, Neustadt an der Aisch 1989, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt; Es kam jedoch zu Differenzen zwischen Birkenstock und ihm, so dass er von dort 1784 auf die Pfarrstelle nach [[Weißbriach (Gemeinde Gitschtal)|Weißbriach]] in Kärnten wechselte. 1787 nahm der den Ruf auf die Pfarrstelle nach [[Ramsau am Dachstein]] in der Steiermark an. Aufgrund von Verschwörungen im Zuge der Französischen Revolution kam es Mitte der 1790er Jahre in Österreich zu einer Verfolgung der gerade aus dem kirchlichen Untergrund wieder hervorgetretenen Protestanten. Auch Overbeck wurde denunziert. Der Anklage wegen der angeblichen Verbreitung von Schriften, die die Französische Revolution verherrlichten, folgte 1793 die Amtsenthebung als Pastor. Overbeck verteidigte sich erfolgreich in Wien und wies seine Unschuld nach. Er wurde als Pastor wieder eingesetzt und erhielt 1795 und 1796 sogar Belobigungen des Kreisamts in [[Judenburg]], das zuvor seine Amtsenthebung verfügt hatte, wegen der von Overbeck getroffenen Schulmaßnahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Dinges: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der evangelischen Ramsau am Dachstein im Rahmen der gesamtösterreichischen Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1967, S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt; 1797 wechselte er auf eine Stelle der evangelischen Pfarrgemeinde [[Evangelische Kirche Fischertratten|Dornbach]] bei [[Malta (Kärnten)|Malta]] in Kärnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;200 Jahre evangelische Pfarrgemeinde A. B. Dornbach 1790-1990.&amp;#039;&amp;#039; Presbyterium der Evangelischen Pfarrgemeinde A. B. Dornbach, Gmünd in Kärnten 1990, S. 40 ([https://www.evang-lima.at/app/download/11871762660/200+Jahre+Evang.+Pfarrgemeinde+Dornbach.pdf?t=1555084127 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1802 folgte seine letzte Versetzung nach Goisern im [[Salzkammergut]], eine Gemeinde mit [[Kryptoprotestantismus|kryptoprotestantischer]] Tradition. Hier in [[Oberösterreich]] wurde er auch [[Seniorat (evangelisch)|Senior]] der [[Evangelische Kirche A.B. in Österreich|Evangelischen Kirche]]. Im ersten Amtsjahr 1802 brach in Goisern eine Pocken-Epidemie aus und 1805 wurde das Salzkammergut von den Franzosen besetzt. Die Unterstützung sowohl durch das [[Salzamt]] wie auch die Mitglieder seiner Gemeinde verschaffte ihm und seiner Familie allen Widrigkeiten der Zeit zum Trotz eine tragfähige Existenz. Overbeck betrieb von 1813 bis 1816 den Neubau der protestantischen Kirche in Goisern, die er rechtzeitig zum Reformationsjubiläum 1817 noch selbst weihen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen und Familie ==&lt;br /&gt;
Overbeck heiratete 1792 die aus Nürnberg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien-evang-dioezese-AB/wien-innere-stadt-lutherische-stadtkirche/TRB01/?pg=35 Wien, Lutherische Stadtkirche, Trauungsbuch 1, S. 64f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; stammende Marie Babette Bingel (1744–1840). Das Paar hatte fünf Kinder. Seine Nachkommen besetzten in seiner Nachfolge über Generationen wichtige Stellen in der Evangelischen Kirche Österreichs und Böhmen und Mährens. Die älteste Tochter Marie Therese (1793–1853) heiratete [[Johann Theodor Wehrenfennig]] (1794–1856), Pastor in Goisern und ab 1855 [[Superintendent]] der Superintendenz A.B. Oberösterreich. Overbecks Sohn Karl (1806–1864) wurde ebenfalls Pastor und wirkte in [[Attersee am Attersee]]; 1855 wurde auch er Senior der evangelischen Kirchengemeinden in Oberösterreich. Overbecks Enkel waren Adolf Wilhelm Wehrenpfennig (1819–1882), ebenfalls Pfarrer zu Goisern und 1870 Senior der evangelischen Kirchengemeinden in Oberösterreich, und der Architekt [[Hermann Wehrenfennig]] (1822–1881), ein namhafter Erbauer protestantischer Kirchen in Oberösterreich war. Ein weiterer Enkel war Moritz Konrad Ernst Wehrenpfennig (1826–1897), der ebenfalls Pfarrer in Goisern und 1882 Senior der evangelischen Kirchengemeinden in Oberösterreich wurde. 1873 gründete dessen Frau Luise, weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt für ihr caritatives Wirken,&amp;lt;ref&amp;gt;World&amp;#039;s evangelical alliance (J. M. Mitchell, Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The religious condition of Christendom, described in a series of papers presented to the seventh general conference, 1879&amp;#039;&amp;#039;, S. 121: „The wife of Pastor Wehrenpfennig, at Goisern, in Upper Austria, deserves special mention for her zealous care for the young“&amp;lt;/ref&amp;gt; eine von ihr geleitete Kleinkinderschule und ein evangelisches Erziehungsheim in Goisern, heute „Luise-Wehrenpfennig-Haus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Urenkel, Sohn von Adolf Wilhelm Wehrenpfennig, war der Pfarrer [[Gottfried Wehrenfennig]] (auch Wehrenpfennig) (1873–1950),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon]] / Begr. u. hrsg. von Friedrich Wilhelm Bautz. Fortgeführt von Traugott Bautz, Bd. 19 (2001), S. 1511–1516&amp;lt;/ref&amp;gt; langjähriger Bundesführer des Bundes der Deutschen. Ururenkel war der Bischof der [[Hochkirchliche Bewegung|Hochkirche]] in Österreich [[Manfred Apollos Strenger-Wehrenpfennig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. „Hochkirche“ in: &amp;#039;&amp;#039;Österreich-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1966, S. 506&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der romantische Dichter und Lübecker Bürgermeister [[Christian Adolph Overbeck]] war Overbecks ältester Bruder. Der Maler [[Friedrich Overbeck]] sein Neffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Versuche über das Evangelium Johannis&amp;#039;&amp;#039;, Gera 1784&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Dinges: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der evangelischen Ramsau am Dachstein im Rahmen der gesamtösterreichischen Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1967&lt;br /&gt;
* Michael Kurz: &amp;#039;&amp;#039;Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün, … - Pastor Johann Georg Overbeck.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Lübeckische Blätter]] 2009, S. 353/354.&lt;br /&gt;
* Georg Lösche, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geschichte des Protestantismus in Österreich&amp;#039;&amp;#039;, Band 28, S. 27–39 (zur Amtstätigkeit und Verfolgung Overbecks)&lt;br /&gt;
* Fritz Luchmann: &amp;#039;&amp;#039;Overbeck-Familie&amp;#039;&amp;#039; in: Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck, Band 10, S. 282–283.&lt;br /&gt;
* Isabell Sellheim: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie des Malers [[Friedrich Overbeck]] (1789–1869) in genealogischen Übersichten&amp;#039;&amp;#039;, Neustadt an der Aisch 1989.&lt;br /&gt;
* Stammtafel Wehrenberg, Beilage zu: &amp;#039;&amp;#039;Heimat und Kirche&amp;#039;&amp;#039;, Festschrift für Kirchenpräsident D. Wehrenfennig, Heidelberg und Wien 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|103075585}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103075585|VIAF=66871493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Overbeck, Johann Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche A.B. in Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hanseatengeschlechts Overbeck|Johann Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1759]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Overbeck, Johann Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1759&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Oktober 1819&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Goisern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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