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	<title>Johann Georg Duttlinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T11:37:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Georg_Duttlinger&amp;diff=2458808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FbrG: Abbildung des Grabsteins</title>
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		<updated>2023-04-15T23:35:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abbildung des Grabsteins&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Georg Duttlinger.jpg|miniatur|rechts|Johann Georg Duttlinger, Stahlstich von W. Hessloehl (um 1840)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alter Friedhof (Freiburg) 231.jpg|mini|Grabstein auf dem [[Alter Friedhof (Freiburg im Breisgau)|Alten Friedhof]] in Freiburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Duttlinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. April]] [[1788]] in [[Wutach (Gemeinde)|Lembach]]; † [[24. August]] [[1841]] in [[Freiburg im Breisgau]]; &amp;#039;&amp;#039;katholisch&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Baden (Land)|badischer]] Jurist und liberaler Politiker. Er war [[ordentlicher Professor]] der Rechtswissenschaft und Präsident der Zweiten Kammer der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Duttlinger entstammte der Familie eines Landwirts in Lembach und studierte nach dem Besuch der [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Klosterschule in St. Blasien]] Rechtswissenschaften an den Universitäten in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. In [[Besançon]] erwarb er sich praktische Kenntnisse im französischen Recht. Er promovierte zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. iur.&amp;#039;&amp;#039; und trat nach dem Staatsexamen 1812 als Rechtspraktikant in [[Emmendingen]] in den badischen Staatsdienst. 1815 wurde er Hofgerichtsadvokat in [[Meersburg]]. 1817 kam er als [[Privatdozent]] nach Freiburg und wurde dort 1818 außerordentlicher Professor für Privat- und Wechselrecht. 1819 zum ordentlichen Professor ernannt, erhielt er 1821 den Titel eines [[Hofrat|Hofrats]], 1828 eines Geheimen Hofrats und 1831 eines Geheimen Rats zweiter Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1819 bis 1823 gehörte Duttlinger für den Amtswahlkreis 6 (Tiengen, Jestetten, St. Blasien, Waldshut) der Zweiten Kammer der [[Badische Ständeversammlung|Badischen Ständeversammlung]] an. Von 1825 bis 1828 besaß er ein Abgeordnetenmandat für den Amtswahlkreis 4 (Blumberg, Stühlingen, Bonndorf, Löffingen, Neustadt) und danach von 1831 bis 1841 für den Amtswahlkreis 13 (Freiburg (I), St. Peter). Seiner politischen Orientierung nach zählte Duttlinger am Anfang seiner Abgeordnetentätigkeit zu den Oppositionellen. Er brachte Anträge zur Verminderung der Salzsteuer ein, engagierte sich für die Frauenemanzipation und pochte auf Ministerverantwortlichkeit. Päpstlichen Ansprüchen auf Mitsprache trat Duttlinger scharf entgegen und verteidigte die Rechte des Großherzogs auch in kirchlichen Angelegenheiten. Im gouvernementalen Landtag von 1825 zeigte er sich als Verfechter eines unbeugsamen [[Liberalismus]]. Später tendierte er jedoch mehr zur politischen Mitte. Er wurde von der Regierung zum Mitglied der Gesetzgebungskommission berufen und hatte wesentlichen Anteil an den Entwürfen der Zivilprozessordnung, der Strafprozessordnung und des Strafgesetzbuches (1830–39). 1822 und 1828 bis 1840 war Duttlinger Vizepräsident und schließlich 1841 Präsident der Zweiten Kammer.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Roth und Paul Thorbecke: &amp;#039;&amp;#039;Die badischen Landstände. Landtagshandbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der G. Braunschen Hofbuchdruckerei, Karlsruhe 1907, S. 269&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Duttlinger war verheiratet mit der Witwe von Schallberg, geb. Wetzel und hatte mit ihr eine Tochter, welche den späteren Oberhofgerichtsrat Sell heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1828 Ritterkreuz des [[Orden vom Zähringer Löwen|Ordens vom Zähringer Löwen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Zusammen mit v. Weiler und v. Kettenacker war Duttlinger Herausgeber der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die Rechtspflege und Gesetzgebung in Baden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Darin veröffentlichte er Aufsätze wie etwa&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber den Indicienbeweis in Strafsachen&amp;#039;&amp;#039; und&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das qualificirte Geständniß in Civilsachen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Peter Becht: &amp;#039;&amp;#039;Die badische zweite Kammer und ihre Mitglieder, 1819 bis 1841/42. Untersuchungen zu Struktur und Funktionsweise eines frühen deutschen Parlaments.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität Mannheim, Heidelberg 1985, S. 464&lt;br /&gt;
* {{ADB|5|498|499|Duttlinger, Johann Georg|[[Friedrich von Weech]]|ADB:Duttlinger, Johann Georg}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlagsbuchhandlung von Fr. Bassermann, Heidelberg 1875, S. 204–207&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118908502|LCCN=nr92014574|VIAF=3217149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duttlinger, Johann Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1788]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duttlinger, Johann Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=badischer Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1788&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wutach (Gemeinde)|Lembach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1841&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;FbrG</name></author>
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