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	<title>Johann Freihsler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-12-14T08:50:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, Leerzeichen in Überschrift, Links optimiert, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oesterreichische Bundesregierung - Kabinett Kreisky I.jpg|mini|Johann Freihsler (stehend, zweiter von links) im [[Bundesregierung Kreisky I|Kabinett Kreisky I]] (1970)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Freihsler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Dezember]] [[1917]] in [[Wien]]; † [[17. Februar]] [[1981]] ebenda) war ein [[Offizier|Berufsoffizier]] des [[österreich]]ischen [[Bundesheer]]es mit dem letzten Dienstgrad [[General#Österreichisches Bundesheer und Wachkörper|General]] und [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport|Bundesminister für Landesverteidigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach mit Auszeichnung bestandener [[Matura]] an der Lehrerbildungsanstalt Wien III. rückte er im September 1936 als Einjährig-Freiwilliger zum Wiener Infanterieregiment Nr. 3 des [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheeres]] der ersten Republik ein. 1937 begann er die Offiziersausbildung an der [[Theresianische Militärakademie|Theresianischen Militärakademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|Anschluss]] Österreichs im März 1938 wurde er in die [[Wehrmacht]] übernommen, und im September dieses Jahres als Oberfähnrich zum Infanterie-Regiment 16 der [[22. Infanterie-Division (Wehrmacht)|22. Infanterie-Division]] nach Oldenburg versetzt. Zum Leutnant befördert, nahm er mit diesem Regiment im September 1939 am [[Überfall auf Polen]] teil. 1940 nach Rumänien verlegt, nahm sein Verband am Feldzug gegen die Sowjetunion ab 22. Juni 1941 im Südabschnitt teil. Als Kompaniechef wurde er im August 1941 verwundet und anschließend als Ordonnanzoffizier beim XXX. [[Armeekorps]] verwendet. In gleicher Funktion war er von Mai 1942 bis Oktober 1943 beim [[11. Armee (Wehrmacht)|Armeeoberkommando 11]] und von November 1943 bis Februar 1944 bei den [[Heeresgruppe]]n [[Heeresgruppe Süd|Süd]] und [[Heeresgruppe Don|Don]] eingeteilt. Im Mai 1943 wurde er [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Von März 1944 bis April 1945 absolvierte er die Generalstabsausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende gelang ihm in langen Fußmärschen die Heimkehr nach Wien. Er fand im [[Bundesministerium für Inneres|Innenministerium]] Beschäftigung in der Abteilung 12 K, die sich mit der Betreuung der Kriegsgefangenen und Heimkehrer befasste. Mitte 1955 wurde er in das Amt für Landesverteidigung überstellt und zur Mitarbeit bei der Aufstellung des [[Bundesheer]]es eingesetzt. Ab 1. Jänner 1956 wurde er Major dhmD (Generalstabsdienst). Von 1958 bis 1961 hatte er als Leiter der Organisationsabteilung im [[Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport|Bundesministerium für Landesverteidigung]] wesentlichen Anteil am Heeresaufbau. Nach den unter Bundesminister [[Karl Schleinzer]] vorgenommenen Umstellungen im Ressort musste er diesen Posten verlassen und wurde Leiter der Stabsabteilung des nunmehr in seinen Kompetenzen eingeschränkten Generaltruppeninspektors, General [[Erwin Fussenegger]]. Diesen Posten hatte er vom 1. August 1961 bis 19. Jänner 1966 inne und konnte sich in dieser Zeit die Anerkennung und das Vertrauen des Generals erwerben. Zu seinen wesentlichen Leistungen in dieser Zeit zählt die Vorbereitung der ersten Großmanöver des Bundesheeres im Herbst 1965 und die Organisation mehrerer großer [[Militärparade|Paraden]] auf der Wiener Ringstraße. Er leitete auch den [[Assistenzeinsatz|Katastropheneinsatz]] bei den großen Überschwemmungen des Sommers 1965 in Kärnten. Am 1. Jänner 1966 wurde er [[Brigadier]]. Zu diesem Zeitpunkt wurde er von Bundesminister [[Georg Prader (Politiker, 1917)|Georg Prader]] auch mit der Leitung der Gruppe Operation betraut. In dieser Funktion organisierte er den Einsatz des Bundesheeres während der 1968 durch den [[Prager Frühling#Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes|Einmarsch der Warschauer Paktes]] in der Tschechoslowakei entstandenen Krise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. April 1970 wurde Freihsler, der politisch der [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] nahestand, als Bundesminister für Landesverteidigung in das erste Kabinett von Kanzler [[Bruno Kreisky]] berufen. Er war der erste sozialdemokratische Verteidigungsminister der zweiten Republik. In seine Ministerschaft fiel die Umsetzung der Bundesheerreform, nach der der Wehrdienst von neun auf sechs Monate verkürzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1971 legte Freihsler aus Gesundheitsgründen sein Ministeramt zurück und ging kurz darauf in Pension, nachdem er noch am 1. Jänner 1971 zum [[General der Infanterie]] befördert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Freihsler starb am 17. Februar 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ranghöchste Offiziere des Bundesheeres seit 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Bader: &amp;#039;&amp;#039;An höchster Stelle… Die Generale des Bundesheeres der zweiten Republik.&amp;#039;&amp;#039; Gra &amp;amp; Wis, Wien 2004, ISBN 3-902455-02-0, S. 109 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000019108}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxOToiIkZyZWloc2xlciwgSm9oYW5uIiI7/ Radiobeiträge mit Johann Freihsler] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|64341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1236055896|VIAF=4938162481041437680000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freihsler, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verteidigungsminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Zweite Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Theresianischen Militärakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freihsler, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Brigadier und Verteidigungsminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Dezember 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Februar 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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