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	<title>Johann Finckh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jü: /* Juristische Karriere */ .</title>
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		<updated>2023-11-04T10:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Juristische Karriere: &lt;/span&gt; .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Daniel von Finckh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. August]] [[1807]] in [[Dorum]]; † [[1. Juli]] [[1867]] in [[Badenweiler]]) aus der adligen Familie derer [[Finckh (Adelsgeschlecht)|von Finckh]] war Präsident des Obergerichts sowie Landtagspräsident des [[Großherzogtum Oldenburg|Großherzogtums Oldenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Juristische Karriere ===&lt;br /&gt;
Finckh war der Sohn des Kanzleirats [[Christian Daniel von Finckh]] (1765–1813) und dessen Ehefrau Friederike geb. Süllow (1776–1815). Nach dem frühen Tod der Eltern sorgte Herzog [[Peter I. (Oldenburg)|Peter Friedrich Ludwig]] für die Ausbildung der Söhne seines von den Franzosen während der [[Franzosenzeit|französischen Besatzungszeit]] Oldenburgs zum Tode verurteilten und erschossenen Kanzleirats. Finckh besuchte das [[Altes Gymnasium Oldenburg|Gymnasium]] in Oldenburg und studierte von 1826 bis 1829 [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. Er war Mitglied der [[Corps Bremensia Göttingen]] und [[Corps Guestphalia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;112&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 261; dort Benennung beider Mitgliedschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 legte er die vorgeschriebene Eingangsprüfung für den oldenburgischen Justizdienst ab und wurde nach einer kurzen Tätigkeit als [[Advokat]] in [[Ovelgönne]] im Dezember 1831 Landgerichts[[sekretär]] in Oldenburg. 1834 bestand er die zweite juristische Staatsprüfung, wurde 1837 Landgerichts[[assessor]] und 1847 Hilfsrichter am oldenburgischen [[Oberappellationsgericht Oldenburg|Oberappellationsgericht]]. 1851 wurde er zum Obergerichtsrat und 1853 zum Oberappellationsgerichtsrat ernannt. Nach der [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung|Trennung der Justiz von der Verwaltung]] wurde Finckh im November 1858 zum Direktor des neugeschaffenen [[Obergericht Varel|Obergerichts in Varel]] befördert und im November 1865 als Direktor an das [[Obergericht Oldenburg|Obergericht in Oldenburg]] versetzt, das er bis zum 1. November 1866 leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Karriere ===&lt;br /&gt;
Finckh gehörte zu den wenigen oldenburgischen Beamten, die sich schon frühzeitig in der [[Nationalliberalismus|nationalen und liberalen]] Bewegung engagierten. Sein Eintreten für die nationalen [[Schleswig-Holstein-Frage|Unabhängigkeitsbestrebungen Schleswig-Holsteins]] im Oktober 1847 trug ihm eine scharfe Rüge des Großherzogs ein, der auf politische Aktivitäten seiner Beamten sehr ungnädig reagierte. Dieser Verweis führte vermutlich dazu, dass Finckh – wie viele andere Beamte auch – nach Ausbruch der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848]] zunächst Zurückhaltung wahrte und sich erst nach dem Einlenken des Großherzogs wieder am politischen Leben beteiligte. Von 1849 bis 1852 sowie von 1856 bis 1857 war er Mitglied des [[Oldenburgischer Landtag|Landtags]], der ihn in der Sitzungsperiode 1857 zu seinem Präsidenten wählte. Im [[Parlament]] gehörte er zu der Gruppe der gemäßigten [[Liberalismus|Liberalen]] und spielte vor allem 1849/50 in den scharfen Konflikten über den außenpolitischen Anschluss an [[Preußen]] eine Vermittlerrolle zwischen der Regierung und der oppositionellen Landtagsmehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Finckh war seit dem 6. November 1850 verheiratet mit Johanna Sophie Maria geb. von Schietter (1824–1907), der Tochter des 1825 geadelten sächsischen Offiziers und Gutsbesitzers Salomon Ferdinand von Schietter (1790–1831) und der Luise geb. Behr zu Leisnig. Von seinen drei Söhnen wurde [[Eugen von Finckh|Eugen]] (1860–1930) später oldenburgischer [[Ministerpräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Finckh, Johann Daniel von.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 187–188 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/ef.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Albrecht Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Von der bürgerlichen Revolution bis zur nationalsozialistischen Machtübernahme. Der oldenburgische Landtag und seine Abgeordneten 1848–1933.&amp;#039;&amp;#039; Isensee, Oldenburg 1996, ISBN 3-89598-327-6, S. 193 (&amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Forschungen&amp;#039;&amp;#039; NF 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landtagspräsidenten Oldenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103472701X|VIAF=303576806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finckh, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Großherzogtum Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberappellationsgericht Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Obergericht Varel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Obergericht Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtspräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagspräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Finckh, Johann &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Finckh, Johann Daniel von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=oldenburgischer Obergerichtspräsident und Landtagspräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. August 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dorum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juli 1867&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Badenweiler]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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