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	<title>Johann Esser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Esser&amp;diff=566997&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Verlinkung</title>
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		<updated>2026-04-24T20:13:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Esser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. April]] [[1896]] in [[Wickrath]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister Standesamt Wickrath, Nr. 65/1896&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[2. September]] [[1971]] in [[Moers]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Moers, Nr. 585/1971&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Dichter]] und [[Gewerkschaft]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Esser wuchs in einem Waisenhaus auf und arbeitete nach seiner Schulzeit zunächst als [[Weber]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er als [[Infanterie|Infanterist]] eingezogen. Anschließend arbeitete Esser als [[Bergarbeiter]] im [[Niederrhein (Region)|niederrheinischen]] Steinkohlegebiet, unter anderem auf der [[Zeche Diergardt]] in [[Duisburg-Rheinhausen]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rundschau-duisburg.de/2016/09/05/antikriegstag-2016-dgb-niederrhein-gedenkt-der-opfer-des-faschismus/]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Gewerkschaftsmitglied und trat der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Inspiriert durch die frühe [[Arbeiterliteratur|Arbeiterdichtung]] verfasste er Gedichte und Geschichten aus der Welt der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde er als Kommunist und Gewerkschafter in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen und wegen [[Hochverrat]]s angeklagt. Im [[KZ Börgermoor]] verfasste Esser zusammen mit [[Wolfgang Langhoff]] den Text des [[Die Moorsoldaten|Liedes von den Moorsoldaten]] als Widerstandslied gegen Verfolgung und Unterdrückung, das am 27. August 1933 mit 16 Sängern des Solinger Arbeitergesangsvereins uraufgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Mäde-Murray |url=https://www.jungewelt.de/artikel/453723.lyrik-spaten-als-grabkreuze.html |titel=Spaten als Grabkreuze |werk=junge welt |datum=2023-06-29 |sprache=de |abruf=2023-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Melodie komponierte der Mithäftling [[Rudi Goguel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.traditionalmusic.co.uk/folk-song-lyrics/Die_Moorsoldaten.htm |titel=Die Moorsoldaten |werk=Folk and Traditional Song Lyrics |abruf=2022-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  In den folgenden Jahren lebte er wegen wiederholter Verhaftungen und der Unmöglichkeit, eine Anstellung zu finden, mit seiner Familie in großer wirtschaftlicher Not. Vermutlich um einer weiteren Verfolgung zu entgehen, schrieb Esser in dieser Zeit einige Gedichte für nationalsozialistische Publikationen, z. B. „Wir kapitulieren nicht!“ und „Schlachtschiff Bismarck“, in denen er den Nationalsozialismus und Adolf Hitler mit pathetischen Worten lobte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lüerßen: [http://repositorium.uni-osnabrueck.de/bitstream/urn:nbn:de:gbv:700-2006033114/2/E-Diss529_thesis.pdf &amp;#039;&amp;#039;„Wir sind die Moorsoldaten …“ Die Insassen der frühen Konzentrationslager im Emsland 1933–1936. Biographische Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen kategorialer Zuordnung der Verhafteten, deren jeweiligen Verhaltensformen im Lager und der Auswirkungen der Haft auf die weitere Lebensgeschichte&amp;#039;&amp;#039;.] Diss. rer. pol., Universität Osnabrück, 2001, Fachbereich Sozialwissenschaften, S. 276&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Trompet (Rheinhausen) 53416.jpg|mini|Gedenktafel an das Moorsoldatenlied am Grabmal von Johann Esser auf dem Trompeter Friedhof (Rheinhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm er seine gewerkschaftliche Tätigkeit wieder auf. In der Zeit des [[Stalinismus]] löste er sich vom Kommunismus. Esser wurde 1960 verrentet und veröffentlichte weiterhin Gedichte in Zeitungen. Er starb 1971 in Moers. Sein Grab (und eine Gedenktafel) befinden sich auf dem Friedhof Trompet in [[Rheinhausen (Duisburg)|Duisburg-Rheinhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Moerser Stadtteil [[Meerbeck]] ehrt ihn der Johann-Esser-Platz. Auf dem Barbaraplatz in Meerbeck wurde am 28. September 2024 ein Denkmal zur Erinnerung an den Arbeiterwiderstand im [[Kreis Moers|Altkreis Moers]] und an Johann Esser errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Denkmal für die Moorsoldaten in Moers&amp;#039;&amp;#039;. In: [[DIZ Emslandlager|DIZ News]], Jg. 2024, Nr. 2, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mara Ritterbach |url=https://www.sci-moers.de/allgemein/ehre-den-moorsoldaten-ein-denkmal-fuer-den-widerstand-gegen-den-faschismus/ |titel=Ehre den Moorsoldaten: Ein Denkmal für den Widerstand gegen den Faschismus |werk=sci:moers |datum=2024-10-02 |sprache=de-DE |abruf=2024-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Pulheim]]er Ortsteil [[Stommeln]] wird er mit der Johann-Esser-Straße geehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Röhrich: &amp;#039;&amp;#039;Johann Esser – Poet und Patriot.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlicht in: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender des Kreises Wesel&amp;#039;&amp;#039;, Kleve 1980&lt;br /&gt;
* [[Volker Kühn (Regisseur)|Volker Kühn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Erwachen : Kabarett unterm Hakenkreuz ; 1933 - 1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Weinheim : Quadriga, 1989, ISBN 3-88679-163-7, S. 372 (Kurzbiografie)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Esser, Johann&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : S. Fischer, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 142&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Johann Esser |Titel=Der Spatz am Gitter: Ausgewählte Gedichte |Hrsg=Fritz Burger, Patrick Dollas, Jutta Esser, Ulrich Hecke |Verlag=Verlag Erinnern für die Zukunft e. V. |Ort=Moers |Datum=2023 |Sprache=de |ISBN=978-3-9823206-2-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Johann Esser}}&lt;br /&gt;
* [https://www.exilarchiv.de/?p=347 Eintrag über Johann Esser auf exilarchiv.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136050328|VIAF=80460258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Esser, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Börgermoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Moers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Esser, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. April 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wickrath]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moers]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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