<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Johann_Deininger</id>
	<title>Johann Deininger - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Johann_Deininger"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Deininger&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T19:05:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Deininger&amp;diff=1552976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Foto getauscht</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Deininger&amp;diff=1552976&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-28T11:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto getauscht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann Deininger.jpg|mini|Johann Deininger, um 1944]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Deininger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1896]] in [[Burtenbach]]; † [[2. Juli]] [[1973]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]/[[Dachverband der Nationalen Sammlung|DNS]]/[[Deutsche Partei|DP]]), landwirtschaftlicher Funktionär und [[SS-Brigadeführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volks- und Fortbildungsschule wurde Deininger von 1911 bis 1913 an der landwirtschaftlichen [[Winterschule]] in [[Augsburg]] ausgebildet und war danach auf dem elterlichen Hof tätig. Von 1915 bis 1918 nahm er mit dem II. Ersatz-Bataillon  des 4. Feldartillerie-Regiments am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach Kriegsende kehrte er auf den elterlichen Hof zurück. Im Mai 1921 wurde Deininger zum 1. Bürgermeister der Marktgemeinde [[Burtenbach]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deininger trat zunächst 1923 und nach dem Parteiverbot wieder zum 1. Juni 1929 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 135.961),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/5810157&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Ortsgruppe er 1929 in seinem Heimatort begründete. Er übernahm in der Partei von 1929 bis 1938 Aufgaben als [[Landwirtschaftlicher Gaufachberater]] des Gaues Schwaben und 1932/33 zudem als landwirtschaftlicher Sonderbeauftragter. 1937 gehörte er dem politischen Stab des Bayerischen Ministeriums für Unterricht und Kultus an und wurde noch im selben Jahr Gauamtsleiter für Agrarpolitik im NSDAP-[[Gau Schwaben]], welches Amt er bis 1943 innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte 1932/33 der Bezirksbauernkammer in [[Günzburg]] an, stand ab April 1933 als Präsident der Kreisbauernkammer Schwaben vor, war von 1933 bis 1939 im [[Reichsbauernrat]], gehörte von 1933 bis 1936 der &amp;#039;&amp;#039;Führergemeinschaft des deutschen Bauerntums&amp;#039;&amp;#039; an, war von 1933 bis März 1937 &amp;#039;&amp;#039;Landesobmann für die bäuerliche Selbstverwaltung im Reichsnährstand der Landesbauernschaft Bayern&amp;#039;&amp;#039; und dort anschließend bis 1943 Landesbauernführer. Zudem leitete er 1935 das Landesernährungsamt in Bayern, wurde im gleichen Jahr Beauftragter für Hopfenmarktregelung und leitete den &amp;#039;&amp;#039;Landesverband Bayern landwirtschaftlicher Genossenschaften&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Juli bis November 1932 und von März 1933 bis Mai 1945 saß Deininger als Abgeordneter der NSDAP im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag]], in dem er den Wahlkreis 24 (Oberbayern-Schwaben) vertrat. Zudem gehörte er von 1933 bis 1937 dem Kreistag in Günzburg an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1930 trat er der [[Sturmabteilung|SA]] bei und wurde dort bis zum Sturmbannführer befördert. Im November 1934 wechselte er von der SA zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 254.594). Von diesem Zeitpunkt an wurde er als nebenamtlicher Führer dem SS-[[Rasse- und Siedlungshauptamt]] unterstellt. Im SS-Oberabschnitt Süd betätigte er sich von 1936 bis 1943 als Bauernreferent. Im November 1943 wurde er zum SS-Brigadeführer befördert, dem höchsten Rang, den er innerhalb dieser NS-Organisation erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 übernahm er auch den Aufsichtsratsvorsitz der [[BayWa]] und gehörte den Aufsichtsräten der Bayerischen Versicherungsbank AG in [[München]] und der [[Augsburg]]er Lech Elektrizitätswerke AG an. Zudem stand er als Präsident der Bayerischen Zentraldarlehenskasse vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] befand sich Deininger bis April 1948 in alliierter Internierung, zuletzt in einem Haftkrankenhaus. Danach lebte Deininger weiterhin als Landwirt in seiner Heimatgemeinde. Er war auch weiterhin politisch tätig. Bei der [[Bundestagswahl 1953]] kandidierte er für den [[Dachverband der Nationalen Sammlung]] (DNS) und [[Bundestagswahl 1957|vier Jahre später]] für die [[Deutsche Partei]] (DP) jeweils erfolglos im [[Bundestagswahlkreis Dillingen]] und auf der bayerischen Landesliste zum Bundestag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783000207037 |Titel=Deininger, Johann |Fundstelle=D |Seiten=207 |KBytes=212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
*Wolfgang Proske: &amp;#039;&amp;#039;Johann Deininger: &amp;quot;Aus allen Augen muss die hundertprozentige nationalsozialistische Gesinnung leuchten!&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Proske (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Täter Helfer Trittbrettfahrer, Bd. 11. NS-Belastete aus Nord-Schwaben (+ Neuburg)&amp;#039;&amp;#039;. Kugelberg Verlag, Gerstetten 2021, ISBN 978-3-945893-18-0, S. 41–55. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130321915}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130321915|VIAF=15874395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deininger, Johann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Günzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Deininger, Johann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burtenbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burtenbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
	</entry>
</feed>