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	<title>Johann David Kriesche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T05:13:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Person (Eckernförde); Ergänze Kategorie:Künstler (Eckernförde)</title>
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		<updated>2026-01-26T17:46:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Eckernf%C3%B6rde)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Eckernförde)&quot;&gt;Kategorie:Person (Eckernförde)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:K%C3%BCnstler_(Eckernf%C3%B6rde)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Künstler (Eckernförde) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Künstler (Eckernförde)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann David Kriesche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der Ältere (* [[1715]] in [[Dresden]]; † [[1790]] in [[Lübeck]]) war ein deutscher [[Stückgießer|Stück-]] und [[Metall- und Glockengießer|Glockengießer]]. 1771 wurde er zum Ratsgießer der Hansestadt Lübeck bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriesche lernte das [[Gießen (Metall)|Gießerhandwerk]] in der Zeit von 1727 bis 1730 im Kurfürstlichen Gießhaus in [[Dresden]], dessen Tradition bereits im 16. Jahrhundert durch den Freiberger Gießer [[Wolfgang Hilliger]] begründet worden war. Kriesches [[Wanderjahre|Wanderschaft]] als Geselle führte ihn nach England und Dänemark, wo er unter anderem in [[Kopenhagen]] tätig war. Ab 1757 ist er als selbständiger Gießer in [[Schleswig-Holstein]] nachgewiesen, wo er zunächst mit dem Gießer [[Barthold Jonas Beseler der Ältere|Barthold Jonas Beseler]] zusammen bis 1760 in [[Rendsburg]] arbeitete. Von hier wandte er sich zunächst wieder nach Kopenhagen, um sich dann um die Jahreswende 1762/63 in [[Eckernförde]] als Glockengießer niederzulassen. In Eckernförde entstanden durch ihn über 70 Glocken. Am 20. Juli 1771 erwählte ihn der Rat der Hansestadt Lübeck als Nachfolger des 1770 verstorbenen [[Johann Hinrich Armowitz]] zum Ratsgießer. Damit stand ihm das angesehene Lübecker [[Ratsgießhaus|Gießhaus]] an der [[Lastadie (Lübeck)|Lastadie]] zur Verfügung. Kriesche behielt jedoch eine Niederlassung in Eckernförde bei, um das (dänische) Gießerprivileg in den Herzogtümern Schleswig und Holstein weiter zu erhalten. Sein Nachfolger als Ratsgießer in Lübeck wurde [[Johann Georg Wilhelm Landré]]. Kriesches Glocken befinden sich noch heute in Kirchen in Lübeck und dem Umland Schleswig-Holstein und [[Mecklenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Für die [[Petrikirche (Lübeck)|Petrikirche in Lübeck]] goss er die südlichste der drei großen Glocken, die einen Durchmesser von 1,64&amp;amp;nbsp;m aufwies. Auf dem Hals befand sich neben einer reichen Rokokoverzierung eine römische Majuskelinschrift: {{Inschrift|Text=SOLI . DEO . GLORIA . ME . FECIT . IOHANN . DAVID . KRIESCHE}}&lt;br /&gt;
* 1765 fertigte er eine Bronzeglocke für die Peter-Paul-Kirche in Bad Oldesloe mit dem Schlagton (f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stormarnlexikon.de/peterpaulkirche/ Peter-Paul-Kirche] stormarnlexikon.de&amp;lt;/ref&amp;gt; (Beide Weltkriege überstanden)&lt;br /&gt;
* Dorfkirche in [[Siebenbäumen]] aus dem Jahr 1769. Hier bezeichnete er sich als „Joh. David Kriesche aus Eckernförde“.&lt;br /&gt;
* Kirche zu Roggendorf, eine Glocke aus dem Jahr 1771 wurde von Joh. David Kriesche in Lübeck gegossen. Sie trägt die Namen {{Inschrift|Text=CHRISTIAN VON RANTZAU}} und dessen Gemahlin {{Inschrift|Text=ADELA VON FABRICE}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Schlie |Titel=Das Kirchdorf Roggendorf |Sammelwerk=Kunst- und Geschichts-denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin |Verlag=Schwerin i.M. |Ort= |Datum=1896 |Seiten=517–519, hier S. 518 |Online={{archive.org |bub_gb_OQoPAAAAYAAJ |Blatt=n588}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[St. Andreas (Lübeck)|St. Andreas]] in [[Lübeck-Schlutup]], Sermonglocke von 1772 mit dem Schlagton (g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;).&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibung bei [[Theodor Hach]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/Glockenkunde Lübecker Glockenkunde]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur Geschichte der Freien und Hansestadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Schmidt, Lübeck 1913, S. 102–104&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Herrnburg]], eine Glocke aus dem Jahr 1782 wurde von Kriesche in Lübeck gegossen, zu einer vorhandenen Strahlborn-Glocke aus dem Jahr 1731. Die Kriesche-Glocke hat den Schlagton (a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;).&lt;br /&gt;
* [[Jakobikirche (Lübeck)|Jakobikirche Lübeck]], eine Uhrglocke aus dem Jahr 1783 mit dem Schlagton (a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 1786 eine neue Feuersprütze&amp;lt;!--sic--&amp;gt; für die Petrikirche&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Baudeputation |Titel=Die Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck |Verlag=B. Nöhring |Ort=Lübeck |Datum=1906 |Seiten=37 |Online={{archive.org |diebauundkunstde0201lbuoft |Blatt=37 |Hervorhebung=Kriesche}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Kriesches gleichnamiger Sohn &amp;#039;&amp;#039;Johann David Kriesche (II)&amp;#039;&amp;#039; (1764 – nach 1799) wurde in Eckernförde geboren und erlernte das Glockengießerhandwerk bei seinem Vater, für den er 1785 zwölf Glocken in [[Lunden]] goss. Ab 1797 führte er die Gießerei seines Vaters selbstständig. Er wurde 1791 in Lübeck als [[Bürger]] angenommen, aber vom Rat nicht als Nachfolger seines Vaters im Amt des Ratsgießers bestätigt. 1799 verliert sich seine Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hach]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Glockenkunde&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur Geschichte der Freien und Hansestadt Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; 2). Max Schmidt, Lübeck 1913, S. 259&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Johannes Warncke]] |Lemma=&amp;#039;&amp;#039;Kriesche, Johann David I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kriesche, Johann David II&amp;#039;&amp;#039; |Band=21 |Seite=540 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Baudeputation&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Bau- und Kunstdenkmäler der Freien und Hansestadt Lübeck&lt;br /&gt;
   |Verlag=B. Nöhring&lt;br /&gt;
   |Ort=Lübeck&lt;br /&gt;
   |Datum=1906&lt;br /&gt;
   |Seiten=37, 107–108&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |diebauundkunstde0201lbuoft |Blatt=107 |Hervorhebung=Kriesche}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Johann Hinrich Armowitz]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Johann Georg Wilhelm Landré]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Ratsgießhaus#Lübecker Ratsgießer|Lübecker Ratsgießer]]&lt;br /&gt;
|ZEIT= 1771–1790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116132139X|VIAF=5055152988209912790008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kriesche, Johann David}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glockengießer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Eckernförde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gießer (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1715]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kriesche, Johann David&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Stück- und Glockengießer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1715&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1790&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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