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	<title>Johann Daniel Bager - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:13:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-18T00:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Daniel Bager Stillleben.jpg|mini|Johann Daniel Bager: &amp;#039;&amp;#039;Stillleben&amp;#039;&amp;#039;, um 1813 [[Datei:Bager Johann Daniel 1734-1815.jpg|200 px]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Daniel Bager&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1734]] in [[Wiesbaden]]; † [[1815]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein [[Wiesbadener Maler und Bildhauer|Wiesbadener Künstler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er „war [[Porträtmalerei|Porträt-]], [[Genremalerei|Genre-]], [[Landschaftsmalerei|Landschafts-]] und [[Stillleben|Früchtemaler]]“,&amp;lt;ref&amp;gt; Friedrich Gwinner: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Künstler in Frankfurt am Main vom dreizehnten Jahrhundert bis zur Eröffnung des Städel’schen Kunstinstituts.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt 1862, 384 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; der auch als [[Radierung|Radierer]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ikonografie ==&lt;br /&gt;
Dargestellt ist ein [[Stillleben]], auf dem Früchte und kleine Tiere zu sehen sind. Zu letzteren zählen Insekten, z. B. ein Käfer, eine Eidechse, das Nest einer Amsel mit Eiern. Zu Früchten, die zu identifizieren sind, zählen zwei Zwetschgen, zwei Aprikosen, eine Birne, weiße und rote Weintrauben. Zwischen der Eidechse und Amselnest liegt der Stein einer Aprikose. Als Glanzstück überstrahlt eine [[Blaue Passionsblume]] das Arrangement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Bagerfamilie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WiesbadenNaurodEvKircheSO.JPG|mini|links|Die oktogonale Pfarrkirche von Wiesbaden-Naurod]]&lt;br /&gt;
Johann Daniel Bager entstammte einer weitverzweigten Wiesbadener Künstlerfamilie. Er war einer der drei Söhne des [[Baumeister]]s [[Johann Jakob Bager]]. Letzterer leitete von 1700 bis 1702 den Bau des [[Schloss Biebrich|Biebricher Schlosses]]. Später erhielt er u.&amp;amp;nbsp;a. 1727 den ehrenvollen Auftrag, in [[Wiesbaden-Naurod]] eine [[Barock|barocke]] [[Predigerkirche]] zu bauen. Diese entwarf er als eine kirchenbauliche Besonderheit ungewöhnlicherweise als [[Zentralbau]] über [[Oktogon (Architektur)|oktogonalem]] [[Grundriss]].&amp;lt;ref&amp;gt; Berthold Bubner, Wiesbaden, Baudenkmale und Historische Stätten, Wiesbaden 1993, S. 200 &amp;lt;/ref&amp;gt; 1730 wurde die [[Pfarrkirche]] fertig gebaut und am 20. August [[Weihe (Religion)|eingeweiht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Goethemaler Bager ==&lt;br /&gt;
Bager war eines jener [[Wiesbadener Maler und Bildhauer|vielversprechenden künstlerischen Talente]], die der ehemalige Vorsitzende des [[Nassauischer Kunstverein Wiesbaden|Nassauischen Kunstvereins]], Hofrath Philipp Leyendecker (1801–1866) beklagte, mangels Unterstützungsmöglichkeiten in Wiesbaden nicht halten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt; Freie Zeitung, Wiesbaden 1. August 1850. &amp;lt;/ref&amp;gt; Er wanderte nach Frankfurt ab, war dort unter anderem als Lehrer tätig und wurde als „Goethemaler“ bekannt. Der Dichter [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] bezeichnete Bager in seiner [[Autobiographie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit]]&amp;#039;&amp;#039; als einen der Künstler, die für seinen Vater [[Johann Caspar Goethe]] und den französischen Königsleutnant [[François de Théas Graf von Thoranc|Graf Thoranc]] arbeiteten.&amp;lt;ref&amp;gt; Bernd Fäthke, Wiesbadener Maler des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, Wiesbadener Leben, 9/1987, S. 33 &amp;lt;/ref&amp;gt; Der Frankfurter Kunstsammler und Pionier der Kunstgeschichte [[Heinrich Sebastian Hüsgen]] bezeichnete Bager in einer Abhandlung über die Künstler Frankfurts als einen Maler, dessen „vorzüglichstes Talent in Portraiten bestehet“ und „Bager mahlt auch gute sehr fleißige Früchtestücke, die öfters so schön wie [[Jan Davidsz. de Heem|de Heem]] ausgefallen sind“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pendants ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Angelika Kauffmann Bildnis Johann Isaak Freiherr von Gerning.jpg|mini|Porträt des Johann Isaak von Gerning, Ölgemälde von [[Angelika Kauffmann]], 1798, Museum Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
Lukrative [[Auftragsmalerei|Aufträge]] bedeuteten für Bager immer Gemälde, die als [[Pendant]]s bestellt wurden, um z. B. in einer Wohnung ein [[Möbel]] links und rechts zu flankieren. In das Wiesbadener Museums gelangten zwei so zusammengehörige Früchtestücke von Bager, die beide in [[Ölmalerei|Öl]] auf [[Leinwand]] gemalt sind, die zudem gleiche Maße – 36 × 40 cm – haben. Ihre [[Inventar]]nummern M 73 und M 74 deuten ebenfalls auf ihre Zusammengehörigkeit hin. Der Bestandskatalog von 1967&amp;lt;ref&amp;gt; Ulrich Schmidt, Zur Geschichte der Wiesbadener Gemäldegalerie, in.: Städt. Museum Wiesbaden, Gemäldegalerie, Katalog, Wiesbaden 1967, ohne Seitenangabe &amp;lt;/ref&amp;gt; besagt aufschlussreich: „erworben aus der Sammlung [[Johann Isaak von Gerning|Gerning“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=139140522|titel=Bager, Johann Daniel|datum=2023-02-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie. Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wiesbaden 1992, ISBN 3-922244-90-4, S. 27, Nr. 147.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139140522|VIAF=95731223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bager, Johann Daniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1734]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bager, Johann Daniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1734&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1815&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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