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	<title>Johann Corvinus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Corvinus&amp;diff=2117884&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: LCCN ergänzt.</title>
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		<updated>2024-09-13T23:34:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LCCN ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Corvinus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Johannes Corvinus&amp;#039;&amp;#039;; kroatisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ivaniš Korvin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ungarisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;János Corvin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, tschechisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jánoš Korvín&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[2. April]] [[1473]] in [[Buda]]; † [[12. Oktober]] [[1504]] in [[Krapina]]) war Graf von [[Hunyadi (Adelsgeschlecht)|Hunyadi]], [[Liste der Bane von Kroatien|Ban von Kroatien und Slawonien]] sowie Herzog von [[Slawonien]], [[Herzogtum Troppau|Troppau]], [[Herzogtum Leobschütz|Leobschütz]], [[Herzogtum Glogau|Glogau]] und [[Liptau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Johann Corvinus, Indexeintrag |Sammelwerk=Deutsche Biographie |Online=https://www.deutsche-biographie.de/pnd137071124.html |Abruf=2023-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Familie ==&lt;br /&gt;
Johann entstammte einer illegitimen Beziehung des ungarischen und böhmischen (Gegen)Königs [[Matthias Corvinus]] mit der Bürgerstochter [[Barbara Edelpöck]] (†&amp;amp;nbsp;1495) aus Stein/Donau. Er war der einzige Nachkomme seines Vaters, da dessen beide Ehen kinderlos geblieben waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|16|407|409|Matthias I. Corvinus|Karl Nehring|118579029}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1496 vermählte sich Johann mit der damals sechzehnjährigen kroatischen Adligen [[Beatrice de Frangepan]] (1480–1510). Der Ehe entstammten die Kinder&lt;br /&gt;
* Elisabeth (1496–1508) sowie&lt;br /&gt;
* Christoph (1499–1505), mit dem das Haus Hunyadi-Corvinus im Mannesstamm erlosch, und&lt;br /&gt;
* Matthias (1504–1505).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann wuchs ab 1476 am Hof seines Vaters auf, seine Mutter durfte ihn jedoch besuchen. Nachdem sich König Matthias Corvinus vergeblich bemüht hatte, für seinen einzigen, aber außerehelichen Sohn Johann die Nachfolge als König von Ungarn zu sichern, verschaffte er ihm andere einflussreiche Positionen und Gebiete. 1481 ernannte er den damals achtjährigen Johann zum Grafen von Hunyadi und Herzog von Liptau. Bereits 1477, noch vor dem [[Frieden von Olmütz]], beabsichtigte Matthias, Johann das [[Herzogtum Glogau]] zu übertragen, das seit 1331 ein Lehen der [[Krone Böhmen]] war. Wegen des [[Glogauer Erbfolgestreit]]s konnte er diesen Plan erst 1488 nach der Absetzung des Herzogs [[Johann II. (Sagan)|Johanns II.]] verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baldassare Estense 004.jpg|mini|Verlöbnisbild aus dem Jahre 1486]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Herzogs [[Przemislaus III. (Teschen-Tost)|Przemislaus III.]] 1484 eignete sich Matthias das [[Herzogtum Tost]] an und 1485 das [[Herzogtum Troppau]], das ihm [[Viktorin (Münsterberg und Troppau)|Viktorin von Podiebrad]] im Tausch gegen einige Schlösser in Slawonien herausgeben musste. Beide übertrug er seinem Sohn Johann. Das [[Herzogtum Leobschütz]], dessen letzter Herzog [[Johann II. (Troppau-Leobschütz)|Johann II.]] um 1485 starb, zog Matthias Corvinus zunächst als [[Heimfall|erledigtes Lehen]] ein und übertrug es dann ebenfalls an seinen Sohn Johann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Königs Matthias 1490 gelang es Johann nicht, den von seinem Vater für ihn zusammengetragenen Besitz zu verteidigen. Von den schlesischen Erwerbungen musste er alle abgeben bis auf das Herzogtum Troppau, auf dessen Rückgabe sich Viktorin von Podiebrad vergeblich Hoffnungen machte. Nach seiner Niederlage in der [[Schlacht auf dem Knochenfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rubicon.hu/kalendarium/1490-julius-4-corvin-janos-vereseget-szenved-a-csontmezei-csataban Corvin János vereséget szenved a csontmezei csatában] – Rubicon Online&amp;lt;/ref&amp;gt; beim Kampf um den ungarischen Thron zwischen den [[Jagiellonen|jagiellonischen]] Brüdern [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|Vladislav II.]] und [[Johann I. (Polen)|Johann Albrecht]] sowie dem [[Habsburg|Habsburger]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] wurde er gänzlich ausgeschaltet. Als böhmischer Landesherr übertrug König Vladislav II. 1491 das Herzogtum Glogau pfandweise seinem Bruder Johann Albrecht als Entschädigung dafür, dass er ihm bei der Königswahl in Ungarn den Vortritt ließ&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Brochardt: &amp;#039;&amp;#039;Konrad X. von Oels († 21. September 1492)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Band X, 2010, ISBN 978-3-7686-3508-0, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch nachdem Johann Albrecht 1498 Glogau an König Vladislav II. zurückgegeben hatte, wurde es nicht an Johann Corvinus restituiert, sondern als [[Heimfall|erledigtes Lehen]] für die Krone Böhmen eingezogen und ein Jahr später dem jüngsten Bruder Vladislavs II., dem litauischen Großfürsten [[Sigismund I. (Polen)|Sigismund I.]], wiederum als böhmisches Lehen vergeben. An diesen verlor Johann Corvinus 1501 in einem Zwangstausch gegen andere Gebiete auch das Herzogtum Troppau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Baldassare Estense]] zugeschriebene Verlöbnisbildnis Johanns befindet sich in der [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]] in München. Johann starb 1504 im Alter von nur 31 Jahren. Nachdem alle drei Kinder früh verstorben waren, vermählte sich seine Witwe Beatrice  1509 mit dem Markgrafen [[Georg (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Georg von Brandenburg]], starb aber bereits im folgenden Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genetik ===&lt;br /&gt;
In einer Studie aus dem Jahr 2022 wurde das Genom von Johann Corvinus und seinem Sohn Christoph Corvinus analysiert. Es wurde ihre Verwandtschaftsbeziehung bestätigt und festgestellt, dass „die Mehrheit der Komponenten des Genoms der Corvinus&amp;#039; im [[Karpatenbecken]] schon vor tausenden von Jahren vorhanden“ waren.&amp;lt;ref&amp;gt;„&amp;#039;&amp;#039;the majority genome components of the Corvinus were present in the Carpathian Basin thousands of years ago&amp;#039;&amp;#039;“; vgl. [https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36425424/ The genetic legacy of the Hunyadi descendants]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Nehring: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=678 Corvin, János]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. München 1974, S. 326 f.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, geschichtliche Einführung auf S. L.&lt;br /&gt;
* [[Historische Kommission für Schlesien]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Schlesiens&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. Sigmaringen 1988, ISBN 3-7995-6341-5, S. 226–230 und 233.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137071124|LCCN=n2019027450|VIAF=81312349}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ban (Kroatien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Troppau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Glogau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Leobschütz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hunedoara)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatischer Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hrvatsko Zagorje|Corvinus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Südosteuropa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Türkenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1473]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1504]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Matthias Corvinus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatische Geschichte (15. Jahrhundert)|Corvinus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kroatische Geschichte (16. Jahrhundert)|Corvinus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Slawonien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Johann Corvinus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Johannes Corvinus; Johann Korvin; János Corvin (ungarisch); Jánoš Korvín (tschechisch); Ivaniš Korvin (kroatisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Herzog von Troppau, Glogau, Leobschütz, Liptau und Slawonien, Ban von Kroatien und Slawonien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1473&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Oktober 1504&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Krapina]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
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