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	<title>Johann Christoph Zeumer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:54:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Christoph_Zeumer&amp;diff=2186541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xaver Querkel: + Kleinkram</title>
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		<updated>2022-12-17T19:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Christoph Zeumer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1685]] in [[Bad Langensalza|Langensalza]]; † [[3. Januar]] [[1747]] in [[Zeitz]]) war ein deutscher Beamter. Er war &amp;#039;&amp;#039;„Seiner Königl. Majestät in [[Sachsen-Polen|Pohlen und Churfürstl. Durchlaucht. zu Sachsen]] Hof-Rath, [[Canonicus]] und Stiffts-Cantzler zu [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] und Zeitz“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johann Christoph Zeumer wurde zu Langensalza als Sohn des Handelsherren und [[Kämmerer|Oberkämmerers]] Christian Zeumer († 4. September 1696) und der Martha Maria, geb. Auerbach († 29. September 1696), geboren. Sein Bildungsweg führte ihn an die [[Landesschule Pforta|Fürstenschule Schulpforta]] und [[1704]] wurde er an der [[Universität Jena]] immatrikuliert, 1708 veröffentlichte er seine [[Dissertation]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. Er wurde [[Amtmann|Kreisamtmann]] von [[Bad Tennstedt|Tennstedt]], später [[Hofrat]], Kanonicus und Kanzler der Stiftsregierung zu Naumburg und Zeitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1716 heiratete er Charlotte Friederike geb. Meurer (1696–1721), die Tochter aus der ersten Ehe des [[Ernst Friedrich Meurer]] (1660–1722) mit Johanna Chatarina geb. Albert († 26. Oktober 1705), der königlich-polnischer und kurfürstlich-sächsischer Rat und [[Amtmann|Oberamtmann]] des Thüringischen Kreises in Tennstedt war. Aus dieser Ehe gingen der Sohn [[Johann Friedrich Zeumer]] (1717–1774) und die Töchter Johanna Henrietta und  Elisabeth Charlotte († 14. September 1740 Zeitz)&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch4&amp;quot; /&amp;gt; hervor. Der Schwiegervater Ernst Friedrich Meurer war für Johann Christoph Zeumer gleichzeitig auch Schwager, da Meurer in zweiter Ehe die Schwester Zeumers, Anna Maria Zeumer († 1749), geheiratet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeumer war Mitbelehnter an den [[Rittergut|Rittergütern]] [[Vehra]] und [[Henschleben]], die sich im Besitz seines Schwiegervaters Ernst Friedrich Meurer befanden. 1724 erstand er von der verwitweten Appelationsrätin Anna Elisabeth Conradi, nach der die [[Neuhütte und Elisabethhütte#Elisabethhütte|Elisabethhütte]] benannt ist, das Rittergut [[Niederauerbach (Rodewisch)|Niederauerbach]] im [[Vogtland]] mit dem vom Kurfürsten privilegierten [[Messingwerk Niederauerbach]] und das dem vorgenannten Werk zugehörige [[Kupfermühle (Hüttenwerk)|Hammerwerk]] in [[Ellefeld]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch6&amp;quot; /&amp;gt; 1728 wurde [[Johann Christoph Seeling]] zum Teilhaber und Mitbesitzer an Zeumers Hammerwerk Ellefeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch7&amp;quot; /&amp;gt; In der Stadt [[Freiberg]] &amp;#039;&amp;#039;„erhalten 1734 Dr. Johann Christoph Zeumer und seine Kinder, Johann Friedrich und Elisabeth Charlotte, Haus und Garten bei dem Barfüßer Kloster mit Fahrwerk und 220 Scheffel Feld sowie alle dazugehörigen Gebäude“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch3&amp;quot; /&amp;gt; Als die Rittergüter [[Burgheßler]] und [[Burkersroda]] in Sequestration standen und durch [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|Zwangsversteigerung]] für die Familie [[Heßler (Adelsgeschlecht)|von Heßler]] verlorengingen, wurde Burgheßler 1746 dem Stiftskanzler Johann Christoph Zeumer zugesprochen. Er erstand das Gut für die Kaufsumme von 48.300 [[Reichstaler]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stiftskanzler Johann Christoph Zeumer setzte sich bereits zu Lebzeiten mit seinen Ämtern und dem damit verbundenen Einfluss für viele gemeinnützige Projekte ein. Als entfernter Verwandter der Familie [[Klopstock]] übernahm er die Vermittlerrolle für die Aufnahme des späteren Dichters [[Friedrich Gottlieb Klopstock]] an die Fürstenschule in Schulpforta und setzte sich für den Erhalt einer Freistelle  für die Ausbildung Klopstocks ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Da Zeumers Tochter Elisabeth Charlotte bereits 1740 verstorben war, ging gemäß seinem [[Vermächtnis]] vom 25. Dezember 1746&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch2&amp;quot; /&amp;gt; der gesamte Besitz des Johann Christoph Zeumer nach dessen Ableben am 3. Januar 1747 an seinen einzigen Sohn, den Hofrat Johann Friedrich Zeumer, über. Johann Christoph Zeumer hatte mit seinem Vermögen auch umfangreiche Geldgeschäfte getätigt, aus deren Kapitalerträgen er große Geldzuwendungen an Armenhäuser und für mittellose Studenten bereitstellte. Diese Verwendungen seines Kapitals mit den Zinseinkünften und Abrechnungen wurden noch 1816, 70 Jahre nach seinem Tod, geleistet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch5&amp;quot; /&amp;gt; Von einigen dankbaren [[Stipendiat]]en wurden ihm später Dissertationen gewidmet. Mit der Vergabe von Stipendien für &amp;#039;&amp;#039;„Arme Studierende auf den Universitäten Leipzig und Wittenberg“&amp;#039;&amp;#039;, unter der Auflage der [[Verwaltung|Administration]] durch das Prokuraturamt Zeitz sowie der [[Kollatur|Collatur]] durch das Konsistorium Zeitz,&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch2&amp;quot; /&amp;gt; ebnete er begabten Jugendlichen die Möglichkeiten der Bildung und finanzierte deren akademische Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
*Renate Schönfuß: &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Churfürstlich Sächsischen Hof- und Justizraten Johann Friedrich Zeumer (1717–1774).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altenburger Geschichts- und Hauskalender 2015.&amp;#039;&amp;#039; E. Reinhold Verlag, Altenburg 2014, ISBN 978-3-95755-004-0.&lt;br /&gt;
* Renate Schönfuß-Krause: &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe des Churfürstlich  Sächsischen Hof- und Justizrates Johann Friedrich Zeumer (1717–1774) – Der Zerfall eines Familienbesitzes am Beginn einer neuen Epoche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Familie und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band IX, 25. Jahrgang, Heft 1 Januar–März 2016, Verlag Degener &amp;amp; Co., Insingen bei Rothenburg ob der Tauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Renate Schönfuß&lt;br /&gt;
 |Titel=Das Erbe des Churfürstlich Sächsischen Hof- und Justizraten Johann Friedrich Zeumer (1717–1774)|Sammelwerk= Altenburger Geschichts- und Hauskalender 2015&lt;br /&gt;
 |Verlag=E. Reinhold Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Altenburg&lt;br /&gt;
 |Datum=2014&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-95755-004-0}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Johann Heinrich Zedler&lt;br /&gt;
 |Titel=Großes vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste|Band= 62|Spalten=382&lt;br /&gt;
 |Verlag= Johann Heinrich Zedler&lt;br /&gt;
 |Ort=Halle / Leipzig&lt;br /&gt;
 |Datum=1749}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Titel=Gesetzsammlung für das Königreich Sachsen vom Jahre 1828|Seiten=508&lt;br /&gt;
 |Verlag=Hofbuchdruckerei C.C. Meinhold&lt;br /&gt;
 |Ort=Dresden&lt;br /&gt;
 |Datum=|OCLC=11078612}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Landesarchiv Sachsen-Anhalt]], H 44, Nr. 1274.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magdeburg, Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen, Zeitz, St. Michael, Sterberegister 1738–1761, September, S. 72.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Chemnitz, Bestand 30733, Grundherrschaftl. Gerichtsbarkeit,  Niederauerbach, 2.4.2. Nachlassangelegenheiten, 1835/614.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Chemnitz, Bestand 2.3.1. Sign. 1728/289 Kaufvertrag zwischen Joh. Chr. Zeumer und Johann Chr. Seeling.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Chemnitz, Bestand 2.3.1. Sign. 1724/266 Kaufvertrag zwischen A.E. Conradi und Dr. Joh. Chr. Zeumer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055564462|VIAF=309700705}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeumer, Johann Christoph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1685]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1747]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zeumer, Johann Christoph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsischer Hofrat, Canonicus und Stifts-Canzler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1685&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Langensalza|Langensalza]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 1747&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zeitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xaver Querkel</name></author>
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