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	<title>Johann Baptist Pflug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T01:59:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Baptist_Pflug&amp;diff=605626&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Punkt hinter Abkürzung gesetzt</title>
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		<updated>2025-01-30T07:46:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Punkt hinter Abkürzung gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johann-baptist-pflug.jpg|mini|hochkant|Johann Baptist Pflug]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Pflug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Februar]] [[1785]] in [[Biberach an der Riß]]; † [[30. Mai]] [[1866]] ebenda) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Genremalerei|Genremaler]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Selbstbildnis pflug johann baptist.jpg|mini|hochkant|Selbstbildnis mit Frau Antonia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus Pflug.JPG|mini|hochkant|Pflugs Geburtshaus in Biberach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn von Küfermeister und Essigfabrikant Christian Pflug und seiner Frau Antonia Rauh, beide aus Biberach, wurde Johann Baptist 1785 in Biberach geboren.&lt;br /&gt;
Er besuchte die katholische Volksschule und Lateinklasse in Biberach, wurde 1797 Sängerknabe im Kloster Weingarten und erhielt dort eine fundierte Schulbildung. Nach Aufhebung des Klosters 1803 rieten die Patres zum Beruf des Kirchenmalers, doch wurde Pflug zu einem Bortenmacher in die Lehre gegeben. Johann Franz Schefold, Geheimer Rat und Regierungsdirektor in Buchau, förderte Pflugs Zeichentalent, erteilte ihm zusammen mit seinem Vater, dem Kirchenmaler Johannes Schefold, Unterricht und öffnete ihm seine Bibliothek und Galerie. Seit 1806 setzte Pflug sein Studium in den Galerien und an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchener Akademie]] fort und kopierte auf Anraten [[Johann Christian von Mannlich|Christian von Mannlichs]] vorwiegend Gemälde von [[Peter Paul Rubens|Rubens]] und die [[Goldenes Zeitalter (Niederlande)|Niederländer]] des 17. Jh. Verkauft wurden diese Kopien beim Münchner Kunsthändler Dietz, der mit diesen Bildern ein schwunghaftes Geschäft machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bühnenmaler [[Angelo Quaglio I|Angelo Quaglio]] nahm er Unterricht in [[Perspektive]]. Nach 3-jährigem Studium zwang ihn der [[Tiroler Volksaufstand]] 1809 zur Rückkehr nach Biberach. Aufgrund einer vorzüglich bestandenen Kunstprüfung in Stuttgart erhielt Pflug 1810 die neu geschaffene Stelle eines Zeichenlehrers am Biberacher Gymnasium, die er bis 1856 innehatte. Neben der Lehrtätigkeit betätigte er sich zunächst vorwiegend als Porträtist, wobei er realistische Detailtreue mit qualitätvoller Stoffmalerei in der Manier der Niederländer verband.&lt;br /&gt;
Seit 1813 schilderte er als Maler und Zeichner seine ländliche und kleinstädtische Umgebung in einer großen Zahl von Genredarstellungen (darunter auch Militär- u. Räuberszenen sowie Trachten). Der &amp;#039;&amp;#039;Heiratskonsens&amp;#039;&amp;#039; (1815) wurde vom württembergischen König angekauft. 1825–1830 erschien in Stuttgart unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ländliche Gebräuche in Württemberg&amp;#039;&amp;#039; eine Folge von kolorierten Umrissradierungen. Als 1827 der [[Württembergischer Kunstverein Stuttgart|Württembergische Kunstverein]] gegründet wurde, erhielt Pflug den Auftrag, zwei Gemälde einzusenden. Mit &amp;#039;&amp;#039;Die Spieler&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hauswasch&amp;#039;&amp;#039; (beide 1827) erwarb er sich große Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk Pflugs enthält nur wenige Landschaften, von seinem Fleiß als Zeichner zeugen die erhaltenen Skizzenbücher. – Pflug entdeckte und förderte junge Künstler, die später als &amp;#039;&amp;#039;Biberacher Schule&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden. Zu ihr gehören die Maler Franz Xaver Müller, Karl Martini, Karl Friedrich Göser, [[Eberhard Emminger]], Franz Xaver Förg, [[Hermann Volz (Maler)|Hermann Volz]], Carl Martin Gramm Edler v. Ebersberg, Adalbert Gebel und [[Anton Braith]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gfh-biberach.de/publication/bc-heimatkundliche-blaetter-fuer-den-kreis-biberach-11-jahrgang-heft-1-15-juni-1988/ Heimatkundliche Blätter für den Kreis Biberach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinen erst 1874 veröffentlichten Lebenserinnerungen stellen seine Werke eine nahezu lückenlose Präsentation des damaligen Volkslebens dar und sind daher von größtem kulturhistorischem Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lagerszene bei Bergerhausen oberhalb Biberbach: Österreichische Kavallerie und Infanterie, ein Geschütz im Mittelgrund, im Hintergrund Zelte und Train, Oktober 1815&amp;#039;&amp;#039; (Szene aus den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]]), 1826, Öl auf Holz, 28 × 38 cm, [[Heeresgeschichtliches Museum]], [[Wien]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Waldburg mit Blick auf den Bodensee&amp;#039;&amp;#039;, um 1836, Öl auf Leinwand, [[Braith-Mali-Museum]], [[Biberach an der Riß]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gefangennahme der Räuber (Rosenbergerbande)&amp;#039;&amp;#039;, 1822, [[Gouache]], [[Privatsammlung|Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Adel im Wandel17.jpg|Waldburg mit Bodensee&lt;br /&gt;
Glatt-Räuber8106.jpg|Die Räuberbande Anton Rosenberger&lt;br /&gt;
Pflug heiratshandel.jpg|Heiratshandel&lt;br /&gt;
Pflug volksfest cannstatt 1824.jpg|Volksfest in Cannstatt, 1824&lt;br /&gt;
Pflug kriegsveteranen.jpg|Kriegsveteranen&lt;br /&gt;
Pflug bauern.jpg|Oberschwabe – Altwürttemberger&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Johann Baptist Pflug: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Räuber- und Franzosenzeit Schwabens. Die Erinnerungen des schwäbischen Malers aus den Jahren 1780–1840.&amp;#039;&amp;#039; Neu herausgegeben von Max Zengerle. Weißenhorn: Anton H. Konrad Verlag, 1974 (3. Aufl.). ISBN 3-87437-113-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|25|678|688|Pflug, Johann Baptist|[[Paul Beck]]|ADB:Pflug, Johann Baptist}}&lt;br /&gt;
* August Breucha: &amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Pflug&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sonntagsbeilage zum Deutschen Volksblatt&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 51 v. Dezember 1909.&lt;br /&gt;
* August Breucha: &amp;#039;&amp;#039;Der Sittenmaler Johann Baptist Pflug von Biberach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Besondere Beilage des Staatsanzeigers für Württemberg&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 5 v. 1. Juni 1919.&lt;br /&gt;
* Hans Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Kunstwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 23: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Akademische Verlags-Gesellschaft Athenaion, Wildpark-Potsdam 1924, S. 266.&lt;br /&gt;
* Matthäus Gerster: &amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Pflug&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Württemberg. Monatsschrift im Dienste von Volk und Heimat&amp;#039;&amp;#039;, 1929, S. 320.&lt;br /&gt;
* Idis B. Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Pflug (1785–1866) Gemälde und Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. Biberacher Verlags-Druckerei, Biberach 1985, ISBN 3-924489-30-0.&lt;br /&gt;
* Otto Borst: &amp;#039;&amp;#039;Biberach. Geist und Kunst einer schwäbischen Kleinstadt&amp;#039;&amp;#039;. In: Dieter Stievermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Biberach&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0564-7, S. 122.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|357|358|Pflug, Johann Baptist|Idis B. Hartmann|11874089X}}&lt;br /&gt;
* Gabriele Brugger: &amp;#039;&amp;#039;Lebensweisen – Genremalerei von J. B. Kirner und J. B. Pflug&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellungskatalog, Kunstmuseum Hohenkarpfen, Beuroner Kunstverlag, Beuron 2004, ISBN 3-930569-27-2.&lt;br /&gt;
* Peter Eitel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Oberschwabens im 19. und 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg ins Königreich Württemberg (1800–1870)&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-7995-0852-0, S. 218–219.&lt;br /&gt;
* Uwe Degreif: &amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Pflug (1785–1866) – Ein neuer Blick auf einen bekannten Meister&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 67 (2016), Nr. 4, S. 414–422 (https://doi.org/10.53458/sh.v67i4.1675).&lt;br /&gt;
* Uwe Degreif (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Pflug. 1785–1866&amp;#039;&amp;#039;. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2016, ISBN 978-3-95976-033-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11874089X}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Pflug,+Johann+Baptist}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11874089X|LCCN=n/86/50402|VIAF=32791970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pflug, Johann Baptist}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Biberach an der Riß)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1785]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pflug, Johann Baptist&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1785&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biberach an der Riß]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1866&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Biberach an der Riß]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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