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	<title>Johann Baptist Huber - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:02:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Baptist_Huber&amp;diff=1529025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Irraza1910: Beleg für zu sichtende Änderung eingefügt</title>
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		<updated>2025-11-09T22:10:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg für zu sichtende Änderung eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Linke Namenstafel Gedächtniskapelle Passauer Dom.jpg|mini|Namenstafel in der Gedächtniskapelle Passauer Dom]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Huber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1892]] in [[Alzgern]]; † [[13. September]] [[1942]] in [[Schwabing]]) war ein deutscher katholischer Geistlicher und [[Widerstandskämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Er besuchte das [[Humanistisches Gymnasium|humanistische]] [[Kurfürst-Maximilian-Gymnasium Burghausen|Kurfürst-Maximilian-Gymnasium]] in [[Burghausen]] und begann nach dem [[Abitur]] 1912/13 sein Studium an der [[Philosophisch-theologische Hochschule|philosophisch-theologischen Hochschule]] in [[Passau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Beim Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] meldete er sich als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] zur [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]]. Zuletzt war er [[Oberleutnant]] im Reserve-Infanterie-Regiment 17 und Führer einer [[Maschinengewehr|MG]]-[[Kompanie (Militär)|Kompanie]]. Für seine Leistungen war Huber mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem [[Militärverdienstorden (Bayern)|Militärverdienstorden]] IV. Klasse und dem [[Verwundetenabzeichen]] in Silber ausgezeichnet worden. Nach dem Krieg schloss er sich einer [[Freikorps|Freiformation]] an und nahm bei [[Neuötting]] an Feuergefechten teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Priester ===&lt;br /&gt;
1921 empfing er in Passau die [[Priesterweihe]], am 21. Juli 1921 feierte er in Alzgern [[Primiz]]. Ab August 1921 war er [[Kooperator]] in [[St. Paul (Passau)|Passau St. Paul]], ab Januar 1926 an der [[Dom St. Stephan|Dompfarrei St. Stephan]]. Huber engagierte sich beim Aufbau des katholischen Vereinswesens. Als aktiver Sportler förderte er besonders den [[DJK-Sportverband]], daneben betreute er die Soldaten der Garnison Passau, für die er Gottesdienste und [[Exerzitien]] organisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtpfarrer ===&lt;br /&gt;
Im Herbst 1931 wurde er Stadtpfarrer von [[Landau an der Isar]]. Sein Engagement für die DJK brachte ihn bald in Konflikt mit der [[Deutsche Turnerschaft|Deutschen Turnerschaft]]. 1932 beschwerte sich der streitbare Geistliche bei der Regierung gegen Lehrer, die Parteiabzeichen trugen. In Vorträgen, Predigten und Presseartikeln bekämpfte er die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach deren [[Machtergreifung|Machtübernahme]] 1933 schreckte er vor keinem Konflikt mit den neuen Machthabern zurück. Häufig ging es dabei um Symbole wie die Uniformen der [[Bund der Deutschen Katholischen Jugend|Katholischen Jugend]] und die Fahne der [[Kolpingwerk|Kolpingsfamilie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1938 bis 1942 war er Vorsitzender des Priestervereins Passau. In dieser Funktion stand er Priestern bei, die unter anderem wegen [[Kanzelparagraph|Kanzelmissbrauch]] in Konflikt mit dem [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regime]] gekommen waren. Mit Kriegsbeginn widmete er sich besonders der Betreuung der Soldaten. An Landauer Soldaten sandte er [[Deutsche Feldpost im Zweiten Weltkrieg|Feldpostbriefe]], die das Bistumsblatt, die Heimatzeitung und persönliche Schreiben enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen einer Grabrede wurde er im Dezember 1940 erstmals inhaftiert. Am 14. April 1942 wurde Huber erneut verhaftet und ins Gefängnis nach [[Landshut]] gebracht. Die Begründung lautete, er habe trotz Verwarnung das Sammeln von Feldpostanschriften und die organisierte Versendung religiöser Druckschriften an Wehrangehörige fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juni 1942 wurde er in das [[KZ Dachau|Konzentrationslager Dachau]] überstellt und erhielt die Häftlingsnummer 30.353. Am 8. September kam er in das Krankenhaus in Schwabing, wo er wenige Tage später an Auszehrung starb. Nach der Einäscherung im Krematorium von Dachau wurde die Urne in [[Kastl (Landkreis Altötting)|Kastl]] im Grab von Angehörigen beigesetzt, offenbar um mögliche Unruhen an seinem Wirkungsort Landau oder seinem Geburtsort Alzgern zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Stadtpfarrer Johann Baptist Huber als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsches-martyrologium.de/martyrer/aus-der-zeit-des-nationalsozialismus/deutsche-bistuemer/bistum-passau/ Stadtpfarrer Johann Baptist Huber], auf deutsches-martyrologium.de, abgerufen am 23. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Landau an der Isar ist nach ihm eine Straße benannt, außerdem trägt die dortige Schule für individuelle Lernförderung (Pfarrer-Huber-Schule) seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gedächtniskapelle des [[Dom St. Stephan|Passauer Doms]] ist Huber vermerkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es eine „Johann-Huber-Straße“ im Passauer Stadtteil Haidenhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Heimatpfarrei Alzgern bei Neuötting wurde im Oktober 2025 eine Gedenktafel für den Glaubenszeugen Johann Baptist Huber in der Pfarrkirche angebracht und  feierlich eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Kähsmann |url=https://www.pnp.de/lokales/landkreis-altoetting/unvergessen-pfarrer-und-ns-widerstandskaempfer-johann-baptist-huber-19844575 |titel=Unvergessen: Pfarrer und NS-Widerstandskämpfer Johann Baptist Huber |werk=pnp.de |datum=2025-11-02 |sprache=de |abruf=2025-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Kriegbaum: &amp;#039;&amp;#039;Stadtpfarrer Johann Baptist Huber.&amp;#039;&amp;#039; in: Florian Trenner (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Diener im Weinberg des Herrn. Priesterpersönlichkeiten aus zwölf Diözesen.&amp;#039;&amp;#039; Klerusblatt-Verlag, München 2008.&lt;br /&gt;
* Herbert W. Wurster, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Stadtpfarrer Johann Baptist Huber&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, 609–611.&lt;br /&gt;
* Annemarie Wallner: &amp;#039;&amp;#039;Stadtpfarrer Johann Baptist Huber. Streiter gegen das NS-Regime.&amp;#039;&amp;#039; Landau an der Isar 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kriegstote.org/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/Kriegsopfer/details_kriegstote_aktuell&amp;amp;Id=58089&amp;amp;Eingabe_Datum=15.08.12&amp;amp;Name=Huber&amp;amp;Vorname=Johann Daten und Foto vom Sterbebild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119008785|VIAF=812682}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huber, Johann Baptist}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Landau an der Isar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huber, Johann Baptist&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Geistlicher und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Alzgern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwabing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Irraza1910</name></author>
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