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	<title>Johann Baptist Gradl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:50:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Baptist_Gradl&amp;diff=39634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Literatur */ Klammer entlinkt</title>
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		<updated>2025-12-05T17:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer entlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Bundesarchiv B 145 Bild-F023374-0014, Bonn, Plenarsitzung Bundesrat, Gradl.jpg|mini|Johann Baptist Gradl, 1966]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NamensschildPromenade.png|mini|Gedenktafel, Blanckertzweg 1, in [[Berlin-Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Gradl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1904]] in [[Berlin]]; † [[2. Juli]] [[1988]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1965 bis 1966 [[Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte|Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte]] und 1966 zusätzlich [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen| Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen]] im [[Kabinett Erhard II]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Die Eltern von Johann Baptist Gradl waren kurz vor seiner Geburt aus dem [[Bayern|bayerischen]] [[Grafenwöhr]]  zugewandert. Der Vater war [[Postbeamter]] der [[Reichspost]]. Gradl war katholisch und verheiratet mit Marianne Gradl, geborene Brecour, einer Nichte von [[Wilhelm Brecour]]. Mit ihr hatte er vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] auf einem Realgymnasium 1922 absolvierte Gradl eine Ausbildung zum [[Bankkaufmann]] und ein Studium der [[Volkswirtschaftslehre]] und [[Staatswissenschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]]. Seit 1926 [[Diplom]]-Volkswirt, wurde er 1930 zum [[Dr. rer. pol.]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1930 arbeitete Gradl als [[Redakteur]] bei der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Zeitung)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin. Von 1931 bis 1945 war er als Mitglied der Geschäftsführung beim [[Deutscher Sparkassen- und Giroverband|Deutschen Sparkassen- und Giroverband]] tätig und gehörte von 1938 bis 1945 außerdem der Geschäftsführung der &amp;#039;&amp;#039;Reichsgruppe Banken&amp;#039;&amp;#039; in Berlin an. Zwischenzeitlich war er von 1940 bis 1941 Soldat. Nach 1945 war Gradl zunächst als Treuhänder und freiberuflich tätig. Von 1948 bis 1965 war er Verleger der Berliner Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tag (1948–1963)|Der Tag]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;. Gradl gehörte 1954 zu den Gründern des [[Kuratorium unteilbares Deutschland|Kuratoriums Unteilbares Deutschland]], war ab 1962 Präsidialmitglied und von 1973 bis 1987 Vorsitzender des geschäftsführenden Präsidiums. Von 1958 bis 1975 war er Präsident des [[Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands|Forschungsbeirats für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Blanckertzweg 1 (Lichf) Johann Baptist Gradl.jpg|mini|Gedenkstein, Blanckertzweg 1, in [[Berlin-Lichterfelde]]]]&lt;br /&gt;
Er war Gemeindemitglied der Pfarrei [[Mater Dolorosa (Berlin-Lankwitz)]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mater-dolorosa-lankwitz.de/wiki/personen:johann_baptist_gradl Johann Baptist Gradl] Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist in einem [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab in Berlin]] auf dem [[Friedhof der St.-Matthias-Gemeinde (Berlin-Tempelhof)]] begraben, das zugleich als 10. [[Kreuzweg]]-Station des Friedhofs fungiert (&amp;#039;&amp;#039;Jesus wird seiner Kleider beraubt&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Während der [[Weimarer Republik]] war Gradl Mitglied der [[Deutsche Zentrumspartei|Deutschen Zentrumspartei]]. Von 1930 bis 1933 war er ihr Vorsitzender in [[Berlin-Kreuzberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 gehörte Gradl zu den Mitbegründern der CDU in Berlin und in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und gehörte hier auch dem CDU-Hauptvorstand an. Von 1947 bis 1948 war er geschäftsführender Vorstand der Ostzonen-CDU. Ende 1947 von der sowjetischen Besatzungsmacht abgesetzt, engagierte er sich, ab 1948 der [[Exil-CDU]] angehörend, in der [[West-Berlin]]er CDU. Von 1953 bis 1971 war er Mitglied im [[CDU-Bundesvorstand]], von 1970 bis 1987 Vorsitzender der Exil-CDU. Bereits seit 1947 &amp;lt;!-- oder 1948? --&amp;gt;war er in deren geschäftsführendem Vorstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1957 bis 1980 war er als Vertreter Berlins [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] und ab 1963 Mitglied des Fraktionsvorstands. Im Bundestag war er von 1969 bis 1972 Vorsitzender des Ausschusses für innerdeutsche Beziehungen, nachdem er bereits von 1957 bis 1965 stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses für gesamtdeutsche und Berliner Fragen gewesen war. In der achten Legislaturperiode war er nach dem Tode [[Ludwig Erhard]]s der [[Alterspräsident|älteste Abgeordnete]] des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1965]] wurde er am 26. Oktober 1965 zum Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte in der von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Ludwig Erhard]] geführten [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] ernannt. Nach dem Bruch der Koalition und dem Rücktritt der FDP-Bundesminister übernahm er zusätzlich am 28.&amp;amp;nbsp;Oktober 1966 die Leitung des Bundesministeriums für gesamtdeutsche Fragen. Am 1. Dezember 1966 schied Gradl aus der Bundesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab.Johann.Baptist.Gradl.jpg|mini|Ehrengrab von Johann Baptist Gradl&amp;lt;br&amp;gt;{{Coordinate |text=/|NS=52/27/18/N|EW=13/21/48/E|type=landmark|region=DE-BE|name=Grabstein}}]]&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]] (1965) mit Stern (1968) und Schulterband (1974)&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] (1980)&lt;br /&gt;
* [[Ernst-Reuter-Plakette]] (1974)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] Berlins (1982)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann-Baptist-Gradl-Grünanlage&amp;#039;&amp;#039; (1994) in [[Berlin-Lichterfelde]] zwischen Jenbacher Weg und Blanckertzweg&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nathusius-r.de/Bilder/Deutschland/Berlin/Steglitz/Johann_Baptist_Gradl_Anlage_Namensstein_20100417115_1.htm Abbildung Eingangsstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege zur Wiedervereinigung&amp;#039;&amp;#039;, 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Industriestaatliche Tendenze im Bildungswesen der beiden Teile Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, Beltz-Verlag, 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anfang unter dem Sowjetstern. Die CDU 1945-1948 in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1981.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für die deutsche Einheit. Zeugnisse eines Engagements&amp;#039;&amp;#039;, Herford 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland als Aufgabe. Politik und Nationalpädagogik&amp;#039;&amp;#039;, 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stets auf der Suche. Reden, Äußerungen und Aufsätze zur Deutschlandpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Interesse der Einheit. Zeugnisse eines Engagements&amp;#039;&amp;#039;, Herford 1994 (postum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Egon Bahr]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mut zur Einheit, Festschrift für Johann Baptist Gradl.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Wissenschaft und Politik, Köln 1984, ISBN 978-3-8046-8627-4.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gotto]]: &amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Gradl (1904–1988).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jürgen Aretz]], [[Rudolf Morsey]], [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 8. Aschendorff Verlag, Münster 1997, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 197–212. ([https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17583 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gradl, Johann Baptist.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 398.&lt;br /&gt;
* Ulrich Mohr: &amp;#039;&amp;#039;Politische Auffassungen und deutschlandpolitisches Wirken Johann Baptist Gradls.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Brüssel / New York / Oxford / Wien 2000, ISBN 978-3-631-36625-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118696890}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118696890}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mater-dolorosa-lankwitz.de/wiki/personen:johann_baptist_gradl Johann Baptist Gradl] auf den Webseiten der Gemeinde [[Mater Dolorosa Berlin-Lankwitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=118696890|LCCN=n83025698|VIAF=18016646}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Gradl, Johann Baptist}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankmanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Berliner Bundestagsabgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ernst-Reuter-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gradl, Johann Baptist&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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