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	<title>Johann Baptist Baltzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Baptist_Baltzer&amp;diff=774332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung</title>
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		<updated>2024-06-27T06:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JB Baltzer.jpg|thumb|Büste (1876) des Domkapitulars Johann Baptist Baltzer auf dem Alten Friedhof Bonn, von [[Bernhard Afinger]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Baptist Baltzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Baptista Baltzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[16. Juni]] [[1803]] in [[Andernach]]; † [[1. Oktober]] [[1871]] in [[Bonn]]) war ein [[Katholische Theologie|katholischer Theologe]] und bedeutender [[Dogmatik]]er, der sich gegen Ende seines Lebens der [[Altkatholiken|alt-katholischen]] Bewegung anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Gymnasialbildung erhielt Baltzer am Katholischen Gymnasium zu [[Köln]]. Er studierte von 1823 bis 1827 unter [[Georg Hermes (Theologe)|Georg Hermes]] an der [[Universität Bonn]] katholische Theologie. 1829 wurde er [[Priesterweihe|zum Priester geweiht]], 1830 an der theologischen Fakultät München auf Grund der beiden Dissertationen &amp;#039;&amp;#039;Über die Freiheit des menschlichen Willens&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Urzustand der ersten Stammeltern&amp;#039;&amp;#039; mit Erlassung der mündlichen Prüfung zum Doktor der Theologie promoviert. Im selben Jahr wurde er außerordentlicher Professor, ein Jahr später ordentlicher Professor für [[Dogmatik]] in [[Universität Breslau|Breslau]], 1843 [[geistlicher Rat]] des [[Konsistorium]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Reaktion auf eine Predigt des Königlichen Konsistorialrats, Superintendenten und Erstem Prediger an der Hofkirche zu Breslau, Ludwig Falk, verfasste Baltzer 1844 &amp;#039;&amp;#039;Das christliche Seligkeitsdogma&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;‘Fürstbischof und Vagabund’. Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Fürstbischof von Breslau Heinrich Förster (1799–1881) und dem Schriftsteller und Schauspieler Karl von Holtei (1798–1880). Nach dem Originalmanuskript Holteis textkritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2016 (2018), S. 223–291, hier: S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1846 wurde er unter [[Fürstbischof]] [[Melchior von Diepenbrock]] residierender [[Domherr]] an der [[Kathedrale]], 1860 [[Scholaster|Domscholastikus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er die Lehren des Wiener Theologen [[Anton Günther (Philosoph)|Anton Günther]], dessen Schriften 1857 auf den [[Index Librorum Prohibitorum|Index]] der von der katholischen Kirche verbotenen Schriften gesetzt wurden, 1853 verteidigt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;J. B. Baltzer: &amp;#039;&amp;#039;Neue theologische Briefe an Anton Günther.&amp;#039;&amp;#039; 1853, 1859 auf den Index der von der katholischen Kirche verbotenen Schriften gesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch weiterhin nach 1859 indizierten Schriften Günthers gelehrt hatte, wurde ihm am 17. April 1860 durch [[Heinrich Förster (Bischof)|Heinrich Förster]] die kirchliche Lehrerlaubnis (&amp;#039;&amp;#039;missio canonica&amp;#039;&amp;#039;) entzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;‘Fürstbischof und Vagabund’. Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Fürstbischof von Breslau Heinrich Förster (1799–1881) und dem Schriftsteller und Schauspieler Karl von Holtei (1798–1880). Nach dem Originalmanuskript Holteis textkritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2016 (2018), S. 223–291, hier: S. 277 und 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1870 erklärte er sich gegen das Dogma der [[Päpstliche Unfehlbarkeit|Päpstlichen Unfehlbarkeit]] und schloss sich der [[Altkatholisch]]en Bewegung an. Den gläubigen Protestantismus bezeichnete er hingegen als „liebenswürdige Inkonsequenz“.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Jentsch: &amp;#039;&amp;#039;Wandlungen. Lebenserinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; F. W. Grunow, Leipzig 1896, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Fürstbischof [[Heinrich Förster (Bischof)|Heinrich Förster]] wurde er 1870 suspendiert, nachdem er die Nürnberger Erklärung gegen die Unfehlbarkeit des Papstes unterzeichnet hatte. Ihm wurden damit alle kirchlichen Ämter und Einkünfte gesperrt (&amp;#039;&amp;#039;suspensio ab ordine et beneficio&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;‘Fürstbischof und Vagabund’. Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Fürstbischof von Breslau Heinrich Förster (1799–1881) und dem Schriftsteller und Schauspieler Karl von Holtei (1798–1880). Nach dem Originalmanuskript Holteis textkritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2016 (2018), S. 223–291, hier: S. 231 und 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde vom königlichen preußischen Disziplinarhof von der auf Wunsch des Fürstbischofs durch den Kultusminister erfolgten Anklage wegen Verletzung der Dienstpflichten freigesprochen, blieb aber weiterhin ohne kirchlichen Lehrauftrag. Trotz des päpstlichen Wunsches der Lehramtsaufgabe&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Bacht]]: &amp;#039;&amp;#039;Fürstbischof Heinrich Förster und Professor Joseph Hubert Reinkens.&amp;#039;&amp;#039; Köln/Wien 1985 (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Quellen zur Kirchen- und Kulturgeschichte Ostdeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 20), S. 178–217.&amp;lt;/ref&amp;gt; blieb er Mitglied der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Breslau und starb am 1. Oktober 1871 in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von katholischen Theologen, denen die Lehrerlaubnis entzogen wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das christliche Seligkeitsdogma, nach katholischem und protestantischem Bekenntnisse. Auf Veranlassung und Provocation der Herren: Consistorialrath und Superintendent Falk, Professor Lic. [[Karl Adolf Suckow|Suckow]] und Senior Krause.&amp;#039;&amp;#039; Kupferberg, Mainz 1844.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das christliche Seligkeitsdogma, eine Streitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Mainz 1844, als Fortsetzung dieser Schrift.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Theologische Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1844 und Breslau 1845.&lt;br /&gt;
*mit [[Daniel Latussek|D. Latussek]], [[Joseph Ignaz Ritter|Dr. Ritter]], Gärth, [Emanuel Joseph] Elsler, [[Heinrich Förster (Bischof)|Dr. Förster]], [Karl August Wilhelm] Baron [[Plotho|von Plotho]], [Joseph] Neukirch, Dr. Herber, [Joseph] Freiß, [[Joseph Sauer (Theologe, 1803)|Dr. [Joseph] Sauer]] und [Aloys] Wache: &amp;#039;&amp;#039;Das Breslauer Domkapitel gegen den „Erlaß des evangelischen Oberkirchenraths vom 29. Juli 1852“.&amp;#039;&amp;#039; G. Ph. Aderholz, Breslau 1852.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;‘Fürstbischof und Vagabund’. Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Fürstbischof von Breslau Heinrich Förster (1799–1881) und dem Schriftsteller und Schauspieler Karl von Holtei (1798–1880). Nach dem Originalmanuskript Holteis textkritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2016 (2018), S. 223–291, hier: S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Neue theologische Briefe an Anton Günther.&amp;#039;&amp;#039; Mainz und Breslau 1853.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Über die Anfänge der Organismen und die Urgeschichte des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Paderborn 1873.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die biblische Schöpfungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Leipzig 1867–1872.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Angela Berlis]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Baptista Baltzer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Andernacher Annalen 6&amp;#039;&amp;#039; (2005/2006), Historischer Verein Andernach e. V. (Hrsg., Red.: Klaus Schäfer), Andernach 2004; S. 141–161.&lt;br /&gt;
* {{ADB|2|33|34|Baltzer, Johann Baptist|Ernst Melzer|ADB:Baltzer, Johann Baptist}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613110838/http://www.bautz.de/bbkl/b/baltzer_j_b.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Baltzer, Johann Baptist|band=1|spalte=361}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wiki.laser.ru/index.php/%D0%91%D0%B0%D0%BB%D1%8C%D1%86%D0%B5%D1%80_%D0%98%D0%BE%D0%B3%D0%B0%D0%BD%D0%BD_%D0%91%D0%B0%D0%BF%D1%82%D0%B8%D1%81%D1%82 Бальцер Иоганн Баптист (Johann Baptist Baltzer)] artikel aus der alten russischen Enzyklopädie [[Brockhaus-Efron]] (russ.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119158086|VIAF=25406521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Baltzer, Johann Baptist}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Andernach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baltzer, Johann Baptist&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Baltzer, Johann Baptista; Baltzer, Johannes Baptista&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Andernach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 1871&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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