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	<title>Johann Anton Reichenauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T00:03:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Johann_Anton_Reichenauer&amp;diff=2209300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42 am 14. Juli 2023 um 13:52 Uhr</title>
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		<updated>2023-07-14T13:52:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Anton Reichenauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Franz Anton Reichenauer&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Antonín Reichenauer&amp;#039;&amp;#039;; vermutlich getauft [[26. März]] [[1696]] in [[Bílina]]; † [[17. März]] [[1730]] in [[Jindřichův Hradec|Neuhaus (Böhmen)]]) war ein [[Böhmen|böhmischer]] Komponist des [[Barockmusik|Barock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Über Reichenauers Kindheit und Ausbildung war lange Zeit so gut wie nichts bekannt. In älteren Nachschlagewerken wird angenommen, dass seine Geburt um 1694 in [[Prag]] stattfand. Eingehende Nachforschungen von Vojtěch Podroužek aus dem Jahr 2022 erbrachten die Hypothese, dass Reichenauer wohl mit jenem Franciscus Antonius Reichenauer identisch ist, der am 26. März 1696 in [[Bílina]] getauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vojtěch Podroužek: &amp;#039;&amp;#039;Nové poznatky o původu a biografii skladatele Antonína Reichenauera (1696–1730) [New Insights into the Origins and Biography of the Composer Antonin Reichenauer (1696–1730)].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hudební věda.&amp;#039;&amp;#039; 59, 2022, S. 3–28; [[doi:10.54759/MUSICOLOGY-2022-0101]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Angabe ist konsistent mit dem Neuhauser Sterberegister, wonach Reichenauer im Alter von 34 Jahren verstarb. Bei der häufig angegebenen Namensform &amp;#039;&amp;#039;Johann Anton&amp;#039;&amp;#039;, die nur durch einen Lexikoneintrag bei [[Bohumír Jan Dlabač]] bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;Bohumír Jan Dlabač: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theil auch für Mähren und Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: I–R. Prag 1815, Sp. 550; [https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10983511?page=279 MDZ München].&amp;lt;/ref&amp;gt; aber weder durch Urkunden noch Notenausgaben belegt ist, handelt es sich demnach möglicherweise um einen Irrtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1721 ist Reichenauers Aufenthalt als Chorleiter an der Dominikanerkirche St. Maria Magdalena auf der [[Prager Kleinseite]] dokumentiert. Er war außerdem mit der Kapelle des Grafen Wenzel Morzin verbunden, für die er regelmäßig Werke schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Antonín Reichenauer: &amp;#039;&amp;#039;Concerto in G per oboe, due violini, viola e basso&amp;#039;&amp;#039;, [urtext], ed. Lukáš M. Vytlačil, Fontes Musicae Bohemiae 1, Togga, Praha 2016. ([https://www.academia.edu/30289221/Anton%C3%ADn_Reichenauer_Concerto_in_G_per_oboe_due_violini_viola_e_basso_a_critical_edition_ exemplum on-line]) &amp;lt;/ref&amp;gt; Einigen Quellen zufolge arbeitete er auch für den Grafen Franz Joseph [[Czernin von und zu Chudenitz|Czernin]]. Am Ende seines Lebens wurde er Organist an der Pfarrkirche im südböhmischen Neuhaus, wo er weniger als einen Monat nach seinem Amtsantritt verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Zahlreiche Werke von Reichenauer sind in Archiven und Bibliotheken in Böhmen, Schlesien, Sachsen und Hessen gelagert. Das Vorhandensein in den verschiedensten Sammlungen außerhalb Prags spricht für eine gewisse Popularität über seine Heimat hinaus. Im Bibliotheksinventar des [[Kloster Osek|Klosters Osek]] aus den Jahren 1720–1733 werden insgesamt 40 geistliche Vokalwerke Reichenauers aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichenauer war als fruchtbarer Komponist von Kirchenmusik bekannt. Sein musikalisches Denken war stark von der Schule [[Antonio Vivaldi]]s beeinflusst, den er häufig in seinen Werken zitierte. Er war der erste böhmische Komponist pastoraler Messen, seine „Missa Pastoralis“ in D-Dur entstand um 1720. Aus seiner Feder sind auch eine Reihe von Konzerten für Violine, Oboe, Fagott, Cello, Orchester-Ouvertüren und Triosonaten erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.thefreelibrary.com/Missing+music%3F+The+Baroque+Concerto+in+Bohemia.-a0211630632&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seit Beginn des 21. Jahrhunderts erscheinen im Zuge musikwissenschaftlicher Neueditionen zahlreicher Instrumentalkonzerte Reichenauers Werke wieder in Konzertprogrammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 2008 &amp;#039;&amp;#039;Rorate Coeli&amp;#039;&amp;#039; – Advent &amp;amp; Weihnacht im barocken Prag mit dem Ensemble „Collegium Marianum“ (Label Supraphon, Serie Music from Eighteenth-Century Prague)&lt;br /&gt;
* 2010 &amp;#039;&amp;#039;Concerti&amp;#039;&amp;#039; – Verschiedene Solokonzerte mit dem Ensemble „[[Collegium 1704]]“ unter [[Václav Luks]] (Label Supraphon, Serie Music from Eighteenth-Century Prague)&lt;br /&gt;
* 2011 &amp;#039;&amp;#039;Concerti II&amp;#039;&amp;#039; – Verschiedene Solokonzerte mit dem Ensemble „Musica Florea“ unter [[Marek Štryncl]] (Label Supraphon, Serie Music from Eighteenth-Century Prague)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Eitner: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-Bibliographisches Quellen-Lexikon der Musiker und Musikgelehrten der christlichen Zeitrechnung bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 8. Band: Po – Scheiffler. Breitkopf &amp;amp; Härtel Leipzig 1903, S. 172; {{archive.org|biographischbibl08eitn|Blatt=172}} (nur Werkverzeichnis).&lt;br /&gt;
* Vojtěch Podroužek: &amp;#039;&amp;#039;Nové poznatky o původu a biografii skladatele Antonína Reichenauera (1696–1730) [New Insights into the Origins and Biography of the Composer Antonin Reichenauer (1696–1730)].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hudební věda.&amp;#039;&amp;#039; 59, 2022, S. 3–28; [[doi:10.54759/MUSICOLOGY-2022-0101]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{NKCR|xx0008015}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131400614|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|131400614}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Reichenauer, Johann Anton}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131400614|LCCN=no2006117461|VIAF=33130069}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reichenauer, Johann Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Barock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1696]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1730]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reichenauer, Johann Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reichenauer, Antonín&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=böhmischer Komponist des Barock&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=getauft 26. März 1696&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bílina]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1730&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jindřichův Hradec]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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