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	<title>Johan Simons - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johan Simons (2017).jpg|mini|Johan Simons (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johan Simons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. September]] [[1946]] in [[Heerjansdam]], [[Niederlande]]) ist ein niederländischer Theater- und Opernregisseur und Intendant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AKB&amp;quot;&amp;gt;[http://www.adk.de/de/akademie/mitglieder/mitglieder-datenbank.htm?we_objectID=30168 Johan Simons], bei [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 2015 bis 2017 leitet er die [[Ruhrtriennale]]. Mit der Spielzeit 2018/2019 ist er [[Intendant]] des [[Schauspielhaus Bochum|Schauspielhauses Bochum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johan Simons wurde 1946 im niederländischen Heerjansdam geboren. Mit sieben Jahren erlebte er die Überschwemmungskatastrophe von 1953; es war eine Erfahrung, die ihn nachhaltig prägte. Simons absolvierte eine Ausbildung zum Tänzer an der [[Codarts|Rotterdamer Tanzakademie]] und eine Schauspielausbildung an der Theaterakademie in [[Maastricht]]. Von 1976 bis 1979 war er Schauspieler und Regisseur bei der Haagsche Comedie, wo er seine ersten Aufführungen inszenierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem leitete er verschiedene Theatergruppen und Stadttheater: von 1979 bis 1982 das Schauspielkollektiv Wespetheater, von 1982 bis 1985 das Het Regiotheater, von 1985 bis 2005 die Theatergroep Hollandia (später ZT Hollandia), von 2005 bis 2010 das NTGent, von 2010 bis 2015 die Münchner Kammerspiele, von 2015 bis 2017 die [[Ruhrtriennale]]. Darüber hinaus war er 2015 bis 2017 Künstlerischer Leiter des NTGent. Seit 2017 ist Simons am neu gegründeten Theater Rotterdam Berater für europäische Zusammenarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rotheater.nl/johan |titel=Johan Simons {{!}} Ro Theater |sprache=nl |zugriff=2024-03-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171104195151/http://rotheater.nl/johan |archiv-datum=2017-11-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Intendant des [[Schauspielhaus Bochum|Schauspielhauses Bochum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simons wohnt mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin Elsie de Brauw, in Varik in [[Provinz Gelderland|Gelderland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Dössel: &amp;#039;&amp;#039;Heim in den kleineren Verein&amp;#039;&amp;#039;, [[Süddeutsche Zeitung]], 18. Mai 2013, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen haben sie zwei Söhne, von denen einer, Warre Simons (geboren 1990), als Komponist und Regisseur arbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thalia-theater.de/de/ensemble/musik/warre-simons/ |titel=Warre Simons |zugriff=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niederlande und Belgien ==&lt;br /&gt;
Johan Simons war 1979 einer der Mitbegründer des Wespetheater, eines Schauspielerkollektivs, das im Sommer mit Zelten durch die Provinz Noord-Holland tourte und dort regionale und historische Stücke aufführte, die aus Improvisationen entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.goethe.de/kue/the/reg/reg/sz/jsi/deindex.htm |titel=50 Regisseure im deutschsprachigen Theater – S – Z – Simons, Johan-Goethe-Institut |zugriff=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Spielstil war expressiv und körperlich und von der [[Commedia dell’arte]] inspiriert. Als sich das Wespetheater 1982 auflöste, gründete Johan Simons Het Regiotheater und wurde dessen Künstlerischer Leiter. Ziel, Arbeitsweise und Stil entsprachen dem Wespetheater. Die Stücke entstanden jedoch nicht mehr aus Improvisationen, sondern wurden speziell für das Ensemble von erfahrenen Autoren geschrieben. Der Schlagzeuger Paul Koek arbeitete als Musiker an einigen Produktionen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 entstand die Theatergroep Hollandia aus einer Fusion von Het Regiotheater mit dem Theaterensemble Acht Oktober, deren Künstlerischer Leiter Simons wurde. Ab 1987 trat Paul Koek als Koregisseur auf, 1993 wurde er zweiter Künstlerischer Leiter. Hollandia produzierte und spielte Vorstellungen weit weg von den großen Theaterstädten, tief in der Provinz, auf dem Land, in leer stehenden Fabrikhallen, Ställen und Kirchen, auf Autoschrottplätzen und unter Brücken. Simons und Koek inszenierten vor allem Bauernstücke von [[Franz Xaver Kroetz]] und [[Herbert Achternbusch]], Werke von [[Pier Paolo Pasolini]], [[Georg Büchner]] sowie griechische Klassiker von [[Aischylos]] und [[Euripides]]. Sie entwickelten eine eigene Form von Musiktheater, bei der Text und Musik sich gleichberechtigt begegnen sollten. Simons erfand mit seinen Schauspielern ([[Jeroen Willems]], Bert Luppes, Betty Schuurman, Elsie de Brauw) einen musikalischen Spielstil. Ihre Aufführungen wurden von der niederländischen Theaterkritik mehrfach ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 schloss sich die Theatergroep Hollandia mit dem Zuidelijk Toneel aus Eindhoven zu [[ZT Hollandia]] zusammen. Die Schauspieler Aus Greidanus jr., Sanne van Rijn und Chris Nietvelt schlossen sich dem Ensemble an. Simons&amp;#039; eigene Inszenierungen entstanden fortan häufig in Koproduktion mit Theatern und Festivals in Deutschland. ZT Hollandia wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Ein Höhepunkt war der &amp;#039;&amp;#039;Europäische Preis für Innovation im Theater&amp;#039;&amp;#039;, den Johan Simons und Paul Koek im Jahr 2000 erhielten. 2005 wurde ZT Hollandia aufgelöst; Paul Koek leitete im Anschluss [[De Veenfabriek]] in Leiden, Johan Simons wurde gebeten, dem Publiekstheater in Belgien ein neues künstlerisches Image zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 bis 2010 leitete Simons das flämische Publiekstheater in Gent, das er in [[NTGent]] (Nederlands Toneel Gent) umbenannte. Er inszenierte Romanbearbeitungen von [[Arnon Grunberg]], [[Michel Houellebecq]], [[Louis Paul Boon]] und [[J. M. Coetzee]] sowie Adaptionen von Klassikern wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Orestie]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Aischylos]]), &amp;#039;&amp;#039;Das Leben ein Traum&amp;#039;&amp;#039; (Calderón de la Barca) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Kasimir und Karoline]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Ödön von Horváth]]), das er 2009 auch auf dem [[Festival von Avignon|Festival d’Avignon]] zeigte. Die Künstlerische Leitung des NTGent übernahm er ein zweites Mal 2015 bis 2017 und inszenierte dort u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kirschgarten]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Anton Pawlowitsch Tschechow|Anton Tschechow]], eine Bearbeitung des Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Unterwerfung (Roman)|Unterwerfung]]&amp;#039;&amp;#039; von Michel Houellebecq sowie Koproduktionen mit der [[Ruhrtriennale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 fusionierten die bislang eigenständigen Theaterinstitutionen [[Rotterdamse Schouwburg]], [[Ro Theater]] und Productiehuis Rotterdam zum [[Theater Rotterdam]]. Seitdem ist Simons dort für die Koordination der europäischen Zusammenarbeit zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland, Österreich und Schweiz ==&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 2000er Jahre wurde Johan Simons regelmäßig als Gastregisseur von deutschsprachigen Theatern eingeladen. Im Jahr 2000 gastierte seine Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;Der Fall der Götter&amp;#039;&amp;#039; nach [[Luchino Visconti]] in einer deutschen Fassung beim Festival Theaterformen in Braunschweig. Erste Neuinszenierungen im deutschsprachigen Raum waren der Monolog &amp;#039;&amp;#039;Tragbar&amp;#039;&amp;#039;, der nach Motiven von Houellebecqs Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Ausweitung der Kampfzone]]&amp;#039;&amp;#039; entstand ([[Schauspielhaus Zürich]], 2001) sowie &amp;#039;&amp;#039;Hannibal&amp;#039;&amp;#039; von [[Christian Dietrich Grabbe]] ([[Staatstheater Stuttgart]], 2002).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2002 war Johan Simons auf Einladung des Gründungsintendanten [[Gerard Mortier]] bei der ersten Spielzeit der [[Ruhrtriennale]] zu Gast und zeigte &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bakchen|Die Backchen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Euripides]] und &amp;#039;&amp;#039;Der Fall der Götter.&amp;#039;&amp;#039; Im Jahr darauf inszenierte er in der Bochumer Jahrhunderthalle &amp;#039;&amp;#039;Sentimenti&amp;#039;&amp;#039; nach dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Milch und Kohle&amp;#039;&amp;#039; von [[Ralf Rothmann]]. Diese Inszenierung, mit Jeroen Willems in der Hauptrolle und Kompositionen von [[Giuseppe Verdi]], gilt Johan Simons bis heute als eine seiner wichtigsten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ruhrtriennale Intendant Johan Simons im Gespräch über Demokratie, Kunst und das &amp;quot;Umschlungen sein&amp;quot; {{!}} Ruhrbarone |Sammelwerk=Ruhrbarone |Datum=2015-02-23 |Online=https://www.ruhrbarone.de/ruhrtriennale-intendant-johan-simons-ueber-kunst-demokratie-und-das-umschlungen-sein/101526 |Abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge war er, auch unter Intendant [[Jürgen Flimm]], mehrfach mit Neuinszenierungen bei der Ruhrtriennale vertreten: 2005 &amp;#039;&amp;#039;Fort Europa&amp;#039;&amp;#039; von [[Tom Lanoye]] (Koproduktion mit den [[Wiener Festwochen]]), 2006 &amp;#039;&amp;#039;Das Leben ein Traum&amp;#039;&amp;#039; von [[Pedro Calderón de la Barca]], 2007 &amp;#039;&amp;#039;[[Merlin oder Das wüste Land]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Tankred Dorst]], 2008 &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Straße&amp;#039;&amp;#039; nach [[Louis Paul Boon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Münchner Inszenierung von [[Heiner Müller]]s &amp;#039;&amp;#039;Anatomie Titus Fall of Rome&amp;#039;&amp;#039; wurde Johan Simons 2004 erstmals zum [[Berliner Theatertreffen]] eingeladen. &amp;#039;&amp;#039;[[Elementarteilchen (Roman)|Elementarteilchen]]&amp;#039;&amp;#039; nach Houellebecq am Schauspielhaus Zürich wurde als beste deutschsprachige Aufführung 2004 mit dem [[Nestroy-Theaterpreis]] ausgezeichnet und 2005 ebenfalls zum Berliner Theatertreffen eingeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Spielzeit 2010/2011 wurde Simons als Nachfolger von [[Frank Baumbauer]] Intendant der [[Münchner Kammerspiele]]. Er baute das traditionsreiche Haus sukzessive zu einem europäischen Theater aus, in dem vermehrt internationale Regisseure arbeiteten und in dessen Ensemble auch niederländische, belgische oder estnische Schauspieler vertreten waren. Experimentelle Performances und Tanzproduktionen prägten den Spielplan ebenso wie großes Schauspielertheater mit modernen und klassischen Stoffen. Mit internationalen Koproduktionen von Choreografen wie [[Meg Stuart]] oder [[Alain Platel]] spielten die Kammerspiele weltweit. Während Simons‘ fünfjähriger Intendanz wurde das Theater sieben Mal zum Berliner Theatertreffen eingeladen; darunter zweimal mit Simons‘ eigenen Inszenierungen: 2012 mit &amp;#039;&amp;#039;Gesäubert / Gier / 4.48 Psychose&amp;#039;&amp;#039; von [[Sarah Kane]] und 2013 mit &amp;#039;&amp;#039;Die Straße. Die Stadt. Der Überfall&amp;#039;&amp;#039; von [[Elfriede Jelinek]], ein Auftragswerk zum 100. Gründungsjahr der Kammerspiele, das den Mythos der Münchener [[Maximilianstraße (München)|Maximilianstraße]] behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Münchner Kammerspiele |url=http://www.muenchner-kammerspiele.de/spielplan/die-strasse-die-stadt-der-ueberfall/ |wayback=20121029081343 }}, abgerufen am 28. Oktober 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Theater heute&amp;#039;&amp;#039; wählte die Münchner Kammerspiele 2013 zum Theater des Jahres. Mehrfach brachte Simons in München Stücke der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zur Uraufführung, mit der ihn eine langjährige Arbeitsbeziehung verbindet, darunter 2014 &amp;#039;&amp;#039;Das schweigende Mädchen&amp;#039;&amp;#039;, das die Morde des NSU und den Prozess gegen Beate Zschäpe thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christine Dössel |Titel=Sprachfanfaren gegen das schreckliche Schweigen |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2014-09-28 |ISSN=0174-4917 |Online=http://www.sueddeutsche.de/kultur/nsu-theaterstueck-in-muenchen-sprachfanfaren-gegen-das-schreckliche-schweigen-1.2150117 |Abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für viel positives Aufsehen bei Kritik und Publikum sorgte 2011 die mehrsprachige Produktion &amp;#039;&amp;#039;Three Kingdoms&amp;#039;&amp;#039; von [[Simon Stephens]] (Regie: [[Sebastian Nübling]]), die in Zusammenarbeit mit dem Theatre N099 Tallinn und dem Lyric Hammersmith Theatre London entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=6183:three-kingdoms-ua-sebastian-nuebling-fuehrt-an-den-muenchner-kammerspielen-estnische-englische-und-deutsche-schauspieler-in-ein-fremdes-europa-&amp;amp;catid=38&amp;amp;Itemid=40 |titel=Kritikenrundschau zu &amp;quot;Three Kingdoms&amp;quot; an den Münchner Kammerspielen |autor= |hrsg= |werk= |datum= |zugriff=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Vorfeld kontrovers diskutiert wurde hingegen Simons‘ Inszenierung des Stücks &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neger (Jean Genet)|Die Neger]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jean Genet]], das 2014 bei den [[Wiener Festwochen]] in Koproduktion mit dem [[Deutsches Schauspielhaus|Deutschen Schauspielhaus]] Hamburg herauskam, wobei die eigentliche Inszenierung dann skandalfrei ablief.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christine Dössel |Titel=Das N-Wort |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2014-04-01 |ISSN=0174-4917 |Online=http://www.sueddeutsche.de/kultur/kontroverse-um-geplante-inszenierung-von-die-neger-das-n-wort-1.1926787 |Abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2014 erhielt Simons den Berliner Theaterpreis für seine herausragenden Verdienste um das europäische Theater; in der Jurybegründung hieß es: „Wenn ein Regisseur für ein Theater steht, das über Grenzen – Sprachgrenzen, Landesgrenzen, Genregrenzen – springt, dann Johan Simons.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftung-seehandlung.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/02/Pressemitteilung_Theaterpreis_2014.pdf |titel=Pressemitteilung Stiftung Preußische Seehandlung |autor= |hrsg= |werk= |datum= |zugriff=2024-03-14 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170729012511/https://www.stiftung-seehandlung.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/02/Pressemitteilung_Theaterpreis_2014.pdf |archiv-datum=2017-07-29 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November erhielt Simons den [[Deutscher Theaterpreis Der Faust|Deutschen Theaterpreis]] „Der Faust“ für die beste Schauspielinszenierung (&amp;#039;&amp;#039;Dantons Tod&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Kammerspiele). Im Dezember 2014 wurde er mit dem Prinz Bernhard Kulturfonds Preis ausgezeichnet, der höchsten künstlerischen Ehrung der Niederlande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simons beendete seine Intendanz der Münchner Kammerspiele im Sommer 2015. Er begründete den Entschluss unter anderem mit Heimweh nach seiner niederländischen Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eva-Elisabeth Fischer |Titel=Intendant Johan Simons hat Heimweh |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2013-05-17 |ISSN=0174-4917 |Online=http://www.sueddeutsche.de/muenchen/intendant-der-muenchner-kammerspiele-johan-simons-hat-heimweh-1.1674845 |Abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen übernahm Simons die Künstlerische Leitung der [[Ruhrtriennale]] von 2015 bis 2017. Er stellte seine Intendanz unter das Leitmotiv „Seid umschlungen“, ein Zitat aus [[Friedrich Schiller]]s Ode &amp;#039;&amp;#039;[[An die Freude]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Leitmotiv sollte eine „Geste der künstlerischen, gesellschaftlichen und geografischen Umarmung“ ausdrücken und auch Menschen jenseits der Kultur-Eliten miteinbeziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neuer Intendant Johan Simons - Eine Ruhrtriennale für alle |Sammelwerk=Deutschlandfunk Kultur |Datum= |Online=http://www.deutschlandfunkkultur.de/neuer-intendant-johan-simons-eine-ruhrtriennale-fuer-alle.1008.de.html?dram:article_id=312430 |Abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Simons eröffnete die Intendanz mit einer Musiktheater-Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;Accattone&amp;#039;&amp;#039; nach [[Pier Paolo Pasolini]] in der Kohlenmischhalle der [[Zeche Lohberg]] in [[Dinslaken-Lohberg|Dinslaken]]. Im Vorfeld war es zu Debatten mit der Lokalpolitik gekommen über die Nachhaltigkeit der kulturellen Nutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/nrw/article144947399/Das-Subproletariat-hat-eine-immense-Kraft.html |titel=„Die Kunst ist die letzte Bastion der Freiheit“ - WELT |zugriff=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Jahr 2016 erschloss Simons einen neuen Spielort für die Ruhrtriennale und inszenierte das Musiktheaterstück &amp;#039;&amp;#039;Die Fremden&amp;#039;&amp;#039; nach dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung&amp;#039;&amp;#039; von [[Kamel Daoud]] in der Kohlenmischhalle der [[Zeche Auguste Victoria]] in [[Marl]]. Für seine dritte und letzte Spielzeit 2017 hat Simons eine Adaption des Romans &amp;#039;&amp;#039;Cosmopolis&amp;#039;&amp;#039; von [[Don DeLillo]] angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Spielzeit 2018/2019 ist Johan Simons Intendant des [[Schauspielhaus Bochum]], das unter seiner Leitung 2022 von der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Theater heute&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Theater des Jahres&amp;#039;&amp;#039; gewählt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunkkultur.de |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/theater-des-jahres-schauspielhaus-bochum-100.html |titel=Kritikerumfrage - Schauspiel Bochum ist &amp;quot;Theater des Jahres&amp;quot; |datum=2022-08-25 |sprache=de |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Inszenierung von [[Georg Büchner]]s &amp;#039;&amp;#039;Woyzeck&amp;#039;&amp;#039; (Koproduktion Schauspielhaus Bochum und [[Burgtheater|Burgtheater Wien]]) wurde 2019 für die Beste Regie mit dem Nestroy ausgezeichnet. Simons‘ siebte und achte Einladung zum Berliner Theatertreffen erfolgten mit seinen Bochumer Inszenierungen von &amp;#039;&amp;#039;Hamlet&amp;#039;&amp;#039; (2020) und &amp;#039;&amp;#039;Macbeth&amp;#039;&amp;#039; (2024).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlinerfestspiele.de/theatertreffen/programm/2020/10-inszenierungen/hamlet |titel=Hamlet |datum=2025-05-01 |sprache=de |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlinerfestspiele.de/theatertreffen/programm/2024/10-inszenierungen/macbeth |titel=Macbeth |datum=2025-05-01 |sprache=de |abruf=2025-12-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 ist Simons Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oper ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 gab Johan Simons sein Debüt als Opernregisseur mit &amp;#039;&amp;#039;[[Simon Boccanegra]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Giuseppe Verdi]] an der [[Opéra Bastille]] in Paris. Seitdem hat Simons immer wieder auch Opern inszeniert, u. a. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Entführung aus dem Serail]]&amp;#039;&amp;#039; an der Oper von Amsterdam 2008 und als Neueinstudierung 2017, &amp;#039;&amp;#039;[[Herzog Blaubarts Burg]]&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Salzburger Festspiele]]n 2008 und &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039; an der Opéra Bastille 2008, gefolgt von &amp;#039;&amp;#039;[[Boris Godunow (Oper)|Boris Godunow]]&amp;#039;&amp;#039; 2012 am [[Teatro Real]] in Madrid. Als Intendant der Ruhrtriennale inszenierte er in der Jahrhunderthalle Bochum 2015 &amp;#039;&amp;#039;[[Das Rheingold]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Musikalischen Leitung von [[Teodor Currentzis]] und mit elektronischer Musik von [[Mika Vainio]], „[[Prometeo]]“ von [[Luigi Nono]] sowie 2016 die Barock-Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Alceste (Gluck)|Alceste]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Christoph Willibald Gluck]] unter der Musikalischen Leitung von [[René Jacobs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Einordnung ==&lt;br /&gt;
Aus der Jurybegründung des Berliner Theaterpreis 2014 über Johan Simons: „Seine Kunst ist körperlich und immer auch ein Akt oft abstrakter Übersetzung – eines Stoffs oder Problems aus ursprünglich einer anderen Zeit oder Kultur in die unsrige. Dafür überwindet Johan Simons die Grenzen der Sprachen, der Genres, der Nationen. Er hat mit seiner legendären Theatertruppe Hollandia konsequent auf dem Dorf gespielt, vor den Toren der Großstadt Amsterdam, um den Kunstbegriff seiner Zeit zu sprengen und so den Geist der Städte zu verändern, ohne ihm zu erliegen. Er geht noch immer tanzend über die Grenzen dessen hinaus, was wir in Deutschland Stadttheater nennen. Er verwandelte die wohlkalkulierten Kammerspiele in München wieder in ein echtes Künstlertheater mit einem Ensemble, das in vielen Zungen spricht und scheinbar mühelos das Unvereinbare zusammenbringt: Repertoiretheater und Projektgruppenarbeit, provozierenden Diskurs und lokale Verwurzelung. In München schuf Johan Simons wohl das aufgeschlossenste Beispiel eines deutschen Ensembletheaters, ein hybrides Produktionsmodell der Zukunft. Und zugleich einen Ort der unbedingten und primären Liebe zu den Darstellern, dem ästhetischen Eigensinn, zu erratischen Persönlichkeiten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftung-seehandlung.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/02/Pressemitteilung_Theaterpreis_2014.pdf |titel=Pressemitteilung Stiftung Preußische Seehandlung |autor= |hrsg= |werk= |datum= |zugriff=2024-03-14 |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170729012511/https://www.stiftung-seehandlung.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/02/Pressemitteilung_Theaterpreis_2014.pdf |archiv-datum=2017-07-29 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1996 Albert van Dalsumprijs für &amp;#039;&amp;#039;Fenicische vrouwen,&amp;#039;&amp;#039; Theatergroep Hollandia (Amsterdamse Fonds voor de Kunst)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.volkskrant.nl/archief/theatergroep-hollandia-krijgt-van-dalsumprijs~a436612/ |titel=Theatergroep Hollandia krijgt Van Dalsumprijs - Archief - Voor nieuws, achtergronden en columns |sprache=nl |zugriff=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1997 Grote Festivalprijs für &amp;#039;&amp;#039;Twee Stemmen&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Zwei Stimmen&amp;#039;&amp;#039;), Theatergroep Hollandia (Het Theaterfestival)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.volkskrant.nl/recensies/hollandia-wint-grote-festivalprijs-met-twee-stemmen-fusie-theaterfestival-met-holland-festival-mogelijk~a478469/ |titel=Hollandia wint grote festivalprijs met &amp;#039;Twee Stemmen&amp;#039;; Fusie Theaterfestival met Holland Festival &amp;#039;mogelijk&amp;#039; - Recensies - Voor nieuws, achtergronden en columns |sprache=nl |zugriff=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000 Europäischer Preis für Innovation im Theater&lt;br /&gt;
* 2000 Träger des Ordens Oranien-Nassau&lt;br /&gt;
* 2002 Prosceniumsprijs, ZT Hollandia ([[Vereniging van Schouwburg- en Concertgebouwdirecties]] VSCD)&lt;br /&gt;
* 2004 Regisseur des Jahres ([[Theater heute]])&lt;br /&gt;
* 2004 Prijs van de Kritiek (Kring van Nederlandse Theatercritici)&lt;br /&gt;
* 2004 [[Nestroy-Theaterpreis|Nestroy]] für &amp;#039;&amp;#039;Elementarteilchen&amp;#039;&amp;#039;, Schauspielhaus Zürich (Wiener Bühnenverein)&lt;br /&gt;
* 2007 Van Praagprijs (Humanistisch Verbond)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.humanistischverbond.nl/van-praag-prijs |titel=Van Praagprijs |autor=Omnisite |sprache=nl |zugriff=2024-03-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171107145155/http://humanistischverbond.nl/van-praag-prijs |archiv-datum=2017-11-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009 Ehrendoktorwürde Universität Gent&lt;br /&gt;
* 2013 Theater des Jahres, Münchner Kammerspiele ([[Theater heute]])&lt;br /&gt;
* 2014 Preis des [[Internationales Theaterinstitut|Internationalen Theaterinstituts]] (ITI Deutschland)&lt;br /&gt;
* 2014 [[Theaterpreis Berlin]] ([[Stiftung Preußische Seehandlung]])&lt;br /&gt;
* 2014 [[Deutscher Theaterpreis Der Faust]] (Kategorie Beste Regie im Schauspiel) für &amp;#039;&amp;#039;Dantons Tod&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Kammerspiele&lt;br /&gt;
* 2014 AZ-Ehrenstern des Jahres ([[Abendzeitung|Münchner Abendzeitung]])&lt;br /&gt;
* 2014 Prinz Bernhard Kulturfonds Preis der Niederlande&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der geteilte Preis&amp;#039;&amp;#039; in [[FAZ]] vom 8. Dezember 2014, Seite 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017 Otto von der Gablentz-Preis (Stiftung Von der Gablentz-Preis)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Otto von der Gablentz-prijs: dankwoord Johan Simons |Sammelwerk=Duitsland Instituut |Datum= |Online=https://duitslandinstituut.nl/artikel/21757/Otto-von-der-Gablentz-prijs-dankwoord-Johan-Simons |Abruf=2017-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2019|Nestroy-Theaterpreises]] in der Kategorie [[Nestroy-Theaterpreis/Beste Regie|Beste Regie]] für &amp;#039;&amp;#039;[[Woyzeck]]&amp;#039;&amp;#039; (Koproduktion [[Burgtheater]], [[Schauspielhaus Bochum]], [[Akademietheater (Wien)|Akademietheater]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinezeitung5728019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kleinezeitung.at/kultur/5728019/Theaterpreise_Beste-Bundeslaenderproduktion_Nestroy-fuer-das |titel=Theaterpreise: Beste Bundesländerproduktion: Nestroy für das Grazer Schauspielhaus |datum=2019-11-24|abruf=2019-11-24|sprache=de|autor=|werk=[[Kleine Zeitung]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022 Theater des Jahres, Schauspielhaus Bochum ([[Theater heute]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einladungen zum Berliner Theatertreffen ==&lt;br /&gt;
* 2004 &amp;#039;&amp;#039;Anatomie Titus Fall of Rome&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Kammerspiele&lt;br /&gt;
* 2005 &amp;#039;&amp;#039;Elementarteilchen&amp;#039;&amp;#039;, Schauspielhaus Zürich&lt;br /&gt;
* 2010 &amp;#039;&amp;#039;Kasimir und Karoline&amp;#039;&amp;#039;, Schauspiel Köln&lt;br /&gt;
* 2012 &amp;#039;&amp;#039;Gesäubert / Gier / 4.48 Psychose&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Kammerspiele&lt;br /&gt;
* 2013 &amp;#039;&amp;#039;Die Straße. Die Stadt. Der Überfall&amp;#039;&amp;#039;, Münchner Kammerspiele&lt;br /&gt;
* 2017 &amp;#039;&amp;#039;Der Schimmelreiter&amp;#039;&amp;#039;, Thalia Theater Hamburg&lt;br /&gt;
*2020 &amp;#039;&amp;#039;Hamlet&amp;#039;&amp;#039;, Schauspielhaus Bochum&lt;br /&gt;
*2024 &amp;#039;&amp;#039;Macbeth&amp;#039;&amp;#039;, Schauspielhaus Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Johan Simons: [http://www.goethe.de/kue/the/reg/reg/sz/jsi/deindex.htm &amp;#039;&amp;#039;50 Regisseure im deutschsprachigen Theater.&amp;#039;&amp;#039;] Seite des [[Goethe-Institut]]s&lt;br /&gt;
* [https://www.ruhrtriennale.de/de/kuenstler/johan-simons-25 Angaben zu Simons auf der Seite der Ruhrtriennale]&lt;br /&gt;
* WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) Samstagsgespräch vom 8. August 2015: [http://www.wdr3.de/schwerpunkte/ruhrtriennale/johan-simons-interview-100.html &amp;#039;&amp;#039;Ruhrtriennale-Chef Johan Simons „Ich bin ein Träumer“&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Deutschlandfunk (DLF) Kulturfragen. Debatten und Dokumente vom 9. August 2015: [http://www.deutschlandfunk.de/ruhrtriennale-zurueck-zu-den-eigenen-theaterwurzeln.911.de.html?dram:article_id=327767 &amp;#039;&amp;#039;Zurück zu den Wurzeln – Über Theater in ehemaligen Industriehallen. Johan Simons, neuer Intendant der Ruhrtriennale, im Gespräch&amp;#039;&amp;#039;, am Mikrofon Karin Fischer]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0800706}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Intendanten der Münchner Kammerspiele&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Nestroypreisträger (Regie)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135998948|LCCN=|NDL=|VIAF=80417883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simons, Johan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Gent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nestroypreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simons, Johan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Regisseur und Intendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. September 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heerjansdam]], [[Niederlande]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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