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	<title>Johan Emanuel Wikström - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:41:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-09-19T20:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt #suggestededit-add-image-top&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Johan_Wikström_SPA.jpg|mini|Johan Emanuel Wikström]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johan Emanuel Wikström&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1789]] in [[Vänersborg]]; † [[4. Mai]] [[1856]] in [[Stockholm]]) war ein schwedischer [[Botaniker]]. Sein Vorname ist auch in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Johann&amp;#039;&amp;#039; anzutreffen. Sein [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Wikstr.}}“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Johan Emanuel Wikström wurde am 1. November 1789 in dem kleinen Ort Vänersborg im südwestlichen Schweden geboren. Sein Vater Johan Wikström war Fabrik-Hausmeister; seine Mutter war Carolina Charlotta Bahrman. Am 18. Februar 1806 nahm Johan Emanuel Wikström das Studium der Rechtswissenschaft, entsprechend dem väterlichen Wunsch, an der [[Universität Uppsala]] auf. Einige Zeit arbeitete er am Distriktgericht in Vänersborg. Der Rechtsberuf lag ihm allerdings nicht. Wikström besuchte abermals die Universität in Uppsala, um nun Medizin zu studieren. 1815 machte er seinen Abschluss; 1817 wurde er [[Lizenziat]] der Medizin und erhielt im gleichen Jahr den Doktor der Medizin. Danach wurde er Arzt an einem Krankenhaus in [[Stockholm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikström hatte an der Universität Vorlesungen des Botanikers [[Carl Peter Thunberg]] in Medizin und Naturwissenschaften gehört. In seinen Ferien hielt er sich gewöhnlich in Stockholm beim Botanischen Garten [[Bergielund]] auf, wo er ein guter Freund von [[Olof Peter Swartz]] wurde, der dort als &amp;#039;&amp;#039;Professor Bergianus&amp;#039;&amp;#039; tätig war. Durch diese beiden Botaniker wurde Wikström dazu inspiriert, sich immer mehr der Botanik zuzuwenden. Als im September 1818 Olof Swartz starb, wurde Wikström sein Nachfolger; er gab hierfür seine medizinische Karriere auf und widmete sich ab dieser Zeit voll der Botanik. Wikström trat diese Stelle am 11. November 1818 an; 1823 erhielt er den Titel eines Professors. Zu Ehren seines Vorgängers verfasste er eine Biografie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Em. Wikström |Titel=Biographie über den Prof. Olof Swartz |Verlag=P. A. Norstedt &amp;amp; Söhne |Ort=Stockholm |Datum=1829 |Online=[https://books.google.de/books?id=NT2pBl5i_zYC&amp;amp;pg=PP7&amp;amp;dq=Wikstr%25C3%25B6m+Biographie+u%25CC%2588ber+den+Prof.+Olof+Swartz books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gartenbauschule der Bergius-Stiftung war international anerkannt wegen ihrer Obstbaum-Pflanzungen und ihrer Gemüsegärten. Als Direktor des Gartens übernahm Wikström auch die Unterrichtung der auszubildenden Gärtner. Daneben leitete er auch das Botanische Museum der [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften|Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1821 bis 1843 lehrte Wikström auch Naturgeschichte an der weiterführenden Schule in Stockholm, was er zwei Drittel der Zeit unentgeltlich aus Idealismus tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz wiederkehrender Einschränkungen durch Krankheit betrieb Wikström neben seinen Pflichten auch Forschungsarbeit. Er vervollständigte eine Studie über die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Seidelbast|Daphne]]&amp;#039;&amp;#039; (1817 und 1820) und schrieb eine 1818 veröffentlichte Übersichtsarbeit zu den [[Seidelbastgewächse]]n (Thymelaeaceae). In den Gattungen  &amp;#039;&amp;#039;[[Lonchostoma]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Eriocaulon]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fritillaria]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Rosen|Rosa]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieb er neue Arten. Diese Beschreibungen erschienen ebenso wie zwei Arbeiten zu neuen Arten in den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Equisetum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Filices]]&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;[[Kungliga Svenska Vetenskapsakademiens Handlingar]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bearbeitungen der Flora der Antilleninseln [[Saint-Barthélemy (Insel)|Sankt Bartholomäus]] und [[Guadeloupe]] erschienen 1825 und 1827; sie basierten auf gesammeltem Pflanzenmaterial der schwedischen Reisenden [[B. A. Euphrasén]] (1756–1796) und [[J. E. Forsström]] (1775–1824). Auf Basis seiner ausgedehnten Exkursionen in der Umgebung Stockholms veröffentlichte Wikström die erste umfassende Beschreibung der Flora Stockholms. Diese enthält auch bedeutende Beobachtungen zur Geologie und zur Tierwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akademie betraute Wikström mit der Aufgabe, einen jährlichen Bericht zur laufenden einheimischen und ausländischen botanischen Forschung zu verfassen. Diese Berichte erschienen 1822 bis 1852; einige davon wurde ins Deutsche übersetzt. Zusammen umfassen diese Berichte über 12.000 Seiten. In seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Conspectus litteraturae botanicae in Suecia&amp;#039;&amp;#039; gab Wikström einen Überblick über den überwiegenden Teil der kompletten bis 1831 erschienenen botanischen Literatur in Schweden; damit wurde Wikström der erste Historiker der schwedischen botanischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wikström reiste nur selten ins Ausland; nach Hamburg (1820) und Kopenhagen (1847) ging er, um an Treffen mit Naturwissenschaftlern teilzunehmen. Er hatte schon von Kindestagen an eine schwache Gesundheit. In den letzten Jahren seines Lebens war Wikström überwiegend ans Bett gefesselt; er starb am 4. Mai 1856 in Stockholm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1820 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|7284|IDName=johan-emanuel-wikstroem|Name=Johan Emanuel Wikstroem|Kommentar=|Datum=22. November 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1820 wurde Wikström in die [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften]] gewählt; 1821 wurde er in die [[Königlich Schwedische Akademie der Landwirtschaft]]&amp;lt;!-- Kungliga Skogs- och Lantbruksakademien --&amp;gt; aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Wikstroemia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Endl.}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://worldfloraonline.org/taxon/wfo-4000040707;jsessionid=B77283AF5EE5141A87B6B1597E6DF119 |titel=Wikstroemia Endl. |hrsg=worldfloraonline.org |offline= |abruf=2019-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Familie der [[Seidelbastgewächse]] (Thymelaeaceae) wurde 1833 vom österreichischen Botaniker und Sinologen [[Stephan Ladislaus Endlicher]] zu seinen Ehren benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;  Bereits 1821 hatten [[Heinrich Adolf Schrader]] (&amp;#039;&amp;#039;Wikstroemia&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kurt Sprengel]] (&amp;#039;&amp;#039;Wikströmia&amp;#039;&amp;#039;) Gattungen nach Wikström benannt, die jedoch wieder verworfen wurden. So ist Schraders &amp;#039;&amp;#039;Wikstroemia&amp;#039;&amp;#039; heute die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Laplacea]]&amp;#039;&amp;#039; in der Familie der [[Teestrauchgewächse]] (Theaceae), und die von Sprengel als &amp;#039;&amp;#039;Wikströmia&amp;#039;&amp;#039; beschriebene Pflanze erwies sich als zugehörig zur Gattung [[Wasserdost]] (&amp;#039;&amp;#039;Eupatorium&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johann Em Wikström&lt;br /&gt;
   |Titel=Conspectus litteraturae botanicae in Suecia…&lt;br /&gt;
   |Datum=1831&lt;br /&gt;
   |Online=[https://books.google.de/books?id=42U-AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PP5 books.google.de]&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Joh. Em. Wikström&lt;br /&gt;
   |Titel=Årsberättelse om botaniska arbeten och upptäckter för år 1836: till Kongl. Vetenskaps-Academien afgiven den 31 mars 1837&lt;br /&gt;
   |Verlag=P.A. Norstedt &amp;amp; Söner&lt;br /&gt;
   |Ort=Stockholm&lt;br /&gt;
   |Datum=1838&lt;br /&gt;
   |Seiten=&lt;br /&gt;
   |Online=[https://books.google.de/books?id=5vNGAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PP9 books.google.com]&lt;br /&gt;
   |OCLC=904771698&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Stockholms flora&lt;br /&gt;
   |Datum=1840}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Adolph Carl Peter Callisen&lt;br /&gt;
   |Titel=Wikström (Johann Emanuel)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Medicinisches Schriftsteller-Lexicon der jetzt lebenden Aerzte, Wundärzte, Geburtshelfer, Apotheker und Naturforscher aller gebildeten Völker&lt;br /&gt;
   |Band=Band 21: &amp;#039;&amp;#039;Welt–Zz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Selbstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Kopenhagen&lt;br /&gt;
   |Datum=1835&lt;br /&gt;
   |Seiten=150&lt;br /&gt;
   |Online=[https://books.google.de/books?id=IFQVAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA150&amp;amp;dq=Wikström+Johann+Emanuel books.google.de]}}&lt;br /&gt;
* {{SvensktBioHandlexikon |Lemma=Wikström, Johan Emanuel |Band=2 |Seite=731 |SeiteBis=732}}&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Autor=C. A. M. Lindman |Lemma=Wikström, Johan Emanuel |Auflage=2 |Band=32 |Spalte=412}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bo Peterson&lt;br /&gt;
   |Titel=Johan Emanuel Wikström, with Historical Notes on the Genus Wikstroemia&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Pacific Science&lt;br /&gt;
   |Band=50&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |Seiten=77–83}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800150425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Wikstr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 [[doi:10.3372/epolist2018]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117580295|LCCN=n87120936|VIAF=37697389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wikstrom, Johan Emanuel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für eine Pflanzengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wikström, Johan Emanuel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wikström, Johann Emanuel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1789&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vänersborg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1856&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadi</name></author>
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