<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joe_Osborn</id>
	<title>Joe Osborn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joe_Osborn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joe_Osborn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T19:14:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joe_Osborn&amp;diff=2854312&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joe_Osborn&amp;diff=2854312&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T21:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joe Osborn for Wikipedia 2.jpg|mini|hochkant|Joe Osborn (2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joe Osborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. August]] [[1937]] in [[Mound (Louisiana)|Mound]], [[Madison Parish]], [[Louisiana]]; † [[14. Dezember]] [[2018]]) war einer der wichtigsten US-amerikanischen [[Studiomusiker]] in den 1960er und 1970er Jahren, als er in [[Tonstudio]]s von [[Hollywood]] und [[Nashville]] [[Bassgitarre]] spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Osborn lernte 1949 Gitarre von seinem Onkel, der ihm einige Akkorde auf der Melodiegitarre beibrachte; sein Vorbild wurde [[Chet Atkins]].&amp;lt;ref&amp;gt;Tracey E. W. Laird, [http://books.google.de/books?id=Omusiowkt50C&amp;amp;pg=PA178&amp;amp;dq=joe+osborn+bass&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=1OXQUPLyKOfd4QT3goCoAg&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CEgQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=joe%20osborn%20bass&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Louisiana Hayride: Radio And Roots Music Along The Red River&amp;#039;&amp;#039;], 2005, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine erste Gitarre war eine akustische Silvertone für 15 Dollar, dann eine [[Gibson Guitar Corporation|Gibson]] ES-176 und eine [[Fender Telecaster]]. Osborn arbeitete 1956 als Verkäufer bei der Kaufhauskette [[Sears Roebuck]], wo er später [[Dale Hawkins]] kennenlernte. Dieser lud ihn im Juni 1958 zu Plattenaufnahmen &amp;#039;&amp;#039;(La-Do-Da-Da)&amp;#039;&amp;#039; ein und heuerte ihn für Tourneen an. Osborn begleitete Hawkins in Studios noch bis 1997. Vielfach wird behauptet, dass Osborn auch beim größten Hit und [[Evergreen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Susie Q (Lied)|Suzie Q]]&amp;#039;&amp;#039; von Dale Hawkins mitwirkte und sogar das [[Intro]]-[[Riff (Musik)|Riff]] von ihm stamme. Hawkins’ größter Hit war jedoch bereits am 14. Februar 1957 aufgenommen worden,&amp;lt;ref&amp;gt;Kip Lornell/Tracey E.l W. Laird, [http://books.google.de/books?id=PzbYj-kKjXIC&amp;amp;pg=PA300&amp;amp;lpg=PA300&amp;amp;dq=dale+hawkins+susie+q+14+february+1957&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=cPBQ-oCKeg&amp;amp;sig=yq8DlHEVi9h-OiM8KN9r8pcvBj8&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=tmvTUMuONYWrtAaJ5YCIAw&amp;amp;ved=0CDEQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=dale%20hawkins%20susie%20q%2014%20february%201957&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Shreveport Sounds in Black &amp;amp; White&amp;#039;&amp;#039;], 2008, S. 300 f., Fußnote 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; also lange bevor sich die beiden erstmals trafen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lornell&amp;quot;&amp;gt;Kip Lornell/Tracey E.l W. Laird, &amp;#039;&amp;#039;Shreveport Sounds in Black &amp;amp; White&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 126f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aufnahmesession registriert im Übrigen als Bassgitarristen James „Sonny“ Trammell in den Aufzeichnungen der Session, [[James Burton (Gitarrist)|James Burton]] war für das berühmte Gitarrenriff verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bob Luman]] heuerte Osborn im März 1958 für seine Band an. Osborn trat mit Luman im Showboat Hotel ([[Las Vegas]]) ab 1959 für ein Jahr auf. Bei Plattenaufnahmen für Bob Luman ab 4. Juni 1959 spielt er [[Elektrobass]] ([[Fender Precision Bass]]),&amp;lt;ref name=&amp;quot;lornell&amp;quot; /&amp;gt; da [[Roy Buchanan]] als Gitarrist den Vorzug erhielt. Zwischen 1960 und 1964 spielte Osborn in der Begleitband von [[Ricky Nelson]]. Osborn tauchte erstmals am 26. Oktober 1960 als Studiomusiker von Nelson in Hollywood auf, nachdem er sich im September 1960 einen [[Fender Jazz Bass]] gekauft hatte, dessen Saiten er erst 1962 auswechselte. Insgesamt erscheint er für Nelson in 49 Studiosessions. Darunter befand sich der von Osborn vorgeschlagene spätere [[Millionenseller]] &amp;#039;&amp;#039;Travelin’ Man&amp;#039;&amp;#039;, aufgenommen am 13. März 1961. Der Song beinhaltete erstmals eine auffällige und durchgehende Basslinie. Am 6. März 1961 nahm Osborn erstmals bei [[Bill Putnam]]s &amp;#039;&amp;#039;United Recording&amp;#039;&amp;#039; für Nelson auf und blieb Nelsons Studiomusiker bis zum 18. März 1968. Ab dem 3. Februar 1962 spielte er [[Rockabilly]] bei den [[Johnny Burnette|Burnette-Brüdern]]. Ab dem 16. Juni 1962 tauchte er in einigen Sessions bei [[Glen Campbell]] (Interpret) auf, der später selbst zu [[The Wrecking Crew (Studiomusiker)|The Wrecking Crew]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung der Discothek [[Whisky a Go Go]] in Los Angeles (11. Januar 1964) begleitete Osborn [[Johnny Rivers]]; die Live-Aufnahmen entstanden zwischen April und Juli 1964 und wurden auf der im Juli 1964 erschienenen LP &amp;#039;&amp;#039;At the Whisky à Go Go&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;CD Johnny Rivers – &amp;#039;&amp;#039;Totally Live at the Whiskey à Go Go&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht am 25. Mai 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zweite Live-LP &amp;#039;&amp;#039;Here we à Go Go Again&amp;#039;&amp;#039; (1964) mit Osborn enthielt [[Coverversion]]en von klassischen Rock-&amp;amp;-Roll-Standards. Ab 19. November 1965 spielte er bei einigen Sessions für die [[The Everly Brothers|Everly Brothers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Wrecking Crew ==&lt;br /&gt;
Mit Kollegen von The Wrecking Crew ([[Billy Strange]], [[Plas Johnson]], [[Earl Palmer]]) fand sich Osborn bereits zu Aufnahmen für [[Pat Boone]] am 13. Juni 1961 zusammen. Nachdem Osborn die Band von Ricky Nelson im September 1964 verlassen hatte und nach den Live-Auftritten mit Johnny Rivers, wollte Joe Osborn Studiomusiker werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mickey Jones, [http://books.google.de/books?id=i93iCfK_dEQC&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=joe+osborn+nashville&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=baDkUJfQOs_esgbA9IGwBQ&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=joe%20osborn%20nashville&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;That Would Be Me&amp;#039;&amp;#039;], 2007, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1964 und 1974 gehörte Bassgitarrist Osborn der Wrecking Crew an, einer losen Gemeinschaft von Studiomusikern in Los Angeles, die bei Studioaufnahmen für die musikalische Begleitung oder Verstärkung von Interpreten eingesetzt wurde. Für [[Phil Spector]], der Mitglieder von The Wrecking Crew für seine [[Wall of Sound|Wall-of Sound]]-Produktionen einsetzte, hat Osborn ersichtlich nie gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Leon Russell]] (Keyboards) und [[Hal Blaine]] (Schlagzeug) spielte Osborn Bass auf &amp;#039;&amp;#039;This Diamond Ring&amp;#039;&amp;#039; (aufgenommen am 19. November 1964; und der LP) für [[Gary Lewis &amp;amp; the Playboys]], obwohl die Gruppe selbst aus Musikern bestand. Produzent Snuff Garrett wollte hiermit die Hitchancen erhöhen, was ihm auch gelang. Der Titel wurde nämlich zum [[Nummer-eins-Hit]] und Millionenseller, auch für Osborn der erste Erfolg als Mitglied der Wrecking Crew.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barry McGuire]]s [[Protestsong]] [[Eve of Destruction]] (aufgenommen am 15. Juli 1965) entstand mit den Bassläufen von Joe Osborn. Zusammen mit Komponist [[P. F. Sloan]] (Gesang/Gitarre), [[Larry Knechtel]] (Keyboards) und Bones Howe (Schlagzeug) spielte Osborn im Mai 1966 Bassgitarre auf der [[Demoaufnahme]] &amp;#039;&amp;#039;Where Were You When I Needed You&amp;#039;&amp;#039; unter dem Pseudonym [[Grass Roots]], die an verschiedene Radiosender in der Gegend um [[San Francisco]] versandt wurde. Eine andere Band wurde ausgesucht, übernahm den Namen und sang zur fertigen Musikspur (veröffentlicht im Juni 1966). Bei [[Scott McKenzie]]s [[Flower-Power]]-Welthit [[San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair)]] war er Anfang Mai 1967 bei Western Recorders als Bassist zugegen. Die [[Soft Rock|Soft-Rock]]-Gruppe [[The Association|Association]] griff bei zwei LPs auf seine musikalische Unterstützung zurück (LP &amp;#039;&amp;#039;Insight Out&amp;#039;&amp;#039;, 27. März bis 3. Juni 1967 und LP &amp;#039;&amp;#039;Birthday&amp;#039;&amp;#039;, 12. September 1967 bis 23. Februar 1968), hieraus wurde der Nummer-eins-Hit &amp;#039;&amp;#039;Windy&amp;#039;&amp;#039; (Mai 1967) ausgekoppelt. Ebenso wirkte Osborn mit bei den LPs der [[The Fifth Dimension]] &amp;#039;&amp;#039;Up, Up And Away&amp;#039;&amp;#039; (April 1966 bis 11. März 1967), &amp;#039;&amp;#039;The Magic Garden&amp;#039;&amp;#039; (15. Juli bis November 1967) und &amp;#039;&amp;#039;Stoned Soul Picnic&amp;#039;&amp;#039; (11. März bis 19. Juni 1968), [[The Dillards|The-Dillards]]-LP &amp;#039;&amp;#039;Wheatstraw Suite&amp;#039;&amp;#039; (August 1968), der [[Richard Harris|Richard-Harris]]-LP &amp;#039;&amp;#039;A Tramp Shining&amp;#039;&amp;#039; (Dezember 1967 bis Januar 1968) oder der LP &amp;#039;&amp;#039;The Papas &amp;amp; The Mamas&amp;#039;&amp;#039; für die [[Mamas &amp;amp; Papas]] (Mai 1968). Die [[Monkees]] griffen auf ihn ebenso zurück (LP &amp;#039;&amp;#039;The Birds, The Bees &amp;amp; The Monkees&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht am 22. April 1968 sowie bei den Tracks &amp;#039;&amp;#039;P.O. Box 9847&amp;#039;&amp;#039; und dem Single-Hit &amp;#039;&amp;#039;Valleri&amp;#039;&amp;#039;, aufgenommen am 26. und 28. Dezember 1967 bei United Recorders). Auf dem epischen Hit &amp;#039;&amp;#039;MacArthur Park&amp;#039;&amp;#039; von Richard Harris spielte Joe Osborn das einzige Mal einen 8-saitigen Bass (aufgenommen zwischen dem 21. Dezember 1967 und dem 6. Januar 1968 bei Sound Recorders). Eine produktionstechnisch ebenso schwierige Aufnahme war [[Aquarius/Let the Sunshine In]], auf deren Musikspur er zu hören ist (aufgenommen im Oktober 1968 bei [[Wally Heider]]). Auch am weiteren Nummer-eins-Hit &amp;#039;&amp;#039;Wedding Bell Blues&amp;#039;&amp;#039; (September 1969) war er beteiligt. [[Tommy Roe]]s LP &amp;#039;&amp;#039;Dizzy&amp;#039;&amp;#039; (Februar 1969) mit dem gleichnamigen Single-Hit enthält ebenfalls Osborns Bassläufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Carpenters ==&lt;br /&gt;
Joe Osborn gilt als Entdecker des Gesangsduos [[Carpenters]]. Im April 1966 traf Osborn die noch jungen Carpenter-Geschwister, mit denen er Aufnahmen in seinem Heimstudio produzierte. Hier wurde [[Karen Carpenter]]s erste Single &amp;#039;&amp;#039;Looking For Love&amp;#039;&amp;#039; am 13. Mai 1966 auf Osborns 4-Spurgerät in seiner umgebauten Garage aufgenommen; die Single setzte nur 500 Exemplare um. Auch bei 3 weiteren Titeln mit Karen Carpenter (Schlagzeug/Gesang) begleiten sie Bruder Richard Carpenter (Keyboards) und Wes Jacobs (Bass). Karen unterschrieb hier den Plattenvertrag am 9. Mai 1966. Veröffentlicht wurden die Singles auf Osborns eigenem kurzlebigen Plattenlabel &amp;#039;&amp;#039;Magic Lamp&amp;#039;&amp;#039; (#704). Sein Label bestand nur für 3 Jahre, Ende 1967 beendete das Label seine Aktivitäten. Osborn vermittelte die noch unbekannten Carpenters an [[Herb Alpert]]s A&amp;amp;M-Plattenlabel, wo sie am 22. April 1969 einen Plattenvertrag unterzeichneten. In den A&amp;amp;M-Studios nahmen sie ab 29. April 1969 die LP &amp;#039;&amp;#039;Offering&amp;#039;&amp;#039; mit Osborn (Bassgitarre) auf (nachträglich umgetitelt in &amp;#039;&amp;#039;Ticket To Ride&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;Randy L. Schmidt, [http://books.google.de/books?id=wyI4_Phue4IC&amp;amp;pg=PT35&amp;amp;lpg=PT32&amp;amp;dq=joe+osborn+bass&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=joe%20osborn&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Yesterday Once More: The Carpenters Reader&amp;#039;&amp;#039;], 2012, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; die am 9. Oktober 1969 auf den Markt kam, relativ hohe Produktionskosten von 47.000 Dollar verschlang und lediglich 18.000 Einheiten verkaufte. Erst die Umbenennung brachte einen Gesamtumsatz von 250.000 Einheiten. Der Durchbruch kam mit der am 19. August 1970 veröffentlichten LP &amp;#039;&amp;#039;Close to You&amp;#039;&amp;#039; (wieder mit Osborn; aufgenommen zwischen dem 24. März 1970 und 28. Juli 1970). Die hieraus ausgekoppelte gleichnamige Single erreichte nach ihrem Erscheinen am 15. Mai 1970 innerhalb von 6 Wochen den ersten Rang der Hitparade, den sie für vier Wochen innehatte. Osborn begleitete sie auch auf den nachfolgenden LPs &amp;#039;&amp;#039;Carpenters&amp;#039;&amp;#039; (veröffentlicht am 14. Mai 1971), &amp;#039;&amp;#039;A Song For You&amp;#039;&amp;#039; (22. Juni 1972), &amp;#039;&amp;#039;Now &amp;amp; Then&amp;#039;&amp;#039; (1. Mai 1973), &amp;#039;&amp;#039;Horizon&amp;#039;&amp;#039; (6. Juni 1975), &amp;#039;&amp;#039;A Kind of Hush&amp;#039;&amp;#039; (11. Juni 1976), &amp;#039;&amp;#039;Passage&amp;#039;&amp;#039; (23. September 1977), &amp;#039;&amp;#039;Christmas Portrait&amp;#039;&amp;#039; (3. Oktober 1978), &amp;#039;&amp;#039;Made in America&amp;#039;&amp;#039; (16. Juni 1981) und &amp;#039;&amp;#039;Voice of the Heart&amp;#039;&amp;#039; (18. Oktober 1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Simon &amp;amp; Garfunkel ==&lt;br /&gt;
[[Simon &amp;amp; Garfunkel]] nahmen die Hilfe von Osborn unter anderem für ihr fünftes und letztes Studioalbum &amp;#039;&amp;#039;[[Bridge over Troubled Water (Album)|Bridge over Troubled Water]]&amp;#039;&amp;#039; in Anspruch, das die Single-Auskopplungen &amp;#039;&amp;#039;[[Bridge over Troubled Water (Lied)|Bridge over Troubled Water]]&amp;#039;&amp;#039; (14. August 1969 [[Playback|backing track]]), &amp;#039;&amp;#039;Cecilia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[El cóndor pasa]]&amp;#039;&amp;#039; (2. November 1969) enthielt. Allein &amp;#039;&amp;#039;[[The Boxer]]&amp;#039;&amp;#039; benötigte eine Aufnahmedauer von über 100 Stunden (ab 8. November 1969), wobei neben den Columbia-Studios in [[Nashville]] (Grundlagen und backing track) und New York (Geigenparts) auch die Akustik der [[St. Paul’s Chapel (Manhattan)|St. Paul’s Chapel]] in [[Manhattan]] (für die Endphase des Songs) genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wicke, [http://books.google.de/books?id=MIAM1P3UogUC&amp;amp;pg=PA6&amp;amp;dq=simon+%26+garfunkel+the+boxer+st.+paul&amp;#039;s&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=F63cUJ60BMfCswb1voC4AQ&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CFYQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=simon%20%26%20garfunkel%20the%20boxer%20st.%20paul&amp;#039;s&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Rock Music: Culture, Aesthetics And Sociology&amp;#039;&amp;#039;], 1990, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierfür genehmigte der Columbia-Plattenboss [[Clive Davis]] eigens die Anschaffung einer 16-Spur-Tonbandmaschine. Simon &amp;amp; Garfunkels Produzent Roy Hallee urteilte über Osborn: „Man braucht das Tonband nicht anzuhalten wegen eines Fehlers, denn es gibt keinen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nytimes.com/2012/02/20/books/the-wrecking-crew-by-kent-hartman-on-60s-studio-musicians.html &amp;#039;&amp;#039;Rockers With Low Profiles and Perfect Timing&amp;#039;&amp;#039;], The New York Times vom 19. Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Aufnahmesessions gingen Simon &amp;amp; Garfunkel auf US-Tournee mit 10 Konzerten (31. Oktober bis 29. November 1969&amp;lt;ref&amp;gt;[http://roboud56.wordpress.com/the-60s/1965-69/simon-garfunkel-1969/ &amp;#039;&amp;#039;Tournee Simon &amp;amp; Garfunkel&amp;#039;&amp;#039;] auf WordPress&amp;lt;/ref&amp;gt;). Um ihren Sound zu verbessern, wurden sie durch Mitglieder von The Wrecking Crew (Larry Knechtel, Joe Osborn, Fred Carter jr. und Hal Blaine) musikalisch auf der Bühne unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;David Browne, [http://books.google.de/books?id=0bocnNSV5OIC&amp;amp;pg=PA30&amp;amp;dq=simon+%26+garfunkel+the+boxer+joe+osborn&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5rHcUJ7UC-Sl4ATDiICwDA&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=simon%20%26%20garfunkel%20the%20boxer%20joe%20osborn&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Fire and Rain&amp;#039;&amp;#039;], 2011, S. 29 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Osborns Arbeit kommt insbesondere bei dem Album-Titel &amp;#039;&amp;#039;The Only Living Boy in New York&amp;#039;&amp;#039; zum Ausdruck, denn Produzent Roy Halee qualifizierte den 8-saitigen Bass hier als das herausragende musikalische Element des Songs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osborn wirkte bei [[Kenny Rogers]] &amp;amp; [[The First Edition]]s Hit &amp;#039;&amp;#039;Something’s Burnin’&amp;#039;&amp;#039; (veröffentlicht im Oktober 1969) mit. Auch [[Helen Reddy]]s [[Feminist]]en-Song &amp;#039;&amp;#039;I Am a Woman&amp;#039;&amp;#039; (Juni 1972) enthält Osborns Beitrag. Unüberhörbar sind seine Bassläufe bei [[Albert Hammond]]s Singles &amp;#039;&amp;#039;It Never Rains in Southern California&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1972) und &amp;#039;&amp;#039;Free Electric Band&amp;#039;&amp;#039; (April 1973). [[Neil Diamond]] nutzte ebenfalls die Dienste von Joe Osborn bei seinen Hits, so etwa sind die eindringlichen Basslinien bei &amp;#039;&amp;#039;Holly Holy&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1969) ebenso von Osborn beigesteuert wie bei &amp;#039;&amp;#039;Cracklin’ Rosie&amp;#039;&amp;#039; (August 1970) oder &amp;#039;&amp;#039;Longfellow Serenade&amp;#039;&amp;#039; (Oktober 1974). Kurz nach der Session für diesen Song verließ Joe Osborn nach 10-jähriger Zugehörigkeit zu The Wrecking Crew Los Angeles und wechselte mit seiner Familie nach Nashville. In Los Angeles hatten ihm mehr als 20 Aufnahmesessions pro Woche mental stark zugesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nashville ==&lt;br /&gt;
Die längste Zeit verbrachte Osborn zwischen Oktober 1974 und 1988 als Sessionmusiker in Nashville, teilweise als ungebundenes Mitglied des [[Nashville A-Team]]s. Seine mit dem Wechsel nach Nashville verbundene Absicht, weniger zu arbeiten, erfüllte sich allerdings nicht. Für eine Vielzahl von Aufnahmen der Carpenters flog er von Nashville nach Los Angeles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nashville wird er manchmal zum Nashville A-Team gerechnet, einer wiederum lockeren Gruppierung von Sessionmusikern, die die Hintergrundmusik bei Country-Musikaufnahmen beisteuerten. Das A-Team spielte jedoch bereits seit 1956 in mehr oder weniger strenger Zusammensetzung, die 1974 bereits altersbedingt in Auflösung begriffen war. &amp;#039;&amp;#039;The Nashville Musician&amp;#039;&amp;#039; zählt Osborn nicht zum A-Team, sondern zu The Wrecking Crew.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://nashvillemusicians.org/uploaded/archive/1258011677January-March2008.pdf |text=The Nashville Musician |archivebot=2018-04-17 09:10:57 InternetArchiveBot}}, Number 1, Jan-März 2008, S. 1 (PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Osborns erster Auftrag war ersichtlich [[Neil Young]]s LP [[Comes a Time]], die fast zwei Jahre Produktionszeit benötigte. Sie entstand zwischen dem 28. November 1975 und dem 21. November 1977 in 6 Tonstudios, darunter auch im &amp;#039;&amp;#039;Nashville Sound Shop&amp;#039;&amp;#039; (veröffentlicht am 2. Oktober 1978). Osborn wirkte als Bassist mit bei [[Eddie Rabbitt]]s Debüt-LP (LP &amp;#039;&amp;#039;Eddie Rabbitt&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1976), den [[Oak Ridge Boys]] (LP &amp;#039;&amp;#039;Y’all Come Back Saloon&amp;#039;&amp;#039;, Mai 1977), Kenny Rogers’ LPs &amp;#039;&amp;#039;Daytime Friends&amp;#039;&amp;#039; (Juli 1977) und &amp;#039;&amp;#039;Love Or Something Like It&amp;#039;&amp;#039; (Juli 1978), mehreren LPs für Roy Head (ab September 1977), [[Tompall Glaser]] (LP &amp;#039;&amp;#039;The Wonder of it All&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 1977), [[Bobby Bare]] (LP &amp;#039;&amp;#039;Big Dupree&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1978; Single &amp;#039;&amp;#039;When I Get Home&amp;#039;&amp;#039;, 28. Januar 1985), [[Donna Fargo]] (LP &amp;#039;&amp;#039;Dark-Eyed Lady&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 1978), [[Ronnie Milsap]] (LP &amp;#039;&amp;#039;Images&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1979), [[Mel Tillis]] (LPs &amp;#039;&amp;#039;Are You Sincere?&amp;#039;&amp;#039; 1979; &amp;#039;&amp;#039;Me And Pepper&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 1979), [[Hank Williams Jr.]] (LPs &amp;#039;&amp;#039;Family Tradition&amp;#039;&amp;#039;, Juni 1979; &amp;#039;&amp;#039;Whiskey Bent And Hellbound&amp;#039;&amp;#039;, November 1979; &amp;#039;&amp;#039;Habits Old And New&amp;#039;&amp;#039;, Juni 1980; &amp;#039;&amp;#039;Rowdy&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1981; &amp;#039;&amp;#039;The Pressure is on&amp;#039;&amp;#039;, August 1981). Osborn wurde auch angeheuert von [[Mickey Gilley]] (ab Februar 1980), Terry Bradshaw (LP &amp;#039;&amp;#039;Until You&amp;#039;&amp;#039;, März 1980), [[Tanya Tucker]] (LP &amp;#039;&amp;#039;Dreamlovers&amp;#039;&amp;#039;, Mai 1980), [[Art Garfunkel]] (LP &amp;#039;&amp;#039;Scissors Cut&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 1980 bis Mai 1981), Cristy Lane (ab 11. März 1982), [[Billy Joel]] (LP [[Cold Spring Harbor (Album)|Cold Spring Harbor]], Erstveröffentlichung Juli 1971, Neuaufnahmen Juli–September 1983), [[Reba McEntire]] (LP &amp;#039;&amp;#039;My Kind of Country&amp;#039;&amp;#039;, Juli 1984). Seit dem 15. Oktober 1985 spielte er im Hintergrund für Russell Smith. Osborn wirkte mit für Mo Bandy (LP &amp;#039;&amp;#039;Keepin’ it Country&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1986), [[Paul Overstreet]] (LP &amp;#039;&amp;#039;S.K.O.&amp;#039;&amp;#039;, April 1986), Dana McVickers gleichnamige LP (1988) oder Art Garfunkel (LP &amp;#039;&amp;#039;Lefty&amp;#039;&amp;#039;, März 1988). Im Jahr 1989 beendete Osborn im Alter von 52 Jahren seine Karriere als Sessionmusiker.&amp;lt;ref&amp;gt;Kip Lornell/Tracey E.l W. Laird, &amp;#039;&amp;#039;Shreveport Sounds in Black &amp;amp; White&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik und Rezeption ==&lt;br /&gt;
Joe Osborn wirkte als Bassist bei rund 200 Top-40-Pop-Hits und über 400 Top-40-Country-Hits mit. Er ist allein bei 20 Nummer-eins-Hits (Pop) und auf 53 Top-1-Countryhits zu hören.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Aswell, [http://books.google.de/books?id=BSHTGsnI8skC&amp;amp;pg=PA361&amp;amp;dq=bob+luman+1959+showboat+hotel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=yuTQUJnBC4eK4gTg9IDIAQ&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=bob%20luman%201959%20showboat%20hotel&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Louisiana Rocks: The True Genesis of Rock and Roll&amp;#039;&amp;#039;], 2009, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde als Studiomusiker mit einer Reihe seiner Arbeitskollegen in dem Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;The Wrecking Crew&amp;#039;&amp;#039; porträtiert, der 2008 in die Kinos kam. Osborn war Gründer des kurzlebigen Plattenlabels &amp;#039;&amp;#039;Magic Lamp Records&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1964,&amp;lt;ref&amp;gt;Mickey Jones, [http://books.google.de/books?id=i93iCfK_dEQC&amp;amp;pg=PA105&amp;amp;dq=joe+osborn&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=1sfQUK-vC6Tf4QToyIHABA&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CFAQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=joe%20osborn&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;That Would Be Me&amp;#039;&amp;#039;], 2007, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; das am 29. August 1964 eine Single von Osborn-Freund [[Johnny Burnette]] herausbrachte (&amp;#039;&amp;#039;Less Than A Heartbeat&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Bigger Man&amp;#039;&amp;#039;) und 1967 wieder liquidiert wurde. In seinem Garagen-Studio nahm er 1969 auch [[Dale Hawkins]] auf. Sohn Darren Osborn (* 1969 in Hollywood) spielt Schlagzeug. Er betreibt seit 1987 die &amp;#039;&amp;#039;Louisiana Recording Studios&amp;#039;&amp;#039;. 1997 begleitete er mit seinem Vater den Altrocker Dale Hawkins. Ganz aus dem Musikgeschäft zurückgezogen hatte sich Joe Osborn noch nicht, denn bis 1997 begleitete er Dale Hawkins bei Studioaufnahmen. Mit seinem Fender Jazz Bass war Osborn auf der Matthew Davidson-EP &amp;#039;&amp;#039;Step Up&amp;#039;&amp;#039; zu hören (veröffentlicht im September 2012). Osborn verbrachte einen großen Teil seines Lebens in Tonstudios.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* [http://www.docstoc.com/docs/9874584/Joe-Osborn-Top-40-Hits-by-Position-(Billboard-Pop-Charts) Billboard-Pop-Charts], Top-40-Hits unter Beteiligung von Joe Osborn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134477782|LCCN=no/2002/104520|VIAF=39053305}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Osborn, Joe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bassist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2018]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Osborn, Joe&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Musiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mound (Louisiana)|Mound]], Louisiana&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Dezember 2018&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>